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B

beside
Mitglied

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Hallo,

ich hab ja mit Histamin so meine Probleme. Sowohl körpereigenes als auch in Nahrung. Jeden Morgen schüttet der Körper eine Dosis körpereigenes aus. Das vergiftet meinen Körper regelrecht. Er hat dann zu tun das abzubauen. Ohne viel Bewegung geht das auch nur sehr langsam. Dann schleppe ich mich über den Tag. Nur an schönen Tagen, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs sein kann, ist es besser, aber dann auch draußen wärmer. Kälte setzt dem noch eins bei. Winter ist schrecklich.

Aber was ich im Winter verstärkt spüre, also im Sommer nicht ganz so stark - wobei es dabei darauf ankommt, dass ich keinen Infekt habe - es wird mir zum Abend hin, ab dem es dunkel wird von innen warm. Teils so sehr warm, dass ich keine Heizung brauche und mir richtig warm wird. Auch Nachts beim Schlafen hält das an. Aber dann in den frühen Morgenstunden der Knick. Dann friert es mich. Das macht die Temperaturregulation im Schlaf schwer.

Wenn ich allerdings einen Infekt habe, so wie bis vor kurzem, dann frierts mich stetig und ich kriege meinen Körper nicht richtig warm. Das ist auch so im Herbst bis November Dezember. Da wirds mir Abends eher nie warm. Aber zur Zeit verstärkt.

Kennt hier jemand diese Unterschiede auch?

18.02.2026 #1


14 Antworten ↓


E
Hast du das auch im Sommer oder nur Herbst Winter? Oft wird ja in den Räumen geheizt und somit ist der Körper mit unterschiedlichen Temperaturen konfrontiert.

Auch bei Psychischen Problemen oder Angsterkrankungen kann es manch mal zu Temperatur unterschiede kommen.

Und sonst gibt es noch die Wechseljahre aber da weis ich nicht ob das ein Thema für dich ist oder mal sein wird.

x 2 #2


A


Am Abend wird mir warm

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B
Zitat von Elemente:
Oft wird ja in den Räumen geheizt

stimmt. und zwar, pass auf: die in der Wohnung unter mir heizen nicht immer. dann kommts von unten immer kalt. Ich habe deswegen ein Thermometer auf dem Fußboden liegen. Wenn die nicht heizen, dann wirds da selten über 18°C, egal wie sehr ich die Heizkörper aufdrehe. Das ist auch zu hören, weil sie dann ständig nießen, weils zu kalt ist. Manchmal lassen sie auch den ganzen Tag das Fenster offen. Dann wirds eisig von unten. Ich krieg da auch immer kalte Schweißfüße, was richtig unangenehm ist, egal wie viele paar Strümpfe und welche dicken Hausschuhe ich anziehe. Soeben schaue ich: sie scheinen zu heizen, weil am Fußboden 21°C. Sie haben auch schon einige Tage nicht mehr genießt, bzw. zuletzt letzte Woche mal zwei drei Tage hintereinander. Da kann ich meine Heizung jetzt ausdrehen.
Zitat von Elemente:
Wechseljahre

Eher nicht.

Was mein Problem mit dem Histamin ist: Wenn es kalt wird, dann stößt der Körper Histamin aus und dies wirkt entzündlich, weswegen es sich für mich auf der Haut warm anfühlt, aber tatsächlich unterkühle ich dabei. Da muss ich immer sehr aufpassen und unterscheiden ob Histamin-Entzündungs-warm oder tatsächlich warm. Bei Bewegung wie Wandern und Radfahren, wo es mir vom Kreislauf her warm wird, ist das nochmals schwieriger, weil wegen Kreislauf-Wärme und Histamin-Wärme, und da habe ich mich schon öfters verkühlt, weil zu leicht gekleidet.

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M
Nimmst Du Antihistaminika bzw. achtest entsprechend HIT auf Deine Ernährung?

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B
Zitat von moo:
achtest entsprechend HIT auf Deine Ernährung

Ja, seit ewig schon.

jetzt hab ich mich mal wieder fehleingeschätzt ... hatte Gestern Abend die Heizung aus und war auch warm bis Nächtens. Dann aber über Nacht auch ausgelassen. Es hat runtergekühlt bis 16°C. Beim Aufwachen hat ichs schon bemerkt - Erkältungserscheinungen. Jetzt fühl ich mich wieder typisch krank. Das geht soooo schnell ... Abgeschlagen, kalte Füße, frieren, krank, ... Viel Tee, Vit C, Taschenwärmer an Füße und Nieren ...
Zitat von Elemente:
Hast du das auch im Sommer oder nur Herbst Winter?

Vorwiegend Frühling, Herbst und Winter. Solange es draußen nicht tagsüber über 22°C ist aber eigentlich immer gefährlich. Also auch im Sommer mit kalten Nächten.

