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V
Hallo Holger!

Das Zittern tritt in Anwesenheit von Fremden nicht auf. Ich bin derzeit in einer prekären wirtschaftlichen Situation, wovon nur wenige etwas wissen. Wenn ich dann mit anderen esse, die darüber Bescheid wissen (z.B. meine Eltern), oder etwas wissen könnten, tritt das Zittern manchmal auf. Ich denke, dass es sich dabei um den Auslöser für das Zittern handelt. Man schämt sich gegenüber anderen einfach.

Bei Menschenansammlungen oder beim Reden vor Gruppen hatte ich schon immer gewisse Probleme. Durch die Anspannung und den Stress hab ich seit Jahren diverse Symptomatiken durchlebt. Wobei das nicht allzu dramatisch ist. Meine aktuelle Lage macht mir definitiv mehr zu schaffen. Im vergangenen Jahr habe ich deswegen auch schon einen Kreislaufzusammenbruch erlitten und bin gestürzt. Organische Ursachen konnten -wie immer- nicht festgestellt werden.

Gruß

#21


H
Hi Vertigolo
Ich denke auch, dass das wohl Zittern bedingt. Du hast Dich also offenbar ganz gut analysiert. Im Grunde genommen ist es bei mir derzeit ähnlich, allerdings habe ich Arbeit, aber dort sind ein paar unschöne Dinge passiert, so dass ich quasi eine Art Zukunftsangst entwickelt habe. Das bin ich gerade dabei, abzustellen, in dem ich mich jetzt woanders bewerbe. Ich gehe davon aus, dass dann bei mir bestimmte Symptome wieder weggehen.
Ich hoffe, Du kannst das irgendwie regeln mit der Arbeit.

btw. Schämen muss man sich für nix, es sei denn, Du unternimmst nix um die Situation aktiv zu ändern.

#22


A


Zittern am ganzen Körper

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V
Doch, ich unternehme etwas dagegen. Nur von heute auf morgen komme ich wahrscheinlich nicht auf den grünen Zweig. Das wird noch eine Weile brauchen.

Im Moment ist es mit dem Zittern beim Essen wieder recht gut. Das kann allerdings morgen wieder anders aussehen. Jedenfalls ist es doch gut zu wissen, dass viele andere auch ihre diffusen Symptome haben und nicht nur man selbst. Wink

#23


H
Was ich noch vergessen hatte zu schreiben. Das Ganze beruht ja sicherlich auch auf zu wenig Selbstbewusstsein. Das solltest Du stärken.

Ich sage mal so. Es ist schon verrückt, was es alles so gibt. Aber vieles ist erklärbar, wenn man ein wenig genauer darüber nachdenkt um z.B. ein best. Zeitpunkt herauszufinden. Ich denke, ein Therapeut macht ja nix anderes (war noch nie da), Dich auf den Weg zu bringen, dass Du Dich selber besser verstehst und begreifst.

#24


nanetou
Händezittern kenn ich auch gut. Rolling Eyes Das ist bei mir aber mehr die Anspannung, bin dann meist auch innerlich ziemlich unruhig. Manchmal fällt es mir gar nicht auf, bis mein Mann mich dann mal freundlicherweise drauf aufmerksam macht. Keule

#25


V
@holger

Da hast Du definitiv Recht. Mein Selbstbewusstsein ist nicht das Beste. Daran muss ich auch noch arbeiten.

#26


H
Dann sind wir schonmal Zwei. Wink

#27


shg-admos
Letztlich ist es leider immer so ziemlich ähnlich, zittern, rot werden, angespannt sein, schwitzen....Das Problem, (meiner Meinung nach) wird leider erst dann besser, wenn man nicht mehr massiv dagegen an kämpft, die Symptome akzeptiert und bis zur Inneren "Schwäche" vordringt und diese akzeptiert (und nicht mehr verurteilt). Und Selbstwertarbeit (und das ist sehr anstrengend) und den inneren Befürworter stärken....

