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Frittensauce
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Hey,
ich leide unter Krankheitsängste und seit über einem Jahr unter Angst vor ADHS. In einem anderen Forum hat man mir gesagt ich soll mich doch einfach testen lassen, aber ihr wisst ja wie das mit Krankheitsängsten ist: man sollte sich eben nicht ständig testen lassen. Darüber hinaus habe ich Angst vor Ritalin.
Hinweis: habe Hashimoto

Symptome: schon als Kind war ich sehr hibbelig und in der Grundschule schlechter Schüler. Meinen Eltern wurde geraten, mich testen zu lassen
Ich bin unordentlich und muss hart daran arbeiten pünktlich zu kommen
Ich mache Prokastination bei der Arbeit, kann dann aber auch in einen Schaffensrausch geraten
Ich bin Perfektionist, kann über Kleinigkeiten, die nicht so sind wie ich gern hätte, stark in Stress geraten
Ich bin impulsiv und es hat auch positive Seiten. Ich kann das Leben mehr kosten, mehr genießen, als Menschen die nicht diesen Charakterzug haben. Ich kann mich an guten Erlebnissen berauschen und bin sicher, dass ich mehr empfinde als andere Leute

Wenn ich glücklich bin versuche ich manchmal sogar nicht nach außen zu zeigen, wie glücklich, da es kindisch oder melodramatisch wirken kann.

Es hat aber auch negative Seiten. Ich habe ein Trauma erlebt, möchte gerade nicht darüber sprechen, führe es aber auch auf unkluge Entscheidungen zurück.

Ich hatte kürzlich einen kleinen Unfall, nichts ernstes, aber nicht der erste. Auch in meiner Familie ist es zu Unfällen gekommen, beispielshalber beim Sport.

Wir sind tendenziell impulsiv, hibbelig, unternehmungslustig. ADHS liegt ja oft in der Familie.

Dieser kleine Unfall der hat mich gestresst und ich frage mich, warum es immer mich trifft. Ich führe es auf Impulsivität und unkluge Entscheidungen zurück. Könnte aber auch Zufall sein.

Mir wurde schon gesagt, dass ich ADHS habe oder ich wurde gefragt, ob ich es habe. Das war nicht nett gemeint. Ich bin sehr hibbelig, rede schnell und manchmal nuschelig.

Ich habe das immer weg gedrängt, den Gedanken.

Vor über einem Jahr hörte ich ein Podcast mit einem Promi (Filmemacher und Schauspieler). Ich muss sagen, dass ich kein Fan seiner Filme war. Ich höre oft Interviews mit Promis und habe schon Podcasts gehört von Leuten, deren Fan ich bin und konnte mich damit nicht identifizieren. Ich habe dieses Podcast nur gehört, weil jemand anderer mir dazu riet.

Ich hörte als das Podcast und der Promi berichtete von seinem ADHS. Impulsivität. Perfektionismus. Sehr auffällig war für mich, dass er genauso schnell und hibbelig spricht wie ich.

Ich konnte mich sehr stark mit dem identifizieren was er erzählte, praktisch dass er super hibbelig, impulsiv und perfektionistisch ist und seine Gefühle darüber. Nun stellte sich heraus, das wir zum Teil ähnlich aufgewachsen sind (viele Geschwister, Aufwachsen in Armut). Es könnte auch deswegen sein, dass ich alles so gut nachvollziehen konnte.

Ich habe daraufhin recherchiert und bin immer mehr auf den Gedanken verfallen, dass ich ADHS haben könnte und er macht mir Angst. Ich weiß auch nicht was ich täte, wenn ich es hätte, weil ich auch Angst vor Ritalin habe.

Versteht ihr, was ich meine?

12.04.2025 #1


29 Antworten ↓
W

WayOut
Gast

@Frittensauce
Huhu 😊

Wir hatten uns ja bereits in einem anderen Beitrag dazu unterhalten.

Wie du weißt habe ich selbst ADHS (plus autismus).

Ich hatte ja in dem anderen Beitrag schon geschrieben ich verstehe deine angst dahinter.
Aber ich glaube dein Kopf macht die ganze Nummer schlimmer als sie tatsächlich ist. Ängstlicher Kopf macht eben Dinge die Ängstlicher Kopf macht 😅

Ich habe meine Diagnose eher als Erleichterung empfunden, weil ich dann endlich wusste, was mit mir los ist.
Und es ist schon lang nicht mehr so wie früher, dass adhs nach einer Diagnose um jeden Preis "raus therapiert werden soll".
Die Therapien Zielen eher darauf ab, dass du lernst MIT dem adhs zu leben. Nicht es los zu werden. Und gerade was deine Ängste angeht könnte das eventuell hilfreich sein.

