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Ich8588
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Was kann ich gegen Panikattacken und Angststörungen machen ?

13.03.2026 #1


4 Antworten ↓

Elly79
@Ich8588 Auf jeden Fall hier im Forum nachlesen, gibt etliche Threads dazu. Guck mal in den Unterforen.
Dann Therapie, oder der Gang zum Psychiater und evtl. Medikamente.
Letztlich gibt es etliche Angststörungen und Arten von Panik.
Du müsstest schon etwas präziser werden.

x 3 #2


A


Panikattacken und Angststörungen

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Hab ich wenn ich eine Strecke laufe (Gehwegrauf oder runter

#3


daikno
@Ich8588 Panikattacken und Angststörungen haben oft viel mit angstmachenden Gedanken und inneren Fehlinterpretationen zu tun. Damit meine ich nicht, dass man sich das einbildet, sondern dass das Gehirn harmlose Körperempfindungen oder Situationen plötzlich als Gefahr bewertet. Dadurch gerät man in einen Kreislauf aus Angst, körperlichen Symptomen und noch mehr beängstigenden Gedanken. Panikattacken fühlen sich extrem schlimm an, sind aber an sich nicht gefährlich.
Was helfen kann, ist zuerst zu verstehen: Die Symptome sind real, aber sie bedeuten nicht automatisch, dass wirklich etwas Schlimmes passiert. Oft hilft es, ruhiger zu atmen, sich bewusst im Hier und Jetzt zu orientieren und die Gedanken zu hinterfragen, statt sofort vom Schlimmsten auszugehen. Langfristig können Psychotherapie, vor allem verhaltenstherapeutische Ansätze, und manchmal auch Medikamente sehr wirksam sein.

Was vielen zusätzlich hilft, sind Erdungsübungen wie die 5-4-3-2-1-Methode, progressive Muskelentspannung, Achtsamkeitsübungen, Meditation, regelmäßige Bewegung, Krafttraining, feste Tagesstrukturen und ausreichend Schlaf. Auch Reizstoffe wie viel Koffein können Angst und innere Unruhe verstärken, deshalb kann es helfen, da etwas genauer hinzuschauen. Grounding und progressive Muskelentspannung werden häufig empfohlen, um den Körper aus dem Alarmzustand zu holen, und Bewegung kann Angst spürbar senken.

ich würde an deiner Stelle mit Atemübungen anfangen, Meditation ausprobieren. Es gibt viele Youtuve videos für Anfänger.
Durch Atemübungen kann man sehr viel beeinflüssen. Unterschätze das nicht.

Und ganz wichtig: Panik entsteht oft auch durch angstmachende oder falsche Gedanken, also durch die Fehlinterpretation von Körperempfindungen. Das heißt nicht, dass man sich etwas einbildet... die Symptome sind real. Aber das Gehirn bewertet in dem Moment etwas Harmloses als Gefahr, und dadurch entsteht dieser Teufelskreis aus Angst, Körperreaktion und noch mehr Angst. Deshalb kann es sehr helfen, die eigenen Gedanken bewusst zu hinterfragen und nicht jede Empfindung sofort als etwas Schlimmes zu deuten.

ich sage hin und wieder meinen Gedanken : HALT DIE KLAPPE,
oder : das ist ja interesant was du dir gerade zusammenfantasiert hast, glauben muss ich dem nicht

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Vielen Dank für den Tipp

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Dr. Christina Wiesemann
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