App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

5

B

BVB1909
Mitglied

Beiträge:
7
Themen:
1
Danke erhalten:
2
Mitglied seit:
Guten Morgen allerseits,

kurz zu mir, ich bin 24 und meine Diagnosen lauten Panikstörung, generalisierte Angststörung, Depression und ADHS nehme dagegen Duloxetin und Medikinet gegen mein ADHS habe seit knapp 5 Jahren regelmäßig Panikattacken vor jeglichen Terminen oder Ereignissen, sei es positiver Art wie bspw. Treffen mit Freunden, Urlaub, essen gehen oder negativ behaftete Termine wie bspw. Arzttermine, Vorstellungsgespräche, geplante Krankenhausaufenthalte etc. zu 90-95 % bekomme ich schon in den Tagen vorher innere Unruhe, Adrenalin Gefühl im ganzen Körper das sich bis zu den besagten Terminen/Ereignissen so krass steigert, dass ich so starke körperliche Symptome habe, dass ich mein Haus nicht verlassen kann. Die körperlichen Symptome werden so krass durch die angst, dass ich also Termine vermeide, meine sozialen kontakte vermeide. Ich sollte bereits 2-mal in die Klinik in die offene Station, jedoch habe ich mich mal wieder nicht getraut. Bis auf die Ärztin in der Klinik habe ich das Gefühl nimmt mich keiner für Ernst. Ich habe mehrmals nach andere Medikation gefragt oder einem Notfallmittel, dass ich wenigstens Termine wahrnehmen kann, ich werde weder von meinem Hausarzt noch von meiner Psychiaterin richtig ernst genommen. Ich bin gefangen in einem Teufelskreis, ich will unbedingt hilfe wie Kliniken und Therapie in anspruch nehmen, aber es klappt einfach nicht.

30.04.2026 #1


16 Antworten ↓

Kruemel_68
@BVB1909 Wie du schon sagst - es ist ein Teufelskreis. Und um den zu durchbrechen, braucht es den Klinikaufenthalt. Da braucht es eine Entscheidung von dir, ob du es durchziehen oder lieber in der Angst verharren möchtest. Wasch mich aber mach mich nicht nass funktioniert leider nicht.

Wer hat dir den das Duloxetin verschrieben? Das scheint ja offensichtlich nicht zu helfen. Vielleicht könnte man hier nochmal über einen Medikamentenwechsel nachdenken. Ein Bedarfsmedikement ist natürlich auch hilfreich, aber halt keine Dauerlösung. In der Regel sind das Benzos die schnell abhängig machen.

Gerade für diese zwei Problemstellungen wäre die Klinik natürlich ideal - es könnte das Medikament gewechselt plus ein Bedarfsmedikament gefunden werden. Von daher kann ich dir nur raten, da einen neuen Anlauf zu nehmen.

x 1 #2


A


Panik teufelskreis

x 3


Abendschein
Die Diagnosen habe ich leider auch gestellt bekommen, aber mir war es immer wichtig, soviel wie Möglich zu machen,
so bin ich trotzdem Arbeiten gegangen, trotzdem Auto gefahren, trotzdem alles gemacht und auch keine so starken Tabletten verschrieben bekommen. Was sollen die Ärzte machen? Die Hammermedikamente verschreiben? Du bist noch so Jung. Eine Therapie muß gemacht werden. An Dir selber arbeiten, nur von Tabletten alleine wird nichts besser, oder nur unterdrückt. (Grade in Deinem Alter). Du solltest Dich überwinden, sonst bleibst Du leider in dem Teufelskreis stecken und das wäre echt schade.

#3


NeonPixie
Zitat von BVB1909:
Guten Morgen allerseits, kurz zu mir, ich bin 24 und meine Diagnosen lauten Panikstörung, generalisierte Angststörung, Depression und ADHS nehme dagegen Duloxetin und Medikinet gegen mein ADHS habe seit knapp 5 Jahren regelmäßig Panikattacken vor jeglichen Terminen oder Ereignissen, sei es positiver Art wie bspw. ...

