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Zitat von Judith2121:
okay wusste ich auch noch nicht, muss ich mir mal merken.


https://www.aerzteblatt.de/archiv/16337...entherapie

16.03.2020 19:12 • x 1 #21


Zitat von Schluri77:


Ist sehr interessant der Artikel. Vertraue den Ärzten nicht mehr richtig. Zu lange geht der ganze Mist schon.

16.03.2020 19:33 • #22




Zitat von Schluri77:
Ist sehr interessant der Artikel. Vertraue den Ärzten nicht mehr richtig. Zu lange geht der ganze Mist schon.
geht mir genauso, die verschreiben irgendwelches Zeug, ist ihnen ja egal wie es dem Patienten damit geht. Ich hab mich heute gefühlt wie ein Zombie. Null aufnahmefähig und irgendwie ferngesteuert. Wer will denn so leben. Ich hab das Gefühl total in mir gefangen zu sein. Langsam werde ich echt nur noch frustriert. Ich glaube langsam es gibt kein Mittel, was wirklich hilft. Die Antidepressiva verursachen einem nur noch mehr Probleme ganz schlimm.

16.03.2020 19:48 • x 1 #23


Zitat von Judith2121:
geht mir genauso, die verschreiben irgendwelches Zeug, ist ihnen ja egal wie es dem Patienten damit geht. Ich hab mich heute gefühlt wie ein Zombie. Null aufnahmefähig und irgendwie ferngesteuert. Wer will denn so leben. Ich hab das Gefühl total in mir gefangen zu sein. Langsam werde ich echt nur noch frustriert. Ich glaube langsam es gibt kein Mittel, was wirklich hilft. Die Antidepressiva verursachen einem nur noch mehr Probleme ganz schlimm.


Das klingt ja nicht so toll. Nein, so will niemand leben. Das gleiche Gefühl habe ich auch mit dem Verschreiben. Es gibt ca 30 Antdepressiva und dann wird gehofft, dass dieses helfen könnte welches verschrieben wird. Ich weiß auch nicht mehr was ich von den Medikamenten halten soll. Die wissen ja noch nicht mal warum Antdepressiva einigen hilft und anderen nicht. Wenn ich allerdings lese, dass manchen Placebos helfen in Studien, das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.

16.03.2020 20:05 • #24


Zitat von Schluri77:
Das klingt ja nicht so toll. Nein, so will niemand leben. Das gleiche Gefühl habe ich auch mit dem Verschreiben. Es gibt ca 30 Antdepressiva und dann wird gehofft, dass dieses helfen könnte welches verschrieben wird. Ich weiß auch nicht mehr was ich von den Medikamenten halten soll. Die wissen ja noch nicht mal warum Antdepressiva einigen hilft und anderen nicht. Wenn ich allerdings lese, dass manchen Placebos helfen in Studien, das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
und wenn antidepressiva nicht hilft, dann gibt man dem Patienten halt ein Antiepileptika wie mir gerade. Und dann soll ich alle sechs stunden das Zeug nehmen. Ich hab heute beim Arzt angerufen, aber da geht kein Mensch ran. Ich rufe morgen nochmal an. Da braucht man Hilfe und niemand ist da.

16.03.2020 20:34 • #25


Schlaflose
Also ich habe auch einiges durchprobiert, bis ich gefunden habe,was mir hilft. Ich habe mich aber nie als Versuchskaninchen gefühlt, denn ich wollte das ja selbst. So war ich dankbar, dass mir die Ärzte immer etwas Neues verschrieben haben, um es zu probieren. Mein Problem waren nie Nebenwirkungen, sondern gar keine Wirkung. Es war so, als hätte ich nichts genommen. Bei den zwei ADs, die eine Wirkung hatten (Amitriptylin und Doxepin), hatte ich auch direkt Nebewirkungen, über die ich mich dann sehr gefreut habe, weil mir das gezeigt hat, dass dadurch im Körper etwas passiert.

16.03.2020 20:38 • #26


Zitat von Schlaflose:
Also ich habe auch einiges durchprobiert, bis ich gefunden habe,was mir hilft. Ich habe mich aber nie als Versuchskaninchen gefühlt, denn ich wollte das ja selbst. So war ich dankbar, dass mir die Ärzte immer etwas Neues verschrieben haben, um es zu probieren. Mein Problem waren nie Nebenwirkungen, sondern gar keine Wirkung. Es war so, als hätte ich nichts genommen. Bei den zwei ADs, die eine Wirkung hatten (Amitriptylin und Doxepin), hatte ich auch direkt Nebewirkungen, über die ich mich dann sehr gefreut habe, weil mir das gezeigt hat, dass dadurch im Körper etwas passiert.


Ich nehme mittlerweile auch Amitriptylin. Was nimmst du derzeit?

