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hallo leute ich bins nochmal, und tut mir leid wegen dem nerven, aber ich bin verzweifelt, ich brauche dringend hilfe.
wie wird man die angst vor psychosen oder schizophrenie loss?
was kann man dagegen tuen.
ich leide an depressionen und änsgten, und habe panische angst das ich durch das eine psychose kriegen könnte oder schizophren werde.
bitte helft mir.
gib es nimanden der mal so etwas ähnliches hatte oder noch hat, wäre schön wen man sich austauschen könnte.
lg estenbol

03.05.2012 00:17 • 26.08.2017 #1


77 Antworten ↓


Die meisten haben Angst davon Psychosen zu entwickeln oder Wahnvorstellungen. Das passiert aber nicht. Mine Therapeutin hat mir immer gesagt,solange ich noch Angst davor habe, bin ich auf keinen fall davon betroffen. Mich hat das nach einiger zeit beruhigt.

03.05.2012 00:22 • #2



Wie wird man die Angst vor Psychosen und Schizophrenie los?

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@prinzessin, ja das hilft mir auch sehr, aber ab und zu wen der gedanke kommt, was wen doch? restrisiko undso, oder wen man grad angst hatt und denkt, jeden augenblick könnte es passieren.
mein fehler war auch das ich viel über schizophrenie gelesen habe, und mich in die symptome regelrecht steigerte.
lg

03.05.2012 00:40 • x 1 #3


gibt es noch jemanden der tipps hatt? und mir helfen kann?

28.05.2012 21:27 • #4


Eine von Vielen
Eine "neue oder anderweitige" Hilfe kann ich leider auch nicht anbieten aber noch mal bestätigen, dass man keine Psychose / Schizophrenie hat solange man sich darüber sorgen macht!

Beiden gemein ist nämlich, dass die Betroffenen keine Krankheitseinsicht haben, sprich: Sie merken es nicht.
Um so mehr merken es aber Außenstehende und diese würde sich, für den Fall der Fälle, sicherlich schleunigst an professionelle Hilfe wenden - Also DIR helfen!

Ängste etc. sind außerdem überhaupt nicht mit Psychosen / Schizophrenie vergleichbar!
Das sind zwei paar Stiefel!

Ursächlich ist ein extremes Ungleichgewicht des Gehrinstoffwechsels / - haushalts, was bei Ängsten etc. nicht ( nur sehr gering ) der Fall ist!
Bei Ängsten etc. spielt eher die "Denkweise" eine Rolle!

Und selbst wenn - für den ausgesprochen sehr unwahrscheinlichen Fall - Psychosen und Schizophrenie sind behandelbar!!!

Kenne diese Angst, ist aber wirklich Quatsch!

30.05.2012 00:02 • #5


@freaked out mary, danke nochmals für deine aufmunternden worte, ja das alles ist mir bewusst, das die angst sinnlos ist, Ich weiss das alles auch, das ein schizo, sich keine gedanken darüber macht. Bei mir ist das problem, das ich zu viel über diese krankheit gelesen habe und dan grüble ich darüber wie ein schizo denkt ( allso sich verfolgt oder beobachtet fühlen etc. ) dan krieg ich voll panik weil ich an sowas dachte. Es ist ein teufelskreis... Du sagtest du kennst die ängste auch!?!? Hast du sie immer noch? Oder wie meinst du das?Wäre sehr dankbar, für eine erneute antwort, was ich noch erwehnen muss, ist das ich ein AD nehme ( mirtazapin) Durch das medi bin ich ganz schön müde und unkonzentriert konfus etc.

30.05.2012 07:30 • #6


@freaked out mary, danke nochmals für deine aufmunternden worte, ja das alles ist mir bewusst, das die angst sinnlos ist, Ich weiss das alles auch, das ein schizo, sich keine gedanken darüber macht. Bei mir ist das problem, das ich zu viel über diese krankheit gelesen habe und dan grüble ich darüber wie ein schizo denkt ( allso sich verfolgt oder beobachtet fühlen etc. ) dan krieg ich voll panik weil ich an sowas dachte. Es ist ein teufelskreis... Du sagtest du kennst die ängste auch!?!? Hast du sie immer noch? Oder wie meinst du das?Wäre sehr dankbar, für eine erneute antwort, was ich noch erwehnen muss, ist das ich ein AD nehme ( mirtazapin) Durch das medi bin ich ganz schön müde und unkonzentriert konfus etc.

30.05.2012 07:31 • #7


Eine von Vielen
Huhu!

Gute Frage, ob ich diese Ängst noch habe!
Ich würde sagen, unterschwellig ab und an, ja!

