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Hallo,

Magen- und Darmprobleme kenne ich ja schon... aber vor ein paar Tagen bekam ich so was wie eine Panikattacke (kalte Füsse, Abwesenheitsgefühl, total durcheinander) wie ich es schon lange nicht mehr hatte. Seit dem spinnt mein Magen (oder Darm?), ich traue mich kaum zu essen, nach dem Aufstehen latente Übelkeit, nach dem Essen manchmal Übelkeit, zwacken im Darm, Luft im Bauch. Durchfall habe ich keinen, tendentiell eher Verstopfung. 2 Tage lief mein Darm auch Hochtouren, ich war in einer Tour auf dem Klo (immer fester Stuhlgang). Dazu gesellt sich so eine komische ruhige Angst vor dem Tod.. so als sei es gewiss... ich kann es nicht beschreiben. Blutwerte wurden vor 8 Wochen genommen (auch Immunwerte, alles drum und dran), da war nix auffällig... und doch weiß ich nicht, was aktuell am Start ist. Den einen Tag habe ich Energie, den anderen liege ich am Boden, depressiv, alles irgendwie egal....

10.01.2014 20:02 • 13.01.2014 #1


14 Antworten ↓


Huhu Nello,

Das kenne ich sehr gut. Bis zu meiner Darmspiegelung hatte ich auch irre Angst davor und total eigenartige Symptome, die mich total sicher sein ließen, da MUSS was sein.
Es ist aber nichts. Und ich hatte wirklich eigenartige Sachen :-\

Hattest du schon mal eine Spiegelung? Wenn du besorgt bist, frag doch mal bei einem Gastro nach. Ich selbst empfinde deine Symptome als normal... Ich hab das ständig und habe absolut nichts.

Liebe Grüße,

Dani

10.01.2014 20:14 • #2



Angst vor Darmkrebs seit Tagen zwacken, Luft, Druck

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Hallo,

ja, mein Darm ist meine Schwachstelle... da war ich schon immer empfindlich... vor einer Spiegelung habe ich irgendwie Angst... nicht vor der Untersuchung selbst sondern eher davor, dass was sein könnte. Wobei es ja besser wäre zu wissen ob da was ist... tief in mir hoffe und glaube ich ja auch, dass es nur wieder eine Phase ist... aber es fing wie gesagt mit einem Knall an... seitdem alles in Unruhe, durcheinander, ich phasenweise depressiv... ;(

10.01.2014 20:17 • #3


Ich glaube, sowas kennt fast jeder. Ich hab auch manchmal so einen plötzlichen Moment, ab dem auf einmal alles schei. ist. Und ich voller Angst bin.
Aber da kommst du auch wieder raus. Ganz sicher !

10.01.2014 20:20 • #4


Ich kenne die Symptome sehr gut!

Ich habe das aber schon länger! Ich schiebe es mitlerweile auf das Reizdarmsyndrom!

Kann es das bei Dir auch sein?

LG

10.01.2014 21:55 • #5


Wisst ihr, was komisch ist? Immer wenn ich es mit dem Magen oder Darm habe: Haben es unsere Hunde auch. Entweder stecke ich die mit was an (laut Tierarzt nicht selten, eher als umgekehrt) oder ich bin so feinfühlig, das ich mitfühle. Aktuell hat`s unser kleiner mit dem Magen, der Grosse ist gerade durch damit... das war schon bei anderen Hunden so... Zufall? Baktieren? Virus?