16.03.2020 20:43 • #27


Schlaflose
Amitriptylin habe ich zuerst 9 Jahre lang genommen, aber die Wirkung hatte nach einigen Jahren immer mehr nachgelassen. Dann habe ich (nach gescheiterten Versuchen mit Opipramol, Trazodon, Mirtazapin und Trimipramin) zu Doxepin gewechselt, das ich seit 2008 nehme.

16.03.2020 20:56 • #28


Zitat von Schluri77:
Ich nehme mittlerweile auch Amitriptylin. Was nimmst du derzeit?
ich nehme seit heute Pregabalin. Es ist schrecklich. Ich fühle mich nicht mehr wie ein Mensch, sondern wie ein ferngesteuerte Roboter.

16.03.2020 20:57 • x 1 #29


Zitat von Judith2121:
ich nehme seit heute Pregabalin. Es ist schrecklich. Ich fühle mich nicht mehr wie ein Mensch, sondern wie ein ferngesteuerte Roboter.


Was ist denn deine Diagnose?

16.03.2020 21:01 • #30


Zitat von Schluri77:
Was ist denn deine Diagnose?

Generalisierte Angststörung

16.03.2020 21:03 • #31


Zitat von Judith2121:
Generalisierte Angststörung


Dafür ist das lyrica zugelassen. Hatte das auch vor Jahren mal gehabt, aber leider ohne Erfolg. Hast du bisher auch immer deine wirkspiegel überprüfen lassen?

16.03.2020 21:07 • x 1 #32


Zitat von Schluri77:
Dafür ist das lyrica zugelassen. Hatte das auch vor Jahren mal gehabt, aber leider ohne Erfolg. Hast du bisher auch immer deine wirkspiegel überprüfen lassen?

Nein wo mache ich das?

16.03.2020 21:11 • #33


Das macht fast kein Psychiater. Aber bevor man ein Antidepressiva rausnimmt, sollte man den Wirkspiegel übers Blut bestimmen lassen, ob man überhaupt im therapeutischen Bereich liegt. Gehe morgen auch wieder zum Hausarzt, um den Spiegel messen zu lassen. In der Klinik wurde das damals immer gemacht.

16.03.2020 21:18 • x 1 #34


Zitat von Schluri77:
Das macht fast kein Psychiater. Aber bevor man ein Antidepressiva rausnimmt, sollte man den Wirkspiegel übers Blut bestimmen lassen, ob man überhaupt im therapeutischen Bereich liegt. Gehe morgen auch wieder zum Hausarzt, um den Spiegel messen zu lassen. In der Klinik wurde das damals immer gemacht.

Okay gut zu wissen, werde den Arzt mal drauf ansprechen.

16.03.2020 21:50 • #35


Zitat von Judith2121:
Okay gut zu wissen, werde den Arzt mal drauf ansprechen.

Habe mal die Nebenwirkungen von Pregabalin im Beipackzettel durchgelesen und aufgeschrieben was ich heute schon alles hatte und es sind gut 19 Dinge, ich weiß nicht so recht, ob das tollerierbar ist.

16.03.2020 22:09 • #36


Zitat von Judith2121:
Habe mal die Nebenwirkungen von Pregabalin im Beipackzettel durchgelesen und aufgeschrieben was ich heute schon alles hatte und es sind gut 19 Dinge, ich weiß nicht so recht, ob das tollerierbar ist.


Am besten nicht den Beipackzettel lesen

16.03.2020 22:13 • #37


Zitat von Schluri77:
Am besten nicht den Beipackzettel lesen
könnte aber ja auch wichtig sein um zu entscheiden ob man das Medikament besser absetzen sollte.

16.03.2020 22:16 • #38


Zitat von Judith2121:
könnte aber ja auch wichtig sein um zu entscheiden ob man das Medikament besser absetzen sollte.


Aber eine Verschlechterung merkt man auch ohne Beipackzettel, ich weiß man liest sich das trotzdem immer wieder durch

16.03.2020 22:19 • #39


Ich habe heute versucht, meinen Neurologen zu erreichen, weil es mir so extrem schlimm von den Tabletten ging. Aber wie immer ging natürlich niemand ran. Aus lauter Verzweiflung habe ich dann in einer anderen Praxis angerufen, wo eine sehr liebe Sprechstundenhilfe sofort für mich da war. Sie meinte sofort, ich soll das Medikament absetzen. Kennt ihr auch, dass Problem sich total von Ärzten allein gelassen zu fühlen? Man kriegt irgendein Mittel verschrieben, nach dem Motto schauen wir mal, wie unser Versuchskaninchen heute drauf reagiert. Und wenn man dann davon Probleme bekommt, ist niemand da, der einem hilft. Ich habe heute bestimmt an die zehn mal daran gedacht, einen Notarzt anzurufen, weil ich nicht wusste wie ich die Nebenwirkungen ertragen soll.

18.03.2020 17:46 • #40



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Dr. Christina Wiesemann