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Also phasenweise habe ich das auch. Dann geht es mir mal ein paar Tage besser. Aber dann kommt es immer wieder. Und genau deswegen denke ich ja, dass es nicht alles psychisch sein kann. Denn was hat dauernde Müdigkeit damit zu tun? Wenn ich morgens wach werde, brennen mir oft die Augen vor Müdigkeit. Eben stieg ich aus dem Auto. Dann überkam mich so ein komischer "wellenartiger" Schwindel. So als würde man nach Unten oder zur Seite gezogen.Da würde man am Liebsten instinktiv irgendwo Halt suchen. Also so empfinde ich das. Als würde man am Liebsten am Rollator laufen. Kennt ihr das?
Ich habe das Gefühl, dass ich altersgemäß gar nix mehr schaffe. Vielleicht DENKE ich das ja auch nur. Heute Früh habe ich z.B. eine Etage gesaugt, Spülmaschine ausgeräumt und einen großen Korb wäsche gebügelt. Zwischendurch Staub gewischt. Und anschließend habe ich gedacht: Bravo. Geschafft. Aber andere in deinem Alter hätten das in der Hälfte der Zeit gemacht.
Und mal ehrlich: DAS kann doch auch nicht normal sein. Was denkt ihr denn, was auf mich zutrifft? Dass ich Angst- und Panikattacken (wo ist da eigentlich der Unterschied?) entwickelt habe (weil es mir oft in Warteschlangen mies geht), glaube ich ja langsam.
Aber welche Diagnose passt denn auf diese dauernde Müdigkeit und dieses Gefühl, für sein Alter wie eine 100jährige drauf zu sein? Und für die permanenten (!) Symptome?

05.03.2013 15:11 • #21


Naja, was erwartest du denn jetzt?
Du warst bei verschiedenen Ärzten die einiges bei dir abgeklärt und nichts gefunden haben. Also man muss schon ein wenig Vertrauen in Ärzte haben, die haben ja schließlich nicht umsonst Jahre studiert und die werden wissen worauf sie achten müssen bei Untersuchungen.
Hast du dich schon mal mit dem Thema "Therapie" auseinandergesetzt? Denn das Suchen nach irgendwelchen Krankheiten bringt dich so nicht weiter. Akzeptiere, dass es psychischer Natur ist und lass dir von deinem HA eine Überweisung zu einem Therapeuten geben. Alles andere ist vertane Zeit.....

Wieso kommt mir das nur schon wieder alles so verdammt bekannt vor?

05.03.2013 15:15 • #22



Wie sichert man, dass es eine psychische Krankheit ist?

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Ich schleppe mich seit Monaten mit diesen Symptomen herum und bin über Google, nachdem ich diese eingegeben habe, auf psychische Krankheiten gekommen. Ich kann doch nicht auf eigene Faust zu einem Psychologen gehen, oder? Davon hat mein Hausarzt nichts gesagt. Ich suche auch nicht explizit nach einer Krankheit. Ich habe mich lediglich gefragt, ob das wirklich alles psychisch sein kann.
Du rätst also, damit zu einem Psychologen zu gehen? Oder zu einer anderen Fachrichtung? Muss man dafür eine Überweisung mit nehmen? Und wenn ja: Muss der Hausarzt dann nicht eine Diagnose aufschreiben?

05.03.2013 15:20 • #23


... das mit dem Rollator haben wollen, das kenn ich.

Die Müdigkeit kommt bestimmt, weil wir dauernd auf Hochtouren arbeiten. Angst ist schließlich anstrengend.

05.03.2013 15:21 • x 1 #24


Das könnte natürlich sein. Dann frage ich mich nur, warum es dann phasenweise weg ist und dann wieder kommt. Vielleicht hinterfrage ich auch zuviel. Aber es ist doch klar, dass man nach einer Lösung und einer Ursache sucht. Das würde die Sache sehr vereinfachen finde ich.Für mich passt es halt nicht zusammen, dass man gesund sein soll. Sich gleichzeitig aber sterbenskrank fühlt.

05.03.2013 15:24 • #25


Peppermint
Das kommt mir auch alles ziemlich bekannt vor.....