Ich persönlich nehme auch kein Elvanse, medikinet, Ritalin oder ähnliche BTM. Ich geb zu, hab ich probiert. Aber hatte bei mir einfach keinen "echten" Effekt also hab ichs gelassen.
Ich hab das aber nicht ausprobiert um das weg haben zu wollen, sondern weil ich einfach "neugierig" war, was es mit mir macht, ob es möglicherweise sogar Ängste reguliert (was durchaus möglich ist).
Die horror vision des "ruhig stellens" habe ich bei keinem Erwachsenen mit adhs erlebt. Sowas ist tatsächlich eher bei Kindern eine häufige Nebenwirkung (ja, es ist tatsächlich eine Nebenwirkung und ein Anzeichen von eher falscher dosierung als der gewollte Effekt!).

Das einzige was ich "gegen" mein adhs nehme ist atomoxetin, weil es mir hilft, langweilige, repetitive Aufgaben wenigstens ein bisschen einfacher zu erledigen ohne dass es sich anfühlt wie ein riesen Berg arbeit. Das ist kein BTM, sondern funktioniert ähnlich wie ein reguläres Antidepressivum, nur eben speziell für adhs Gehirne, weil es kein klassisches snri, ssri etc ist.

Und sogar das funktioniert immer je nach Tagesverfassung. Es macht keinen arbeitsroboter aus mir. Es gibt immer noch genug Tage wo ich mich trotzdem gerade zu langweiligen, repetitiven Aufgaben zwingen muss. Aber eben weniger schlimm als ohne.

Und ja, statistisch sterben Menschen mit adhs früher. Auch ne Unfallversicherung mit der Diagnose adhs zu bekommen ist nahezu ein Ding der Unmöglichkeit halt.

es gibt auch andere Erkrankungen, die an sich nicht tödlich sind, aber das Risiko erhöhen, wenn man sie nicht ernst nimmt. Z. B. Depressionen, Angststörungen, Borderline, Zwangsstörungen – da kann’s durch Impulsivität, Vernachlässigung der Gesundheit, Unfallrisiken oder Substanzmissbrauch auch statistisch früher krachen.
Aber es ist kein festgesetzter Punkt, dass das passiert.

Und ich bin der Meinung je besser man sich als "borderliner","depressiver" oder "ashs-ler" versteht umso besser kann man auch ohne Medikamente mit sich selbst umgehen und das Risiko sinkt rapide.

Das ist nix, was dich „ruhigstellt“ oder dich in ne Schublade steckt. Im Gegenteil. Ich hab meinen ADHS-Kopf in vielen Momenten sogar echt gern. Der ist kreativ, schnell, denkt um drei Ecken, macht Verbindungen, auf die andere nie kommen würden. Den will ich gar nicht loswerden – ich finde es halt nur angenehm, zu wissen wo manches bei mir eben her kommt...so kann ich eben noch "besser" drüber schmunzeln, dass andere Frauen in high heels rennen können - und ich kann halt barfuß, im stehen umknicken 😂

Aber: Das ist eben nicht alles sofort gefährlich oder tötlich.
Und: ich will dich absolut nicht zu einer Diagnose zwingen. Nichts liegt mir ferner. Sondern dir einfach nur zeigen dass eben ein ängstlicher Kopf Dinge gerne viel viel höher kocht als sie eigentlich sind.
Das macht er eben nicht nur bei adhs...Sondern bei allem. So wird dann eben aus dem Reizdarm nen darmkrebs, aus dem Kopfschmerz nen tumor...

Ich hoffe ich konnte dich wenigstens ein bisschen abholen und gebe dir nicht das Gefühl dich und deine Ängste dazu nicht zu verstehen. Ist für mich schwer nachzuvollziehen, da ich es eben als Erleichterung empfinde zu wissen, warum ich so bin, wie ich bin. Aber ich versuche bestmöglich es aus der anderen Perspektive zu betrachten.

