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NIEaufgeben
Wurde mir so gesagt in der klinik

14.09.2019 15:17 • #21


Ich hab mal in mich rein gehorcht jetzt den Mittag.
Spezielle Gedanken hab ich gar nicht. Ich erlebe einfach eine erwartungsangst, dass irgendwas passiert oder ich irgendwas denke oder bekomme. Gar keine bestimmten Gedanken, glaub das ist das fiese.

14.09.2019 16:30 • #22



Ärgerliche Angst vor psychischen Krankheiten

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Gut, ich akzeptiere es. War in der Ambulanz und ne Ärztin meinte das ist ja ähnlich ob Angst oder zwang ist ähnlich. Erstmal ne quetiapin darauf genommen.
Nun, wie damit umgehen? Gedanken wie Wolken vorbei schweben lassen ? Sie als Radio ansehen und im Hintergrund labern lassen?
Und vor allem, gehen die auch wieder weg?

14.09.2019 22:25 • #23


Ich litt ebenfalls unter der Angst eine psychische Krankheit zu entwickeln. Letztlich ist das nichts anderes als eine Form der Hypochondrie. Bei mir war lange Zeit die Angst vor einer Psychose absolut dominierend. Irgendwann hat sich diese in eine Angst vor Zwangsgedanken gewandelt.

Nur weil du Angst davor hast, bedeutet dies aber nicht, dass du diese nun auch wirklich hast oder entwickeln wirst. Bei der Angst vor Zwangsgedanken ist es ein bisschen so wie mit dem "rosa Elefanten". Wenn man etwas nicht denken will, denkt man es, da das Gehirn kein Nein kennt. Insofern ist es also völlig normal, dass wenn du Angst hast, eine bestimmte Gedanken zu bekommen, du diesen in diesem Moment auch denkst. Das ist aber qualitativ nochmal eine ganz andere Nummer wie tatsächlich (reine) Zwangsgedanken zu haben. Wenn dir mehrere Fachärzte bestätigt haben, dass du keine Zwangsgedanken im medizinischen Sinne hast, dann kannst du dem Urteil getrost glauben. Nur wenig ist für eine Fachmann so leicht zu diagnostizieren wie Zwangsgedanken.

Im Übrigen haben mir auch schon mehrere Ärzte bestätigt, dass sehr viele Angstpatienten diese "crazy thoughts" haben. Komische Gedanken, die einem plötzlich ins Bewusstsein kommen. Das alles ist letztlich ein Zeichen dafür, dass dein ganzer Körper zZt einfach viel zu gestresst ist. Du solltest dich also insbesondere darum kümmern, dein Stresslevel zu senken. Sei es durch Meditation oder Sport oder whatever...

Und ja... auch diese Ängste können vollkommen verschwinden.

22.09.2019 08:58 • #24


Das ist ja der Ober Hammer! Du hast das auch gehabt, Angst vor Zwangsgedanken? Ich dachte bis jetzt echt, dass ich da alleine auf weiter Flur stehe und der einzige damit bin.
Das ist ja genial, verstehe mich nicht falsch aber ich freue mich grade echt darüber, dass ich nicht der einzige bin.
Meine Ärztin beschreibt meine Diagnose als eine Art Phobie, eine Phobie vor psychischen Krankheiten. Und klar, wenn ich mit meiner Mutter zusammen bin udn dann Angst habe , dass aggressive Zwangsgedanken kommen können, macht mir ich das echt unruhig und es nervt. Zumal ich ja solche Gedanken nie hatte und wenn ich nicht gegoogelt hätte wäre ich nie darauf gestoßen.
Das überrascht mich jetzt grad echt, dass ich damit nicht der einzige bin.

22.09.2019 12:07 • #25


Ist das denn bei dir ähnlich?

23.09.2019 11:57 • #26


Ich kann aus deinen Antworten nicht wirklich schließen, wie sich die Angst vor Zwangsgedanken bei dir genau äußert. Von daher kann ich dazu nichts sagen.

Die Angst, dass in gewissen Situationen Zwangsgedanken auftreten könnten, kenne ich aber freilich auch...

23.09.2019 12:14 • #27


Naja ich hab z.b. Ab und zu Angst davor, aggressive Zwangsgedanken zu bekommen wenn ich mit meiner Mutter unterwegs bin, da ich gelesen habe, dass sowas häufig ist bei Zwangsgedanken. Natürlich habe ich solche Gedanken nicht, aber Angst davor hab ich schon, so etwas mal zu bekommen, da es für mich eine Horror Vorstellung ist.