Bei mir ist es sehr fluktuierend, habe ich an einem Tag Herzrasen, denke ich an einen Infarkt, habe ich ein Stechen in der Brust denke ich an Krebs, usw.

Und dann gab es eben auch Tage, an denen ich mich mit psychiatirischen Erkrankungen befasst habe.
Es gibt also immer irgendeine Art Auslöser, der mich dann auf irgendeine "passende" Erkrankung bringt.

Ich habe mich berufbedingt mit allenmöglichen Krankheiten befassen müssen und es war damals im Studium schon so, dass viele ( nicht nur ich ) nach dem sie sich mit einer Erkrankung näher befasst hatten, schnell der Meinung waren, sie hätten diese auch!
- Scheint zum Teil wohl garnicht so abnormal zu sein!

Jedenfalls haben wir auch psychische / psychiatrische Erkrankungen behandelt und natürlich bin ich, als meine PA´s anfingen auch auf Psychosen,Neurosen etc. gestoßen.

Ich lese dann auch mal sehr gerne mehr darüber - Aber genau das sollte man eigentlich sein lassen!
Wenn es schon sein muss, darf man aber auf keinen Fall damit aufhören sich über die Symptome etc. der entsprechenden Krankheit zu belesen,
dann sollte man auch nach Differenzialdiagnosen, Unterschied zu Angststörungen!!, usw. schauen und vorallem sollte man, dann diese Erkentnisse
( In diesem Fall : KEINE KRANKHEITSEINSICHT !! ), als genau so wahr ( Teil dieser Krankheit ) annehmen!

Das ist, meiner Meinung nach der fatale "Denkfehler" :

Man studiert die Symptome und sucht sich u.U. die heraus, die man sich, bei sich selbst "einbilden" könnte.
Die Symptome etc., die widerlegen, dass man diese Krankheit hat, streicht man einfach aus dem Gedächtnis und DADURCH kann man sich überhaupt "verrückt" machen!

So komme ich mit meinen Ängsten recht gut zurecht:

Ich weiß, was die Symptome für z.B: einen Herzinfarkt sind ( oder eben Psychose etc. )
ABER ich nehme ALLE Symptome zur Kenntnis und klammere nicht die aus, die mich doch eigentlich beruhigen!

Wenn ich z.B Herzrasen bekomme und im ersten Moment wieder an einen Herzinfarkt denke, dann bleibe ich nicht ( mehr ) an diesem Punkt stehen ( konzentriere mich nicht auf das Herzrasen ) sondern denke weiter : Schmerzen im Brustbereich : nööö, kalter Schweiß : nöö und damit ist die Sache für mich dann auch wieder beendet!

Genau so verhält es sich bei Schizo etc.

Du hast ja viel über Schizo gelesen, dann weißt du sicherlich auch, dass das eine wirklich schwere psychiatrische Erkrankung ist, die meist auch seeeehr auffälig für Außenstehende ist. Da muss man nicht gut belesen sein um zu erkennen, dass da was nicht stimmt! Deine Umwelt würde es sofort merken! Was dich in gute Hände bringen würde!

Wir hatten in der Ausbildung unglaublich viele Fallbeispiele, von der Meinung sein, man sei eine Prinzessin über Anweisungen von Gott erhalten, bis zu *beep* auf einem Autodach tanzen, der Nachbar ist ein Alian und klaut meine Gedanken, optische Halluzinationen usw. usw. - Das ist extrem auffäliig und bleibt der Außenwelt nicht verborgen.

31.05.2012 13:03 • #8


Eine von Vielen
Jetzt wollte ich aber nochmal fragen, was du denn überhaupt für eine "Erkrankung" hast?

Panikattacken / -störung ?
Angststörung? ( generalisiert / Phobie )

Gehst du in Therapie?
Was machst du sonst gegen deine Ängste?

Also bei Panikattacken ist die Angst vor Krankheiten und das Gefühl / die Angst "verrückt" zu werden oder die Kontrolle zu verlieren ein Diagnosekriterium ( Symptom ).

http://www.psychic.de/panikattacken-symptome.php

31.05.2012 13:35 • x 1 #9


hallo freaked, ja ich weiss nur das ich an depressionen und ne angststörung leide, und ich bin auch ein hypochonder ist ein teufelskres, wie du sagtest, man bildet sich oft krankheiten ein, obwohl es halt sinnloss ist, ja was für ne angststörung ich habe, weiss ich nicht genau, ich denke generelisierte angststörung..
was ich dich noch fragen muss, alls hypochonder hab ich natürlich, viel über krankheiten gelesen, vorallem über psychische krankheiten, und durch das hab ich auch angst, es klingt völlig bescheuert wenn ich es sage, aber egal, aufjedenfall hab ich angst vor multipli persöhnlichkeitstörung oder bipolare störung, das ich so etwas bekommen könnte, ja ich bin ein extremer angsthase, vorallem vor psychischen krankheiten..
lg