#5


E
Zitat von beside:
Ja, seit ewig schon. jetzt hab ich mich mal wieder fehleingeschätzt ... hatte Gestern Abend die Heizung aus und war auch warm bis Nächtens. Dann aber über Nacht auch ausgelassen. Es hat runtergekühlt bis 16°C. Beim Aufwachen hat ichs schon bemerkt - Erkältungserscheinungen. Jetzt fühl ich mich wieder typisch ...

Ok dann ist es bei dir Histamin Unverträglichkeit, also weisst du denn bereits welche Lebensmittel dies auslösen könnten oder hast du in etwa eine Vermutung?

x 1 #6


B
@Elemente , das habe ich bereits seit vielen vielen Jahren und noch mehr. Da kenne ich mich aus. Es sind nicht nur Nahrungsmittel, sondern es muss auch alles frisch sein. Problematisch ist das körpereigene Histamin. Das ganze Jahr über Histaminblocker einnehmen will ich aber auch nicht. Die machen so down. Da muss ich ab März bis Mai wieder durch.

x 1 #7


E
Zitat von beside:
@Elemente , das habe ich bereits seit vielen vielen Jahren und noch mehr. Da kenne ich mich aus. Es sind nicht nur Nahrungsmittel, sondern es muss auch alles frisch sein. Problematisch ist das körpereigene Histamin. Das ganze Jahr über Histaminblocker einnehmen will ich aber auch nicht. Die machen so down. Da muss ...

Das kann ich gut verstehen, so was setzt zu und kann auch Angst machen, bist du denn sehr eingeschränkt bei den Lebensmittel und das eigne Histamin reagiert negativ, fast wie bei einer Autoimmunerkrankung was den eigenen Körper angreift?

#8


B
Zitat von Elemente:
bist du denn sehr eingeschränkt bei den Lebensmittel

sogar sehr sehr. Reis, (seit diesem Jahr nur noch eine kleine) Möhre, Olivenöl, Salz. Mineralwasser mit frischem Ingwer. Ab und an irgendetwas mit Haferflocken und Mineralwasser. Traubenzucker(wenig), Maltodextrin. Ansonsten gelegentlich 2 frische Kirschen pro Tag, ein paar frische Heidelbeeren pro Tag. Das meiste geht gar nicht. Anderes nur sehr wenig.
Zitat von Elemente:
und das eigne Histamin reagiert negativ, fast wie bei einer Autoimmunerkrankung was den eigenen Körper angreift?

So ist es. Wobei es bei Histamin über Nahrung auch zu Vergiftung kommen kann. Hatte ich einmal mit fermentierten Grünen Tee. Ging aber glimpflich aus.

#9


E
Zitat von beside:
sogar sehr sehr. Reis, (seit diesem Jahr nur noch eine kleine) Möhre, Olivenöl, Salz. Mineralwasser mit frischem Ingwer. Ab und an irgendetwas mit Haferflocken und Mineralwasser. Traubenzucker(wenig), Maltodextrin. Ansonsten gelegentlich 2 frische Kirschen pro Tag, ein paar frische Heidelbeeren pro Tag. Das meiste ...

Dann musst du recht vorsichtig sein was du zu dir nimmst und du weisst nie wie dein Körper auf neues reagiert.

Es klingt nach sehr wenig was du zu dir nehmen kannst, da musst du ja schon auch aufpassen keine Mangelernährung zu bekommen, geht das für dich?

#10


B
@Elemente , die Närhstoffe sind wohl eher nicht das Problem, außer weil keine Zitrusfrüchte und kein Obst und Gemüse ab und zu Vit C Pille, und auch Vit B multi. Problematisch ist eher die Energie. Da hatte ich schon Unterzuckerung und Schwächeanfall unterwegs. Wußte dann nicht wie ich nach Hause komme. Dann hilft ein alter Trick (akut): Coca Cola und Brötchen, oder auch Mineralwasser und Dextrose (gibts im Discounter an der Kasse) für Sofortenergie. Ansonsten bei Ausflügen Haferflocken mit Maltodextrin zu Riegeln gebacken. Restaurant und Imbissbude ist nicht drin. Letztes Jahr ist eine verstorben, weil sie im Restaurant war. Sie hatte extra nach Allergieauslösern im Essen gefragt und diese wurden verneint, aber das schützt nicht wirklich. Wenn etwas nicht frisch ist, kann das tödlich sein. Altes Bratfett. Geschirr nicht keimfrei. Grill nicht gereinigt. und so weiter. Es sterben jedes Jahr mehrere an Nahrungsmittelallergien, weil Allergene nicht oder falsch deklariert wurden. Ich wurde ein paar mal enttäuscht, es ist zum Glück nichts schlimmeres passiert, und verzichte seitem komplett.

x 1 #11


E
Ich verstehe das, wenn das Risiko doch so hoch ist beim auswärts essen, da würde ich es mir auch gut überlegen. Du kennst deinen Körper sicher schon besser und hast genug Erfahrungen was du essen kannst, sicher nicht bei allem und da ist dann halt immer mit Nebenwirkungen zu rechnen.