23.09.2019 12:55 • #28


das is glaub typisch für jede phobische Angst...

23.09.2019 13:07 • #29


Ich dachte echt immer ich steh damit alleine da. Weißt ich bin auf den Begriff Aggressiver Zwangsgedanke nur durch Gigerls gestoßen und seitdem hab ich Angst davor, den zu bekommen.
Aber wie meinst du das, typisch für phobische Angst? Dass ich mich da rein steigere?

23.09.2019 13:12 • #30


Wie war denn das bei dir?

27.09.2019 20:36 • #31


Hi Leute, wollte euch alle mal nur schnell auf den neusten Stand bringen. Ich bin inzwischen bei einer richtig guten Ärztin der psychiatrischen Klinik und fange dort eine Therapie an bei einer therapeutin.
Die Ärztin meinte bei mir handelt es sich wahrscheinlich um eine spezielle Form der Phobie, heißt also der Angst vor psychischen Krankheiten wie der Zwangsstörung, Depression , Panik oder Gas...
entgegen der Meinung meiner ehemaligen Therapeutin , ich hätte eine panikstörung, verneinten dies sowohl Ärztin als auch Therapeutin, da ich Körperlich nichts merke und auch keine Panik habe.
Auf die Frage, ob ich wirklich Zwangsgedanken oder Zwangsstörungen oder so etwas habe, habe ich ein ganz klares Nein gehört, einfach nur die Angst davor.
Was das dann im genauen bedeutet, diese Angst vor psychischen Krankheiten, die sich wohl nur durch diese damaligen Zustände aus 2012 aufgebaut haben, weiß ich nicht genau. Ich habe auf deutsch vor Sachen Angst, die ich nicht habe und nicht hatte.

28.09.2019 12:01 • x 1 #32


Ps: meine Ärztin hat mir geraten ich soll mich mit Dingen beschäftigen , die mir sonst immer Spaß machen und mittlerweile gehe ich seit 2 Wochen wieder regelmäßig mit meinen Leuten Pokémon Go spielen was mich echt super ablenkt Und mir Spaß macht. Denke zeitweise echt gar nicht mehr daran, nur wenn ich daheim bin dann halt...

28.09.2019 18:04 • #33


Hmmmmmmmm

28.09.2019 21:00 • #34


Weiß nicht ob hier noch jemand mit liest aber ich schreib einfach mal weiter. Meine Ärztin meinte ja, das sei eine spezielle Form der Phobie, diese Sorge vor psychischen Krankheiten und bei mir wäre das etwas, was ganz gut schnell wieder weggeht.
Nur im Moment nerven mich wieder solche Angstgedanken, ob ich durch meine eigenen Gedanken wieder in den Angstzustand vor 7 Jahren kommen kann oder ob ich diese Angst vor den sorgen nicht mehr weg bekomme, das nervt.
Zumal ich zeitweise gar nicht mehr daran denke und es mich dann immer wieder überrascht und überfällt,

02.10.2019 16:26 • #35


Verdammt nochmal. Ich weiß nicht was da dahintersteckt. Sorry Leute, ich muss jetzt mal wieder meinen Müll hier abladen.
Ich weiß zur Zeit nicht so mir der Kopf steht.
Wer ein bisschen mitgelesen hat, weiß, dass es mir seit etwa 2 1/2 Monaten bescheiden geht. Naja, seit Ende September wurde es besser, ich ging wieder mit Freunden raus und habe gemacht, was man so machen muss. War auf dem Weg der Besserung, auch wenn noch nicht alles gut war.
Seit 2 tagen aber denk ich wieder vermehrt Müll. Meine Ärztin sagt ja, das ist eine besondere Art der Phobie, also speziell die Angst vor psychischen Krankheiten wie zwang, Panik etc.
Meine Mutter, die mich kennt, sagt immer, ich habe vor etwas unverständlicherweise Angst, was nicht bei mir existiert.
Dass ich keine Zwangsstörung oder sowas habe weiß ich.
Diese Phase hat begonnen als ich so eine aufkommende Angst in mir verspürte, damals im Juli, hatte sofort unglaubliche Angst, dass dieser Zustand vor 7 Jahren wieder kommt. Weiß nicht ob das eine richtige Panikattacke war, ich merkte einfach Angst in mir aufkommen , davor, dass es wieder so wird wie vor Jahren.
Heute bin ich z.b oft am heulen und habe so ein erwartungenauste Gefühl, ..heulen vor allem, weil ich innerhalb von 3 tagen ein trauriges Buch gelesen habe.
War gestern Abend bei einer alten Freundin, war ganz gut, bis mich wieder ein Angstgedanken erwischte, der mich wieder voll erwischte. Körperlich merke ich da gar nichts, nur stimmungsmässig.
Sorry Leute, musste jetzt mal raus.