Und:
Eine diagnostik "muss" man sowieso nur machen wenn man in irgendeiner Form unter seinen Symptomen leidet. Oder man wissen möchte, warum man eben "anders" als andere ist.

Ansonsten lass die diagnostik eben und lebt so zufrieden wie es geht dein Leben 🫂 das ist alles kein Muss 🫂

12.04.2025 09:09 • x 2 #27


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Angst vor ADHS wegen Hibbeligkeit und Impulskontrolle

x 3


Krylla

Krylla
Mitglied

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Zitat von Frittensauce:
Ich will keinen triggern, aber rein statistisch gesehen sterben Menschen mit ADHS häufiger jung etwa durch Unfälle oder Gewalt. Das liegt an der Impulskontrolle.

Deswegen muss es nicht auf dich oder deine Familie zutreffen.
Und ob man es nun offiziell hat oder nicht, ändert dann nichts an der Ausgangslage.
Ich habe Autismus. Nach der Statistik werde ich auch früher sterben als der Durchschnitt. Der Durchschnitt! Sehr wichtig dieses Wort.
Durchschnitt sagt für dich persönlich als einzelner Mensch erst einmal nicht viel aus.
Du kannst dir aussuchen, ob du Fallschirm springen gehen willst oder nicht.
Du kannst versuchen inne zu halten und zu überlegen, ob du so viele Gewicht beim Sport nehmen solltest oder nicht.



Zitat von Junika2906:
Und dein Perfektionismus hat nichts mit ADHS zu tun- sondern eher der selbst auferlegte Druck „ es besser zu machen“ „perfekt zu sein“… so meine Meinung.

Das ist ein Jain. Kann ich sagen, da es mit meiner Diagnose tatsächlich in der Hinsicht nicht groß anders ist.
Selbst auferlegter Perfektionismus ist es zum Teil sicherlich. Aber es ist auch einer, den man immer wieder vor die Nase geworfen bekommt, weil man nicht in die Norm reinpasst.
Leider ist es so, dass man nicht mit offenen Armen empfangen wird, wenn man in die nicht rein passt, was sicherlich jeder irgendwie kennt.
Bei ADHS und Autismus (welche anderen Besonderheiten da noch reinfallen, kann ich jetzt nicht sagen, aber es gibt sicherlich noch mehr) bekommt man das jeden Tag zu spüren.
Um herauszufinden, wo es her kommt, ist dann wieder eine Therapie sinnvolle wenn es einen sehr schlimm einschränkt.
Der Druck, das, was man wie die anderen kann, besonders gut zu machen, um seine Defizite auszugleichen, kann hoch sein.


Zitat von Frittensauce:
Ich konnte mich sehr gut damit identifizieren, aber ich bin auch ähnlich aufgewachsen… und fragte mich „Wirklich ADHS oder ganz normale Reaktion, wenn man arm aufgewachsen ist?“

Die Antwort auf die Frage musst du entweder los lassen ...
Oder dich trauen und einen Test machen.
Das eine gibt die Antwort. Das andere nicht. Was du lieber möchtest, musst du für dich selbst entscheiden.


Zitat von Frittensauce:
Ich mag meinen Charakter. Ich hätte Angst zu verlieren, was mich besonders macht, wenn man mir das ADHS austreibt, sollte ich es haben

Dann behalte ihn. 🙂



Ansonsten stimme ich zu, dass du dir einen Therapeuten suchen solltest.
Aber nicht explizit wegen dem ADHS.
Sondern wegen deinen großen Ängsten vor Krankheiten. Dadurch kann es auch etwas leichter werden.

11.04.2025 20:11 • x 1 #22


Zum Beitrag im Thema ↓


Krylla
Ich verstehe den Teil mit dem Medikament.

Ich muss zugeben, dass ich nicht verstehe, wieso du Angst vor ADHS hättest. Tut mir leid.
Aus meiner Sicht ist das so: Wenn du es hast, dann dein gesamten Leben schon. Bis darauf, dass es dann in deiner Akte steht und du Klarheit hast, passiert dann erst Mal gar nichts.
Du bist der selbe Mensch wie vorher. Du wirst niemand anderes, nur wegen einer Diagnose.
Was aber sein könnte, ist, dass du endlich eine Erklärung hast, wieso dir oft diese kleinen Unfälle geschehen. Sowieso sollte man nicht immer so hart mit sich sein, aber ich kenne es, wieso man es dennoch besonders sein kann, wenn es anderen doch nicht passiert. Oder sie es anders machen. Oder es bei ihnen leicht wirkt.