#12


David7742
Sorry das ich frage aber hast du auch ab und an Herzrhythmusstörungen durch die HIT?

Gruß David

#13


B
Zitat von David7742:
Sorry das ich frage aber hast du auch ab und an Herzrhythmusstörungen durch die HIT?

Herzrhythmusstörungen hab ich. Aber ob die von der HIT kommen kann ich nicht sage, bzw. eher nicht, weil gefühlt beides unabhängig voneinander.

x 1 #14


L
Hallo beside,

das tut mir leid, dass es dir so schlecht geht. Wurde denn deine Histamintoleranz mal ärztlich begleitet, dir ein Fahrplan für die Lebensmitteltestung gegeben oder so?
Deine Diät klingt ja eher nach der anfänglichen Auslassphase. Wie lange ernährst du dich denn schon so? Normalerweise kommt dann eine Testphase, in welcher man verschiedene Lebensmittel probiert, und dann eine Dauerphase und da sollte dann definitiv mehr auf deinem Speiseplan stehen können. Lässt du die Vitamine und Mineralstoffe im Blut überprüfen? Ohne tierische Lebensmittel musst du vor allem B12 im Auge behalten. Aber auch alle anderen B-Vitamine, Folsäure, Calcium, Magnesium, Eisen sind wichtig. Wenn du nicht genug Vitamin B6 und Vitamin C hast, kann dein DAO-Enzym gar nicht mehr arbeiten. Dann baust du gar kein Histamin mehr ab, was natürlich schlecht ist. Und wenn du nur zu bestimmten Phasen rausgehen kannst, wie schaut es denn mit Vitamin D aus?

Wenn der Körper so empfindlich auf Histamin reagiert und/oder massig Histamin ausschüttet und es selbst nicht abbauen kann, dann stimmt zumeist irgendetwas im Körper nicht. Wahrscheinlich hast du das alles schon mehrfach überprüft, aber zur Sicherheit noch einmal:

- Dauerhafte Entzündung (z.B. Zähne, Nasennebenhöhlen, Mandeln, Abszesse, unbehandeltes Asthma, Chronisch entzündliche Darmerkrankung…) (bei mir waren es die Mandeln, ich hatte mit jeder Erkältung Angina, bis ich mich von den Dingern getrennt habe)

- Allergien (Du hast eine Allergie auf Frühblüher, wenn du von März bis Mai Antihistaminika einnimmst? Wann hattest du den letzten Allergietest? Eine Allergie auf ein Dauerallergen kann dein Histamin-Karma am Tag sehr verschlechtern. Die üblichen Verdächtigen sind hier Hauststaubmilben, Schimmelpilze und Tierhaare. Hier hilft natürlich hauptsächlich Allergenkarenz und eventuell eine Hyposensibilisierung. Hast du eine ursprüngliche Allergie auf bestimmte Lebensmittel? Oder Kontaktallergien?)

- Medikamente gecheckt, ob da was bei ist, das die Histaminausschüttung fördert, bzw. den Histaminabbau hemmt?

- der Klassiker: Stress. Chronischer Stress. Arbeit, Familie, Wohnumgebung? Mein Hauptstressfaktor war eine über Jahrzehnte verschleppte PTBS. Auch da kann man was machen. Mir hat eine Therapie sehr geholfen.

- Hast du mal Mastzellstabilisatoren probiert? Chromoglycinsäure? Das ist sehr gebräuchlich für Augen und Nase, das sind die Tropfen, die man sechs Wochen vor der Saison bereits nehmen soll. Das gibt es auch für den Verdauungstrakt, am besten als Pulver, das man auflöst, dann wirkt es schon auf der Mundschleimhaut. Das stabilisiert die Mastzellen, dass sie nicht so viel Histamin ausschütten. Sehr sanft. Wirkt nicht bei jedem. Muss über Wochen aufdosiert werden. Manche Ärzte können es sogar auf Kasse aufschreiben, obwohl es nicht verschreibungspflichtig ist. Ist leider teuer. Aber wo immer man Histamin einsparen kann, desto besser.

Vielleicht war ja noch etwas dabei, das dir hilft. Ich kenne ja schon einige, die Probleme mit Histamin haben, aber das die Raumtemperatur da so einen extremen Einfluss hat, habe ich noch von niemandem gehört. Nur bei einer extreme Kälte (Minusgrade) und bei einer anderen Hitze (über 30 Grad), aber keine von beiden kommt in einen bedrohlichen Zustand deswegen. Dein Zustand klingt sehr belastend.

Viele Grüße von einer Atopikerin, die mit zahlreichen Allergien, Asthma und Neurodermitis nach langjährigem Hin und Her, doch ein ganz entspanntes Leben führt. Histamin spielt natürlich immer eine Rolle, aber inzwischen reicht es, wenn ich komplett auf Alk. verzichte und nicht zu einer Mahlzeit ein halbes Kilo Sauerkraut mit Sojasauce, Parmesan und Salami auf einmal esse zwinkern

#15


A


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Dr. Matthias Nagel
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