05.03.2013 15:28 • #26


Ich danke euch aber erstmal für die Antworten. Ich werde meinen Hausarzt nochmal darauf ansprechen, was er davon hält. Ich muss nun aber arbeiten gehen. Vielleicht schaue ich später noch einmal rein.

05.03.2013 15:40 • #27


Tja, da ist wohl einer aufgefallen.....

Geh zu deinem Hausarzt und lass dich endlich zum Psychologen überweisen, hoffentlich kann der dir weiterhelfen. Aber wenn du bei dem auch so beratungsresistent bist wie hier, dann weiß ich auch nicht mehr weiter.
Ich verabschiede mich, denn das ist mir einfach zu dumm mit der Tour die du hier wieder abziehst. Glaubst du wirklich das keiner weiß wer du bist? Vera.....n lassen muss man sich hier wirklich nicht!

05.03.2013 15:42 • #28


Hallo Pumukl,

bin seit Monaten mal wieder über dieses Forum gestossen und habe Deine Geschichte gelesen, die meiner sehr ähnlich ist. Ich kann das gut nachvollziehen wie Du Dich fühlst.
Mein "Angstlebenslauf" begann offiziell vor rund 15 Jahre....
... ich sass auf der Arbeit und bekam plötzlich Herzrasen, Schweißausbruch, Ansgt zu sterben etc.
Eine sehr lange Ärztetour nahm ab diesem Zeitpunkt seinen Weg. Ich war so geschockt von diesem Erlebnis, dass ich
nicht mehr zurück zur Arbeit konnte.
Letztendlich war es damals meine erste Panikattacke, die aus dem nichts kam.

Innerhalb dieser 15 Jahre habe ich so gut wie alles hinter mir an Symptomen:
- Schwindel
- Herzklopfen und Herzrasen
- Benommenheit
- Schwächegefühl
- Ohrensausen
- Augenzucken
- Muskelschmerzen
- Magen/Darm Probleme
und vieles mehr.

Einige dieser Symptome sind meist ständig vorhanden. Bei einer Panikattacke sind diese sehr extrem (Herzrasen, Schwindel, Angst zu sterben uns so. Dauert so ca. 20-30 Minuten dieser Extremzustand)

In sehr stressigen Zeiten kamen bei mir Zwangsgedanken noch hinzu. Ein Erlebnis das den ganzen Tag anhält, man keinen klaren Gedanken mehr fassen kann.

Ich habe bestimmt schon 5 Therapeuten besucht und war sogar schon 6 Wochen in einer psychosomatischen Klinik.
Vor 1,5 Jahren konnte ich morgens kaum noch aus dem Bett aufstehen. Es war eine schlimme Zeit. Grund waren Probleme auf meiner Arbeitsstelle, finanzielle Sorgen sowie Krankheiten in meiner Familie die zu einer Depression geführt hatten.
Letztendlich konnte ich durch einen wirklich guten Psychologen das ganze in den Griff bekommen.
Medikamente habe ich bestimmt auch schon 10 verschiedene durch. Neben Antidepressiva, welche ich derzeit auch noch nehme, diverse pflanzliche Dinge wie Lasea, Laif900 usw.

Mein Problem war und ist: "Mein Nervensystem ist so senibel, dass es jede Veränderung, Gefühle, Gedanken mit Alarm reagiert" Das passiert häufig unbewusst. Eine Panikstörung / Angststörung mit Agrophobie lässt sich nicht so schnell beheben. Man muss lernen damit umzugehen. 1 Woche gehts mir gut, die andere Woche bin ich 2x zum EKG messen beim Arzt usw. Ich lebe einfach damit so gut wie es geht.