Und du kannst die Medikamente nehmen. Ja. Musst du aber nicht.
Das kommt auf dich an.
Wenn du sagst, dass du so zurecht kommst und es für dich mehr Negatives bringt, als Vorteile, dann lass es.
Niemand zwingt dich dazu das zu nehmen.

Du brauchst keine Angst zu haben.
Niemand zwingt dich zu irgendwas.

x 1 #2


J
Ähm- was wäre an ADHS schlimm? Und keiner MUSS Medikamente nehmen… gibt auch andere Möglichkeiten.

x 1 #3


F
Zitat von Junika2906:
Ähm- was wäre an ADHS schlimm? Und keiner MUSS Medikamente nehmen… gibt auch andere Möglichkeiten.


Ich habe ein Trauma, bin Opfer von Gewalt geworden und habe ganz lange daran gearbeitet mir einzureden, dass es nicht meine Schuld wäre.

Ich habe auch sehr darunter gelitten, als ein Verwandter einen schweren Unfall beim Sport hatte.

Ich habe dann versucht mir einzureden: die Welt ist sicher. Das war nur Zufall.

Wenn ich aber ADHS habe oder gar mehrere in meiner Familie ADHS haben… dann ist es vielleicht kein Zufall. Dann sind wir „vorbestimmt“ und unsere persönliche kleine Welt ist nicht sicher. Dann wird es immer wieder passieren. Verstehst du?

Eine meiner größten Ängste ist, dass jemand, den ich liebe, einen unnatürlichen und frühem Tod sterben muss.

Ich verstehe, dass es viele Menschen mit ADHs gibt, die ein langes und gesundes Leben leben, aber rein statistisch gesehen sterben sie häufiger jung.

x 1 #4


J
Zitat von Frittensauce:
Dann wird es immer wieder passieren. Verstehst du?

Eine meiner größten Ängste ist, dass jemand, den ich liebe, einen unnatürlichen und frühem Tod sterben muss.

Ich verstehe, dass es viele Menschen mit ADHs gibt, die ein langes und gesundes Leben leben, aber rein statistisch gesehen sterben sie häufiger jung.

Was für ein Schmarrn sorry- ich hoff du bist in therapeutischer Behandlung.

ADHS is kein Todesurteil - und es gibt genug Leute die das haben und es nicht wissen und nie Berührungspunkte haben und zum Therapeuten gehen.

#5


F
Zitat von Junika2906:
Was für ein Schmarrn sorry- ich hoff du bist in therapeutischer Behandlung. ADHS is kein Todesurteil - und es gibt genug Leute die das haben und es nicht wissen und nie Berührungspunkte haben und zum Therapeuten gehen.

Ich will keinen triggern, aber rein statistisch gesehen sterben Menschen mit ADHS häufiger jung etwa durch Unfälle oder Gewalt. Das liegt an der Impulskontrolle.

Ich verstehe sehr gut, dass es auch Menschen mit ADHS gibt, die ein langes glückliches Leben haben.

#6


Obikon
@Frittensauce aber das haben Kinder auch schon.

x 1 #7


F
Zitat von Obikon:
@Frittensauce aber das haben Kinder auch schon.

Meinst du ADHS? Ich war als Kind schon hibbelig, konnte in der Schule nicht auf meinem Stuhl sitzen bleiben und mich nicht konzentrieren. Meine Schulmaterialien waren das reinste Chaos.

Das hat sich sogar zunehmend gebessert, weil ich lernte damit umzugehen.

#8


Obikon
@Frittensauce ja genau so meinte ich es auch .

x 1 #9


J
Als Adhsler brauchst Struktur - Kein Chaos. Regeln. Impulse kann man lernen zu regulieren. Man kann lernen sich in andere hineinzuversetzen…

Man kann Traumata aufarbeiten. Und all das verkürzt nicht dein Leben. Mein Partner hat so einige Züge von Adhs- der nimmt keine Medikamente. Ist wie ich in Therapie und hat sich um 180 Grad gedreht… wenn er wieder in sein Muster fällt, dann weil er zuviel Input hat, Zuviel aufeinmal passiert. Dann bin aber ich wieder da die sehr strukturiert ist.