10.01.2014 23:17 • #6


Hunde bekommen mit wenn du dich nicht wohl fühlst. Ist bei unserem auch so. Das mit dem Darm gehört zu deiner Störung des vegitativen Nervensystems. Ich frage mich hier oft und das ist nicht böse gemeint warum die meisten hier ihre Störung nicht annehmen? Das ist das Erste was geschehen muß um wieder auf die Reihe zu kommen. Es werden Symptome besprochen, es werden Untersuchungen gemacht, habt ihr eigentlich eine Vorstellung, was bei so einer Darmspiegelung alles daneben gehen kann. Beispiel Heliobakter, es gibt seit 2 Jahren einen zuverlässigen Speicheltest, aber viele nehmen die Darmspiegelung ohne an die Gefahren und vor allem das unangenehme sowie die Kosten zu denken. Raus kam hier im Forum bei keinem was Ernstes. Genau so ist es mit der Magenspiegelung. Leute, es ist so wie es ist. Informiert euch nicht über Darmkrebs, sondern über eure Erkrankung. Dann, wenn ihr das verstanden habt und angenommen habt gehts euch besser. Alle, oder besser gesagt die meisten hier leiden an einer Somatisierungsstörung, das behaupte ich jetzt einfach mal. Alle Symptome die hier angesprochen werden gehören da rein. Informiert euch darüber und vor allem, geht zum Arzt und sprecht ihn darauf an.
Ihr könnt bei eurem Auto jeden Tag die Bremsklötze wechseln, wenn keine Bremsflüssigkeit vorhanden ist wird es nie bremsen.

11.01.2014 08:49 • x 1 #7


Ich habe das auch so gemacht, ich habe meinem Körper jeden Tag signalisiert, mit meiner Angst und der Suche nach allen möglichen Krankheiten, das ich ihn nicht verstehe. Das ich nicht merke was er von mir will. Jeder hat seine erheblichen Probleme die das vegitative Nervensystem so durcheiander gebracht, das die Somatisierung entstehen konnte. Wenn ich nun nicht darauf eingehe und diese Ursachen mit Hilfe eines Therapeuten und auch in viel Eigenarbeit suche und dann mein Verhalten ändere, lerne Grenzen zu setzen, sprich mich anders zu geben, mich zu versehen und das was ich will und auch nicht will, dann läuft die Seele Amok. Bei einer Partnerschaft mache ich das doch auch. Wenn ich ständig gedemütigt werde, ja vielleich geschlagen werde von meinem Partner, dann setze ich die Grenze und trenne mich.

11.01.2014 09:03 • x 1 #8


mattes, deinen kommentar find ich super.

mir hat es wirklich unglaublich geholfen, einfach zu sagen das ist jetzt so und gut ! ... nach den ganzen untersuchungen die ich hatte, es war ja wirklich was los in meinem bauch und ne magen OP hatte ich ja auch, da hab ich irgendwann gesagt, nagut, es ist eben so.
beispielsweise kann ich absolut keine kuhmilchprodukte vertragen. kriege ich sofort sodbrennen und bauchschmerzen von.
sagt mein gastro das kann nicht sein! .... es ist aber einfach so. laktosetest wurde gemacht, das ist es nicht. es ist eben kuhmilch an sich. und ich habe mich damit abgefunden, dass ich die eben nicht essen/trinken darf. auch wenn der doc sagt, dass es nicht sein kann. jeder kennt doch seinen körper und muss sich dann halt sagen, gut, es ist wie es ist.

akzeptieren und vertrauen ist eben ne wichtige sache !

11.01.2014 09:05 • x 1 #9


Die Sache ist die und ich habe es erfahren. Ich hab diese Störung seit meiner Kindheit. Nach Therapie und Alk., soweit ist es bei mir gegangen, habe ich die letzten 12 Jahre keine Symptome mehr gehabt. Außer halt bei Überforderung mal eine Migräne Aura. (Flimmerskontom) es war keine Panik mehr da, nichts. Noch nicht mal Angst. Durch Unachtsamkeit und widrige Umstände habe ich vergessen das ich nun mal sensibel reagiere. Vor ca. 1 Jahr kam dann der Burn Out und somit auch die Somatisierung wieder. Es ist wie beim Alk.. Wir dürfen nie vergessen auf uns zu achten. Dabei habe ichs getan, jetzt seit 24 Jahren keinen Tropfen mehr. Beim Stress und bei den Grenzen setzten war ich nachlässig. Nun gut, ich mache gerade eine Auffrischungs Therapie und bin, laut meiner Therapeutin auf einem guten Weg. Werden wohl insgesamt so 10 Stunden sein. Es lohnt sich, Leute fangt an den richtigen Weg zu gehen und der führt in den meisten Fällen für uns nicht ins Krankenhaus sondern zu uns selber.
In diesem Sinne ein schönes Wochenende ohne Angst.

11.01.2014 09:32 • #10


Zitat von Tazzi:
Ich kenne die Symptome sehr gut!

