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Hallo, gibt es Leute hier im Forum, die sich als geheilt bezeichnen würden?
Ich war selbst über 6 Jahre beschwerdefrei und hatte keine Angst mehr, bis ein Rückfall kam. Ich möchte die Hoffnung aber nicht ganz aufgeben (auch wenn manchmal sehr traurig darüber)....
Grüße

23.01.2010 21:18 • 11.02.2010 #1


12 Antworten ↓


Hey du warst doch 6 jahre beschwerdenfrei

Aber jedemal gibt es wieder ein weg nach draussen und auch den wirste wieder schaffen und dich nciht unterbuttern lassen, stark bleiben und dich nciht aufgeben, seh es als eine herausforderung in deinem leben die du wieder bestehen wirst!!

Lg kata

24.01.2010 00:07 • #2



Wer ist geheilt worden?

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Danke für die aufmunternden Worte! Bei mir gab es auch schon mehrere Rückfälle und man traut sich immer weniger zu, leider.. Hoffe nicht, daß ich mein Leben lang damit zu tun habe, da ich seit über 6 Jahren nicht mehr komplett auf die Beine geschafft habe.. Schöne Grüße!

24.01.2010 14:52 • #3


Huhu,

tja, dazu kann ich nur sagen, geheilt ist man wohl nie, man kann nur lernen damit umzugehen und damit oft keine Attacken mehr zu bekommen.

Meine Therapeutin sagte mir man hat sein Leben lang damit zu tun, aber wenn man damit umgehen kann ist es nicht schlimm und wird immer besser und sie hatte Recht.

Ich hab seit Sommer keine Attacken mehr gehabt - wenn sich was ankündigen will wirds direkt im Keim erstickt und so kommts erst gar nicht mehr soweit wie früher.

Ich kann supi damit leben und hoffe es bleibt so - aber ob ich nun geheilt bin oder es mal wieder kommt - ich hoffe nicht, aber ich weiss es nicht

LG
Gabi

25.01.2010 09:36 • #4


Ich denke, man kann auch viel selber tun. Es ist doch alles eine Kopfsache und nur da und auch bei Veränderungen setzt ja eine Psychotherapie an. Auch wenn Therapie sicher wichtig ist, man kann auch auf viele Dinge von allein kommen.

Man muss einfach auch sehen, sich bestimmte Sachen vom Hals zu halten. Wenn ich sehe, wie es letztes Jahr paar Monate war, als es mir am schlechtesten ging... Hund angeschafft und kaum Schlaf, weil der alle 2 Stunden runter wollte und noch nicht stubenrein war. Den ganzen Tag nur mit meinen Symptomen beschäftigt, von Arzt zu Arzt gerannt, nur im Netz gelesen, ein Medikament nach dem anderen ausprobiert.
Dann noch eine schwer depressive Bekannte und das hat mich auch stark belastet.

Heute ist das alles anders, besser. Und auch von der Bekannten hab ich mich getrennt, weil mir das letztlich nur geschadet hat. Das mag egoistisch klingen, aber man muss in so einer Situation auch an sich denken.

Wenn man nichts verändert, dann passiert auch nichts. Und das musste mir kein Psychologe erst sagen.

25.01.2010 11:18 • #5


Zitat von gajoko:
Huhu,

tja, dazu kann ich nur sagen, geheilt ist man wohl nie, man kann nur lernen damit umzugehen und damit oft keine Attacken mehr zu bekommen.

Meine Therapeutin sagte mir man hat sein Leben lang damit zu tun, aber wenn man damit umgehen kann ist es nicht schlimm und wird immer besser und sie hatte Recht.

Ich hab seit Sommer keine Attacken mehr gehabt - wenn sich was ankündigen will wirds direkt im Keim erstickt und so kommts erst gar nicht mehr soweit wie früher.

Ich kann supi damit leben und hoffe es bleibt so - aber ob ich nun geheilt bin oder es mal wieder kommt - ich hoffe nicht, aber ich weiss es nicht

LG
Gabi
Gabi ich bin dir dankbar das du mir deinen ( diesen Weg ) aufgezeigt hast und ich bin dankbar das ich diesen Weg gegangen bin und gehe und es war/ ist genau der einzig für mich richtige Weg,Bin ganz Gabis Meinung.. Ich Danke dir vielmals liebe Gabi,,schön das ich dich habe,und das du hier im Forum bist.

