Finja

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Hallo ihr,

ist das bei euch auch so, das, wenn ihr ne Angstattacke habt, ihr auch Angst zu sterben habt, das ihr Angst habt, es nicht mehr zu schaffen?

Liebe Grüße
Finja

27.07.2012 16:41 • 31.07.2012 #1


20 Antworten ↓


cobratina64


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ja jedesmal ,

27.07.2012 16:44 • #2


Mimi90


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ja, immer... =(

27.07.2012 16:50 • #3


krümel24


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Hallo habe mich hier gestern erst angemeldet.
Seid meiner ersten Panikattacke habe ich immer mal wieder Angstzustände.
Hatte diese Attacke nur einmal, es hatte mich aber so geprägt, das wenn ich Herzrasen bekomme oder einen "Kloß im Hals" habe, denke dass ich wieder eine bekomme und Angst haben werde durch zu drehen oder sogar zu sterben...Meine Panikattacke ist mittlerweile 2 1/2 Jahre her.
Seit dem nehme ich Sertralin und das hilft super, habe sie vor zwei Monaten abgesetzt und habe jetzt einen Rückfall erlitten...nehme jetzt wieder sertralin.....

Würde mich interessieren ob andere das auch Medikamentös behandeln lassen.
Kann nur sagen, dass es mir bis vor dem Absetzen echt geholfen hat.

27.07.2012 16:51 • #4


Finja


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Erst mal danke für eure Antworten. Es hilft schon, zu wissen, damit nicht alleine zu sein.
Die Angst zu sterben hängt bei mir damit zusammen, weil es mir bei so einer Angstattacke so schlecht geht. Erlebt ihr das ähnlich?

@ Krümel

Seratlin hatte ich bis her noch nicht, aber dafür was anderes, was wir inzwischen abgesetzt haben.

LG Finja

27.07.2012 17:05 • #5


krümel24


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Hallo Finja,

wie hast du es geschafft die Medikamente abzusetzen?
Habe ja leider einen Rückfall erlitten und muss die jetzt erstmal wieder nehmen.

30.07.2012 09:27 • #6


Finja


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Hallo Krümel,

lese ich jetzt erst, das du nochmal geschrieben hattest. Mir ging es besser und da hatten wir(mein Arzt und ich) vereinbart, die Medis abzusetzen. Hatte auch schon einen Rückfall und da musste ich erst mal wieder Medis nehmen.
Letztens hatte ich wieder so ein komisches Gefühl im Auto, Angst, umzukippen, aber ich habe es aushalten können.
Gestern waren meine Kinder und ich essen und da hatte ich auch wieder so ein Gefühl, umzukippen, aber auch das hatte ich aushalten können.

LG

31.07.2012 06:06 • #7


Aero


Hab ich immer

31.07.2012 07:33 • #8


Dirk_69


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Hallo Finja,

na klar, hab ich das Gefühl auch, aber es kann nichts passieren, sofern Du sonst gesund bist.
Hatte neulich ne Attacke auf der Autobahn. Ich bin in einen Stau reingefahren bei 30°C, ohne Klimanlage und hab sofort gemerkt...schei., es geht los, Puls bei 150, zittern, Schweißausbrüche. Ich wollte anhalten und wegrennen. Nein, ich renne nicht mehr weg, ich lebe damit. Ich habe es ausgehalten und es ist nichts passiert, wie Du siehst.
Ich nehme keine Medis, habe aber immer Tavor dabei, nehme es aber nicht!
Ich komme immer besser mit den Situationen klar und merke durch das Ausleben, dass es beim nächsten mal gar nicht so schlimm ist bzw. die Attacken nicht mehr so heftig sind. Je nach Situation gar nicht mehr auftreten.
Es ist nur der Kopf, nicht der Körper...
Du machst das super...Aushalten, damit leben und somit lernen, mit der Krankheit umzugehen

LG Dirk

31.07.2012 10:16 • #9


Finja


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Danke Dirk. Bei mir ist es auch so, das ich spüre, das es von Mal zu Mal besser wird. Und ja, die Angst aushalten ist besser als wegrennen vor ihr.
Finde ich auch super, wie du das meisterst, weiter so.

Finja

31.07.2012 11:38 • #10


Dirk_69


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Hallo Finja,

ich danke auch Dir
Wir müssen uns gegenseitig von solchen Erfahrungen schreiben, dann können wir andere mitreißen.
Das es nicht einfach ist, wissen wir alle, aber es geht

Wird, wird, wird... sagt eine Freundin immer zu mir, die es geschafft hat

LG

31.07.2012 11:44 • #11


Angsthase1965


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"Hallo Finja,

na klar, hab ich das Gefühl auch, aber es kann nichts passieren, sofern Du sonst gesund bist.
Hatte neulich ne Attacke auf der Autobahn. Ich bin in einen Stau reingefahren bei 30°C, ohne Klimanlage und hab sofort gemerkt...schei., es geht los, Puls bei 150, zittern, Schweißausbrüche. Ich wollte anhalten und wegrennen. Nein, ich renne nicht mehr weg, ich lebe damit. Ich habe es ausgehalten und es ist nichts passiert, wie Du siehst.
Ich nehme keine Medis, habe aber immer Tavor dabei, nehme es aber nicht!
Ich komme immer besser mit den Situationen klar und merke durch das Ausleben, dass es beim nächsten mal gar nicht so schlimm ist bzw. die Attacken nicht mehr so heftig sind. Je nach Situation gar nicht mehr auftreten.
Es ist nur der Kopf, nicht der Körper...
Du machst das super...Aushalten, damit leben und somit lernen, mit der Krankheit umzugehen

LG Dirk"


[color=#BF0000]@ dirk
Ja, das Aushalten ist das Schwierige...
Mancher braucht Jahre bis er das schafft.

