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Handy90

Handy90
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Guten Abend.

Ich möchte meine Erfahrungen nach 7 Wochen Alk. und Canna. teilen, da ich mittlerweile nicht mehr weiter weiß. Ich versuche es kurz und klar zu beschreiben, aber vieles ist teils nicht wirklich zu erklären oder zu beschreiben.

Ich habe wie Oben angegeben, vor 7 Wochen meinen Alk. und Canna. direkt komplett eingestellt. Mir ging es eines Nachts vor 7 Wochen auf einmal echt mies. Ich war nach Mischkonsum 3 Stunden wach, nach ca 7 Stunden Schlaf nach Konsum, und hatte auf einmal Panik, Schweißausbrüche, unruhe, hohen blutdruck und puls. Konnte mich nach Stunden irgendwie beruhigen. Das Erlebnis war aber so stark, dass ich alles direkt eingestellt habe. Mir ging es dann 10 tage dreckig, mit 3 mal der gleichen Sache wie diese nacht, Unwohlsein, schwindel und was alles dazu gehört.
An Tag 10 bin ich aufgewacht mit panik und hab direkt Krankenwagen gerufen. Hoher puls, blutdruck etc. Hab auch bis dahin gedacht, es würde alles am blutdruck liegen. Also wurde ich gecheckt mit Blutbild usw. Alles gut. Mir ging es dann zwei tage super. Durch das ganze Liegen die 12 tage hab ich wohl übel Nackenverspannungen entwickelt. Teils auch richtig schlimm.
Druck im Hinterkopf, schwindel, druck zieht bis in den Kopf, manchmal bis in die stirn und komische zischimpulse und Gefühle im kopf. Irgendwie kam ich raus aus diese Phase, konnte mich langsam damit arrangieren. Hab dann nen neues kissen gekauft und versuchte diese Nackenthematik los zu werden. Da ich Bauchschläfer bin, hab ich gedacht das könnte damit zusammenhängen. Also hab ich 6 tage auf der linken seite geschlafen. Nacken wurde auch stück für stück langsam besser. Nicht gut, aber besser. Ab und zu in den insgesamt 4 Wochen in der mich diese Nackenthematik plagte, hatte ich auch mal leichte brustschmerzen. Vor 7 Tagen fing der tag mit komischen Kopfschmerzen und nackenverspannungen an, hab mir übel nen kopf gemacht. Hab dann nen Kaffee getrunken und dann gingen sie langsam weg. Dann meldete sich aber direkt wieder die Brust. Nix bei gedacht, kannte ich ja. Und bei Verspannungen ja nicht unüblich. Dann hab ich essen gemacht, gegessen und dann runter (treppen nach draußen) eine rauchen. Da wurde mir komisch, kippe nicht mal richtig aufgeraucht wieder hoch, da wurde mir auch komisch und da ging das gedankenkarusell los. Konnte nicht still sitzen, liegen oder irgendwie ruhig bleiben. Hab versucht mich mit Wasser ins Gesicht und bonbons essen zu beruhigen. Ging nicht. Puls gemessen, 112 und blutdruck 150 zu 100. Direkt noch mehr panik bekommen, in der brust hat es gestochen. Irgendwann hab ich Notarzt gerufen. Direkt EKG gemacht, wurde mitgenommen und da auch EKG gemacht, großes Blutbild und wurde 2 bis 3 Stunden überwacht. Durfte dann nach hause, nix gewesen. Konnte es nicht glauben. Angeblich nur Verspannungen. Können diese das wirklich alles auslösen? Sonntag danach ging es, brust war ab und zu präsent, aber ging. Montag dann einkaufen (nebenan beim lidl) nicht mal 1 Minute weg. Treppen runter, direkt komisches gefühl. Sonntag ging es, da bin ich paar mal Treppen hoch und runter. Dachte komm, weiter du brauchst Sachen. Im lidl dann direkt schwindel, gefühl kaum Luft zu kriegen, innere unruhe, fast Panik, ziehen in der brust. Zu Hause konnte ich mich etwas beruigen. Aber gut wars nicht. Dienstag und Mittwoch das gleiche Spiel. Donnerstag auch. Freitag bewusst zu hause geblieben und hatte dann tatsächlich auch ne phase von 5 Stunden wo es mir gut ging, auch mit etwas ziehen in der brust. Nachts wach geworden und es zog kräftig durch die brust, war dann erst mal wach. Aber konnte nach 2 Stunden wieder schlafen. Samstag (heute) wieder einkaufen. Direkt mit schlechten gefühl hoch, schon unruhe bis sonst wo hin, mit meiner mutter zusammen los. Das gab etwas Sicherheit. Im Endeffekt das selbe, schwindel, unruhe etc, aber etwas besser als sonst. Einkauf ausgepackt und dann ging es mir erst mal ganz gut. Jetzt zog es ab und zu in der brust, ok, passiert wenn sich was löst (hoffentlich?) Obwohl ich zwei mal nix hatte, denke ich trotzdem da stimmt was nicht. Normal oder ? Bei den Symptomen? Dann grübel ich den ganzen tag, schreibe mit ner KI um mich zu beruigen, die auch immer sagt, Nervensystem, Verspannungen etc pp.
Meine Mutter hält mich für verrückt, meint ich wolle unbedingt was haben. Ja na klar, bin gerne im Krankenhaus, gerne nur im Bett, lasse gerne jeden Tag an mir vorbeiziehen und freue mich schon auf den Schlaf(schlafen konnte ich wenigstens gut die 7 Wochen über.)
Ich würde ja entspannter werden wenn ich wüsste was los ist mit mir? Manchmal ist alles zu viel für mich vom ganzen grübeln und dann denk ich manchmal ich kipp gleich weg, tuh ich aber nicht. Ich denke den ganzen tag, "ist was übersehen worden?" "Spinne ich?" "Vllt doch was im kopf?" "Hatte ich eventuell synthetisches erwischt"? Muss sagen hatte ne vape geraucht ca ein Jahr (TAC von Happy Amsterdam) da ich nicht immer weed am Start bekommen habe.