#28


M
Hallo & guten Abend Smile Habe folgendes Problem: ich denke zwar, dass ich nicht soziophob bin (leute meinen eher ich wäre ziemlich extrovertiert und total offen.. habe viele Freunde und bin kontaktfreudig ), abeeer ich habe das Problem, dass ich sobald ich auf neue/fremde Leute treffe, total zitter. Also reden und verhalten tu ich mich ziemlich normal aber ich zitter einfach extrem. Ich halte dann meistens meine hände oder reibe sie aneinander damit es nicht so auffält. Habe seit paar Wochen einen Job an der Kasse.. und zittere so sehr. Beim Geld annehmen, beim übergeben.. man sieht das einfach total! Wurde sogar mal gefragt ob alles in Ordnung sei, ob es mir gut geht.. so unangenehm und peinlich! Was kann ich dagegen tun? Auch wenn ich merke alle gucken mich an und ich steh im Mittelpunkt wird mir schlecht und mein herz rast.. nicht immer aber zb. an der Kasse.. aber das schlimmste ist das unkontrollierte Zittern, wenn ich trinke zitter ich so stark, dass das Wasser überschwappt. Wenn ich ein blatt halte oder so sieht man es so krass... Sad was kann ich machen?

#29


Honigbiene83

Ist ständiges Zittern wirklich psychisch?

Hallo Ihr Lieben

Ich bin zurzeit in einer klinik wegen Depressionen und Angst. Im grossen und ganzen gehts mir etwas besser. Aber! Das zittern will einfach nicht besser werden und hier auf der Abteilung kennt das kein Patient. Was mich etwas verunsichert und das zittern zieht mich auch immer sehr runter. Wäre das nicht wäre ich eigentlich bereit zum heim gehn.

Kennt das jemand von Euch?

#30


S
Hi @honigbiene83
Ich habe das Zittern immer bei Beginn einer Pa und es hält such noch einige Zeit danach an.
Lg

#31


Gaulin
Ich zitter auch einfach mal so. Wurde schon oft drauf angesprochen. Ist nicht immer, aber doch oft.

#32


D
Huhu Freunde

Wo genau hast du denn das Zittern?
Am ganzen Körper?

#33


N
Hallo!
Hast du mit neuen medis begonnen? Das Zittern könnte eine Nebenwirkung sein. Hast du mit dem behandelnden Arzt darüber gesprochen?
Liebe Grüße

#34


Honigbiene83
Hab das zittern hauptsächlich in den armen und händen. Bei langem stehen auch in den beinen. Habe zwar medis seit 2 wochen aber das zittern schon länger

#35


W
Vll mal mit Magnesium versuchen....aber durch die Psyche können die Symptome natürlich auch kommen

#36


D
Könnte es von einem anderen Medikament kommen,was du schon länger nimmst?
Was sagen denn die Ärzte dazu?

#37

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Honigbiene83
Hab hab vorher nichts genommen. Mein arzt meinte es könnte psychosomatisch sein. Soll mal abwarten wie es wird wenn das Medikament anschlägt

#38


E
Hallo Biene,

Ein bekannter von mir hatte Depressionen , borderline und er zitterte auch stark mit seinen Händen.
Kurze Zeit später nach dem er mit der Medikamente anfing ,horte es auf oder wurde weniger

x 1 #39


-Mina-

Ständiges Zittern am ganzen Körper

Hallo ihr Lieben,

ich bin ganz neu hier und hoffe das ich hier einen guten Austausch finde.

"Kurz" zu meiner Angst-Geschichte:
Ich bin Mina, 34 Jahre alt und alleinerziehende Mutter von 3 Kindern (11, 7 und 5).
Depressionen habe ich schon seit etwa 20 Jahren.
Die Angststörung ist noch relativ neu.
2012 hatte ich meine erste dolle Panikattacke. Dann hatte ich einige Jahre Ruhe und dann ging's mit leichten Attacken Ende 2016 wieder los, als der Papa der Kids ausgezogen ist.
Irgendwann wurde es wieder besser.

