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Tante-Emma
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Hallo zusammen, war lange Zeit nicht mehr hier im Forum unterwegs weil es mir " relativ " gut ging, hatte zwar nach wie vor viel Angst und Unruhe,allerdings konnte ich das sehr gut händeln und konnte sogar die AD absetzen bzw habe sie natürlich ausgeschlichen. Jetzt, eigentlich seit ca Januar 2025 wurde es wirklich kontinuierlich schlechter wieder ,jetzt bin ich eigentlich wieder am Anfang meiner Angst und Panik. Dazu starke Stimmungsschwankungen mit Weinem ,viel Derealisation und Brainfog. Was noch hinzu kommt sind die Wechseljahre mit all ihren Symptomen.Hab wieder angefangen mit dem Opibramol und bin ziemlich verzweifelt. .

30.07.2026 x 1 #1


29 Antworten ↓
Islandfan

Islandfan
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Zitat von Greta__:
Insbesondere wenn man in der Vergangenheit mit psychischen Erkrankungen zu tun hatte.

Ich kenne mich psychisch nicht gesund, da ich seit meinem 8. Lebensjahr krank bin. Ich merke keinen Unterschied trotz des Hormonchaos. Vielleicht liegt es auch an meinem Überschuss an männlichen Hormonen seit meiner Jugend, dass ich nicht die klassischen Symptome habe. Ich habe bis auf die Dauerblutungen nichts.
Wer vorher schon psychisch krank war, kann die Ursache auch in der psychischen Erkrankung finden.

Zitat von Greta__:
Nicht jede Frau ist gesegnet damit ohne Schwierigkeiten durch diese Zeiten zu kommen.

Nein, aber es kommt schon auf den Umgang an, wenn ich mir immer einrede, wie schlimm die Wechseljahre sind, dann sind sie auch schlimm. Ich würde so Bücher wie 34 Symptome oder Woman on fire und wie die alle heißen im Leben nicht lesen, weil ich mich nie so wirklich mit den Frauenbeschwerden identifizieren konnte. Ich hatte auch nie Probleme mit der Periode, sie war nicht sehr lang und ich hatte kaum Beschwerden, habe immer alles trotz Periode gemacht, schon in der Schule beim Sport.
Diese Dauerblutungen nerven, klar, aber ansonsten will ich nicht so viel über die Wechseljahre nachdenken und mich nicht hineinsteigern.
In manchen Kulturen werden die Wechseljahre gar nicht wirklich thematisiert und die Frauen gehen anders damit um und sind oft symptomfreier.

Vor 45 Minuten • #23


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A


Rückfall nach Jahren?

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Greta__

Greta__
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Zitat von Tante-Emma:
@Greta__ was ist denn dabei raus gekommen und hattest du ähnliche Symptome wie ich? Nimmst du mittlerweile etwas ein,z.b bioidentische Hormone? Geht ...

Ich hatte:
Innere Unruhe
Extreme Erschöpfung/Müdigkeit Blutdruckprobleme
Stimmungsschwankungen, gefühlt alle paar Minuten
Schwindel
Diffuse Ängste aus dem "off"
Panikattacken
Konzentrationsprobleme "brain fog"
Schwere Depression

Leider hat man mich lang nicht ernst genommen, ausschließlich in die "Psychoecke" gesteckt. Erst mein Frauenarzt (jetzt leider in Rente) hat mich ernst genommen. Als ich dann den Endokrinologen fand, wurde ein Schuh draus und beide hatten recht. Meine Hormone (inkl. Schilddrüse) waren dermaßen im Eimer. 🫤

Ich nehme Gynokadin Gel, Famenita und DHEA aufgrund der Mängel.

Es geht mir um Meilen besser. Wir justieren noch an der Einstellung der Hormone, aber im Vergleich zu vorher wirklich besser.

Heute 17:02 • x 3 #13


Zum Beitrag im Thema ↓


Gaulin
@tante-emma gibt es evtl einen Auslöser? Hat sich etwas verändert?