21.03.2026 #1


5 Antworten ↓


Greta__
Ja, das sind Entzugserscheinungen. Das kann, insbesondere bei Dro.gen, länger dauern, wechselnd besser und schlechter, Angst, Panikattacken etc.

Ich würde dir raten mit deinem Hausarzt Kontakt aufzunehmen.

Gute Besserung 🌼

x 1 #2


A


Panikattacken und Angststörungen nach Entzug

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Handy90
@Greta__
Vielen Dank! Würde ich gerne machen, hätte mich wohl auch einweisen lassen. Bin aber obdachlos, nicht krankenversichert und aus dem System gefallen. Hab auch schon versucht was zu regeln, hatte zb nen termin bei einer Stelle die helfen könnte, aber konnte aufgrund meiner Symptome nix wahrnehmen.
Wenn ich hoffentlich irgendwann wieder fit bin, dann kann ich auch wieder durch starten
LG

#3


Nick21
Zitat von Handy90:
Guten Abend. Ich möchte meine Erfahrungen nach 7 Wochen Alk. und Canna. teilen, da ich mittlerweile nicht mehr weiter weiß. Ich versuche es kurz ...

Tja, Canabis kann Ängste, Panikatacken, Depressionen, Psychosen, Wahnvorstellungen und Schizophrenie auslösen.
Gerade bei Mischkonsum ist die Gefahr erhöt. Gleichzeitig kann es beim Absetzen nach längerem Konsum zu Entzugserscheinungen kommen.

Sollte es nicht besser werden wäre der Gang zum Hausarzt empfehlenswert um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Psychotherapie wäre für dich auf jeden Fall gut um mit deinen Ängsten umzugehen.

#4


Nick21
Zitat von Handy90:
@Greta__ Vielen Dank! Würde ich gerne machen, hätte mich wohl auch einweisen lassen. Bin aber obdachlos, nicht krankenversichert und aus dem System ...

Warum bist du nicht krankenversichert?

Kannst du nicht über's Amt wieder in die gesetzliche reinkommen?

#5


Handy90
@Nick21 gibt es bestimmt wieder irgendwie ne möglichkeit. Nur schwer momentan. Habs auch ehrlich gesagt schleifen lassen, aber als Obdachloser auch alles nicht so einfach. Wenn man mal den Auftrieb hat was zu tun, dann wird es meist kaputt gemacht in dem man nicht ernst genommen wird etc. Momentan versuche ich einfach nur wieder fit zu werden so gut es geht. Der Anfang ist gemacht, 7 Wochen clean. Darauf lässt aufbauen. Ich muss nur fit werden. LG

#6





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Dr. Christina Wiesemann
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