Das, was du beschreibst, ist der klassische Teufelskreis. Die Angst vor dem Termin wird so groß, dass du den Termin nicht wahrnehmen kannst; der Termin wäre aber nötig, um aus der Angst rauszukommen. Das ist ein neurobiologischer Mechanismus, der sich selbst verstärkt. Für den Betroffenen ist das brutal.

Benzodiazepine als Bedarfsmedikation für genau solche Situationen sind bei Panikstörung kein unüblicher Ansatz, um überhaupt erst Termine wahrnehmen zu können. Dass man dir das verweigert ohne Begründung, ist problematisch. Gleichwohl muss dir klar sein, dass Benzodiazepine ein starkes Betäubungsmittel sind und auch eine sehr starke Suchtwirkung haben. Alternativ gibt es Propranolol. Ein Betablocker, der die körperlichen Symptome dämpft ohne Abhängigkeitspotenzial. Manche Psychiater verschreiben das leichter.

Medikinet nimmst du ja schon. Das ist gut, weil unkontrolliertes ADHS die Angst verstärkt. Duloxetin ist ein SNRI, der bei generalisierter Angststörung wirkt, aber Zeit braucht und nicht für akute Situationen gemacht ist.

Kannst du die Ärztin in der Klinik, die dich ernst nimmt, direkt kontaktieren? Nicht über Hausarzt oder Psychiaterin als Umweg, sondern direkt? Manchmal ist der direkte Weg der einzige, der funktioniert, wenn das ambulante System versagt.

Bist du gerade in der Wartephase auf eine Therapie oder läuft gerade nichts?

#4


B
@NeonPixie Ich bin mir sehr bewusst dass Benzodiazepine sehr sehr stark sind und auch nur ein Notfallausweg sind, aber mir dies einfach komplett zu verweigern oder mich nicht für voll zu nehmen finde ich so schlimm. Vor mehreren Jahren hatte ich in der Übergangszeit bis meine Antidepressiva anfingen zu wirken, temporär Tavor Tabletten bekommen um mir im Notfall zu helfen, seitdem habe ich keine mehr verschrieben bekommen. Das ist bereits über 4 Jahre her. Ich komme nicht aus diesem Kreis raus, ich habe bereits 2 Überweisungen in die Klinik bekommen. Ich habe weder eine Vergangenheit mit Dro. oder sonstigen Substanzen missbrauch. Betablocker darf ich nicht einnehmen weil ich bereits Blutdrucksenker nehme und Betablocker sollten auch wegen meinem Asthma vermieden werden.

Dabei müsste ich dringend raus aus meinem toxischen Elternhaus, aber ich habe einfach keine Kraft mehr gegen Ängste zu kämpfen und gleichzeitig mich hier rauszuholen.

x 1 #5


B
@Abendschein ich danke dir für deine Antwort aber das höre ich seit über 5 Jahren und ich habe genug gekämpft und genug gelitten. Außerdem finde ich sollte man das Nutzen-Risiko-Verhältnis beachten und nicht schlichtweg alles verteufeln. Ich weiß sehr wohl dass ich die meisten Probleme in einer Psychotherapie lösen kann aber der Weg dorthin ist für mich nicht so einfach möglich.

x 1 #6


NeonPixie
Zitat von BVB1909:
@NeonPixie Ich bin mir sehr bewusst dass Benzodiazepine sehr sehr stark sind und auch nur ein Notfallausweg sind, aber mir dies einfach komplett zu verweigern oder mich nicht für voll zu nehmen finde ich so schlimm. Vor mehreren Jahren hatte ich in der Übergangszeit bis meine Antidepressiva anfingen zu wirken, ...

Betablocker fällt raus wegen Blutdruck und Asthma. Das ist ein wichtiger Hinweis, gut, dass du das weißt.

Du hattest Tavor, es hat geholfen, du hast es nicht missbraucht, und trotzdem bekommst du es seit vier Jahren nicht mehr. Das ist schwer nachvollziehbar. Was sagen denn die Ärzte, wenn du sie direkt darauf ansprichst?

Toxisches Elternhaus, keine Kraft mehr, gefangen im Kreislauf. Das ist eine sehr hohe Last. Wie geht es dir gerade konkret damit? Ich hatte früher auch sehr intensive Konflikte mit meiner Mutter.

