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Marie_19888
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Hallo an alle,

Ich wollte gerne folgendes mit euch teilen. Ich fass mich kurz. Ich habe seit ca. November Angst /Panikattacken mit Depressionen. Habe mich in Behandlung gegeben. Angefangen wurde jeweils mit Queapin 25mg, dann Escitalopram 20, und Trimipramin 25 ,50 und dann 75mg. Meine Frage nun alles 3 haben wir mit meiner Ärtzin ausprobiert und sie meinte auch dass alle Medikamente soweit schon bei 25mg wirken sollten. Haben alle nicht getan. Haben sie alle ca. 2 Wochen ausprobiert. Nachdem sie wie gesagt nicht gewirkt haben, haben wir immer gewechselt mit 2 3 Tagen absetzen. Nun setzte ich Trimipramin 75mg ab. Also 3 Tage 50mg und haben denn Montag einen Termin wieder. Und es soll nach einem anderen Medikament geguckt werden. Meine Fragen , ist das so normal bei dieser Krankheit, dass man erstmal das richtige Medikament finden muss. Hat jemand Erfahrung oder Wissen hier zu? Wäre echt nett als Aufmunterung. LG und Danke im vorraus.

15.02.2025 #1


32 Antworten ↓
Icefalki

Icefalki
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Zitat von Marie_19888:
Ich habe seit ca. November Angst /Panikattacken mit Depressionen


Das ist noch nicht sehr lange. Meine Vorredner haben schon viel über dein Medithema gesagt, und ich schließe mich da an. Und auch daran, dass man Psychopharmaka nicht wie Bonbons verteilen kann - typisch Hausarzt, der keine Zeit mehr hat. Ist aber ein anderes Thema.

Ich würde strategisch vorgehen und erstmals die Schilddrüse, Eisen, bestimmte Vitamine D und B bestimmen lassen und schauen, ob es hier eine Problematik gibt.

Dann natürlich schauen, dass man einen Psychiatertermin bekommt und da das alles z.Z. schwierig ist, zumindest den Hausarzt wechseln.

Angst- und Deprithemen sind Marathon und kein Sprint. Da spielen sehr viele Faktoren mit rein, selbst Genetik. Insofern braucht jeder seine Strategie, die für ihn zugänglich ist und mit der man umgehen kann, weil er/sie sie versteht.

Drum Marathon, und nicht alle 2 Wochen ein Medi wechseln, in der Hoffnung, jetzt ist alles wieder gut.

Und für das "gut" fühlen gibt es ja auch Abstufungen. Deswegen auch begleitend zu Medis die Therapie, wo man bestenfalls Ursache- Wirkung lernt, oder Mechanismen, die einen durch die Problematik helfen.

Hier im Forum kannst du dich hervorragend informieren, denn hier findest du ein enormes "Schwarmwissen", Gleichgesinnte und die unterschiedlichsten Herangehensweisen an psychische Probleme.

Aber alle 2 Wochen Antidepressivawechsel wird hier jeder mit Verwunderung quittieren.

09.02.2025 11:42 • x 2 #27


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Warum wirken Antidepressiva nicht?

x 3


D

DerAngsthase
Gast

Ich klinke mich mal ein. Die Ärztin scheint irgendwie nicht die Beste zu sein... so viele Medikamente seit November? Würde über einen Arztwechsel nachdenken und künftig selbst im Netz (manchmal steht's auch im Beipackzettel!), oder hier im Forum, nachsehen, wie so die Wirkzeiten sind, bis ein Medikament anschlägt und wie man es absetzen sollte. Manche Ärzte sind schnell mit der Pillendose, weil sie die Nebenwirkungen herunterspielen und an Absetzsymptome auch nicht wirklich glauben. Ist eine Gratwanderung aus Vertrauen in die Ärzteschaft und etwas Eigeninitiative.

Diese natürlichen Mittel können helfen. Bei Johanniskraut mit der Sonne aufpassen und auch natürliche Mittel nicht mischen - aber das wurde ja auch schon erwähnt.

Es wird auch eine Verbindung mit Vitamin D und dem Serotoninhaushalt vermutet. Eventuell mal Multivitaminbrausetabletten die Vitamin D3 enthalten ausprobieren. Aber immer informieren und nicht überdosieren! Gute Apotheker können bei sowas oft auch besser helfen als Ärzte.

Dass es einem nach so einem zugeböller nicht besser geht, ist jedenfalls nicht verwunderlich. Hatte zu Beginn meiner Karriere auch mit solchen Ärzten zu tun und Nebenwirkungen ohne Ende...

Grüße

09.02.2025 02:34 • x 1 #22


Zum Beitrag im Thema ↓


KimchiKati
Hallo. Wieso hat deine Ärztin nach 2 Wochen die Medikamente abgesetzt, keines dieser Mittel wirkt so schnell?

x 3 #2


KimchiKati
Ich hätte noch eine kurze Frage, bei dir wurde mit 20mg Escitalopram angefangen?
Und zu deiner Frage, ja es kann normal sein sich durch mehrere Medikamente zu probieren, aber das sind dann 3-6 Wochen je Medikament

x 1 #3


M
@KimchiKati also 5 Tage 10 mg und dann 9 Tage 20mg. Bei allen 3 Medikamenten hat sie gesagt man müsste die ersten Tage schon was merken.

#4


KimchiKati
Zitat von Marie_19888:
@KimchiKati also 5 Tage 10 mg und dann 9 Tage 20mg. Bei allen 3 Medikamenten hat sie gesagt man müsste die ersten Tage schon was merken.