05.10.2019 15:01 • x 1 #36


Hotin
Hallo Genneviliers,
bei dem, was Du schreibst bleiben für mich Fragen offen.
Warum soll Deine seelische Verfassung wieder so werden wie vor 7 Jahren? Du hast Dich gedanklich doch sicher weiterentwickelt.
Und selbst wenn das Risiko bestehen könnte.
Heute geht es Dir bestimmt noch lange nicht so schlecht. Deshalb lebe ohne Angst davor zu haben, dass etwas schlimmer werden könnte.

Warum liest Du ein trauriges Buch, wenn es Dir nicht so gut geht? War es ein Roman oder ein Sachbuch?

Viele Grüße
Bernhard

05.10.2019 15:17 • #37

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Ich weiß auch nicht.
Das damals war sozusagen die Hölle für mich. Diese Zustände, nicht zu wissen, was los ist und was passiert, zu denken, man verliere den Verstand. Es war nicht die klassische Panikattacke. Es waren keine beklemmungsgefühle, keine Schnappatmung, eher einfach die Unwissenheit, Unruhe oder durchdrehen-Angst.

Klar, weiter entwickelt habe ich mich aber mir haben ständig Leute andere Diagnosen gestellt von panikstörung über Hypochondrie und Phobie seit neustem.
Panikattacken hatte ich richtige vielleicht eine.


Das Buch war ein Roman namens ein ganzes halbes Jahr und ich als Kerl dachte nicht wirklich, dass ich davon so berührt werden könnte- denkste.

05.10.2019 15:30 • #38


Momentan ist das eher so ne erwartungsangst vor möglichen angstgedanken oder Panik.
Hab Angst dass ich in diesem Zustand wie jetzt bleibe oder diese Sorgen nicht mehr verschwinden.

05.10.2019 20:08 • #39


Hotin
Zitat:
Klar, weiter entwickelt habe ich mich aber mir haben ständig Leute andere Diagnosen gestellt von panikstörung
über Hypochondrie und Phobie seit neustem.


Warum wunderst Du Dich darüber? Das ist doch im Wesentlichen alles der gleiche Kram.

Ersten wird den Diagnosen, von Seiten des Patienten, meiner Ansicht nach viel zu viel Bedeutung gegeben.
Das Ding sollte zwar einen Namen haben. Nur darf ein Mensch sich nicht an seiner
Diagnose orientieren, sondern er sollte sich nur an seinen eigenen Gefühlen und eventuell an seinem
körperlichen Zustand orientieren. Ärzte und Krankenkassen stellen Diagnosen, damit sie sich
untereinander leichter verstehen und damit sie etwas zum Abrechnen haben. Für sonst nichts.
Nicht um Dir Angst zu machen.
Wenn sie den Patienten damit helfen wollten, würden sie für Diagnosen auch keine Fremdworte benutzen.

Zweitens, eine Phobie ist eine Angsterkrankung. Eine Hypochondrie ist eine Angsterkrankung, bei der sich
ein Patient selbst mehr Angst macht, als es notwendig und sinnvoll ist.
Und eine Panikstörung ist das Ergebnis wenn alle Ängste insgesamt so zahlreich werden,
dass Du sie in bestimmten Situationen nicht mehr einfach selbst beruhigen und im
Griff halten kannst.

Meiner Ansicht nach hast Du im Grund eine einzige Diagnose.
Nervös machen brauchen Dich diese Diagnosen eher nicht.
Auch wenn Deine Ängste sich vor Jahren mal sehr schlimm angefühlt haben.
Mit der Zeit hast Du Dich vorwärts entwickelt.
Somit ist es äußerst unwahrscheinlich, dass der extreme Zustand noch einmal
wieder eintritt.
Deshalb mache Dir selbst nicht so viel Angst.
Es reicht schon, wenn andere Menschen Dir Angst machen.
Zitat:
Hab Angst dass ich in diesem Zustand wie jetzt bleibe oder diese Sorgen nicht mehr verschwinden.


Niemand bleibt in einem psychischen Zustand, wenn er sich gedanklich fortentwickelt.
Auch Du nicht. Oder möchtest Du das Denken und Lernen einstellen und ab jetzt nur
noch konsumieren?

Viele Grüße

Bernhard

06.10.2019 12:26 • #40



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