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jasmiin24

jasmiin24
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Hey!

Im Jahr 2024 war ich bei einem Kardiologen da ich von 2023 plötzlich immer ein erhöhter Puls feststellte und Schmerzen in der linken Brustseite. Der sagte mir nach einem Langzeit EKG (48h) und Ultraschall, dass alles gesund sei und mein Herz noch einiges ertragen könnte, jedoch der Puls zeigt, dass mein vegetatives Nervensystem überlastet sei. Ich bin seit 2019 in psychotherapie und hatte schon 3 versch. Psychologen und irgendwie konnte mir nie jemand helfen um mein vegetatives Nervensystem zu entspannen. Habt ihr Erfahrungen oder Tipps?

Ich habe einfach Angst, durch den ständigen Stress (im Überlebensmodus) festzustecken- eine Krankheit zu bekommen oder mir irgendwas zustösst. ich bin bereits Mutter von zwei Kindern (das Jüngste ist genau 3 Monate jung) und ich möchte noch laange sachen erleben dürfen. Meine Angststörung löst auch oft aus, dass ich zu wenig Bewegung komme was bei mir noch mehr Gesundheitsangst auslöst (ja klingt doof dabei wäre Bewegung eben gut aber dadurch ich Symptome habe werde ich gehemmt durch Angst). Ich bin auch leider übergewichtig 110kg bei einer Grösse von 168cm. hat jemand Tipps?

07.04.2026 #1


13 Antworten ↓

Sonnenzauber
@jasmiin24 mir geht es ganz ähnlich. Ich denke du brauchst Personen um dich herum, Freunde/Therapeuten wo du das Gefühl hast dich entspannen zu können. Und ansonsten in den Alltag mal einen Spaziergang einbauen oder eine Radtour. Langsam kommt man dann von dem Gewicht wieder runter. Mach dir da bitte keinen Stress du gibst dein bestes. Und langfristige Krankheiten wären maximal eher psychosomatische Dinge.

#2


A


Nervensystem entspannen - tipps? / Angst vor Krankheit

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jasmiin24
@Sonnenzauber man liest viel auch das solchen Stress Herzinfarkte und solches begünstigen können...

#3


Sonnenzauber
@jasmiin24 in der Regel nicht. Herzinfarkte entstehen aus anderen Gründen. Viele haben Stress mit ihren Kids oder der Arbeit oder etwas Übergewicht. Nervensystem Dysreg. Und bekommen sowas nicht. Das wäre tatsächlich eines der Dinge wo ich sagen würde, dass die Chancen bei quasi 0 sind. Also ich weiß nicht wo du nachgelesen hast, aber lass das besser. Ansonsten lass mal ein EKG schreiben, dann weißt du dass alles gut ist.

x 2 #4


jasmiin24
@Sonnenzauber ...bewegung habe ich eben auch nicht viel... deswegen das gesamtpaket welches mir sorgen bereitet

#5


Burn
Ich habe neulich eine interessante Reportage über den vagusnerv gesehen und wie man ihn beeinflussen kann.
Natürlich Bewegung aber auch, kalte Güsse und duschen wie kneipen.
Sauna oder aber ganz wichtig Bauchatmung.
Singen war z.b etwas mit großem Einfluss oder sogar musiktherapie
Davon abgesehen könnten dir auch korpertherapeutische Ansätze helfen. Es gibt da ja einges


alternativ tatsächlich mal etwas für Entspannung z.b Mass.


psychologisch betrachtet kannst du auch Entspannung über andere Sachen erfahren. Kreativität, Musik, tanzen aber auch Gartenarbeit sonstige Hobbys die dich glücklich machen könnten

x 2 #6


Logo
Versuche es doch mal mit autogenem Training.

x 2 #7


Schlaflose
Zitat von jasmiin24:
bewegung habe ich eben auch nicht viel...

Genau das wäre aber das Richtige, sowohl für dein Übergewicht, für dein Herz und für die Entspannung.

x 1 #8


koenig
Eine Mischung aus Bewegung, Entspannung, gute Ernährung, Spaß, wäre die Grundlage.

Stressreduktion durch Änderungen im Alltag und Leben, Struktur, Abgeben können, Hilfe annehmen...

Und dann heißt innere Anspannung ja auch, dass zwei gegensätzliche Dinge in einem arbeiten. Diese kannst du vielleicht versuchen aufzulösen.

Es gibt viele Möglichkeiten.

