App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

N
Danke, das brennen geht nach dem Aufstehen rasch weg, aber ich vermute wirklich das ich aufgrund meiner Gastroduodenitis vermutlich das Roemheld Syndrom habe.

Durch zu viel Luft im Magen-Darmtrakt, drückt der aufgeblähte Magen das Zwerchfell hoch und beengt dadurch das Herz.

Symptome

Was sind die Symptome?

Im Rahmen des Roemheld-Syndroms können eine Vielzahl von Symptomen auftreten.

Verschiedene Herzbeschwerden treten oft spontan und anfallartig auf:

etwa Symptome wie bei einer Angina pectoris(Brustenge): Sodbrennen-artige Schmerzen (hauptsächlich hinter dem Brustbein), verbunden mit Engegefühl in der HerzgegendBeklemmungen in der BrustExtrasystolen (Herzschlag außerhalb des physiologischen Herzrhythmus)Herzrhythmus, der sich ständig schnell verändertplötzliches HerzklopfenHerzrasen oder ein verlangsamter Herzschlagsinkender Blutdruck

Außerdem kann es zu folgenden Symptomen kommen:

HitzewallungenKurzatmigkeit, AtemnotAngstzustände, PanikattackenSchwindelattackenKreislaufstörungen bis hin zu KreislaufzusammenbruchSchlafstörungenkurzzeitige Ohnmacht (in schweren Fällen)

Organisch ist alles bei mir abgeklärt.

#21


Zia1987

Psychosomatische Magen-Darm-Beschwerden

Hallo an alle,
ich Kriegs einfach nicht auf die Reihe. ich habe immer noch diese psychosomatischen Beschwerden,
vor allem im Magen Darm Bereich. und ich weiß nicht mehr weiter.
ich habe kein Leben mehr. und was mich genau plagt, weiß ich auch nicht.

ich habe vor 3 Monaten die Pille abgesetzt und schiebe es gerne darauf, allerdings habe ich erst im Juni Termin
beim Hormonarzt.

und es muss doch irgendwann besser werden. ich kann kaum unter Menschen, weil ich mich nicht wohl fühle,
Bauchschmerzen, Durchfall, sowas halt alles.

mein leben besteht nur noch da drin, mich zu allem zu zwingen, Arbeit oder Termine. nichts geht ohne Angst und meiner psychosomatischen Beschwerden. die spielen sicher beide zusammen.

Ich habe kein schönes Leben mehr. Therapie hilft mir auch nicht wirklich. Klinik etc schließe ich aus, habe ich versucht,
dies ist nicht das, was mich weiterbringt.

Medikamente, chemisch möchte ich nicht, habe Atosil Tropfen für den Bedarf, aber nicht mal die helfen, zumindest
nicht in meiner Dosis, die kann ich aber nicht erhöhen, sonst schlafe ich nur noch.

ich möchte doch einfach nur wieder glücklich werden. ist es wahr, dass alles von meinen Gedanken bestimmt wird?

Bitte helft mir. bin um jeden Tipp dankbar. warum weiß ich nicht, was mich wirklich innerlich plagt?

#22


A


Starke psychosomatische Symptome, Angst, Panik, Depression !

x 3


T
Hallo du liebes Wesen,

wie schön, dass du hier bist und wie mutig, dass du deine Gedanken teilst. Deine Situation ist sicherlich nicht einfach und häufig fühlt man sich damit allein, nicht erkannt oder anerkannt von Profis, von denen man eine Antwort auf die Frage erwartet "Was stimmt nicht mit mir?". Die Welt scheint auch keine adäquaten Lösungen zu bieten und immer wieder befindet man sich wie auf einer Wippe zwischen Mut und Hoffnungslosigkeit, Kampf, um den Alltag zu bestreiten, aber es scheint sich hinsichtlich "Lebensqualität" nicht viel zu ändern. Türen erscheinen verschlossen und man glaubt sie nicht öffnen zu können.

Und nun möchte ich dir ein paar Dinge nennen, die interessant für dich sein könnten. Du beschreibst Probleme im Magen-Darm-Trakt. Vielleicht siehst du dir zunächst einmal deinen Alltag an, deine Ernährung, deine Intensität an verschiedenen Bewegungen. Im nächsten Verlauf bietet es sich an sich mit dem Körper zu befassen. Hast du schon einmal Bücher von Anthony William gelesen? Sofern nicht, hör dir doch auch mal die kostenlosen Übersetzungen seiner Radiosendungen bei Youtube an - er hat viel über Angst und über Verdauung geschrieben. Weiterhin: Was hältst du von orthomolekularer Medizin? Hast du dich schon mal mit den Bestandteilen befasst, die deinem Körper fehlen könnten? Ärzte bieten hierzu umfassende Tests an. Dein Ziel Hormontests zu machen, finde ich sehr gut. Hast du Panikattacken und wann empfindest du diese? Wenn du auf der Arbeit bist? Wenn du zu Hause bist? Wenn du allein bist? Wann? Versuch dich für das Thema zu sensibilisieren ohne überempfindlich zu werden. Auch als wirkungsvoll zu bezeichnen sind neue Eindrücke, die dich näher zu dir selbst bringen - häufig steckt hinter einer Angst nämlich ein Bewusstsein, das etwas gedeckelt ist und frei gelassen werden will.

