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201226.06




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Hallo!
Ich habe wie viele hier eine Frage:

Ich habe vor 4 Wochen entbunden. Hatte in der schwangerschaft (3. Trimester schon Ängste bezüglich einiger Krankheiten)

Ca. 1 Woche nach der Geburt fing es an, hatte eh angst vor lungenembolie und thrombose! Zack, da war sie, die panikattacke.
Und auch tage darauf schreckliche angst, den ganzen tag über. Übelkeit, schwach auf den beinen, komisches gefühl in beiden waden (wie als wenn etwas drumgewickelt wäre, so eine art vibrieren im linken fuss, linke arm fühlt sich auch manchmal komisch an, kann es nicht beschreiben, denn er ist nicht taub, kribbelt nicht und schmerzt auch nicht.
auserdem habe ich ein permanentes klingeln im kopf.

Nun hab ich ziemliche Nacken und rückenschmerzen, meine Frage nun, kann das daher kommen? Ich hab echt angst das ich sterbens krank bin. Das das klingeln im kopf wegen einem hirntumor oder einer thrombose ist, auch das komische gefühl in den waden durch einen hirntumor ausgelöst wird. Hin und wieder fühle ich mich schummrig, es dreht sich aber nichts und mir wird nie schwarz vor augen.

Wenn ich mich nach längeren spaziergängen hinsetzte, merke ich angefangen im lendenwirbelbereich einen pulsierenden, ziehenden schmerz, das zieht sich bis hoch zum nacken und vergeht dann wieder, wenn ich meine körperhaltung änder.
Auch hier habe ich angst, es könnte ein aneurysma sein, weil es eben pulsiert.
Ich habe wirklich angst, das es.mit mir zu ende geht und meine beiden kinder bald alleine sind.

Ich bitte um rat.

Lg



  27.06.2012 16:05  
Hallo RumpGirl,

eine Schwangerschaft und Geburt ist besonders aufgrund der damit verbundenen hormonellen Umstellungen und Vorgängen oft auch psychisch eine besonders sensible Zeit. Dadurch kann es aufbauend auf Deiner Grundpersönlichkeit (z.B. eher ängstliche Reaktionen bei Stress und Problemen?) auch zu psychischen Überreaktionen kommen. Oft verschwindet dies aber auch wieder von ganz alleine. Du solltest versuchen, Dich also nicht noch mehr gedanklich in Deine Gefahrenphantasien hinein zu steigern. Beobachte viel mehr, wann es Dir besser geht, was Du dann tust bzw. denkst, tue mehr davon ! Habe etwas Geduld mit Dir und Deinem Körper, beobachte vor allem, wie es besser wird. Beobachte auch besonders, welche Freude Dir die Kinder machen, wann Du Dich besonders wohl mit ihnen fühlst, was Du dann denkst und tust, wenn Du Dich wohl fühlst - und tue mehr davon !

Grundlegendere Informationen zu Krankheitsängsten findest Du hier:

http://www.expertenrat.info/angst-vor-krankheiten.html

Beschäftige Dich damit informativ, nicht hineinsteigernd und nur solange, wie es Dir gut tut !

Grundlegendes zu Panikattacken findest Du hier:

http://www.psychic.de/panikattacken.php

Und wenn Du keine Besserung in den nächsten max 2-3 Monaten bemerkst, dann solltest Du Dir eine Zeitlang therapeutsiche Hilfe holen, um diese Krise positiv zu überwinden.

Noch einmal: Am wichtigsten erscheint mir derzeit das, was ich Dir ganz am Anfang geschrieben habe. Führe am besten ein Tagebuch, wenn Du diese FRagen jeden Tag beantwortest.


Alles Gute für Dich und zunehmend viel Freude mit Deinen Kindern wünscht Dir

Bernd Remelius

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