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Hallo
ich bin W und 17 Jahre alt. Der Grund warum ich mich hier Angemeldet habe ist der das ich einfach mal Menschen zum reden brauche die dasselbe haben da es mir nicht mehr reicht nur mit meinen Therapeuten darüber zu reden. Ich leide seit ca. 11 Monaten an Panikattacken und Agoraphobie. Das ganze fing eher schleichend an...ich saß in der Schule und urplötzich wurde mir Schwindelig heiß und sehr sehr übel! Daher das ich damals nicht wusste was ich hatte habe ich mich natürlich total in die Situation hinein gesteigert und den Klassenraum verlassen, was natürlich nach derzeitigem wissen ein totaler Fehler war...aber was will man schon machen wenn man denkt das man einen Herzinfarkt kriegt. Ich ging gleich zu meinem Hausarzt der mich Untersuchte aber nichts fand, daher das er aber meine Vergangenheit kannte und wusste was ich schon alles durchgemacht habe meinte der ich sollte mal mit meinem Therapeuten darüber sprechen bei dem ich schon seit 7 Jahren bin. Er hat das ganze dann auch ziemlich schnell erkannt und konnte mir auch gut helfen. Doch trotzdem war es am Anfang der Horror in die Schule zu gehen...die ersten 3 Tage habe ich es durchgestanden und dann...bis heute nicht in der Schule gewesen irgendwann ging auch das Busfahren nicht mehr, in die Stadt gehen und ich die täglich auf Konzerte ging konnte nicht mehr in einer Halle voll mit Menschen stehen. Jeden Tag bin ich zu meiner Bushaltestelle gegangen und nach dem gefühlten 100 mal habe ich es tatsächlich geschafft in einen Bus zu steigen. Dinge die früher volkommen normal waren sind es heute nicht mehr, ich stehe wirklich jeden Tag für die Schule auf, mache ich fertig...und dann kommt wieder der Zusammenbruch. Mein Therapeut und meine Mutter machen das nicht mehr lange mit...irgendwann wird es wohl Klinik heißen was ich auch volkommen verstehen kann aber ich würde wirklich so gerne wieder in die Schule gehen können aber dadurch fingen meine Panikattacken erst an. Ich hatte immer sehr gute Noten sobald ich eine 2 schrieb was das der Horror für mich und daher das ich auf ein Gymnasium gehe ist der Druck auch sehr stark...ich habe mir immer mehr Stress gemacht habe Dinge auswendig gelernt die eigentlich völlig unnötig waren nur um mich abzusichern das ich alles kann und mir so unheimlich viel Stress gemacht.
Bis vor 2 Monaten war ich wirklich wieder soweit das ich in die Fahrschule gehen konnte, auf Konzerte und Problemlos alltäglich Dinge ohne Panikattacken zu bekommen doch jetzt fühlt sich alles wieder so an als wäre man wieder am Anfang und all die Arbeit wäre umsonst gewesen. Im März habe ich mir Karten für das Tourfinale der Toten Hosen am 11.10 gekauft und inzwschen bin ich soweit das ich sage ich gehe nicht hin...aber ich weiß genau das man sich der Situation stellen muss damit es besser wird aber allein schon der Gedanke an Freitag macht mich so nervös und mir wird jetzt schon ganz übel ( obwohl ich mich so aufdas Konzert gefreut habe.
Das wars jetzt erstmal ich musste mir das jetzt einfach mal von der Seele schreiben und entschuldigt bitte wenn hier viele Fehler drin sein sollten aber ich habe vor 1 Monat das 10 Finger schreiben gelernt und beherrsche das noch nicht so wirklich..und zugegeben bin ich jetzt echt zu Faul mir das alles nochmal durchzulesen und zu korrigieren
Liebe Grüße

09.10.2013 22:16 • 09.10.2013 #1


12 Antworten ↓


willkommen
ich habe auch agoraphobie

09.10.2013 22:20 • x 1 #2



Panikattacken mit Agoraphobie - (Schule, Bus & Konzert)

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Hey Haley,

mit wem gehst du zum Konzert?

