Du schaffst das.. aber du solltest dich auch nicht allein auf der Threapie stützen.
Wir müssen da allein an uns arbeiten..ein Therapeut kann uns denk ich nur leiten.. in die Richtung die wir selbsteinschlagen müssen.
Auch hab ich schon oft gehört, dass so eine Therapue Jahre dauern kann, bis sich die ersten Erffolge zeigen.
Seelischen Schaden zu erlangen geht sehr schnell, die Reparatur davon dauert aber ewig.
Also sei bitte nicht deprimiert, wenn du Rückschläge hast oder es mal nicht mehr so vorran geht.. niemals aufgeben!
•
#21
L
lucy Mitglied
57
23
Ja ich weiß... Ich muss ja auch selber daran arbeiten.... das ist ja das schwierige. Aber ich hoffe das ichs schaffe... Ich hatte in der letzten wo. schon Attaken und war aber dann wieder froh in die Therapie gehen zu können. Jetzt kommt das we. und ich fühle mich etwas hilflos und habe Angst das ichs nicht schaffe ohne Attaken am We. Diese 2 Tage sind für mich der Horror... obwohl man das we. ja eigendlich als angenehm empfinden sollte... Naja ich werde das schon schaffen... habe mir für heute Abend seid langem mal vorgenommen etwas mit Freunden zu machen... einfach mal was trinken gehen und spaß haben... das ist cshon echt ne große überwindung für mich.... Ich hoffe ich schaff das... Wie geht es dir bzw. euch in den letzten Tagen? Kennt Ihr diese Ängste vor dem weg gehen usw. auch??
Glg
•
#22
A
Panik ohne Ende
x 3
Nataraja Mitglied
1222
10
246
Nein, ich hab das von Vielen hier schon gelesen und ich kann es mir garnicht richtig vorstellen. Denn Zuhause zu sitzen ist doch kein Leben.. naja.. also ich bin froh, dass mich sowas nicht betrifft. Ich würde das einfach nicht zulassen..
Ich hab natürlich auch Phasen in denen ich mich schlecht fühle und nich weg gehn, aber noch nie die Angst gehabt vor die Tür zu gehen oder so etwas..
Bei langen Reisen wiederrum mach ich mir auch Gedanken..aber das hält mich trotzdem nich von ab ^^
Hab keine Angst.. lass die Angst einfach nich zu.. ich wette mit dir wenn du mit Freunden unterwegs bist und Spaß hast, is alles halb so wild
•
#23
S
svenstudent Mitglied
12
Zitat von Nataraja:
Hab keine Angst.. lass die Angst einfach nich zu.. ich wette mit dir wenn du mit Freunden unterwegs bist und Spaß hast, is alles halb so wild
Meiner Ansicht nach solltest du deine Angst akzeptieren, zulassen und einfach passieren lassen!
Ich mache gerade eine Verhaltenstherapie und enorme Fortschritte!
Ich fahre sogar wieder Aufzug! Mag lächerlich klingen,aber das war eine Zeit lang nicht mehr der Fall!
In diversen Expostionsübungen steigere ich sogar die Angst noch, statt mich wie üblich abzulenken! Irgendwann ist sie trotzdem vorbei und die Erfahrung, die ich mache, ist hauptsächlich die, dass das worst- case- Szenario, welches ich mir immer ausmahle, gar nicht eintritt!
NICHTS IST SO SCHLIMM WIE DIE ANGST DAVOR!
Aber das soll' keinen altklugen Ratschläge sein oder so, nur eine Anregung!
•
#24
L
lucy Mitglied
57
23
Hallo
Stimmt... es war gestern alles halb so wild... aber war auch froh wieder zu hause zu sein...
•
#25
L
lucy Mitglied
57
23
hallo svenstudent
Du hast ja so recht... aber so weit muss ich erst mal kommen... Ich hoffe das ichs jetzt in meiner Therapie schaffe... danke
Glg
•
#26
L
lucy Mitglied
57
23
Hallo
das we. war der reinste horror. Hatte mal wieder Pa`s. Und war deswegen total fertig, bin froh das heute die Wo. wieder Angefangen hat und ich wieder zur Therapie gehen kann. Dort geht es mir irgendwie immer besser. Ich fühle mich da wohler als zu hause... das ist doch auch nicht mehr normal... Kennt das vielleicht jemand? Vielleicht ist das ja sogar normal.... Bin schon am überlegen ob ich eine Vollstationäre Therapie mache um nicht mehr nach hause zu müssen. Aber das ganze liegt wohl auch an meiner Familie die ich hier leider immer um mich hab...
