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Hallo,

ich habe nicht alle Antworten gelesen, aber ich mache gerade auch eine Therapie mit Hypnose und die zahlt die Krankenkasse. Wenn ich aber zwei Stunden-Sitzung haben möchte, mußte ich die zweite Stunde selber bezahlen. Nur als Info

LG jes_s

29.01.2013 17:26 • #41


Danke für die Info.

Ist es eine Psychotherapie in der ab- und zu eine Hypnose eingegliedert ist? Reine Hypnotherapien gibt es nur privat.

Wie bekommt Dir die Hypnose? Und welche Art Hypnose ist es? (Selbstbestimmte) Autosystemhypnose oder ein anderer Weg?

Liebe Grüße,

Worrylein

29.01.2013 21:46 • #42



Mit Hypnose geheilt!

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So, nun möchte ich mich noch einmal melden, wie es denn nun nach der langen Zeit geworden ist.

Vor zwei Wochen hatte ich die letzte Sitzung, und seit dem geht es mir sehr gut. Es waren insgesamt 21 Sitzungen.

Die Angst vor der Angst ist inzwischen auch weg, ich habe keine Gedankenspiralen mehr, die Symptome sind ganz verschwunden. Mir wird nun noch warm, wo vorher mein Körper den absoluten Alarm ausgelöst hat.

Den Rest wird die Gewohnheit ergeben.

Ich kann wirklich sagen, daß ich geheilt bin.

Vielleicht ist ja wenigstens der Eine oder Andere unter Euch, der sich mit Hypnose nun mal näher beschäftigen möchte.

Jedenfalls, wie geschrieben - es ist utopisch, bei einer schon lange bestehenden Angsterkrankung darauf zu hoffen, daß es in einigen wenigen Sitzungen "gegessen" ist. Auch dieser Weg ist lang und kann dornig sein, aber er ist immer noch relativ schnell.

Hypnose, ich schreibe es hier nocheinmal, ist nicht ein Zurücklehnen im Therapeuten-Sessel und sich zu entspannen. Es werden Ereignisse wieder- oder neu erlebt und umstrukturiert. Hypnose ist oft anstrengend und manchmal kann es schmerzlich sein. Aber - die Ursachen werden in der Regel aufgedeckt und neue "Geschichten geschrieben".

Ein Wundermittel ist Hypnose also nicht. Es ist Heilung aus einem selber. Wir haben uns krank gemacht und können uns als Einzige auch nur selber wieder gesund machen. Mit Hilfe des Unterbewusstseins, auf das wir ausschließlich in Hypnose uneingeschränkten Zugriff haben.

Liebe Grüße,

Worry

28.03.2013 12:09 • x 1 #43


schwan
Hallo zusammen,

ich finde es toll das es dir geholfen hat. Ich hatte meine Angst das mir Hypnose nicht helfen kann, weil ich so viel darüber gehört habe das es beim den Rauchen nicht geholfen hat. Ich wollte es erst gar nicht versuchen doch auf Überredung meiner Schwester bin ich mal hin. Ich war sehr überrascht, alles sehr Professionell, Nett und gelassen. Ich habe denn Herr Denner besucht. Nach 5 Sitzungen merkte ich das meine Panikattacken nicht mehr so extrem waren. Nach 20 Sitzungen fand der Hypnotiseur das ich geheilt bin. Und ich merke das auch langsam selbst. Was früher zu einer Panikattacke geführt hat, gehört heute zu der Vergangenheit an. Ich bin total froh das ich es gewagt habe.

27.03.2014 17:34 • #44


lori_123
Ich war vor drei Tagen bei der Hypnose. Ich hatte den Hypnose Therapeuten im Internet gefunden und da stand ich brauche nur eine Sitzung. Da ich nicht mehr weiter wusste, war ich froh davon zu hören. Ich hab also ein Termin gemacht. 250 € haben zum Glück meine Eltern bezahlt (wäre für mich als "Student" nicht möglich gewesen). Doch wenn es hilft.

Ich war dort und war total enttäuscht. Ich hatte ein einhalb Stunden Gespräch mit dem Herrn. Dabei habe ich eigentlich nur meine Symptome und meine Angst beschrieben, den Rest redete er. Er erzählte, dass es nichts gibt was gegen die Angst hilft. Kein Ablenke, kein ruhiges Atmen, nichts. Ich sollte die Panikattacken so schlimm wie möglich machen um meine Angst davor zu verlieren.
Doch wie sollte ich meine Angst vor etwas verlieren in dem ich es noch schlimmer mache. Naja.
Danach kam dann die "Hypnose". Doch viel mehr wie eine Entspannnugsübung fand ich das nicht. Ich sollte mich in eine Paniksituation hineinversetzen (während der Hypnose) was ich dann auch tat. Doch die Symptome blieben fern. Ich strengte mich echt an und tat alles mir mögliche. Als er dann nach der Hypnose meinte ich hätte mich dagegen gewehrt und ich wollte ja gar nichts dafür tun, war ich erst mal sprachlos. So kann die Hypnose ja nichts bringen. Ich mache mir selbst ja schon lange sehr große Vorwürfe, wann immer ich etwas nicht tue wegen der Angst oder ähnliches, aber das er mir dann meine letzte Hoffnung nimmt und auch noch mein ich wäre daran Schuld. Das war hart für mich.

Die letzten zwei Tage habe ich mich wieder etwas mehr getraut, aber heute hatte ich dann wieder den totalen Tiefpunkt. Ich traue mich nicht aus dem Haus und fühle mich mehr als schlecht.
Was hilft mir jetzt noch ?

21.09.2014 17:25 • #45


Will
Sorry, da hat man dich ordentlich abgezockt, fürchte ich.