Aber ich ahbe auch mittlerweile festgestellt, je mehr ich gegen die Angst kämpfe, desto häufiger kommt und bleibt sie.

Ich habe meine Strategie geändert und betrachte sie eher als jemanden der mich begleitet. Und dass es mir mittlerweile egal ist ob sie da ist oder nicht. Ich mach, oder versuche es zumindest, mein Ding (zu machen). Und damit fahre ich wohl recht gut, denn seit einigen Monaten bleib die Angst immer häufiger aus und ich werde dadruch mutiger.

Mein Hausarzt und mein Therapeut sagen mir immer: Step by step in Ihrem Tempo, alle andere setzt unter Druck und Druck erzeugt Angst.

habe ich gute Tage, traue ich mir viel zu, an weniger guten eben weniger. Aber ich versuchs und mache...

@ Finja:
meine größte Angst ist bei ner Attacke, die vor einem Herzinfarkt, dass ich einfach umfall und weg bin. Meine Mutter starb lötzlich an einem Herzinfarkt. DAs ist 29 Jahre her, aber in meinem Kopf herrscht seitdem meine Kinder anfingen sich aus meiner "Kontrolle" zu bewegen, die Angst. Angst dass sie heimkommen und ich genauso einfach weg bin wie meine Mutter damals als ich 18 Jahre alt war....

Dieses Trauma habe ich relativ gut aufgearbeitet, aber die Angst vor einem Infarkt ist einfach geblieben. Und als gelernte Arzthelferin weiß cih auch einfach zu viel...

wir schaffen das aber, mit viel Geduld mit uns selbst und in unserem eigenen Tempo...

Liebe Grüße und viele große und kleine Schritte auf dem Weg zurück ins Leben

31.07.2012 11:50 • #12


Finja


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Danke Angsthase, die Angst ist auch mein ständiger Begleiter und ich habe damit auch schon einige Erfoge zu verzeichnen. Ich war auch im Gesundheitswesen tätig und meine Mutter war vor 30 Jahren plötzlich verstorben, danach ging es mir sehr schlecht. Habe mich aber wieder erholt, nur meine Kräfte sind nicht so stark.

LG Finja

31.07.2012 12:00 • #13


Finja


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Zitat von Dirk_69:
Hallo Finja,

ich danke auch Dir
Wir müssen uns gegenseitig von solchen Erfahrungen schreiben, dann können wir andere mitreißen.
Das es nicht einfach ist, wissen wir alle, aber es geht

Wird, wird, wird... sagt eine Freundin immer zu mir, die es geschafft hat

LG


So ist es Dirk. Einfach ist das nicht.

31.07.2012 12:02 • #14


Dirk_69


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Hallo Finja,

Du mußt mit Deinen Kräften haushalten.
Es geht um Dich

Das müssen nicht nur wir lernen, sondern auch unser Umfeld!

"Nein" sagen können ist wichtig
Zeit für Dich nehmen steht ganz vorne an
Tempo rausnehmen

LG Dirk

31.07.2012 12:13 • #15


Finja


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Hallo Dirk,

wie wahr deine Worte, DANKE:

31.07.2012 12:25 • #16


krümel24


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Hallo Finja,

habe auch mit meinem Arzt vereinbart die abzusetzen und dann nach zwei Monaten kam der Rückfall im Auto. Ich dachte auch, dass ich gleich Ohnmächtig werde und ab dann an hat es mich wieder umgehauen. Nehme seit 1 1/2 Wochen wieder das Medikament. Mir geht es schon wieder besser.

Es motiviert mich zu wissen, dass du es auch ohne Medis geschafft hast.

31.07.2012 12:30 • #17


Finja


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Hallo krümel,

darüber hatte ich mich auch gefreut, bis ich dann den Rückfall bekam und ich wieder auf Medikamente eingestellt wurde. Ca 1 Jahr ging es ohne Medis und das war für mich auch ein Erfolg, wo ich eigentlich wieder hin möchte.

Liebe Grüße

31.07.2012 15:39 • #18


Dirk_69


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Hallo,

und ihr wollt, ihr macht und ihr schafft das auch...okay?
Lasst euch Zeit, aber nicht zu viel Zeit
Hey, ich pass auf...

LG Dirk

31.07.2012 15:54 • #19


cobratina64


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bei mir ging auch lange alles gut , dann vor 1,5 jahren ist meine mutter unerwartet plötzlich verstorben, war 3 monate vorher noch mit ihr im urlaub, der wunderschön und lustig war , dann hat es mich umgehauen und seitdem leide ich sehr , komme nicht drüber weg , vorallem weil mein vater starb (er ist erfrohren im urlaub ) als ich 8 jhre alt war und ich glaube jetzt das das damals der auslöser war vor 25 jahren nachdem ich mein 1. kind bekommen habe

31.07.2012 16:11 • #20




Dr. Reinhard Pichler

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