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Hallo zusammen,.

ich habe mich soeben hier angemeldet, weil ich langsam richtig am zweifeln bin.
Ich habe innerhalb 8 Monate 3 Cts, 4 Röntgen Bilder und eine Szintigraphie der Schildrüse bekommen.

Nun habe ich total Angst das ich Krebs bekomme, ich bin ein Hypochonder. War auch schon in Behandlung, mit ging es auch wirklich sehr gut. Leider hatte ich dieses Jahr nur Pech und kämpfe erneut mit meinen Ängsten.

Eine Woche nach der Entbindung hatte ich einen Verdacht auf Lungenembolie.
1 Röntgen Aufnahme und ein Ct wurden gemacht. Lungenembolie hat sich gott sei Dank nicht bestätigt.

3 Monate später hatte ich einen Mirgräneanfall mit Aura.
Ich hatte einen Gesichtsfeldausfall und Sprachstörungen etc.
Hier wurde direkt ein Ct veranlasst um einen Schlafanfall auszuschließen.

Anschließend wurde ich beim Zahnarzt geröngt ( bin mega verärgert nicht beim gesagt zu haben) war nicht wirklich notwendig

Ca 2 Monate später hatte ich einen Nierestein und habe nochmal ein Ct bekommen. Lt. Arzt müssten wir Nutzen/Risiko abwägen, die Strahlenbelastung wäre nicht so schlimm.

Nur war ich heute beim Orthopäden ( bin seit der Entbindung sehr oft dort) Nun wollte er ein Röntgen Bild von meiner Lendenwirbelsäule. 2 Bilder wurden gemacht. Ich konnte nichts sagen, weil ich dachte eventuell findet man eine Lösung für mein Problem( beim sitzen werden meine Füße Blau und sind gepunktet).

Zwischendurch wurde im Krankenhaus auch noch eine Szintigraphie der Schilddrüse durchgeführ. Ich habe Hashimoto, das musste auch gemacht werden.

Jetzt habe ich total Angst, dass ich in paar Jahren an Krebs erkranken könnte. Ich meine einiges ist dumm gelaufen bis auf den Zahnarzt und dem Orthopäden waren es wirklich notwendige Untersuchungen in dem Moment. Oder? Versuche ich eventuell mein Gewissen zu beruhigen? Ich habe einfach keine Lebensqualität wegen diesen blöden Strahlen.

Ich hoffe ihr könnt eure Erfahrungen mit mit teilen. Danke schonmal

25.05.2022 02:06 • 27.05.2022 #1


10 Antworten ↓


Butterfly-8539
Eine CT- Aufnahme ( Kopf) ist ja ein anderer Abschnitt. Dort kamen noch Röntgenbilder dazu, somit alles noch im grünen Bereich.
Die beiden anderen CT´s (Nieren, Lungen) sind auch noch hinnehmbar.

Bei mir in der Familie, bzw. auch ich, wurde oft geröngt und muß das auch regelmäßig jedes Jahr wieder machen.
Die nächsten Male würde ich auf MRT hinweisen. Das mögen sie zwar nicht so gerne, aber ist mit Magnetresonanz und nicht mit hoher Strahlenbelastung. Doch manchmal muß man diese CT´s, teilweise auch mit Kontrastmittel machen lassen. Wie der Arzt meinte, abwägen.
In meinem engsten Familienkreis wurde durch Lungenkrebs (beidseitig mit unterschiedlichem Krebs) laufend Röntgen und CT´s gemacht. Wir wägten auch ab und manchmal lehnten wir es auch ab.
Mir sagte mal eine Röntgenärztin, das die Strahlen am Flughafen viel stärker wären als Röntgenaufnahmen, weshalb sie meinte, das es soviele Fluggäste gäbe, die dann auch nicht lange überlgen.

Also, wenn du jetzt länger eine Pause einlegst mit CT- Aufnahmen, dann reguliert sich das im Körper wieder. Da müßten es schon viel mehr Aufnahmen sein, um Krebs auszulösen.

Mach dich nicht verrückt, selbst ich habe es bisher gut überlebt und keinen Krebs, obwohl ich auch wie du sehr oft wg. der WS, Zähnen, Kopfschmerzen alles hinter mich bringen mußte.