04.06.2012 19:06 • #10


Eine von Vielen
Huhu,

bist du denn nicht in Therapie?
Du hast mal was vonwegen Psychiater geschrieben? Gehst du denn da noch regelmäßig hin?
Wie siehts mit Psychotherapie aus?
Der Psychiater müsste dir doch gesagt haben, um was für eine Angststörung es sich handelt?!

Also Hypochondrie ist eine Unterforum der Angststörung..
Du schreibst generalisierte Angst? Heißt das du hast ständig Angst?
Oder sind es eher so "Attacken"?

Eine bipolar Störung ist nicht weitaus tragischer, als bsp. eine Depression, die du ja wie du schreibst hast und genau so gut, wie diese behandelbar.

Wie kommst du denn auf eine mult. Persönlichkeitsstörung?!
Welche "Fakten" sprechen denn dafür? ( Ich bin mir sicher : es gibt keine Fakten )

Grüße

04.06.2012 19:29 • #11


Angsthasen sind wir Alle..
Aber dass mit der Persönlichkeitsstörung:
es is nur sodass die Persönlichkeit im Moment angekratzt ist,
das heisst man weiss vl nicht im Moment wer man ist,oda was man denken soll(was richtig ist)
Du wenn ich mir das durchlese was die Anzeichen von schizophrenie sind..,oder Paranoidität..
da findet ma schon winiges,weil ma si denkt;meiWahrnehmung is a net normal,und des mit der Reaktion sollte schneller gehn.
Bin ich überhaupt ein und die Selbe Persönlichkeit?
Ja,nun,ich kann ma vorstelln so blöde Gedanken Wege zu gehen,
nur lass am uns ne davon unterkriegen.(das nimm ich mir eben vor)

ein,zweilaljoggen die Woche hab i geschafft,und fühl mich da abgelenkt,
aber i kenn halt die Angst..
verspätete aber dochnoch LG Honigkerzal

04.06.2012 21:15 • x 1 #12


nee mache noch keine terapie, hab mir ein buch gekauft, das gut sein sollte bei angst und panik, ne zum psychiater gehe ich nicht mehr,es hatt nichts gebracht ich wollte immer nur eine terapie machen und er redete nur von medikammenten, für ihn waren medikamente das beste nichts anderes und die medis die ich nehme, auch vom hausarzt verschreiben lassen.
ein hypochonder bin ich sicher hab ich oft genug gemerkt, ja nein ich hab nicht ständig angst, aber eben ich bin halt so ein extremer negativ grübler und das macht mir zu schaffen, ja und eben die angst vor krankheiten.

ja ein kumpels mutter hatt ne bipolare störung, so wie er das mir erzählte, hab ich halt sone leichte angst entwickelt, das ich sowas auch kriegen könnte und so wie er es erzählte ist es überhaupt nicht realitätsnah in einer akkuten fase, darum mein bedenken, weil ich habe auch schon viel mit depriss und ängsten zutun gehabt, und seine mutter hätte angeblich ne schlechte kindheit gehabt, darum ist sie so psychisch krank, arbeitsunfähig etc.

und bei der multipli, alls echter hypochonder hab ich natürlich was mal darüber gelesen, das diese krankheit mich so schokiert hatt, das ich immer dran denken musste, und dachte ja vileicht hast du es und du weisst es gar nicht, das du nicht normal bist etc. solche sachen halt, das setzte mich halt wider direkt in panik, ich weiss es klingt alles nach blödsinn, aber ebendie angst ist ab und zu grösser alls der verstand

05.06.2012 00:22 • #13


Eine von Vielen
Huhu,

Richtig, beim Psychiater wirst du eigentlich haupsächlich mit Medikamentem eingestellt.

Du solltest m.E. schleunigst in therapeutische Behandlung und zwar zu einem Psychotherapeuten!

Gut, dass du dir ein Buch zugelegt hast, Eigeninitiative ist immer super!
( Ängste verstehen und überwinden - Doris Wolf? - Hab ich, ist super! )

Ich bin kein Medizinier, aber ich würde behaupten, dass du deine Ängste alleine nicht in den Griff bekommen wirst! ( Das schaffen die wenigsten ), daher würde ich dir wirklich anraten, dich um einen Therpieplatz zu bemühen! - Das macht dir das ganze leichter!

