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machst du eine therapie?Ich hab tägliche innere Unruhe...u hab auch oft den ganzen Tag Angst..vor allem fast....is echt nervig..aber ich versuche nich so drüber nachzudenken,denn das verstärkt es meist..wenn man davon redet oder nachdenkt,verstärkt es unbewusst...wichtig is sagt meine Thera..die Dinge einfach trotzdem tun..ins Handeln kommen..machen.. Blockaden in der HWS kann auch von der Anspannung sein,hab ich auch..u auch Gedanken ich kann nicht atmen oder so...
lg Fee
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#41
L
lunamini Mitglied
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Ich könne das auch. Vielleicht nicht so extrem aber diese Könige Gefühl ist da. Alles so anders , .....
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#42
A
Unwirklichkeitsgefühl Erfahrungen und Tipps
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Bernhard74 Mitglied
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Hi Fee
Ich war ja öfters in einer Klinik gewesen aber richtig geholfen hat es nicht habe die Medikamente genommen Therapie mit gemacht wie basteln malen usw.
Aber ich habe das gleiche Problem wie du es grade beschrieben hast (..aber ich versuche nicht so drüber nachzudenken, denn das verstärkt es meist. Wenn man davon redet oder nachdenkt,verstärkt es unbewusst...)
Ich bin langsam auch mit mein Latein am ende und wenn du möchtest mich gerne schreiben kannst um sich aus zu tauschen usw..
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#43
Fee*72 Mitglied
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Hi...
ich denke auch das Klinik nich wirklich was bringt bei mir..meine Thera sagte mir,das man dort auch "tun" muss..u man auch an sich arbeiten muss etc...könnte ja gleich ins Pflegeheim gehen etc.. ok,ich schreib dich dann mal an...können uns gern austauschen..
lg Fee
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#44
M
mauerhuhn Mitglied
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Habt ihr euch schon mal mit dem Thema "Vitamin-B-Mangel" beschäftigt?
Ich habe seit einigen Monaten dieses dauerhafte "Unwirklichkeitsgefühl", mit gelegentlichen starken Schwindelattacken, aber auch einem ständig vorhandenen leichten Schwanken. Hatte es auch vor 8 Jahren schon mal ein Jahr lang und es ist dann, warum auch immer, wieder weggegangen. Bei mir hilft da auch regelmäßiger Ausdauersport (Joggen, Radfahren.) Seit Oktober, nach einer 3-monatigen Diätphase, ist es wieder da, aber viel stärker als früher. Ich habe ca. 4 Wochen versucht, es zu ignorieren, aber es wurde immer stärker und hat mich moralisch und dann auch psychisch ganz schön runtergezogen.
Nach einer Untersuchung beim Neurologen wurde ein viel zu hoher Homocystein-Spiegel festgestellt, was auf einem starken Vitamin-B-Mangel hindeutet. Bei den Symptomen eines ausgeprägten Vitamin-B-Mangels findet man auch sehr vieles von dem wieder, was hier geschrieben wurde. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass man auch als Nicht-Vegetarier durch eine Resorptions-Störung (angeboren/erhalten) einen Mangel bekommen kann.
Ich kriege jetzt seit ca. 3 Wochen 3x die Woche B12-Spritzen und nehme noch Vitamim-B-Komplex zusätzlich als Kapseln ein. Es geht mir definitiv besser. Bei den drei Terminen in der Woche gibt es ja zwangsläufig auch eine Pause von 3 Tagen und da merke ich dann schon am 2. Tag ohne Spritze, wie es mir wieder schlechter geht (Benommenheit/Unwirklichkeit/Schwanken nimmt wieder zu).
Ich weiß, dass die hier beschriebenen Symptome auch andere Ursachen haben können, aber Vitamin-B-Mangel ist die trivialste davon und ist auch am leichtesten zu diagnostizieren und nebenwirkungsfrei (also auch "auf Verdacht") zu beheben.
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#45
libellchen Mitglied
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mauerhuhn,
auch ich habe mich (und mache es noch) mit Vitamin B-Komplexen therapiert. Es ist in einigen Kliniken auch durchaus üblich, bei depressiven Patienten erstmal die Ernährung umzustellen.
Ich habe damals aus lauter Verzweiflung mit Vitamin B angefangen, weil es mir sehr, sehr schlecht ging. Ich habe es vor lauter Abgeschlagenheit nicht mal 8 Stunden auf der Arbeit ausgehalten... 4 Wochen später ging es mir mit einem lumpigen Dro. (stark dosiert, >300%) schon besser. Das war im April/ Mai und seitdem nehme ich dauerhaft Vitamin B zu mir.