09.10.2013 22:26 • #3


Hi Sven.R
Ich gehe mit Freunden und Nachbarn, wir sind eine ziemlich große Truppe von 14 Leuten...das schlimme ist nur niemand von denen weiß was ich habe und ich kann mich auch keinen davon Anvertrauen. Schon die 2 Stündige Autofahrt in einem Bulli mit 9 Leuten wird der Horror für mich werden!

09.10.2013 22:33 • #4


machst du enspannungsübungen?
das haben wir als ich stationär war, immer dort gemacht und es hat eine besserung
gebracht

09.10.2013 22:36 • #5


Ich habe von meinen Therapeuten eine CD für entspannungsübungen bekommen die ich fast jeden Tag mache. Zudem habe ich verscheiden Atemtechniken ausprobiert bis ich dann die Richtige für mich gefunden habe die ich während Panikattacken anwende. 3 Sekunden Einatmen und 3 Sekunden Ausatmen, das ca. 1 Minute und dann 10 Sekunden die Luft anhalten usw.

09.10.2013 22:48 • #6


wie weit sinkt die angst dann bei dir?

09.10.2013 22:51 • #7


Es wird in soweit besser das ich das Gefühl habe das es gleich vorbei ist und ich in der Situation bleiben kann. Ab und zu kam es auch vor das ich damit sogar eine Panikattacke verhindern konnte. Ich habe es diesen Sommer geschafft auf ein kleines Festival zu gehen und habe da natürlich auch Panik bekommen habe dann aber die Atemübung gemacht und es wurde besser nur urplötzlich kam 10 Minuten später die nächste Panikattacke und es ging immer so weiter den ganzen Tag...und das hatte ich noch nie zuvor sonst kam die Panik und als sie weg war blieb sie auch weg nur seitdem ist es nicht mehr so und seitdem habe ich auch ständig angst das die entspannungsübungen und atemhilfen nichts brigen

09.10.2013 23:00 • #8




wenn ich die atemübungen mache,dann fass ich mir auch an den pulls,damit ich spüre,
dass mein pulls trotz angst gar nicht so schnell schlägt.

hast du wenigstens zu hause ruhe davor?

09.10.2013 23:07 • #9


Mein Therapeut hat mir auch geraten dabei meinen Puls zu messen damit es zeigt das man kein Herzrasen hat ... ich bin wirklich froh so jemanden als Therapeut zu haben er gibt mir wirklich viele Tipps und hilft mir wo es nur geht wenn es geht holt er mich sogar morgens ab und fährt mit mir zur Schule...nur in die Schule rein zu gehen habe ich bis jetzt noch nicht geschafft, er sagt immer das wird noch kommen und ich solle mich nicht unter Druck setzen aber so einfach ist das nicht immer...
und Zuhause habe ich meist keine Panikattacke das ist nur morgens wenn ich mich fertig mache für die Schule

09.10.2013 23:14 • #10


das ist doch was,wenigstens kannst du dich zu hause von der angst ausruhen

wie ist das bei dir,ist die angst vor etwas größer ,als sie dann in der wirklichen situation ist?

09.10.2013 23:19 • #11


Die Angst ist meist größer als sie dann eigentlich Auftritt..ich male mir Dinge total schlimm aus und habe nur noch negative Gedanken daran und dann wenn ich in der Situation bin ist es während einer Panikattacke schon sehr schlimm aber wenn es vorbei ist denke ich mir meist...es hätte schlimmer kommen können oder...so schlimm war das jetzt doch gar nicht ich habs überstanden. Aber es ist eben die Angst vor der Angst...
obwohl ich nach den meisten Panikattacken schon echt fertig bin ich will mich dann nur noch hinlegen und schlafen weil ich mich danach immer so erschöpft fühle

09.10.2013 23:28 • #12


ja durch diese ständige anspannung,bin ich oft ein wenig verpeilt,
weil ich nicht genug ruhe habe

09.10.2013 23:32 • #13



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