So wie du schreibst, klingt das nicht nach generalisierten Ängsten, sonder eher nach einer spezifischen Phobie ( -- Angst vor Krankheiten / Hypochondrie ) vllt. auch mit einer Panikstörung?!

Lässt sich gut mit (kognitiver ) Verhaltenstherapie oder Hypnose, oft auch in wenigen Stunden, behandeln!

Du musst eben wissen, dass sich Ängste umso schlechter therapieren lassen und umso hartnäckiger werden, je länger man sie hat.
Deshalb ist es echt wichtig sich früh Unterstützung zu holen - Mach das Bitte!

In der Therapie kannst du dann, in dem Zuge auch alle deine Befürchtungen, was andere psychische Erkrankungen angeht, abklären lassen!
Du schlägst zwei Fliegen mit einer Klappe!
Du wirst deine Phobie los und gleichzeitig, bekommst du die Sicherheit, dass du keine der Krankheiten hast, vor denen du dich fürchtest!

Was dein Kumpel da erzählt hat, zwecks " realitätsfremd ", das ist schon richtig, aber das ist man bei einer Depression ja auch!
Bei der Depression, sieht man alles schwarz, hat keinen Antrieb, alles ist negativ..
Bei der bipol. St. wechselt sich das eben mit Phasen ab, in denen man sich extrem gut, großartig usw. fühlt.

Und bei der mult. Pers. ist es ja schließlich so, dass mehrere Persönlichkeiten ans Tageslicht treten. Man selbst merkt das nicht, weiß auch nichts davon, aber auch hier, merkt das die Umwelt wieder sehr schnell!
Wenn du irgendwann gefragt wirst:
"Warum hast du heute Mittag dies und das gemacht, so bist du doch garnicht? Und warum hast du behauptet du heißt: x. ?" und du dich nicht dran erinnern kannst : DANN kannst du dir Gedanken machen Aber bisdahin : Alles Gut!

Allerdings kann ich/man, dir hier vermutich unglaublich viel schreiben und du wirst es nicht annehmen können. Vermutlich hast du jeden Tag oder jede Woche vor einer anderen Krankheit Angst .
Das ist auch kein "Blödsinn", wir sind ja alle hier, weil wir mit irgendwelchen Ängsten zu kämpfen haben, aber um deine Ängste wirklich in den Griff zu bekommen bleibt dir nur eins : Therapie!

05.06.2012 13:10 • #14


hallo freaky, danke für deine tipps und aufmunternden worte,
ich hab das buch ängste bewältigen von sigrun schmid.

ja ich werde so schnell wie möglich einen terapie platz suchen, ja hab viel von der konigtiver verhaltensterapie gehört, werde so einen terapeut suchen.
wie meinst du das? umso länger? ich hab mein problem schon seit 7mnaten oder so
ja wegen der bipolar, ahb ich gefragt, weil ich ab und an stimmungsschwankungen habe, vileicht liegt es auch an den ADs die ich nehme, und wenn ich ehrlich bin ich fühle mich so seit ich mirtazapin nehme, vordem hatte ich die ängste nicht, die depression ist dadurch weg und ich kann super einschlafen, aber seit ich es nehme, bin ich dauer müde, benommen, hab zwangsgedanken davon bekommen, und bin wie verwiirt und unfähig mich zu konzentrieren, kann mich gar nie richtig konzentrieren.
und eine andere nebenwirkung von mirta ist, das viele intensive und reale treumen, das macht mich auch voll fertig, das ich gar nicht mehr weiss, was traum oder so war, weil ich dan so benommen und iritiert bin ..

Natürlich liest man als hypochonder viel über krankheiten, schwups ist man schon drin, liest angeblich über die frühsymptome einer schizophrenie und so, dan krieg ich voll die panik, was ich auch gemerkt habe, durch das viele lesen, mein grösster fehler, fang ich an zu denken, beobachten dich die andern? oder sonst so kranke sache, ich weiss genau das nimand mich beobachtet oder ailiens sind etc. aber durch das viele googeln bin ich voll im teufelskreis gelandet, das ich denke irgandwann rutscht du noch rein. ich finde nie zu ruhe oder kann mal was geniessen, ohne das ich so negativ denke, mir kommt es vor alls were ich ein hoffnungsloserfall

ja jetzt hab ich viel geschrieben.
mal ne andere frage was hatest oder hast du für ängste? wie gehst du damit um?
mit freundlichen grüssen noch

06.06.2012 23:30 • #15


Eine von Vielen
So, jetzt hallo! - Lieber zu spät, als nie!

kog. Verhaltenstherapie ist gut! Das machen fast alle Psychotherapeuten!
Freut mich dass du das in Angriff nimmst, das wird dir mit Sicherheit helfen!