•
#27
N
Neddie Mitglied
3
2
Verwandtes Thema
Ich bin am Ende-Panik, Panik
Hallo!
Ich bin neu hier. Vor einem Jahr hatte ich meine erste Panikattacke und bin prompt im Krankenhaus gelandet. Dann war lange Ruhe bis zum Herbst und seitdem kommen sie regelmäßig, mal mehr mal weniger schlimm. Seit Anfang des Jahres bin ich bei einer Therapeutin. Meist ist es mir bisher ganz gut gelungen die Dinger zu kontrollieren. Aber letzte Nacht ist es wirklich ausgeartet. Ich bin aus dem Schlaf aufgeschreckt mit Panik. Und habe es nicht mehr kontrollieren können, obwohl ich alles versucht habe. Kein Spazierengehen, kein Duschen, Kein Musikhören, kein Essen, kein Trinken. Heute Morgen war ich dann bei der Psychologin die mir ein Beruhigungsmittel gegeben hat. Jetzt graut es mir schon vor der Nacht. Ich spüre wie das Beruhigungsmedikamt nachlässt und es mir schon wieder anfängt schwindelig zu werden.
Eigentlich weiß ich ja auch, dass mir nichts passieren kann und auch nicht wird. Aber mein Problem ist, dass sich die Panikattacken verändern. Am Anfang hatte ich einen Druck auf der Brust und dann kam die Atemnot, Herzrasen, etc. Das konnte ich dann gut wegstecken. Aber letzte Nacht zum Beispiel bin ich aufgewacht mit dem Gedanken es hat in meinem Kopf geknackt und mir ist eine Ader da geplatzt. Weil das so realistisch war. Dann kam der Schwindel, ich hatte weiche Knie und das Gefühl ich kippe gleich weg.
Eigentlich will ich gar nicht schlafen gehen heute. Was macht Ihr in solchen Situationen? Ich denke dadurch dass ich auch wenig geschlafen habe bin ich auch extra nervös.
Vielen Dank schon mal fürs zuhören. Neddie
•
#28
T
terrorkruemel10 Mitglied
446
9
hey!
also am anfang meiner PA s hatte ich das auch immer nachts.. bin aufgestanden und umhergewandert, habe dabei gesungen oder einfach nur gesummt..
dass es dir schwindelig ist, mit dem medi., kann auch davon kommen! also nicht wenn die wirkung aufhört, sondern einfach nur davon.. weiter beobachten. kann eine kleine nebenwirkung sein, aber nichts schlimmes war bei mir auch so. nach 2 wochen war es weg.
nüsse essen hilft auch dabei.. das baut angst schnell ab!
mitlerweile habe ich nachts kein aufschrecken mehr, da ich weniger stress habe ( arbeite im moment nicht mehr ).. habe nur angst, wenn ich noch mal mehr belastung habe, dass es wiederkommt..
LG krümel
•
#29
N
Nicky Gast
Hallo,
kenne das sehr gut,was du beschreibst. Seitdem ich jedoch in der Klinik war vor einigen Monaten,ist es kein Vergleich mehr zu vorher.
Ich denke,dass es auch "normal" ist,dass sich die Sympthome immer wieder ändern,war bei mir auch so,das hat mich meist noch mehr verunsichert,weil ich dann erst Recht dachte,dass was mit mir nicht stimmt. Also,dass es irgendwas physisches und eben nichts psychisches ist.
Erstmal ist es gut,dass du zu einer Therapeutin gehst. Ist sie auch da,wenn es nötig ist,also auch zwischen den Terminen ; kannst du sie erreichen ?
Weißt du..ich würde dir liebend gerne was raten,was in solchen Momenten hilft,aber ich sag dir ganz ehrlich : Ich hab meistens die Erfahrung gemacht,dass eben nichts wirklich hilft. Gut,mir hat es manchmal geholfen ( vorallem zum Schluss,als ich ziemlich "durch" war ) im Krankenhaus anzurufen,und mich beruhigen zu lassen ; du kannst dich dort mit den entsprechen Ärzten ( Psychiatern ) verbinden lassen und das hat mich manchmal runtergebracht,und spätestens als ich den Krankenwagen gerufen habe und ins Krankenhaus kam,bin ich irgendwann wieder runtergekommen.