GVLG suma

Glg eine glückliche Suma

25.01.2010 15:04 • #6


Zitat:
Meine Therapeutin sagte mir man hat sein Leben lang damit zu tun


Das glaube ich so nicht. Bei mir fing das mit 40 an, davor war nie was, keine ernsten Krankheiten, nichts. Warum soll "es" nicht wieder genau so verschwinden, wie "es" kam? Das Leben fing ja nicht erst mit 40 an, also kann man wohl kaum von "ein Leben lang" reden.

25.01.2010 15:55 • #7


Huhu,

sie meinte wenn es einmal ausgebrochen ist......

Bei mir ist das auch durch extremen Stress ausgebrochen und der kann ja immer mal wieder sein und es kann immer wieder kommen, wenn man wieder in "alte" Bahnen fällt.

Ich lasse mich einfach überraschen, ich finde es gut, dass meine Therapeutin mich darauf hingewiesen hat, dass es sein kann, dass es eben nie ganz weg sein kann - ist ja bestimmt auch bei jedem anders.

Bei manchen ist der Pegel so - bei anderen wieder anders.

Ich wäre ja vermessen zu sagen ich bin geheilt - weil ich eben nicht weiss ob ich nicht in einigen Jahren wieder damit kämpfen muss.
Ich hatte auch immer jahrelange Phasen wo es mir gut ging - aber wenn was Schlimmes passiert, kann es eben wieder erscheinen.
Wenn nicht supi, wenn doch weiss ich damit umzugehen.

LG
Gabi

25.01.2010 16:02 • #8


Ja ok, so gesehen stimmt das schon. Kommt halt darauf an, was der Auslöser war/ist. Und vielleicht kann man das ja für immer ausräumen.

25.01.2010 16:11 • #9


Hallo, Ihr beiden! Bin echt froh zu hören, daß es auch anderen so geht. Stress und Belastung sind bei mir auch immer wieder ein Auslöser für Rückfälle... Hatte vor kurzem 3 neue Angstanfälle hintereinander und bin eben wieder sehr verunsichert und trau mir nichts zu
Ich dachte damals in der Zeit, wo ich 6 Jahre keine Angst hatte, ich wäre geheilt... So kann Mann/ Frauch sich täuschen...

26.01.2010 22:20 • #10


Zitat:
Ich hab seit Sommer keine Attacken mehr gehabt - wenn sich was ankündigen will wirds direkt im Keim erstickt und so kommts erst gar nicht mehr soweit wie früher.


Wie machst du das denn? Also, dass du das im Keim erstickst?

Ich hab mich auch damit abgefunden, dass ich wohl mein Leben lang ein bisschen sensibler auf manche Dinge reagieren werde. Ich stell mir das so vor, dass ich meine Angst immer dabei habe, wie in einem kleinen Rucksack. Die Angst gehört jetzt eben zu meiner Persönlichkeit dazu und wenn sie mich mal wieder überrollt, dann lass ich es zu und mach danach ganz normal weiter oder leg mich kurz hin und mach dann weiter.

27.01.2010 20:52 • #11


Ich habe mich wohl auch damit abgefunden, dass die Angst nun zu meinem Leben dazugehört. Es ist um einiges besser geworden, seitdem ich mein Leben umgestellt und meinen absolut stressigen Job gewechselt und damit meine Karriere beendet habe, aber dafür komm ich jetzt ganz gut zurecht. Auch wenn die Panikattacken nicht ganz weg bleiben, sind sie schon deutlich weniger geworden.
So einfach im Keim ersticken, schaff ich leider noch nicht...

01.02.2010 00:18 • #12


Zitat von cherryrockabella:
Hallo, gibt es Leute hier im Forum, die sich als geheilt bezeichnen würden?


was bedeutet geheilt ? ich bin seit fast 20 monaten panikfrei und die zwangsgedanken sind weg. allerdings habe ich eine reihe von erfahrungen gemacht, die sich nicht wie von einer festplatte löschen lassen. insofern fehlt die sicherheit von "vorher" bzw. gibt es die erkenntnis, dass sicherheit nicht existiert.
was mir auffällt ist, dass es für mich eher besser war, hier kaum noch aktiv zu posten oder auch nur zu lesen; die gedanken wandern dann automatisch wieder zu all den unangenehmen dingen, die man mit der community hier teilt/geteilt hat

11.02.2010 14:20 • #13



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