sandracookie
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Ja das kenne ich mit dieser Angst "was wenn du wieder so schlimm abstürzt?"
Das Ganze prägt mich und hält mich nach jeder schlimmen Phase mit Depressionen und Panik zurück.
Erst braucht es viel Zeit um überhaupt raus zu kommen und sich zu erholen und dann ist man total gehemmt, ängstlich, unsicher und das Selbstvertrauen total im Keller.
Letzteres hat dazu beigetragen, dass ich mich sehr unterschätzt habe und dann teilweise meine Gutmütigkeit/Gewissenhaftigkeit ausgenutzt wurde, weil ich mich doch nicht getraut habe "Nein" zu sagen...
Was hilft mir?
- Die Verhaltenstherapie - gibt mir sehr oft andere Blickwinkel bzw. habe ich dadurch überhaupt erst die Chance wahrzunehmen, wo meine eigene Gedankenwelt zu verzerrt ist.
- Die Tagesklinik - hier hat mir besonders der Austausch mit der Gruppe geholfen, alle waren mega empathisch und man hat den anderen einfach gut verstanden, wegen ähnlicher Situationen und Krankheitsbilder. Habe auch noch regelmäßig Kontakt zu vielen, was sehr schön ist und Halt gibt.
- Achtsamkeit/Dankbarkeit - klingt immer abgedroschen, aber wenn man sich mal täglich 3 Dinge aufschreibt wofür man dankbar ist und sich bspw. auch fragt "was ist mir heute gut gelungen?" oder sich schöne Erinnerungen ins Gedächtnis ruft, kann man seinen Fokus sehr gut aufs Positive lenken. Wichtig ist die kleinen Schritte auch als Erfolge zu sehen und anzuerkennen, was mich zum nächsten Punkt bringt:
-Selbstmitgefühl und Akzeptanz - Nicht zu hart zu sich sein und sich wirklich die Zeit geben alles zu verarbeiten und sich nicht zusätzlich abzustrafen, wenn es nicht klappt oder nicht so läuft wie man es möchte. Jammern ist okay wenn es schwer ist, auch die Wut und Trauer zulassen, aber keine negativen Selbstgespräche, wo man sich nur noch mehr nieder macht.
Das ist mit Abstand der schwierigste Punkt und daran werde ich mein ganzes Leben lang noch arbeiten müssen, aber es gibt Dinge in meinem Leben, die mir wirklich wichtig sind und die ich nicht durch meine Erkrankungen verlieren möchte. Das ist ein Antrieb diese hatte Arbeit an mir selbst in Kauf zu nehmen.
Das Ganze prägt mich und hält mich nach jeder schlimmen Phase mit Depressionen und Panik zurück.
Erst braucht es viel Zeit um überhaupt raus zu kommen und sich zu erholen und dann ist man total gehemmt, ängstlich, unsicher und das Selbstvertrauen total im Keller.
Letzteres hat dazu beigetragen, dass ich mich sehr unterschätzt habe und dann teilweise meine Gutmütigkeit/Gewissenhaftigkeit ausgenutzt wurde, weil ich mich doch nicht getraut habe "Nein" zu sagen...
Was hilft mir?
- Die Verhaltenstherapie - gibt mir sehr oft andere Blickwinkel bzw. habe ich dadurch überhaupt erst die Chance wahrzunehmen, wo meine eigene Gedankenwelt zu verzerrt ist.
- Die Tagesklinik - hier hat mir besonders der Austausch mit der Gruppe geholfen, alle waren mega empathisch und man hat den anderen einfach gut verstanden, wegen ähnlicher Situationen und Krankheitsbilder. Habe auch noch regelmäßig Kontakt zu vielen, was sehr schön ist und Halt gibt.
- Achtsamkeit/Dankbarkeit - klingt immer abgedroschen, aber wenn man sich mal täglich 3 Dinge aufschreibt wofür man dankbar ist und sich bspw. auch fragt "was ist mir heute gut gelungen?" oder sich schöne Erinnerungen ins Gedächtnis ruft, kann man seinen Fokus sehr gut aufs Positive lenken. Wichtig ist die kleinen Schritte auch als Erfolge zu sehen und anzuerkennen, was mich zum nächsten Punkt bringt:
-Selbstmitgefühl und Akzeptanz - Nicht zu hart zu sich sein und sich wirklich die Zeit geben alles zu verarbeiten und sich nicht zusätzlich abzustrafen, wenn es nicht klappt oder nicht so läuft wie man es möchte. Jammern ist okay wenn es schwer ist, auch die Wut und Trauer zulassen, aber keine negativen Selbstgespräche, wo man sich nur noch mehr nieder macht.
Das ist mit Abstand der schwierigste Punkt und daran werde ich mein ganzes Leben lang noch arbeiten müssen, aber es gibt Dinge in meinem Leben, die mir wirklich wichtig sind und die ich nicht durch meine Erkrankungen verlieren möchte. Das ist ein Antrieb diese hatte Arbeit an mir selbst in Kauf zu nehmen.
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