Magst du zu den zwei Dingen noch was sagen?
Zitat:
Kannst du die Ärztin in der Klinik, die dich ernst nimmt, direkt kontaktieren? Nicht über Hausarzt oder Psychiaterin als Umweg, sondern direkt? Manchmal ist der direkte Weg der einzige, der funktioniert, wenn das ambulante System versagt.

Bist du gerade in der Wartephase auf eine Therapie oder läuft gerade nichts?

#7


B
Zitat von NeonPixie:
Kannst du die Ärztin in der Klinik, die dich ernst nimmt, direkt kontaktieren? Nicht über Hausarzt oder Psychiaterin als Umweg, sondern direkt? Manchmal ist der direkte Weg der einzige, der funktioniert, wenn das ambulante System versagt.

Bist du gerade in der Wartephase auf eine Therapie oder läuft gerade nichts?

Ich bin momentan wieder komplett in der Luft, hab eigentlich Termine beim
Jobcenter die ich wahrnehmen muss auch wegen meinem Versicherungsschutz bei der AOK. Auf mich prasselt momentan so krass viel ein. Die Klinik bzw. die Ärztin aus der Klinik da habe ich mich aus scham wegen den absagen nicht mehr gemeldet. Meine Psychiaterin hat mich aufgrund der nicht wahrgenommen Termine in der Klinik einfach nur angeschnauzt und gesagt ohne meine Kooperation kann man mir nicht helfen, auf meine Probleme vor den Terminen etc ging sie überhaupt nicht ein.


Zitat von NeonPixie:
Was sagen denn die Ärzte, wenn du sie direkt darauf ansprichst?

Alle sagen dasselbe. Im Prinzip kommt immer die Aussage „Ja das verschreibe ich nur sehr sehr ungerne, das macht viel zu schnell süchtig“, Es kommt immer das Sucht „Argument“ oder man sagt „Ja es da muss ja noch andere Möglichkeiten geben“ und dann verschreibt man mir bspw Quetiapin 50mg Retard „probieren sie es doch damit mal“

#8


NeonPixie
Zitat von BVB1909:
Ich bin momentan wieder komplett in der Luft, hab eigentlich Termine beim Jobcenter die ich wahrnehmen muss auch wegen meinem Versicherungsschutz bei der AOK. Auf mich prasselt momentan so krass viel ein. Die Klinik bzw. die Ärztin aus der Klinik da habe ich mich aus scham wegen den absagen nicht mehr gemeldet. Meine ...

Quetiapin 50 mg ist ein Antipsychotikum, das schläfrig macht und nichts mit der akuten Angstspirale macht. Hast du es denn mal probiert? Harte und süchtig machende Betäubungsmittel verschreiben Ärzte ungern, unter anderem weil sie keine Sucht auslösen wollen. auch selbst Rechenschaft darüber ablegen müssen, warum sie sowas verschreiben. In den USA siehst du, wie das ist, wenn das nicht so gehandhabt wird. Da hast du wirklich eine Epidemie an Leuten, die nach Benzos abhängig sind und die Ärzte und Apotheker sind teilweise de facto deren Dealer.

Zur Klinikärztin: Die Scham ist verständlich, aber nicht berechtigt. Sie weiß, was eine Panikstörung ist. Dass du die Termine nicht geschafft hast, ist für sie keine Überraschung. Das ist ihr Alltag. Eine kurze Mail oder ein kurzer Anruf mit genau dem, was du hier geschrieben hast, wäre ein legitimer Schritt.

Zu den Jobcenter-Terminen: Wenn du eine psychiatrische Diagnose hast und nachweislich nicht in der Lage bist Termine wahrzunehmen, gibt es die Möglichkeit einer ärztlichen Bescheinigung, die das Jobcenter informiert. Das schützt deinen Versicherungsschutz, ohne dass du persönlich erscheinen musst. Hat dir das jemand angeboten?

"Ohne Kooperation kann ich nicht helfen" stimmt zwar im Prinzip, aber die Unfähigkeit, Termine wahrzunehmen, scheint mir hier ein Kernsymptom deiner Erkrankung zu sein, keine Charakterschwäche. Das ist ein Behandlungsfehler im weitesten Sinne.