Außerdem: Reizüberflutung ist häufig ein Problem, das Panik bedingt. Auch chemische Substanzen und elektrische Strahlung zu minimieren, bietet sich durchaus an. Von einigen als "wirkungslos" bezeichnet, ich jedoch bin bei richtiger Anwendung dafür: NLP (Neurolinguistisches Programmieren). Es gibt so viele weitere sinnvolle Techniken und es bereitet Freude sie auszuprobieren. Interessante Lektüren zur Bewusstseinserweiterung zählen ebenso dazu und HAB MUT und BEWAHRE DIR DEINEN MUT. Jeden Tag eine kleine Challenge bereitet Freude, bringt den Mut zurück und macht dich stark für größere Aufgaben und du wirst sehen, du schaffst es aus diesem Kreislauf raus. Du darfst nur nicht aufgeben. Dass du dich hier meldest, zeigt, dass du auf dem richtigen Weg bist. WEITER SO! Du kannst stolz auf dich sein:-)

#23


N

Schwere Krankheit oder psychosomatische Symptome ?

Hallo zusammen,

Da ich momentan das Gefühl habe, komplett wahnsinnig zu werden, erstelle ich nun diesen Beitrag und hoffe, dass mir jemand helfen kann.

Vor 3 Jahren bekam ich plötzlich Schmerzen im Brustbein, mal eher wie ein brennen, dann wieder wie ein drücken. Dazu kamen Schmerzen unter den Rippen, im oberen Rücken und stellenweise in der Magengegend.
Das Ganze wurde von sehr häufigen Panikanfällen (Schwindel, weiche Knie, Herzrasen, schwitzige Hände) begleitet.
An manchen Tagen hatte ich so eine Art "Fremdkörpergefühl" unter dem Brustbein.
Außerdem habe ich in der Zeit, ohne mein eigenes Zutun Gewicht verloren. Nicht besorgniserregend viel, aber es war doch deutlich zu sehen.
Damals war ich der festen Überzeugung an Krebs zu leiden, ich hatte mit meinem Leben quasi schon abgeschlossen, obwohl ich erst 24 Jahre alt war.
Meine Hausätztin hat ein EKG geschrieben, ein Blutbild wurde angefertigt und mein oberer Bauchraum im Ultraschall angeguckt.
Alles ohne Befund.
Es wurde dann letztendlich auf die Psyche geschoben, mir wurde geraten mich zu entspannen.

Ich leide zwar an einer PTBS, auch Panikattacken waren mir zu dem Zeitpunkt nicht fremd, allerdings habe ich mich damals sehr wenig ernst genommen gefühlt.

Irgendwann ging es mir wieder besser , ich habe wieder an Gewicht zugenommen und war nun knapp 3 Jahre quasi befreit von diesen Beschwerden (hin und wieder eine Panikattacke, jedoch nicht in diesem Ausmaß)

Nun geht der Teufelskreis allerdings wieder von vorne los. Ich bin zwar momentan psychisch sehr angespannt, allerdings machen mir vor allem die Angst vor den körperlichen Symotomen zu schaffen.

Angefangen hat alles Anfang November mit einer eigentlich relativ mild verlaufenen Covid Erkrankung, auf die einige heftige Panikattacken folgten.
Seit ca. Mitte Dezember kommen jedoch die oben beschriebenen Symptome wieder hinzu.
Mittlerweile ist es so schlimm, dass ich panische Angst davor habe, tagsüber mit meiner 4 Monate alten Tochter alleine zu sein (einfach umzukippen und keiner kümmert sich um sie)
Morgen muss mein Partner nach 2 wöchigem Urlaub zurück zur Arbeit und mir graut es davor. Während seines Urlaubs haben sich meine Symptome verbessert, Sie waren zwar nicht weg, allerdings weniger stark ausgeprägt.

Ich weiß, dass vieles dafür spricht, dass die Psyche in die Situation mit rein spielt, und ich habe für nächste Woche bereits einen Termin beim Arzt ausgemacht um mich durchchecken zu lassen.
Aber kann eine schwere Erkrankung wie Krebs 3 Jahre ohne Symptome im Körper sein und nach dieser Zeit plötzlich wieder Beschwerden verursachen?

Ich hoffe, jemand kann mir helfen, im Moment fressen mich diese Sorgen wirklich auf.

Liebe Grüße

#24


N
Zitat von NMK:
Krebs 3 Jahre ohne Symptome im Körper sein und nach dieser Zeit plötzlich wieder Beschwerden verursachen?


Nein! Ein Krebs macht nicht einmal Symptome und schlummert dann Jahre vor sich hin bis er sich mal wieder meldet. Und deine Symptome wie du sie beschreibst lassen auf keine Krebserkrankung schlussfolgern. Für mich klingt es ganz typisch nach Panikattacken und alles was dazugehört. Bist du in Behandlung? Wenn nicht würde ich dir raten mit deinem Hausarzt darüber zu sprechen.

LG

#25


N
Danke für deine schnelle Antwort Wink

Ich bin seit einigen Jahren wegen meiner PTBS in Behandlung, habe allerdings jetzt eine Weile ausgesetzt wegen meiner Tochter.
Habe nächste Woche wieder einen Termin und hoffe, dass sich das Ganze dadurch wieder entspannt.
Rein rational glaube ich auch , dass es bestimmt auf meine Psyche zurück zu führen ist, aber wie das dann mit den Ängsten so ist, man steigert sich rein, dadurch tauchen neue Symptome auf und am Ende ist kein klarer Gedanke mehr möglich.

x 1 #26


N
Ja ist bei mir auch so. Man muss sich einfach immer wieder klar werden das es nur der Kopf ist der uns diese Signale schickt. Ich sehen diese körperlichen Symptome mittlerweile als Zeichen dafür das ich überlastet bin! Ich habe sie lange nicht verstanden. Jetzt arbeite ich an meinem Problem.

x 1 #27






Dr. Hans Morschitzky
App im Playstore