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Ich habe gemerkt, dass ich mich an Träume, die nichts besonderes bei mir auslösen oder die mich eher schmunzeln lassen, weil sie völlig diffus sind, sehr gut erinnern kann und auch noch lange präsent habe, sodass ich anderen davon erzählen kann.
Als kleines Kind, es muss noch in der Grundschule bzw Anfang des Gymnasium gewesen sein, habe ich Jahre lang immer wieder den gleichen Traum geträumt. Er war aber sehr schön und, obwohl es mittlerweile lange her ist, kann ich mich sogar noch etwas an ihn erinnern.
Bei den Träumen in denen ich sehr viel Panik bekomme ist das anders. Wenn ich unmittelbar nach dem Traum aufwache ist er noch völlig präsent, deshalb fällt es mir wahrscheinlich auch so schwer die Angst abzulegen. Wenn ich dann aber Morgens aufwache sind nur noch einzelne Bilder vorhanden, bis ich mich irgendwann, meisten am Ende des Tages, nur noch an sehr wenige Bilder erinnern kann. Die bleiben dann aber auch lange.
Wirklich viel halte ich auch nicht von Traumdeutung. Man kann zwar einzelne Symbole nach schauen, ich habe aber das Gefühl, dass die Situation in ihrem Gesamtzusammenhang interpretiert werden muss. Der Tod z.B. kann doch in den verschiedensten Zusammenhängen im Traum auftauchen, daher macht es mir wenig Sinn lediglich die Bedeutung von „Tod“ nach zuschauen.
Ja du hast Recht. In unseren Träumen verarbeiten wir das was wir tagsüber erlebt haben.
Mir geht es zur Zeit eher schlecht. Ich befinde mich mal wieder in einem absolutem Tief und schaffe es nicht alleine da raus zu kommen. Ich habe einige Probleme mit denen ich zur Zeit irgendwie fertig werden muss.
Deshalb erscheint es mir auch irgendwo logisch, dass ich meine Ängste dann, über die ich so gut wie gar nicht rede, dann Abend in Träumen verarbeite. Aber ich verstehe nicht, dass ich trotzdem beim Aufwachen derartige Panik bekomme, obwohl ich mir dann immer wieder bewusst mache wie solche Träume entstehen und dass sie eben nicht Realität sind. Auch mache ich mir bewusst, dass ich mich in unserem Haus befinde, in dem ich völlig sicher bin und meine Eltern in der Nähe sind. Aber das alles kann mich einfach nicht beruhigen. Und so beschäftigt mich der Traum dann, auch wenn ich mich kaum noch an alles erinnern kann, auch tagsüber sehr stark.
Durch die Angst wieder so einen Traum zu haben, fällt es mir dann Abends auch noch schwerer einzuschlafen als es eh schon ist.
Danke für eure lieben Antworten
Liebe Grüße
Lila