Zitat von sarah2: Therapie Panikattacken
Panikattacken oder Ängste sind eigentlich immer Ausdruck, dass wir innerlich unsicher sind. Die Möglichkeiten dafür sind da natürlich unendlich.
Und wenn nun die Therapie das auslöst, dann will da etwas nach oben, das wir vor uns selbst verstecken.
Wir Angstpatienten brauchen viel Geduld mit uns selbst, da diese Grundangst oder Grundunsicherheit immer wieder getriggert werden kann und die Kunst ist dann, dass man diese Angst dann akzeptieren lernt und es nicht zur Panik kommt. Unangenehm ist das natürlich immer und mehr oder weniger gehört das nun zu unserem Leben.
Es gibt Zeiten, da geht es uns gut und dann kommt irgendwann ein Ereignis, oder sonst ein Mist und wir reagieren erstmals über.
Ich selbst habe das gerade auch wieder erlebt. Gestern, durch Lagerungsschwindel habe ich meinen Blutdruck auf über 200/110 gepusht, einfach deswegen, weil ich den Mist nicht haben will und sich der Schwindel extremst anfühlt. Dann war ich beim Doc und habe quasi "überlebt". Dabei bin ich ziemlich gut im Umgang mit der Angst, aber manchmal spielt alles verrückt, wenn der Trigger gross genug ist.
Also, keine Panik bei der Panik. Versuch das Ganze als dein Weg zum Umgang mit der Angst zu sehen und mit der Zeit lernt man, dass wir zum Überreagieren neigen, und das eben zu uns gehört.
Alles wird wieder gut, es braucht einfach Zeit.