Man ist Adsh und allen andern psychischen Krankheiten nicht völlig ausgeliefert.

x 2 #10


J
Zitat von Frittensauce:
Nun stellte sich heraus, das wir zum Teil ähnlich aufgewachsen sind (viele Geschwister, Aufwachsen in Armut).

Und dein Perfektionismus hat nichts mit ADHS zu tun- sondern eher der selbst auferlegte Druck „ es besser zu machen“ „perfekt zu sein“… so meine Meinung.

Denn Perfektionismus besitze ich auch zu genüge… und das ist auch nicht gesund. Manchmal muss man Dinge auch einfach mal gut sein lassen und es nicht übertreiben. Kann man auch lernen

#11


F
Zitat von Junika2906:
Und dein Perfektionismus hat nichts mit ADHS zu tun- sondern eher der selbst auferlegte Druck „ es besser zu machen“ „perfekt zu sein“… so meine Meinung. Denn Perfektionismus besitze ich auch zu genüge… und das ist auch nicht gesund. Manchmal muss man Dinge auch einfach mal gut sein lassen und es nicht ...

Jener Promi führte seinen Perfektionismus und sein „sich beweisen wollen“ auf sein ADHS zurück, aber er ist ja Filmemacher, kein Psychologe.

Ich konnte mich sehr gut damit identifizieren, aber ich bin auch ähnlich aufgewachsen… und fragte mich „Wirklich ADHS oder ganz normale Reaktion, wenn man arm aufgewachsen ist?“

#12


J
@Frittensauce sprech doch einfach mit einem Therapeuten darüber…

Insofern du einen hast.

#13


F
Ich fühle mich irgendwie unverstanden und kann meine Gefühle nicht gut ausdrücken. Sorry.

#14


J
Naja sorry- das was du sagst is vollkommener Blödsinn, ADHS heißt nicht sch… Leben und früh von uns gehen….

gehst du zu einem Therapeuten?

#15


Nana89
Naja,jeder hat eine andere Wahrnehmung und Wissen zu seiner Erkrankung.Das ist kein Blödsinn,dass ist das Wissen was man über die Erkrankung weiß.

x 1 #16


F
Zitat von Junika2906:
@Frittensauce sprech doch einfach mit einem Therapeuten darüber… Insofern du einen hast.


Ich mache zur Zeit keine Therapie.
Ich weiß auch nicht, ob ich mich diagnostizieren lassen will.

1. Ich habe Angst vor allen möglichen Krankheiten, kann mich doch nicht auf alles testen lassen
2. Ich habe Angst vor Ritalin
3. Ich mag meinen Charakter. Ich hätte Angst zu verlieren, was mich besonders macht, wenn man mir das ADHS austreibt, sollte ich es haben

Ich habe, nachdem ich das Podcast hörte, ganz viel über Promis mit ADHS recherchiert. Ein Promi, ich weiß nicht ob derselbe, weil ich so viel gelesen und gehört habe, sagt er würde sein ADHS nicht behandeln lassen, weil er Angst hätte seine „Vollmeise“ zu verlieren, seine Gefühligkeit, seine Kreativität.

Ich habe hingegen eben Angst vor Unfällen. Ich würde vielleicht deswegen auch Ritalin nehmen, obwohl es mir Angst macht, aber es wäre eine sehr schwere Entscheidung.

#17

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F
Zitat von Junika2906:
Naja sorry- das was du sagst is vollkommener Blödsinn, ADHS heißt nicht sch… Leben und früh von uns gehen…. gehst du zu einem Therapeuten?

Es gibt dazu Statistiken. Leute mit ADHS sterben häufiger durch Unfälle und Gewalt. Nutze Google, wenn du mir nicht glaubst.

Ich weiß, dass viele Leute mit ADHS uralt werden, will auch keinen triggern.

#18


J
geh einfach zu einem Therapeuten und stell dich vor mit der Angst vor Krankheiten. Der wird dir irgendwann sagen können was er dir diagnostiziert… und nein man kann sich nicht auf alles untersuchen lassen..man muss wieder lernen seinem Körper zu vertrauen… das wiederum klappt aber halt nicht alleine… und wenn du dir selbst n Gefallen tun willst und deiner Psyche hör dir nicht ständig solche Sachen darüber an oder schaue Videos dazu oder was auch immer.

x 1 #19


J
@Frittensauce hast du jetzt zum 3 mal erwähnt das es hier Statistiken gibt.

#20


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