#2


T
Ich glaube nicht das sich was geändert hat, kann jedenfalls nichts feststellen.....fühle mich halt sehr gestresst von allem....

x 1 #3


T
Aber Stress ist nicht gleich Angst bzw Panik....was sich tatsächlich geändert hat ist wohl meine Belastbarkeit....schieb das aber auf die Hormone.....und ja leide seit 2 Jahren an Morbus Meniere

x 1 #4


Gaulin
@tante-emma könnte schon auch einen Zusammenhang haben. Gerade Hormonveränderungen zb.
Allerdings ist auch vieles so negativ geworden, das bekommt man ja auch alles mit. Irgendwie werden es insgesamt auch mehr, die psychisch leiden...

x 1 #5


P
Zitat von Tante-Emma:
Dazu starke Stimmungsschwankungen mit Weinem ,viel Derealisation und Brainfog.

Alles auch Östrogenmangelsymptome...

x 1 #6


Greta__
Google mal 34 Symptome der Wechseljahre.

Ich würde dir dringend ans Herz legen zu einem Endokrinologen oder Gynäkologen zu gehen, der sich mit den Wechseljahren auskennt.

Viele denken immer es ist psychisch, dabei sind es die Hormone.

x 3 #7


T
Ich kenne die 34 Symptome der Wechseljahre und glaub auch das es mit Sicherheit ganz viel mit dem Hormonentzug/ Mangel zu tun hat .Leider habe ich in meiner Umgebung noch keinen Gynäkologen gefunden der sich damit auskennt und der Endokrinologe nimmt mich nicht an nur auf der Wechseljahre.....der will ne handfeste Diagnose....,aber ich bin wirklich am verzweifeln

#8


Sonja77
Könnte es außer vielleicht den Hormonen auch sein das du dein AD zu früh ausgeschlichen hast?also das du vielleicht doch noch nicht stabil genug dafür warst und dir nun die Hilfe und Unterstützung des Medis fehlt?

Ist nur ein möglicher Gedanke der vielleicht in Frage kommen könnte

#9


Greta__
Zitat von Tante-Emma:
Ich kenne die 34 Symptome der Wechseljahre und glaub auch das es mit Sicherheit ganz viel mit dem Hormonentzug/ Mangel zu tun hat .Leider habe ich in ...

Such dir einen Endokrinologen als Selbstzahler. Ich habe das Anfang letzten Jahres gemacht und habe etwas über Euro 200 für Erstgespräch, Blutabnahme, Besprechung bezahlt.

Es lohnt sich. Keine Frau sollte leider müssen und falsch behandelt (Medikation) werden.

x 1 #10


T
Zitat von Sonja77:
Könnte es außer vielleicht den Hormonen auch sein das du dein AD zu früh ausgeschlichen hast?also das du vielleicht doch noch nicht stabil genug ...

Nein ich denke das ich mein opipramol nicht zu früh und richtig ausgeschlichen habe,....außerdem fühlt es sich auch anders an als damals.....,heute morgen z.b. aufgestanden....normal.....Kaffee getrunken und zack.....ganz heftige Unruhe und Angst, total neben mir, eine Std später Weinkrampf

#11


T
@Greta__ was ist denn dabei raus gekommen und hattest du ähnliche Symptome wie ich? Nimmst du mittlerweile etwas ein,z.b bioidentische Hormone? Geht es dir wieder besser?

#12


Greta__
Zitat von Tante-Emma:
@Greta__ was ist denn dabei raus gekommen und hattest du ähnliche Symptome wie ich? Nimmst du mittlerweile etwas ein,z.b bioidentische Hormone? Geht ...

Ich hatte:
Innere Unruhe
Extreme Erschöpfung/Müdigkeit Blutdruckprobleme
Stimmungsschwankungen, gefühlt alle paar Minuten
Schwindel
Diffuse Ängste aus dem "off"
Panikattacken
Konzentrationsprobleme "brain fog"
Schwere Depression

Leider hat man mich lang nicht ernst genommen, ausschließlich in die "Psychoecke" gesteckt. Erst mein Frauenarzt (jetzt leider in Rente) hat mich ernst genommen. Als ich dann den Endokrinologen fand, wurde ein Schuh draus und beide hatten recht. Meine Hormone (inkl. Schilddrüse) waren dermaßen im Eimer. 🫤

Ich nehme Gynokadin Gel, Famenita und DHEA aufgrund der Mängel.