#9


Kruemel_68
Zitat von NeonPixie:
"Ohne Kooperation kann ich nicht helfen" stimmt zwar im Prinzip, aber die Unfähigkeit, Termine wahrzunehmen, scheint mir hier ein Kernsymptom deiner Erkrankung zu sein, keine Charakterschwäche.

Da hast du völlig recht - aber trotzdem muss man, um diese Erkrankung zu bekämpfen, genau das tun, vor dem man Angst hat. Das lässt sich leider nicht schön reden. Ich sehe bei dem TE schon ein sehr starkes Vermeidungsverhalten, und da muss er raus.

x 1 #10


NeonPixie
Zitat von Kruemel_68:
Da hast du völlig recht - aber trotzdem muss man, um diese Erkrankung zu bekämpfen, genau das tun, vor dem man Angst hat. Das lässt sich leider nicht schön reden. Ich sehe bei dem TE schon ein sehr starkes Vermeidungsverhalten, und da muss er raus.

Es stimmt halt beides, er muss selbst was tun, aber es ist auch Teil des Krankheitsbildes, dass dies nicht einfach für ihn ist.

#11


B
@NeonPixie Ich habe vollstes Verständnis für die Ärzte und befürworte eher restriktive Ausgabe solcher Medikamente weil sie wirklich süchtig machen können, nur bei mir ist wirklich kein bisschen Missbrauch oder Suchtpotenzial vorhanden, mein Hausarzt der mir das Quetiapin gab weil ich kurzfristig nicht bei meiner Psychiaterin dran kam, hat selbst gesagt „Normalerweise ein klassischer Fall für so ein Medikament aber bitte versuchen sie erst das“ Zu Quetiapin: Es hat mich müde gemacht und sonst goar nix. Keine Besserung in der Anspannung keine Besserung der Angst.

Zitat von NeonPixie:
Zu den Jobcenter-Terminen: Wenn du eine psychiatrische Diagnose hast und nachweislich nicht in der Lage bist Termine wahrzunehmen, gibt es die Möglichkeit einer ärztlichen Bescheinigung, die das Jobcenter informiert. Das schützt deinen Versicherungsschutz, ohne dass du persönlich erscheinen musst. Hat dir das jemand angeboten?

Das ist eine sehr sehr komplizierte Angelegenheit. Sagen wir mal so: Ich habe durch das Einkommen meines Vater und da ich U25 bin wird das Einkommen meines Vaters noch angerechnet, theoretisch keinen Anspruch auf Leistungen und muss mich eigentlich freiwillig versichern in der GKV und die Beiträge selbst zahlen,
Mein Vater selbst hat aber große Schulden und hat diesen Betrag nicht monatlich für mich übrig, dadurch haben sich jetzt einige Schulden angehäuft. Meine Psychiaterin hat mir dringend empfohlen hier aus meinem Elternhaus auszuziehen, und darum solle es bei diesem Termin auch gehen.


tut mir leid dass ich meine halbe Lebensgeschichte erzähle, aber Kontext is key.

#12


NeonPixie
Zitat von BVB1909:
@NeonPixie Ich habe vollstes Verständnis für die Ärzte und befürworte eher restriktive Ausgabe solcher Medikamente weil sie wirklich süchtig machen können, nur bei mir ist wirklich kein bisschen Missbrauch oder Suchtpotenzial vorhanden, mein Hausarzt der mir das Quetiapin gab weil ich kurzfristig nicht bei ...

Kein Problem mit dem Kontext. Der ist wirklich wichtig, um zu verstehen, wie die Situation ist.

Gibt es irgendjemanden in deinem Leben (Freund, Verwandter etc.), der dir praktisch helfen könnte? Nicht emotional begleiten, sondern konkret mit dir zusammen die Klinikärztin anrufen, einen Brief schreiben, beim Jobcenter anrufen?

Bist du über deinen Vater familienversichert oder läuft das wirklich über freiwillige Versicherung? Weil du als unter 25-Jähriger keine eigenen Einnahmen hast, könnte unter Umständen doch eine Familienversicherung möglich sein. Das hängt vom genauen Einkommen deines Vaters ab.