Davon wird natürlich nicht alles besser, aber ich gebe dir recht. Probieren kann man es auf jeden Fall, zumeist bei unseren Lebensverhältnissen recht schnell Mangelerscheinungen, insbes. bezüglich der B-Vitamine, auftreten können.
zurzeit befinde ich mich in Therapeutischer Behandlung und nehme neben dieser das Medikament Escipanoprame (10mg) ein. Das Medikament hat mir etwas bei meinen Problemen geholfen, weshalb ich auch mittlerweile weiß, dass die Ursachen Psychisch bedingt sind. Nichtstestotrotz kann ich einfach nicht aufhören immer und immer wieder an diese Symptome zu denken. Den ganzen Tag über. Sie Symptome waren für ein paar Tage etwas besser, aber seit 3 Tagen wieder schlimmer, weil ich einfach wieder vermehrt daran denke, obwohl ich weiß, dass ein bestimmter Teil oder alles Kopfsache / Psychischer Natur sind. Ich bin immer mehr davon überzeugt, dass ich durch diesen Prozess diese Symptome aufrecht erhalte. Wenn ich dann mal für ein paar Minuten oder auch mal für ne halbe Stunde abgelenkt bin, ändert es nur manchmal etwas an die stärke der Symptome. Manchmal aber auch gar nichts und wenn es nicht der Fall ist, hänge ich mich daran auf und denke verstärkt an die Probleme.
Ich achte sehr aktiv auf die Benommenheit, nehme sie Wahr und möchte endlich, dass es wieder so ist wie früher. Ich möchte wieder voll da sein, alles mitbekommen und nicht das Gefühl haben, ich hätte Dro. zu mir genommen und die Wirkung bleibt halt einfach für immer. Den ganzen Tag über. 24 Stunden, 7 Tage die Woche. Hinzu kommen auch Denkstörungen, sowie Konzentrationsprobleme. Ich reagiere verzögert (beim spielen von Videospielen z.B bin ich nicht mehr so Leistungsfähig wie früher) und mache mir bei solchen Sachen auch immer meinen Kopf darüber wann es endlich wieder so ist wie es einmal war. Aber auch in Alltäglichen Situationen, wenn ich mal einen Moment länger brauche oder mir etwas nicht einfällt. Aber am meisten beeinträchtigt mich halt wie gesagt diese Benommenheit und das damit verbundene Unwirklichkeitsgefühl.
Organisch ist alles ok. Definitiv.
Kennt jemand das Problem? Habt ihr Tipps, wie ich damit besser umgehen kann? Entspannungsübungen und Unternehmungen ändern so gut wie NICHTS an der Sache, auch wenn ich dann in einigen Fällen auf andere Gedanken komme.
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#47
fourofour Mitglied
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Hallo,
klar kann ich dir ein paar Dinge nennen. Nicht jeder hat zu jedem einen emotionalen Zugang und kann somit auch damit was anfangen. Was dem einem Hilft, bringt dem anderen unter umständen nichts. Da ist es an dir das für dich herauszufinden.
Genrerell können psychische Erkrankungen ein Gefühl der Benommenheit verursachen, bzw. es kann ein Symtom für eine Erkrankung sein. Ebenso sind Konzentrationsstörungen bei Escitalopram mit in den möglichen Nebenwirkungen aufgeführt. Das Gefühl der Unwiklichkeit kann auch entstehen, wenn die Psyche sich, bzw. dich vor zu großem Leid/Stress schützen will und dich lapidar gesagt aus der Realität abkoppelt.
Wenn Du dich auf deine Symptome konzentrierst, ist es möglich das Du dich da selbst hineinspiralst und sich das Verstärkt oder du ein Gefühl der Verstärkung der Symptome bekommst. Ähnlich wie Angst vor der Angst.
Es gibt Techniken die man Achtsamkeitsübungen nennt. Auch solche wie "Erden und zentrieren". Sie kommen aus dem Thema Skillstraining. Was z.B. auch bei PTBS, Angst und Persönlichkeittsstörungen eingesetzt wird. Es gibt bei Derealisation Tricks wie man besser in der Realität bleiben kann. Dort nennt man diese Tricks "Skills".
Ich halte es für zuträglich das Du alles was dich in deutlichen Stress versetzt, so weit es geht vermeidest.
Das was ich mit Skilla meine sind Sachen wie z.B. ein Mass. für die Hand zum kneten, ein Gummiband um das Handgelenk was man sich gegen die Haut schnippt. Es gehen auch andere Dinge wie Chililutscher/-bonbons. Ziel dieser Reize ist es im Hier und Jetzt zu bleiben und auch den Stress zu kanalisieren.
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fourofour Mitglied
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Mas sageball* nicht Mass.
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K
Kolllegah Mitglied
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Ich hatte gerade so ein Vibrieren im Bauch und richtig Panik gekriegt, dass dies ein Epilepsieanfall ist. Dann Herzrasen und Benommenheit.
War das einfach eine Angstattacke aus dem Nichts..
Ich habe das momentan auch etwas. Und ich bemerke es wird schlimmer, um so mehr man sich darauf konzentriert. Ich versuche mich zu beschäftigen oder ganz bewusst in den Körper zu spüren durch Achtsamkeitsübungen oder Meditation. Aber auch zwischendurch einfach Mal kurz innehalten und die Energie vom Kopf in den Körper lenken.