Beispiel: "Neulich war ich auf einer Geburtstagsfeier. Ich bekam am Anfang ziemliche, innere Benommenheit. Ein Gefühl der Leere im Kopf, das Gefühl keine Kraft plötzlich mehr zu haben. Innerlich konzentriere ich mich nur auf diesen Zustand, so dass ich total introvertiert auf der Feier bin. Nach 2 Stunden Ablenkung mache ich den spontanen DJ auf der Party. Keine Gedanken an Symptome, keine Benommenheit, keine Schwäche mehr." Nur durch die Konzentration und der Beschäftigung mit den eigenen Symptomen führte dazu, dass es schlimmer wurde. Daher ist Ablenkung eigentlich so mit am Besten was man dagegen tun kann. Es funktioniert nicht immer mit Ablenkung, wie ich sehr oft feststellen musste, aber es ist sehr effektiv. Ich weiß was die Psyche für eine Macht über einen hat, wenn man Ihr freien Lauf lässt.

Ich kann Dir nur raten, professionelle Hilfe bei einem guten Psychologen welcher auf Angst und Panikstörungen spezialisiert ist zu suchen. Dort lernst Du, was der Auslöser für Deine körperlichen Beschwerden ist und was Du dagegen tun kannst.
Es gibt dazu auch gute Selbsthilfebücher, die ich Dir empfehlen kann.

Das was Du derzeit mitmachst, haben im übrigen Millionen Menschen auf der Welt. Du bist also damit nicht alleine.
Steiger Dich nicht in diese Psychostörung (nicht Krankheit) hinein sondern unternimm dagegen was. Das schlimmste wäre, wenn Du deswegen Dich zuhause nur noch einsperrst. Gehe jeden Tag einkaufen und lass diese Gefühle zu. Mach Dir einen Spass daraus einkaufen zu gehen. Freu Dich, wenn diese dummen Symptome wieder kommen "Ach da seit Ihr ja wieder. Nimm es locker und zieh es ins lächerliche". Es sind nur Gefühle und Gedanken und nix anderes. Ich kenne keinen Angstpatienten, der jemals irgendwo umgekippt ist. Du kannst überhaupt nicht ohmächtig werden, wenn Du Herzrasen beim Einkaufen hast. Das wäre körperlich überhaupt nicht möglich! Auch Schwindel etc. welche an bestimmten Orten passieren sind lediglich Gefühle die Du verspürst. Diese bedeuten aber nichts.

Leichter gesagt als getan, aber es gibt nur diese Lösung um dagegen etwas zu unternehmen.

Viele Grüße
Mohikaner

05.03.2013 15:56 • #29


Ja klar wurde sie ertappt!Ist ja auch mehr als offensichtlich!

Hole dir endlich psychologische Hilfe!In deinem Interesse und auch im Interesse deines Mannes und vorallem deiner Kinder!

05.03.2013 15:57 • #30




05.03.2013 16:21 • #31


Schade dass das hier anscheinend nicht ernst gemeint ist von pumuckl denn in der Beschreibung habe ich mich genau wiedergefunden. Ich finde diese Krankheit so schrecklich und es ist mir unbegreiflich wie jemand damit Quatsch machen kann. Sowas will mir nicht in den Kopf. Ich bin echt geschockt.

05.03.2013 16:59 • #32


Sonnenblume, sie meint das schon Ernst!Aber sie will sich nicht helfen lassen!

05.03.2013 17:31 • #33


Zitat von Peppermint:
Das kommt mir auch alles ziemlich bekannt vor.....


Da kann ich nur zustimmen.....

05.03.2013 20:25 • #34


Oh, dann habe ich das falsch verstanden. Sorry! Ich will hier niemandem auf die Füße treten und suche auch nur Hilfe hier wie alle anderen wohl auch....

06.03.2013 10:14 • #35


Zazazu
Ich war eine lange Zeit nicht hier aber ich stelle fest wie krass es ist zu lesen, dass du und die meisten anderen hier die SELBEN sch***** Symptome habt wie ich. Man denkt immer man ist allein damit. Dann liest man sich hier rein und weiß wieder.... nein zazazu es ist einfach wieder nur deine Angst. Wirklich jedes einzelne Symptom was du beschreibst hab ich auch. Am meisten stört mich diese Benommenheit. Seit DREI Jahren! Ich merke aber dass ich diese nur im Herbst / Winter habe oder wenn es draußen diesig wird. Das schlägt sofort an bei mir! Im Frühjahr Sommer hab ich diese Symptome nicht.... sehr sehr selten. Das kann doch nicht sein....

11.12.2018 17:59 • #36



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