Such dir erstmal etwas, was du schnell umsetzen kannst. Mit kleinen Sachen anfangen.

x 3 #9


fourofour
Zitat von jasmiin24:
Ich bin seit 2019 in psychotherapie und hatte schon 3 versch. Psychologen und irgendwie konnte mir nie jemand helfen um mein vegetatives Nervensystem zu entspannen. Habt ihr Erfahrungen oder Tipps?

was hat man dir denn gesagt, beigebracht an Werkzeugen, Skills und was hat man dir z.B. über Dinge wie Energie-/Ressourcenhaushalt erzählt?

#10


jasmiin24
@fourofour eigentlich nicht viel ausser Meditation, Spaziergänge, soziale Kontakte knüpfen.

x 1 #11


fourofour
Dann wundert es mich nicht, das es dir so geht.

Anspannung entsteht aus verschiedenen Gründen. Eine davon ist eine (Über)Belastung.
Das was Du beschrieben hast ist wichtig, denn das o.g. nennt man "ressourcen". Also Dinge die dich "auftanken" und entspannen. Das sollte auf mehreren Beinen stehen, somit hast Du schon einmal drei.

Was aber genau so wichtig ist., sind die Dinge zu reduzieren die dir unnötig Energie abziehen. Dazu können Tätigkeiten, so wie auch MEnschen zählen wo Du über einen längeren Zeitraum mehr Energie abgibst, als es dir zurückgibt.

Klar, mit zwei Kindern ist es eine ganz andere Nummer als ohne. Trotzdem - aus Erfahrung gibt es immer irgendwo Themen die Luft nach oben haben.

Meditation ist schon einmal gut. Es gibt auch Dinge die gezielt für innere Stabilität und Gleichgewicht gedacht sind. Erdung- und Zentrierungsübungen, Body Scan - wobei das schon bei deiner MEditation dabei sein wird.

Hilfreich halte ich es, wenn man lernt eine gesunde, innere Achtsamkeit zu lernen. Mit dieser kannst Du genau schauen wo sich Sachen unpassend oder beklemmend anfühlen.

Persönlich stelle ich mir immer die Doppelfrage "Was will ich und was nicht". Und das versuche ich umzusetzen.

Man sollte sein Leben an seine Bedürfnisse anpassen - in einem gesunden Mittelweg zwischen konfrontation und vermeidung.

x 1 #12


Windy
Zitat von jasmiin24:
Meditation

Regelmäßig mehrmals am Tag ausgeübt, ist sehr gut für innere Ruhe.

x 1 #13


Sonja77
Also nur du alleine kannst wissen spüren und fühlen was dir gut tut und dir Kraft und Energie bringt und gibt
Das wird dir keiner hier im Forum sagen können und auch kein Therapeut oder Klinik
Jeder ist anders und bei jedem wirken andere Dinge

Nur weil etwas in 90%der Fälle hilft muss das nicht für jeden zutreffen

Mir wurde über Jahre gesagt ich solle dieses und jenes machen und tun….und über Jahre ging es mir grottenschlecht und ich hab mich immer geweigert die Dinge zu tun weil sie mir nicht gut getan haben…Aber es wurde so quasi als selbstverständlich angesehen das es ja unbedingt bei JEDEM nützen und helfen muss obwohl ich immer gesagt hab das es bei mir genau das Gegenteil bewirkt

Achtsamkeitsübungen
Yoga
Meditation
All diese Dinge und noch einiges mehr war genau das was mir schlechter als gut getan hat und wodurch sich meine Symptomatiken noch verstärkt und verschlimmert haben
Ich kann mit all dem Zeug nichts anfangen

Und erst als ich angefangen hab meinen Weg zu gehen erst da ging es mir immer besser,bis zu dem Punkt wo ich heute stehe und es mir gut geht und das schon seit einer langen Zeit

Viel sehr viel Bewegung das war und ist MEIN absolutes Hilfsmittel
Egal welche Art von Bewegung egal ob drin oder draußen Hauptsache bewegen
Ich hab jahrelang täglich mindestens 10‘000 bis 17‘000 Schritte gemacht plus noch den kompletten Haushalt Kind Tiere Familie und alles was dazugehört
Schwimmen hat mir immer super gut getan
Die Natur ich liebe die Natur
Ich habe vieles was mir gut getan hat und heute noch gut tut,aber alles hat mit Bewegung zu tun…..

Außerdem ist es gut fürs Herz für den Körper gegen Übergewicht und vieles mehr

Ich wünsche dir das du deinen Weg finden wirst

x 1 #14


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