Das Einzige,was wirklich "hilft" ist das Abwarten,sich versuchen abzulenken ( wie oben beschrieben ; wenn möglich,falls es hilft ) mit Menschen sprechen,sich beruhigen lassen und vorallem sich immer wieder klarmachen,dass NICHTS PASSIEREN WIRD. Die Angst / Panik ist schrecklich unangenehm..aber ich habe ( so schlimm es auch immer war ) letztendlich genau das erlebt,was mir alle quasi "voraussagten" ; es passiert NICHTS! Es wird sehr,sehr unangenehm aber es wird !! nichts !! passieren. Und ich denke,es ist schon relativ hilfreich,wenn man sich das immer wieder vor Augen hält. Ich weiß aber auch,dass es nicht immer etwas bringt..ich kann dich da schon echt gut verstehen. Vorallem kommt es sicherlich auch drauf an,unter was für einer Angststörung jemand leidet,Angst ist nicht gleich Angst.
Aber wie auch immer ; es wird definitiv nichts passieren.
Wenn du magst,kannst du mich gerne anschreiben,versuch dir gerne irgendwie zu helfen.
L.G. & alles,alles Liebe und Gute dir.
Nicky.
•
#30
N
Neddie Mitglied
3
2
Hallo!
Vielen Dank für die Antworten. Das Problem ist einfach denke ich dass ich nervlich ziemlich am Ende bin. Ich habe zwei Kinder und einen Job plus Haushalt und das ist einfach zu viel. Nur leider kann ich da auch nichts reduzieren. Mein Mann ist nicht wirklich eine Hilfe und brüllt schnell und viel rum, weil ihn die Situation überfordert. Und das gibt mir dann den Rest. Prompt kriege ich ein heftiges Stechen im Kopf und fast gleichzeitig kommt die Panik. Im Moment täglich.
Meint Ihr es hilft in eine Mutter-Kind-Kur zu fahren, um mal zur Ruhe zu kommen? Ich möchte einfach mal die Tür hinter mir zumachen.
Viele Grüße, Neddie
•
#31
T
terrorkruemel10 Mitglied
446
9
NATÜRLICH.. wenn du sagst, du bist am ende und dich auch so fühlst, dann würd ich das mal in angriff nehmen. dort kannst du noch mal kraft tanken
•
#32
T
Teleja Mitglied
102
10
Verwandtes Thema
Akute Panik, ich bin am Ende!
Gerade ist es ganz schlimm, ich weiß nicht was los ist. Ich wollte nur ins Bett gehen, da ging es los: irgendwas fühlt sich doch hier komisch an.. Das war der Gedanke für die ersten Momente. Ich war ziemlich müde, immerhin war es schon halb 1 und ich muss heute Mittag eine Klausur schreiben. Dann ging es weiter: Schlägt das Herz eigentlich noch richtig? Hineingehorcht, komisches Gefühl. Atmung auch komisch, irgendwas stimmt doch nicht.
Und gerade drehe ich voll am Rad. Habe mir irgendwann die Blutdruckmanschette geholt, auch wenn ich weiß, dass es schlecht ist und angefangen zu messen bei 135 / 85 .. joa jut. Nächste Messung: 116 / 75 irghs.. Blutdruck fällt.. Dann weiter 106 / 72 Doppel-Irghs.
Und jetzt weiß ich nicht wohin mit mir. Hab das Gefühl alles kribbelt und gehört nicht mehr zu mir, als könnte ich nicht richtig atmen. Ich bin solche Panik gar nicht mehr gewöhnt, die letzten Wochen waren doch so gut. =( Hab Angst mich wieder hinzulegen und nicht mehr aufzustehen. Beim tiefen Einatmen hat es in der Lunge geflattert.. ja geflattert.. zumindest im Liegen.. im Sitzen war es weg.
Ich kann gerade nicht mehr. =( Will nur heulen und heulen und ins KH fahren..
•
#33
L
LorenzaBAWÜ Mitglied
327
28
hallo geht es dir etwas besser? LG
•
#34
T
Teleja Mitglied
102
10
Es geht so.. ich bin völlig im Ar... -.- Natürlich bin ich nicht gestorben wie befürchtet. Habe eine Freundin angerufen und mit ihr bis eben telefoniert. Nun ist die Panik zwar weg aber ich bin wie gerädert und muss gleich los Klausur schreiben..
Das kann ja heiter werden.
•
#35
M
Mausi1992 Mitglied
16
1
hallo, sowas kenne ich auch, du liegst im Bett alles ruhig, du willst zu ruhe kommen und einfach nur schlafen. Doch plötzlich aus heiterem Himmel hast du Angst, das dein Herz nicht mehr richtig schlägst, spürst sogar symptome die eigentlich gar nicht da sind. Denkst vielleicht dein Herz bleibt einfach stehen und du wachts morgens nicht auf. Hast du das öfters oder war das nur heute Nacht? Vielleich hat es damit zu tun das du Angst hast vor der klausur das du die vielleich nicht schaffst? Drück dir trotzdem die daumen LG P.S. Wenn du nicht schlafen kannst mach dir eine heiße Milch mit etwas honig oder einen Tee das beruhigt
•
#36
L
LorenzaBAWÜ Mitglied
327
28
Kann mir vorstellen wie es dir geht. So gings mir auch heut nacht und fühle mich auch wie gerädert. Muss mich auch fertig machen fürs arbeiten.... Habe auch immer wieder angst um mein herz.... Geht mir dann wie dir, vielleicht hilft dir das etwas zu wissen das du mit dieser angst nicht allein bist! Ich drück dir ganz fest die daumen für deine klausur!! DAS SCHAFFST DU! LG
•
#37
Britschi Mitglied
37
5
Verwandtes Thema
Panik ohne Ende ...