Was ich noch nicht verstehe ist, wie du wg. Migräneanfall gleich einen Gesichtsfeldausfall haben konntest. Das kenne ich bisher nur von meiner Oma her, die schwere Schlaganfälle hatte und nicht rechtzeitig behandelt wurde. Die blieben dann aber auch ihr restliches Leben. Links existierte nicht mehr und ich trainierte es ihr an, das sie auf der Straße wieder den Kopf drehte.

25.05.2022 02:26 • x 1 #2



3 Cts innerhalb 8 Monate , Angst vor Krebserkranungen

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GoodFriend
Bei einem Flug ist die Strahlenbelastung durch die kosmische Strahlung höher, als bei einer Röntgenaufnahmen. Da würde ich mir keine Sorgen machen. Drei CTs erhöhen dein Krebsrisiko nur minimal:

Zitat:
Laut der Untersuchung erhöht sich das Krebssterblichkeits-Risiko einer 45-jährigen Person nach einem Ganzkörper-CT um 0,08 Prozent. Das bedeutet, dass einer von 1200 Patienten an Krebs erkranken wird. Bei einem 45-jähriger Menschen, der jährlich zum Ganzkörper-CT geht, erhöht sich das Krebssterblichkeits-Risiko auf 1,9 Prozent. Das entspricht einem Krebskranken pro 50 Patienten.


Würde aber immer ein MRT verlangen, sofern möglich.

25.05.2022 04:16 • x 2 #3


Zitat von Butterfly-8539:
Eine CT- Aufnahme ( Kopf) ist ja ein anderer Abschnitt. Dort kamen noch Röntgenbilder dazu, somit alles noch im grünen Bereich. Die beiden anderen ...

Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung. Ich habe leider vergessen zu erwähnen, dass ich über die Jahre auch verschiedene Röntgenbilder machen musste wg. Zahnarzt/Kieferorthopödie/Fuß/Schulter etc.
Genau,ab jetzt werde ich immer nach einem MRT bitten. Beim Verdacht auf Lungenembolie hat mich die Ärztin auch gefragt ob ich das auch wirklich machen möchte mit dem ct. Ich habe sie gefragt, ob es möglich ist die Lungenembolie mit anderen Untersuchungen auszuschließen und sie verneinte. Sie war aber auch bisher die erste Ärztin,die trotz der Dringlichkeit über die Strahlenbelastung gesprochen hat. Ich hatte frisch entbunden und wollte nachhause. Zudem hatte ich auch Angst. Daher willigte ich ein.

Jetzt im Nachhinein denke ich definitiv,dass ich beim Zahnarzt und heute beim Orthopäden zumindestens auf die Röntgenbilder verzichten könnte. Das gibt mir keine Ruhe. Ich kann wirklich an nichts anderes denken. Die Hypochondrie ist wieder im Element.
Ich muss auch erwähnen das ich in einem Monat in den Urlaub fliegen werde (Flugdauer 3.5 std.) Ich werde nur noch an die Strahlenbelastung denken.

Zur meiner Migräne mit Aura. Ich hatte zunächst einen Gesichtfeldausfall, wusste aber bis zu diesem Zeitpunkt nicht das es ein Gesichtsfeldausfall ist. Ich war am Auto fahren und plötzlich konnte ich zb. die letzten Zahlen von Kennzeichen nicht mehr erkennen. Bin dann zu meiner Mutter gefahren (habe den kleinen abgelassen) und wir haben uns mit meiner Schwester auf den Weg zum Augenarzt gemacht ( Notdienst/Mittwoch). Während der Fahrt konnte ich plötzlich wieder normal sehen aber konnte nicht mehr lesen. Ich habe falsche Wörter ausgesprochen etc. Natürlich habe ich Panik bekommen anschließend konnte ich auch nicht mehr reden. Ich wollte zb. Krankenwagen sagen aber es kam ein Kinderwagen raus. Es war schrecklich. Daraufhin hat meine Schwester angehalten und den Krankenwagen angerufen. Als der Krankenwagen angetroffen ist konnte ich auch wieder reden , kurze Zeit später wurde meine rechte Hand taub, dann wurde mein Mund so komisch. Das hielt aber alles nicht so lange an. Im Krankenhaus angekommen hatte ich keineleri Symptome auch keine Kopfschmerzen.
Ein Ct wurde gemacht, am nächsten Tag muste ich in die Augenklinik ( selbes Krankenhaus) und am 3 Tag durfte ich nach einem Mrt nachhause. Mit der Diagnose Migräne mit Aura. Wenn es sich wiederholt soll ich dennoch ins Krankenhaus fahren.
Darüber mache ich mir ja auch Gedanken und habe meine Ängste.