Ich habe das aber schon länger! Ich schiebe es mitlerweile auf das Reizdarmsyndrom!

Kann es das bei Dir auch sein?

LG


Hier haben wir ein Beispiel, nicht falsch verstehen Tazzi!

Du solltest es nicht auf das Reizdarmsyndrom schieben. Dieses ist wieder nur ein Symptom. Dein Körper reagiert über einen gereizten Darm auf Dinge und Verhaltensweisen in deinem Leben die du ändern solltest.
Du solltest dich nicht um den Reizdarm kümmern, sondern um das was ihn auslöst.

11.01.2014 09:53 • #11


Die Frage ist: Wenn man hypochondrische Tendenzen hat: Woher weiss man, dass es nur die Seele ist und wann nicht doch was körperliches? Das Zwacken im Darm KÖNNTE von sehr anstrengender Arbeit kommen (in Wände gebohrt mit kleinem Akkuschrauber, ging extrem auf die Bauchmuskeln) - das hatte ich beim letzten Mal auch. Aber die Übelkeit kommt defakto vom Rauchen - das ich seit 3 Monaten drangeben will... es scheint als wolle mein Körper sagen: Tust Du es nicht mit eigenem Willen, dann knalle ich Dir solange Symptome rein bis Du den Müll von alleine aus dem Hals lässt!. Wenn es mir mal einen Tag gut geht, komme ich schon gar nicht mehr damit klar und denke: Nanu, heute mal kein Zwacken, kein nix? und PROMPT geht es wieder los... aber die Differenzierung zwischen Alles Psyche und Doch was Schlimmeres - die gelingt mir nicht... weil ich immer denke: Hey, sonst wurde mir nach dem Rauchen auch nicht übel! oder Früher hatte ich das aber nicht bei solchen Arbeiten... den Körper verstehen: SCHWER ;(

11.01.2014 14:34 • #12


Um das rauszufinden solltest du eine Therapie machen. Ich sage dir es ist psychisch, bin aber kein Arzt. Alleine, ohne Therapie hast du kaum eine Chance das du es erfährst woran es liegt. Bedenke mal, ich brauche heute noch, so wie jetzt, therapeutische Anleitung und das nach 7 Jahren Einzelgesprächstherapie. Das war von 1989-1996. Natürlich ist bei der Auffrischung jetzt schnell alles wieder da, eigentlich weiß ich alles, aber es kam halt im Laufe der Jahre Neues was ich falsch gemacht und gedacht habe hinzu und siehe da, kurze Anleitungen von ca. 5-10 Std,. beim Therapeuten und die Sache kann wieder gerade laufen. Die Anfangsarbeit dauert, aber du bist doch erst 25. Als ich angefangen habe war ich genau so alt wie du.
Mein großer Sohn ist jetzt auch 25 und der kleine 7 Jahre.

11.01.2014 16:14 • #13


Ich glaube nach wie vor, dass ich phasenweise auf irgendwas allergisch reagiere... alle paar Monate zwackt der Darm (beim Husten, beidseitig in der Leistengegend), ich muss nach dem Essen (fast egal was) niesen wir verrückt, oft aufstoßen oder anderweitig Luft ablassen... aber diese latente Übelkeit... die ist neu... und das alles ist nur die Psyche? Unverträglichkeitstests verliefen vor 1 Jahr negativ. Problem ist, dass man sich irgendwann nicht mehr traut zu essen aus Angst vor der Übelkeit oder dem sich übergeben müssen... der Kelch ist bisher seit Ausbruch der Angst zum Glück an mir vorbeigezogen... ich habe in meinem Leben 3 mal gekotzt... und das soll wenn möglich auch so bleiben... oder meine Angst hat sich einfach mal was neues ausgesucht?

11.01.2014 22:27 • #14


Nur kurz zur Info: Ich habe eine Entzündung durch einen Kotrest in einer Darmtasche:

http://de.wikipedia.org/wiki/Divertikulitis

Erster Versuch mit Antibiotika.... man kann da nicht einfach so spiegeln, zu groß die Gefahr einer Darmverletzung... ggf. CT... ist noch minimal, muss aber behandelt werden. Ist defakto kein psychosomatisches Phänomen sondern ganz reales Aua...

13.01.2014 14:04 • #15



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