Es ist so, dass sich die Ängste "festsetzen" je länger man sie hat und desto schwieriger ist es, sie wieder los zu werden.
Kannst du dir vorstellen, wie rauchen oder trinken.. Je länger und häufiger man es macht, desto schwerer ist es damit aufzuhören!

Du schreibst weiter unten selbst etwas, von dem "Teufelskreis" - Den gibt es tatsächlich!
"Teufelskreis der Angst" - Und ohne dich verängstigen zu wollen, aber ich glaube du "bist schon reingerutscht".
Desto wichtiger ist es, dass du dich schnell in Therapie begibst, damit du diesem Tefeulkreis entkommen kannst.
Bei dir sieht der inetwa so aus :

"Angst vor Krankheit" -- "reinsteigern" "googeln" , sich dauernd damit beschäftigen -- "noch mehr Angst vor Krankheit" -- "wieder reinsteigern" "googeln" -- und so weiter -- und so weiter.

Die Nebenwirkungen von den Medis solltest du unbedingt mit deinem Neurologen / Psychiater besprechen. Ggf. gibt es ein Medi mit dem du besser zu recht kommst!
Genau aus dem Grund will ich keine Medis nehmen - will mich nicht auch noch mit Nebenwirkungen rumärgern!

Denke, dass sich bei dir vieles gegenseitig bedingt. Angst und Depression.. Durch die Depression bist du nur noch ständig am Grübeln und kannst nicht abschalten, das schürt deine Angst natürlich..

Ich habe immer noch Ängste und zwar fing es bei mir mit einer Panikstörung an, woraus sich eine Agoraphobie entwickelt hat und mittlerweile auch eine Depression.

Was die Panikstörung angeht hab ich sehr viel gelesen ( und zwar Sachen die einem helfen! ),
Ich setz mich meinen Ängsten aus und versuche sie zu überwinden.
Ich hab angefangen zu malen, was mir gut tut und mehr Sport zu machen.
Ich führe ein "Angst" - Tagebuch und vor allem : ich habe mir professionelle Hilfe gesucht!

Wichtig ist, dass man weiß, was einem gut tut und was nicht. Das heißt : nicht googeln, nicht reinsteigern!

19.06.2012 18:27 • #16


Ich habe auch diese Ängste

20.06.2012 07:41 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Eine von Vielen
Zitat von Juliachen85:
Ich habe auch diese Ängste


Wie du gelesen hast, gibt es keinen Grund sich solche Ängste zu machen!

Grüßle!

20.06.2012 14:05 • #18


Also wie alle hier schon geschrieben haben, braucht man wohl keine Angst vor einer schweren psychischen Krankheit zu haben. Denn die würde man selbst gar nicht merken und sich keine Gedanken darüber machen. Leider hat meine Schwiegermutter Schizophrenie und Verfolgungswahn. Das sind quasi zwei Personen in einer und wenn sie so eine Phase hat, ist die "böse" Person da. Die denkt, dass andere Leute ihr was schlechtes wollen usw. Und dann macht sie Blödsinn. Auffälligen Blödsinn, der anderen Personen sofort auffällt. Und ich kann allen, die Angst davor haben nur versichern, dass das rein gar nix mit Panikattacken und Krankheitsängsten zu tun hat. Meine Schwiegermutter hat keine Panikattacken und absolut keine Krankheitsängste. Die lässt noch nicht mal Vorsorgeuntersuchungen machen, obwohl sie mal Krebs hatte. Die rennt sonstwo rum. Ohne Handy, ohne Essen und Trinken, fährt nach Gott weiß wo, geht nie zum Arzt. Zwei völlig verschiedene paar Schuhe sind das. Eine Bekannte von mir hatte eine Schwägerin, die ihre Brille in die Mikrowelle gelegt hat, sich mit Eminem unterhielt und den Osterhasen im Hubschrauber sah. Ja. Kein Witz. Und das hat ja alles mit unseren Ängsten hier rein gar nix zu tun.

21.06.2012 13:47 • #19


Schlaflose
Nimmt deine Schwiegermutter keine Medikamente gegen die Schizophrenie? Normalerweise lässt sich das damit sehr gut in Griff bekommen.

Viele Grüße

21.06.2012 16:46 • #20



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Dr. Reinhard Pichler