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@nikimiky Eigentlich hat außer Citalopram noch nicht was gewirkt bzw. waren die Nebenwirkungen immer so extrem und störend, dass man letztlich immer wieder zum Citalopram zurückgekehrt ist, weil ich da praktisch keine NW hatte, außer vielleicht etwas starkes zwanghaftes Gähnen am Anfang.
Irgendwann fing ich auch an Angst vor neuen Medikamenten zu bekommen und traute mich kaum noch was zu nehmen, was ich nicht kannte.
Irgendwie hat Citalopram wahrscheinlich schon lange nicht mehr gewirkt, aber ich hab halt versucht so weiterzuleben. Und nach negativen Ereignissen in meinem Leben, z.B. eine OP 2008, vor der ich Todesangst hatte oder ein Krankenhausaufenthalt diesen Sommer oder auch manchmal kleinere Sachen wie ein grippaler Infekt, der mich aus der Bahn geworfen hat oder sowas, habe ich dann dieses "mit Angst aufwachen" bekommen. Das aber oft nach ein paar Wochen, einmal sogar nur 2-3 wieder wegging. Meist hielt sie bis zum Abend an, entweder bis zum späten Abend, dann ging es mir besser, dieses Mal manchmal auch bis zum frühen Abend. So im Bauch-/Brustbereich. Plus, dass ich dieses Mal sehr verzweifelt und hoffnungslos war, extrem viel grüble, sehr viel weinen musste, absolut keine Besserung oder Zukunft sah und mich die letzten Jahre sowieso schon total zurückgezogen hatte, weil ich keine Hoffnung mehr hatte, auch, weil ich keinen Therapieplatz finden konnte und ich einfach keine Tagesstruktur mehr hatte. Dazu noch verschiedene Schmerzen, starkes Übergewicht, schlechte Erfahrungen mit Menschen.
Keine Freunde, schlechtes Wohnumfeld, wenig Geld, schmerzhafte Verluste/Todesfälle, Versagen, Probleme mit Lebensgefährten, etc.
Im Moment meine ich, dass eine Tagesstruktur von außen, Tagesklinik, halbtags arbeiten schon helfen würde. Bin nämlich bis abends allein und kann mich einfach nicht mehr ablenken und habe (hatte) keinen Antrieb. Ambulante Psychotherapie suche ich auch, aber ist bis jetzt nix zu bekommen.