#13


B
@NeonPixie
Leider gibts es niemanden bis auf meine Mutter die aber schon ihr bestes gibt und viele Telefonate führt mit AOK etc. Aber selbst nicht mehr mobil ist wegen ihrem Rücken. Ich selbst bin seit ich 2023 aus der Familienversicherung geflogen bin, wegen meinem Alter, direkt in die freiwillige Versicherung gewechselt. Bin noch vor meinem 23 Geburtstag zum Jobcenter (vorher 3 Panikattacken gehabt in der Nacht vorm Termin) irgendwie habe ich es zum Termin geschafft und dort wurde mir dann gesagt ich habe Anspruch auf Nix weil mein Vater 200Euro über dem Limit verdient, dann hab ich den Antrag schriftlich zurückgenommen auf raten der Beraterin weil ich keinen Anspruch habe und es eh abgelehnt wird. Jetzt möchte ich erneut eine Versuch starten mit dem Ziel auch hier generell aus dem Haus raus zu kommen und nicht mehr abhängig von meinem Narzisstischen hochaggressiven Vater zu sein.

#14


NeonPixie
Zitat von BVB1909:
@NeonPixie Leider gibts es niemanden bis auf meine Mutter die aber schon ihr bestes gibt und viele Telefonate führt mit AOK etc. Aber selbst nicht mehr mobil ist wegen ihrem Rücken. Ich selbst bin seit ich 2023 aus der Familienversicherung geflogen bin, wegen meinem Alter, direkt in die freiwillige Versicherung ...

Dass dir damals geraten wurde den Antrag zurückzuziehen, war möglicherweise nicht der beste Rat. Es gibt Sozialberatungsstellen, die kostenlos prüfen, ob tatsächlich kein Anspruch besteht. VdK, AWO, Caritas, auch viele Jobcenter haben eigene Sozialberatung. Die können vor einem Termin per Mail oder Telefon klären, was überhaupt sinnvoll ist.

Du hast 2023 drei Panikattacken in einer Nacht gehabt und bist trotzdem zum Termin gegangen. Das zeigt, dass du Ressourcen hast, auch wenn sie sich gerade nicht so anfühlen.

Deine Mutter führt Telefonate für dich. Könnte sie den ersten Kontakt zur Klinikärztin übernehmen? Einfach anrufen und sagen, ihr Sohn braucht dringend Hilfe und schafft den Weg nicht alleine? Nicht als dauerhafte Lösung, sondern als einmalige Brücke, um die Scham-Hürde zu umgehen?

#15


B
Zitat von NeonPixie:
Deine Mutter führt Telefonate für dich. Könnte sie den ersten Kontakt zur Klinikärztin übernehmen? Einfach anrufen und sagen, ihr Sohn braucht dringend Hilfe und schafft den Weg nicht alleine? Nicht als dauerhafte Lösung, sondern als einmalige Brücke, um die Scham-Hürde zu umgehe

Ich glaube, dass ich sie darum bitten werde dies zu tun.


Bei der sozialberatung hatte ich vor paar Tagen einen Termin (telefonisch) und man sagte, ich könnte mit einem Attest welches mir bestätigt, dass mir das Zusammenleben mit meinen Eltern gesundheitlich schadet und meine berufliche Zukunft gefährdet ist, vorzeitig ausziehen und auch Leistungen bekommen. Sonst erst wenn ich 25 werde (werde ich im Juli)

#16


NeonPixie
Zitat von BVB1909:
Ich glaube, dass ich sie darum bitten werde dies zu tun. Bei der sozialberatung hatte ich vor paar Tagen einen Termin (telefonisch) und man sagte, ich könnte mit einem Attest welches mir bestätigt, dass mir das Zusammenleben mit meinen Eltern gesundheitlich schadet und meine berufliche Zukunft gefährdet ist, ...

Da besteht ja durchaus eine Chance, wenn dir das bereits ärztlich geraten wurde.

Das ist gut, dass du das mit deiner Mutter machst, aber das ist eine Brücke, die dir jetzt helfen soll. Grundsätzlich musst du auch dein Vermeidungsverhalten überwinden.

x 1 #17


A


x 4





Youtube Video

Dr. Christina Wiesemann
App im Playstore