Da habe ich auch nicht an die strahlenbelastung gedacht. Ich hatte einfach nur Angst. Angst vor einem Schlaganfall , Angst das ich nicht mehr zu meinem Kind kann.

Dieses Jahr ist wirklich nicht mein Jahr.

25.05.2022 05:24 • x 1 #4


Zitat von GoodFriend:
Bei einem Flug ist die Strahlenbelastung durch die kosmische Strahlung höher, als bei einer Röntgenaufnahmen. Da würde ich mir keine Sorgen ...


Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung. Ich werde definitiv ab jetzt immer nach einem MRT fragen.

Das blöde ist, dass ich ausgerechnet dieses Jahr für eine Woche in Urlaub fliege (knapp 3.5 std.)Das ist ja auch nochmal eine Belastung. Ich hoffe einfach nur noch, dass nichts passiert...

25.05.2022 05:33 • #5


Hallo,

ich kenne deine Angst.

Ich hatte im letzten Jahr aufgrund von Endometriose und einen Darmdurchbruch vier cts. Hatte die gleiche Panik und war in allen Foren unterwegs bis ich beschloss es sein zu lassen

Ja strahlen können Krebs auslösen. Die Betonung liegt auf KÖNNEN. So wie gegrilltes, rauchen, Alk. usw

Ich glaube man steigert sich dann selbst nur mehr hinein obwohl die richtigen Krebsauslöser jeden Tag um einen herum sind

25.05.2022 07:59 • x 1 #6


Zitat von A123:
Hallo, ich kenne deine Angst. Ich hatte im letzten Jahr aufgrund von Endometriose und einen Darmdurchbruch vier cts. Hatte die gleiche Panik und war ...


Das stimmt leider, mein steigert sich da rein und es gibt einem keine Ruhe.
Ich muss das jetzt auch irgendwie akzeptieren und darf mich nicht so verrückt machen. Leider ist das aber leichter gesagt als getan

25.05.2022 12:42 • #7


Zitat von Winiii:
Das stimmt leider, mein steigert sich da rein und es gibt einem keine Ruhe. Ich muss das jetzt auch irgendwie akzeptieren und darf mich nicht so ...


Ich Kämpfe noch immer damit. Aber soll ich dir was sagen: ich hatte heute wieder einen Arzttermin und sprach das Thema nochmal an und wieder wurde mir versichert, dass es ein theoretisches Risiko gibt. Aber man sich deshalb nicht fertig machen soll. Außerdem habe ich erst gestern ein Mädchen auf Instagram gesehen dass monatlich welche bekommt + eine Bestrahlung + chemo. Die muss auch ihr lebenlang mit dem Risiko leben
Aber zum Beispiel Raucher: kann krebs verursachen, aber bei der Mehrheit nicht.

25.05.2022 12:47 • x 1 #8


Zitat von A123:
Ich Kämpfe noch immer damit. Aber soll ich dir was sagen: ich hatte heute wieder einen Arzttermin und sprach das Thema nochmal an und wieder wurde ...

Ich wollte meine Hausärztin auch mal fragen. Ich bin gespannt was sie dazu meint, die Meinungen zu diesem Thema sind ja meistens sehr unterschiedlich. Ich wünschte mir einfach, dass ich damit abschließen könnte. Mir ist auch bewusst, dass ich das nicht rückgängig machen kann durch mein Verhalten. Im Endeffekt schaden wir uns durch unsere Ängste und Sorgen:( wirklich schade

25.05.2022 12:51 • #9


JniL
Du musst auch bedenken dass je nach Indikation ein MRT nicht das sichtbar machen kann was ein CT zeigen würde. Man muss halt das hernehmen was zur Ergründung des Problems besser beitragen kann.

25.05.2022 14:49 • #10


Jolixa
Zitat von Winiii:
Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung. Ich werde definitiv ab jetzt immer nach einem MRT fragen.

Naja... die sind (zumindest mit Kontrastmittel) auch nicht Ohne
Schädigt die Nieren und kann sich im Gewebe einlagern....besonders wenn man mehrere abbekommen hat...die Radiologen sind jetzt schon vorsichtiger damit geworden.Aber ohne KM sieht man eben (gerade bösartige Prozeße) nicht immer wirklich so ganz genau.
Da muss man wählen zwischen Pest und Cholera..

27.05.2022 17:04 • x 1 #11



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