22.09.2014 17:50 • #46


Liebe Leser,

ich möchte nur darauf hinweisen, das man Angst und Panik nicht heilen kann, weil es da nichts zu HEILEN gibt ! Im Prinzip kann man die Störung beheben und mehr auch nicht ! Wir alle brauchen unsere Instinkte !

Hypnose ist auf jeden Fall gut ! Aber nur von Ausgebildeten oder Studierten Ärzten, von Heilpraktiker oder Hobby Hypnose Freaks ohne entsprechende Ausbildung sollte man aber die Finger lassen ! Alles Gute !

23.09.2014 01:34 • #47


Zitat von lori_123:
Er erzählte, Ich sollte die Panikattacken so schlimm wie möglich machen um meine Angst davor zu verlieren.
Doch wie sollte ich meine Angst vor etwas verlieren in dem ich es noch schlimmer mache. Naja.
Was hilft mir jetzt noch ?


Das ist zwar das Einzige was wahr ist, von allem was dir der Spezi erzählt hat, aber es ist wirklich so.
Nur so haben wir dem Lerneffekt das die uns in der Angst nichts passiert und sie ebbt ab... Rein in Angst, aushalten, wiederholen und nichts vermeiden. Thats it.

23.09.2014 05:36 • #48


Celestine
[quote="ReTaro"

Hypnose ist auf jeden Fall gut ! Aber nur von Ausgebildeten oder Studierten Ärzten, von Heilpraktiker oder Hobby Hypnose Freaks ohne entsprechende Ausbildung sollte man aber die Finger lassen ! Alles Gute ![/quote]

Ich finde es sehr schade, dass hier wieder einmal Schulmediziner generell hochgelobt und Heilpraktiker sehr negativ bewertet werden. Viele HP's absolvieren regelmäßig gute Weiterbildungen und haben so immer einen aktuellen Wissenstand. Speziell zum Thema Hypnose: auch Ärzte müssen, wie HP's auch, dafür eine Zusatzausbildung absolvieren, seriös und gut ist z.B. die MEG (Milton Erickson Gesellschaft). Die genossene Ausbildung sollte also der ausschlaggebende Faktor sein, bei der Suche nach einem geeigneten Therapeuten, nicht der Titel!

23.09.2014 12:34 • #49


Schlaflose
Ärzte haben normalerweise gar keine Hypnoseausbildung. Es sind eher Psychotherapeuten, die diese Zusatzausbildung machen. Aber es ist nicht jeder Mensch für Hypnose geeignet. Mein Therapeut hatte so eine Zusatzausbildung und wir haben mehrmals Hypnosesitzungen bei mir versucht, aber bei mir funktioniert das einfach nicht. Ich kann mich dabei überhaupt nicht entspannen geschweige denn in Trance geraten.

23.09.2014 13:14 • #50


Selbstverständlich braucht man eine Zusatzausbildung.

Celestine; die ganze Heilpraktiker Sachen sind nicht grundsätzlich Schlecht. Aber bei "Seelenleiden" / Psychotherapie sollte nur ein Profi mit fachlicher Ausbildung rangehen. Hypnose hat auch enorme Gefahren, z.B. Rapportverlust. Oder wenn wirklich ein Trauma dahinter steht, sollte nun wirklich kein "Heilpraktiker" diese Therapie anleiten. Er hat nicht das Fachwissen. Schulmedizin ist doch nur schlecht geworden, wegen der Ökonomisierung und des Kostendrucks. Ich habe nichts gegen Heilpraktiker, ich besuche selbst nur Ärzte der traditionellen Chinesischen Medizin. Aber NUR mit Erfahrung und medizinischen Grundausbildung.

23.09.2014 21:44 • #51


Celestine
Da muss und kann ich Dir aus eigener Erfahrung widersprechen! Erst ein HP psych, mit einer excellenten Traumaausbildung hat mir enorm weiter geholfen. Vorher war ich bei nicht wenigen psychologischen Psychotherapeuten, die leider in Sachen Traumata keine spezielle Ausbildung hatten und mir somit auch nich weiter helfen konnten. Das nötige Fachissen können also auch HP's in entsprechenden Weiterbildungen lernen.

Du gehst von der falschen Annahme aus, das Ärzte bzw. Psychotherapeuten in ihrem Studium das ganze Werkzeug mitbekommen um später breit gefächert therapeutisch arbeiten zu können. Dem ist leider nicht so. Schau Dir mal die Studieninhalte Medizin bzw. Psychologie an.

Schlmedizin ist meiner Meinung nach in erster Linie "schlecht" geworden wegen der Ignoranz vieler Vertreter dieses Berufsstandes in Bezug auf das Zusammenwirken zwischen Körper und Geist, sowie der Ablehnung naturheilkundlichen Wissens!

Zum Glück gibt es immer mehr Ärzte, die beginnen umzudenken und z.B. gerne und effektiv mit Heilpraktikern zusammen arbeiten. Das gibt Hoffnung! Es sollte kein entweder-oder, sondern ein sowohl als auch sein!

23.09.2014 23:24 • #52


Ich würde sagen, der Mensch ist ein Individium. Klar, ich stimme Dir zu Celestine. Leider habe ich aber auch schon andere Beispiele mitbekommen, auch im persönlichen Umfeld. Hier in Berlin sind auch andere Umstände. Teure Heilpraktiker gibt es hier wie Sand am Meer. Und kaum noch freie Therapieplätze. Es gibt wirklich schwere Fälle. Vor allem ist auch die Diagnostik nicht immer so einfach !

Aber im Prinzip kann alles Heilen woran man Glaubt.

24.09.2014 00:02 • #53



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