Hallo, das ist mein erster Beitrag überhaupt in einem Forum, und dann noch über meine Angst zu schreiben, ist nicht einfach. Ich versuchs trotzdem. Ich leider seit mindestens 20 Jahren an einer Depression und einer Angststörung, die immer wieder auftreten. Gerade jetzt ist es wieder besonders schlimm, es fühlt sich an wie eine tagelange Panikattacke mit einem Ganzkörperkrampf. Ich hatte vor 6 Wochen mein Amitriptylin abgesetzt, weil ich davon sehr zugenommen hatte. Immer wieder glaube ich, ohne Medis auszukommen, aber dann kommen die Attacken und schmeißen mich regelrecht um. Therapeutisch habe ich so ziemlich alles schon gemacht, einschließlich 4 stationäre Rehas in psychosomatischen Kliniken. Schließlich wurde ich mit 59 Jahren in die Erwerbsunfähigkeitsrente geschickt, es ging beruflich einfach nicht mehr. Ich schreibe jetzt, weil es sich im Moment so schrecklich anfühlt, als ob es nie wieder aufhört. Ich war in den letzten Tagen 4 mal beim Arzt bzw. in einer Notfallambulanz, weil Übelkeit und Durchfall den Verdacht auf einen Magen-Darm-Virus und schließlich auf eine Divertikulitis nahelegten. Gestern abend dann im Krankenhaus stellte sich heraus, dass alle Entzündungswerte im Blut normal sind. Also alles nur Panik! Jetzt muss ich erst mal aus diesem akuten Teufelskreis raus, nehme Diazepam Topfen und habe heute mit Sertralin angefangen. Ich hoffe so sehr, dass es bald ein wenig leichter wird. - Vielleicht hat hier jemand eine ähnliche Geschichte und kann mir Mut machen oder sogar Tips geben, dafür wäre ich sehr dankbar!
•
#38
S
simone78 Mitglied
21
2
hallo britschi...
ich leide auch seit jahren unter angst und panikstörungen....nehme auch die diazepam tropfen..und habe ende juni nun ein termin in einer praxis....ich hoffe das die mir dann weiter helfen können auch wenn es noch lange hin ist bis dort......abr ich schaffe das schon....ich habe nun mit muskelentspannung aund autogenes training zu hause angefangen...mal scheuen ob es was bringt....aber der weg zum spezialisten ist mir doch schon sehr wichtig weil es bei mir in den letzten monaten sehr schlimm geworden ist....ich hoffe konnte dir ein wenig die angst nehmen, dass du nicht allein damit da stehst....
Hallo Simone, wie schön, schon so schnell eine Antwort zu bekommen - Danke! Der Weg, den Du vorhast, ist genau richtig - all das habe ich auch schon gemacht. Ich habe ja auch zwischendurch immer ganz gute Zeiten, aber leider gibt es eben auch die Rückfälle, und der jetzige ist echt schlimm. Inzwischen habe ich herausgefunden, dass das Medikament Metoprolol Succinat 95 mg retard (Betablocker), welches ich seit einigen Wochen neu eingenommen hatte, diesen Zustand mit verursacht hat. Ich hatte starke Nebenwirkungen: Übelkeit, Durchfall, Muskelverspannungen und schließlich Panikattacken, die aber kein Arzt dem Medikament zuschreiben wollte. Tatsächlich brachte dann aber schon das einmalige Weglassen bzw. Ersetzen durch das alte Medikament ein sofortige Besserung der Magen-Darm-Symptomatik, und ich hoffe, dass nun auch die Muskelverspannungen sich langsam zurückbilden. Im übrigen habe ich heute mit Sertralin angefangen, damit habe ich schon einmal ganz gute Erfahrungen gemacht. Bei mir ist es so, dass ich phasenweise auf Medis angewiesen bin, und im Moment ist es einfach so. Dir wünsche ich, dass die Therapie und regelmäßige Entspannungstechniken Dir gut helfen werden. Lieben Gruß, Britschi