Es geht mir um Meilen besser. Wir justieren noch an der Einstellung der Hormone, aber im Vergleich zu vorher wirklich besser.

x 3 #13


T
@Greta__ okay, ja danke...deine Symptome passen wie die Faust aufs Auge bei mir....werde am Montag meine Hausärztin bitten etwas zu veranlassen oder wie du sagst versuchen als Selbstzahler einen Termin zu bekommen....vielen lieben Dank....wenn man liest das es tatsächlich auch anderen Frauen so geht nimmt das doch etwas Druck raus...wenn auch nur ein kleines bisschen

x 1 #14


Greta__
Zitat von Tante-Emma:
@Greta__ okay, ja danke...deine Symptome passen wie die Faust aufs Auge bei mir....werde am Montag meine Hausärztin bitten etwas zu veranlassen oder ...

Ich weiß ja nicht wo du wohnst, ist es in einer Großstadt oder drum herum solltest du ziemlich zeitnah einen Termin als Selbstzahler bekommen. Ich hab damals bereits nach 2 Wochen einen Termin gehabt.

Es gibt noch ein sehr gutes Forum für Wechseljahre "Hormonmonster.de", das hat mir sehr geholfen und das Buch "Woman on Fire".

x 3 #15


T
@Greta__ ja danke, kenn ich beides, auch das Buch: Das Gehirn in der Menopause von Dr. Lisa Mosconi hat mir sehr geholfen und bin auch bei den Hormonmonster aktiv, allerdings bin oder war ich mir nicht mehr sicher ob es tatsächlich die Hormone sind.....,seit November 2020 bin ich ohne Blutung....und weil alles wirklich so heftig geworden ist bin ich verunsichert

#16


T
Was mich auch stark verunsichert ist das ich morgens fast vor Angst und Unruhe verrückt werde und jetzt am Abend geht's mir sooo viel besser......

#17

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Islandfan
Ich habe hier bei einem Endokrineologen innerhalb von 3 Wochen einen Termin mit umfänglicher Blutanalyse bekommen. Schau doch mal bei doctolib.
Laut Blutwert bin ich noch nicht in den Wechseljahren, aber ich habe keinen Zyklus mehr, habe schon lange Probleme mit Dauerblutungen. Der Endokrineologe und die Gynäkologin meinten beide, dass es so eine Sache mit den Hormonen im Blut ist, denn die fallen tagesformabhängig total unterschiedlich aus. Am zuverlässigsten ist eine Blutabnahme zwischen dem 3. und 5. Tag der Periode.
Ich habe Famenita genommen, aber das war letztendlich nicht stark genug und nehme nun seit einem Monat die Gestagenpille. Stimmungsmäßig habe ich überhaupt nichts gemerkt, ich habe nur gemerkt, dass mein Körper durch die Pille gearbeitet hat, ich habe viel geschwitzt, aber es wird langsam besser.
Ich würde mich nicht zu sehr auf die Wechseljahre versteifen, sie können ein Grund für manches sein, sind es aber nicht immer.
Generell denke ich, dass je mehr man die Wechseljahre thematisiert, man auch mehr Symptome hat.

#18


Greta__
Zitat von Islandfan:
Ich habe hier bei einem Endokrineologen innerhalb von 3 Wochen einen Termin mit umfänglicher Blutanalyse bekommen. Schau doch mal bei doctolib. Laut ...

Leider gibt es Frauen die psychisch sehr krank werden durch die Wechseljahre. Insbesondere wenn man in der Vergangenheit mit psychischen Erkrankungen zu tun hatte. Dies ist durch Studien gut belegt.

NIcht alles was man tot schweigt verschwindet. Hormone können entsetzliches auslösen und gehört in fachliche Hände und muss abgeklärt werden und ggf. behandelt werden. Nicht jede Frau ist gesegnet damit ohne Schwierigkeiten durch diese Zeiten zu kommen.

x 1 #19


Greta__
Zitat von Tante-Emma:
Was mich auch stark verunsichert ist das ich morgens fast vor Angst und Unruhe verrückt werde und jetzt am Abend geht's mir sooo viel besser...... ...

Kann am Cortisol liegen. Dadurch das mein DHEA Wert katastrophal war (Gegenspieler vom Cortisol) war ich Duracell-Häschen, sehr schlimm.

Das kann dir aber ein Facharzt besser als ich erklären.

x 1 #20


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