Nun wurde es vor etwa einem Jahr wieder schlimmer. Ich hatte oftmals das Gefühl in der Öffentlichkeit die Kontrolle über meinen Körper zu verlieren, gleich umzukippen. mir wurde ganz schummrig und mir gings einfach nicht gut. die so genannte Agoraphobie spitzte sich Ende letzten Jahres zu. ich hatte dann sogar Schwierigkeiten einkaufen zu gehen, in mir bekannte Läden. weil dieses Gefühl eigtl jedes Mal aufkam.
Ich war die letzten 2 1/2 Jahre in einer toxischen Beziehung, die mir scheinbar die letzten Kräfte genommen hat.
Kurz vor Weihnachten letzten Jahres hatte ich eine so krasse Panikattacke das ich wieder überzeugt war das ich in dem Moment sterbe. ich rief mit letzter Kraft meine große Tochter, die den Krankenwagen für mich rief.
Ich dachte wirklich es wäre vorbei. habe mich schon halbwegs von meiner Tochter verabschiedet. ich dachte nur "boar wenn sich so sterben anfühlt hab ich da echt kein bock drauf". als ich dann im Krankenwagen war (wohne auf dem Dorf, es dauerte ne Weile bis der da war, etwa 20min) kam es nur so aus mir heraus, konnte nicht mehr aufhören zu heulen.
Im Krankenhaus habe ich dann mit einer ganz lieben Ärztin gesprochen, die mir recht schnell mitteilte das ich wohl eine Somatisierungsstörung habe. Im KH wurde nur mein Blut untersucht, welches gut aussah und was mich auch etwas beruhigt hat.
ABER seit dieser extremen Attacke ist alles anders als vorher. seit nun über 2 Monaten bin ich täglich in großer Angst. ich kann es einfach nicht abstellen. momentan ist das was mich am meißten belastet das übelste Zittern. ich zittere am ganzen Körper. durchgehend. den ganzen Tag, die ganze Nacht. seit Wochen. erst war es nur so ein innerliches Zittern. was dann aber größer geworden ist. es betrifft nahezu alle Muskeln im Körper, Gesicht (sieht man besonders wenn ich versuche zu lächeln), Beine (Oberschenkel besonders und Waden) fühle mich pausenlos als hätte ich extrem Sport gemacht und/oder wäre unterzuckert. ich fühle mich extrem wackelig auf den Beinen und es fällt mir schwer mich überhaupt auf den Beinen zu halten. dieses Zittern ist aber auch dolle im Brustkorbbereich und in den Oberarmen (Trizeps). neben diesem Zittern kribbelt es auch ständig überall (Ameisenlaufen) oder es zuckt in bestimmten Bereichen (Lid, zwischen den Rippen, Oberschenkel,. ).
Durch die Somatisierungsstörung mache ich mir natürlich große Sorgen das eine ernshafte (totbringende) Krankheit hinter den Symptomen steckt. denke da an MS, Gehirntumor oder irgendwas anderes Schlimmes.
Heute war ich dann mal bei meiner Hausärztin, die auch Homöopathin ist. Sie sagte das dieses Zittern für sie stressbedingt aussieht und glaubt nicht das sich dahinter was anderes verbirgt.
Ich könnte eigtl pausenlos nur heulen weil ich mich so elend fühle. weil ich einfach nur will das das aufhört.
Die letzten Tage wars wieder sehr extrem mit dem Zittern das ich dachte "gleich gehe ich ins KH und bleib so lange da bis mir endlich geholfen wird". und wenn dort nix gefunden wird lass ich mich einweisen. ich will und kann so einfach nicht mehr.
aber so einfach gehts nunmal alles nicht. ich hab da noch 3 kleine Kinder. und eher wenig Hilfe vom Papa der Kinder.

Ich habe mir für April schon sämtliche Termine besorgt, um mich nochmal gründlich durchchecken zu lassen. auch wenn mich genau sowas unendlich viel Kraft kostet und ich jetzt schon nicht weiß wie ich es schaffen soll all die Termine wahrzunehmen.
manchmal denke ich nur "schaffe ich es überhaupt bis April durchzuhalten"? Was wenn es doch nicht "nur" die Psyche ist?
Zum Glück hab ich endlich eine Therapeutin gefunden, Ende März hab ich bei ihr das Erstgespräch und die Therapie könnte dann April schon losgehen.
Aber ich frage mich halt wie ich es JETZT weiterschaffe. im Hier und Jetzt. im Alltag. bin sowas von am Limit.
Ich möchte einfach nur gesund sein. Sad

Sorry fürs Vollheulen und den langen Text. danke für diejenigen, die es bis hier hin geschafft haben

Liebe Grüße

Mina

#40


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Dr. Hans Morschitzky
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