Hast du überhaupt keine Veränderung gespürt, einfach nichts?

x 1 #5


A
@Marie_19888 soweit ich weiß, wirkt das ganze Zeug darüber überhaupt gar nicht so schnell, das dauert doch glaube ich sechs Wochen bis Mal eine intensive Wirkung und ein gewisser Spiegel aufgebaut ist und das auch dann alles wirken kann


Die viel wichtigere Frage ist aber, was tust du persönlich außer Medikamente, dass es dir besser geht? Du musst ja auch trotzdem noch aktiv was tun, dich reflektieren, deine Ängste und Panikattacken hinterfragen, das passiert ja auch nicht alles ohne Grund.

x 4 #6


A
Also normalerweise testet man 6-8 Wochen ein Medikament. Die ersten Anzeichen das er wirkt, könntest du nach 3 Wochen bemerken das du nachts z.b besser schläfst

Absetzen nach 2 Wochen? Nur wenn man starke Nebenwirkungen hat.

Kommt halt drauf an was DU deiner Ärztin erzählst, wir wissen ja nicht warum die so handelt.

x 1 #7


E
Nocebo Effekt.

Dein Gehirn hat wahrscheinlich die Schnauze voll davon, dass du dich hartnäckig weigerst, dich mit deinen wahren Themen auseinandersetzen.

x 3 #8


M
Die Ärtzin hat mir immer die Medikamente gegeben , mir die Dosierungen angewiesen und gesagt nach 2 Wochen sehen wir uns wieder. Und dann, nachdem sie mich gefragt hat ob eine leichte Besserung spürbar ist, habe ich es verneint. Und dann hat sie halt gewechselt. Ich sollte alle 3 immer um 21 Uhr einnehmen , damit mein Schlaf und meine Alpträume sich auch verbessern. Aber bei allen 3 waren ich immer noch bis 2 3 Uhr mit einer starken Unruhe wach.

#9


M
Wie gesagt mein Hauptproblem ist , dass ich nicht aus dem Haus raus komme. Also teils auch 2 3 Wochen wirklich. Dazu starke klassische Depressionen Symptome(Hoffnungslosigkeit, Zukunfsängste , kein Antrieb) und halt die typischen Angststörungsattacken. Was den Grund angeht , haben mich die Ärtze auch zig mal gefragt, was los ist bzw . war in der Vergangenheit. Trauma etc. Ich kann nur sagen , diese Lage in der ich nun seit Wochen bin, kam schleichend. Es gab keinen Auslöser und kein Ereigniss. Es fing schleichend an mit Müdigkeit, Lustlosigkeit . Und dann habe ich mich immer mehr zuruck gezogen. Wobei ich auch sagen , was ich vergessen habe. Wo es schleichend anfing, vor einem Jahr und noch im Norm aushaltbar war, ware ich beim Hausarzt, der hatte mir Citalopram gegeben , erst 5 ,10 ,20 und dann 30mg. Die 30 mg habe ich 7 Monate genommen und es war wirklich keine Wirkung. Und nach dem Ausschleichen innerhalb von 2 Wochen, habe ich dies beendet. Natürlich mit Absprache vom Arzt. Nach dem Absetzen nach 2 Monaten wurde meine Lage extrem sowie nun beschrieben. Aber das dieer Zustand Absetzsymptome von der 6 Monate Citaloram sind haben mir mehrere Ärzte verneint.

#10


Obikon
@Marie_19888 Mit Abstand hilft diese Kombi hier am besten .... Johanniskraut plus Passionsblume plus Baldrian darüber gibt es gleich mehrere Studien alles ist frei verkäuflich . Wirkt bereits nach 2 bis 3 Wochen sehr gut .

#11


A
@Schwarzes_Klee so ist es!

x 1 #12


A
@Obikon Johanniskraut hat leider bei mir so extreme Nebenwirkungen, richtig starke Übelkeit und Bauchschmerzen. Aber Baldrian und Passionsblume finde ich auch Hammer und Erika Blüten Tee ist bei mir so ein richtig top Produkt gegen negative Gedanken. Das hab ich jetzt seit vier Wochen. Jeden Tag 1-2 Tassen, das Zeug ist echt der Wahnsinn.

Dazu l-Lysin kapseln, sind gar nicht teuer, nehme dreimal am Tag zwei Stück, wirken auch gegen Ängste und innere Unruhe, haben einen positiven Effekt aufs Gehirn, kann man sogar in Studien nachlesen

Ganz viel sich selber reflektieren und hinterfragen und an sich selber arbeiten, dann geht vieles auch ohne Antidepressiva.


Möchte aber nicht sagen, dass Antidepressiva sinnlos wäre. Ganz im Gegenteil, sogar meine Heilpraktikerin die Abstand von Medikamente nimmt, sagt selber, dass Antidepressiva eine vorübergehende gute Unterstützung ist, je nach schwere

x 1 #13


Obikon
@Angsthase321 hast Du mit Lysin gute Erfahrungen gemacht ? Was bewirkt es bei dir ? Geht davon der Stress runter ?

#14


J
Zitat von Obikon:
@Marie_19888 Mit Abstand hilft diese Kombi hier am besten .... Johanniskraut plus Passionsblume plus Baldrian darüber gibt es gleich mehrere Studien ...

Aber Johanniskraut nicht mit AD zusammen nehmen bitte

x 2 #15


Obikon
@Junika2906 das stimmt total

#16


J
Lysin ist eine Aminosäure … Tryptophan ist hier auch sehr gut. Aber auch wieder bitte das Tryptophan nicht in Kombi mit einem AD.

Bei Lysin und allen anderen Aminosäuren weiß ich das leider nicht aber kann darüber lesen was Aminosäuren mit der Psyche/Hirnstoffwechsel zu tun hat

#17

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Obikon
@Junika2906 Als Mann hat L Arginine auch noch andere Vorteile...

x 1 #18


J

J
Wir brauchen für so einiges im Körper Aminosäuren 🙂

#20


A


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