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Dunkelbunte Mitglied
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Zitat von Mila40:
Was mir solche wahnsinnige Angst macht, ist dieser totale körperliche und psychische Zusammenbruch zwei Tage vor der Periode. Dieses extreme Zittern, der Schüttelfrost ohne Fieber und das Gefühl, „aus mir raus zu müssen“ und todkrank zu sein, das ist es, was mich so fertigmacht.
Ich hatte das, wenn der Körper auf Hochtouren Blut produziert hat. Habe mir dann die Ruhe angetan und Eisen genommen. Das gehörte dazu... 🤷♀
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x 2#221
Mila40 Mitglied
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@-juli
Danke für eure Rückmeldung 🙋♀
Von dem Progesteron für die zweite Zyklushälfte habe ich tatsächlich auch schon mal gehört.
Ob meine Gynäkologin dafür offen ist, bezweifle ich allerdings stark. Die ist leider ziemlich unmöglich. Sie weiß genau, dass ich die Pille null vertrage und auch gar nicht nehmen möchte. Ihre Reaktion darauf war ernsthaf. „Entweder Sie nehmen die Pille, oder Sie haben Pech.“ Da fühlt man sich absolut im Regen stehen gelassen und ich mag da auch gar nicht mehr hingehen. Deshalb überlege ich jetzt, stattdessen mal zu einem Endokrinologen zu gehen. Ich denke, die haben von der ganzen Hormonmaterie einfach viel mehr Ahnung und gucken genauer hin, anstatt einem nur stur die Pille aufzudrängen. Das mit dem Mönchspfeffer habe ich übrigens selbst schon mal ausprobiert und es war eine Vollkatastrophe. Ich habe danach im hohen Bogen gebrochen und werde das Zeug nie wieder anrühren! Die Idee mit dem Tee tut mir zumindest gut, wenn ich nervös bin. Mehr bewirkt es bei mir dann leider aber auch nicht, gegen diese extremen Abstürze hilft es nicht wirklich. Aber wie du sagst. Man setzt sich zumindest mal kurz hin und macht eine Pause. Darf ich trotzdem fragen, welche Tees du da genau trinkst? Es ist wirklich ein riesiges Glück, dass du wenigstens einen so tollen Hausarzt an deiner Seite hast. Das ist unfassbar viel wert. Ich hoffe sehr für dich, dass du in Zukunft auch noch eine gynäkologische Praxis findest, die dich genauso gut unterstützt.
@Dunkelbunte
Ist es bei dir auch so schlimm kurz vor der Periode ? Eisen muss ich wirklich mal zu mir nehmen. Mein Ferritin ist im Keller. Kann mir aber irgendwie nicht vorstellen das es solch schlimme Symptome verursachen kann?
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#222
A
Menstruation bei Angststörung
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-juli Mitglied
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Mir war aber ehrlich gesagt gar nicht so klar, wie stark die hormonellen Veränderungen während des Zyklus bei manchen Frauen Beschwerden auslösen können. Für mich sind es eher die Schmerzen…
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x 1#223
Mila40 Mitglied
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@-juli
Ja, das ist genau der Punkt. Für viele Frauen stehen die Schmerzen im Vordergrund, aber bei mir ist das eben ganz anders. Und ehrlich gesagt glaube ich selbst auch gar nicht wirklich daran, dass das bei mir „nur“ die Hormone waren, die so heftige Symptome ausgelöst haben.
Dass man mal ein bisschen weinerlich ist oder die Brust spannt, das schiebe ich total auf die Hormone und das schränkt mich auch nicht ein. Aber dieser extreme Zustand vor ein paar Tagen mit diesem heftigen Schüttelfrost, dem Zittern und dem Gefühl, todkrank zu sein, das fühlt sich für mich einfach nach viel mehr an als nach einem normalen hormonellen Umschwung. Es war so intensiv, dass es mir richtig Angst gemacht hat.
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x 1#224
Mila40 Mitglied
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@-juli
Aber gegen die Schmerzen ist man eigentlich nicht machtlos, oder? Das wäre wirklich schlimm.
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x 1#225
-juli Mitglied
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@Mila40 von BonaTea einmal der „Frauentee“ und der andere heißt „deine Tage“, glaube ich. Habe ich bei Amazon bestellt und hat auch mega die guten Bewertungen und dann gibt es ja noch Sachen wie Kade-Zyklus oder so, das ist Scharfgabe, glaube ich. Hilft mir persönlich aber nicht und ist für keine Wirkung so was von zu teuer…
Ach, man. Das mit den Gyns ist so schwer. Ich war für einige der Beschwerden, die die Pille bei mir ausgelöst hat, leider jahrelang in Therapie. Ich war vorher zwar nicht psychisch gesund, aber das war nochmal was anders. Meine innere Unruhe ist seit dem Absetzen weg und mich könnte nichts mehr davon überzeugen, es nochmal zu versuchen.
Ich sehe es auch nicht mehr ein, erstmal drei bis sechs Monate eine Achterbahnfahrt an Nebenwirkungen zu akzeptieren, um herauszufinden, ob ich das Präparat einigermaßen erträglich finde. Beim letzten Mal war mir in dieser Phase so oft übel, das war nicht feierlich und ich konnte kaum schlafen. Auch das ist nun weg. Es gibt ein paar Nächte mit wenig Schlaf kurz vor der Periode, aber das hält sich im Rahmen.
Ich verstehe ja, dass Hormone eine unkomplizierte Lösung sein können, aber wenn man schon mehrere Sachen probiert hat und es nicht vertragen wurde, sollte das respektiert werden… Eine Behandlung soll ja nicht mehr Lebensqualität nehmen als geben.
Danke dir! Ich hoffe, dass deine Gyn vielleicht mit sich reden lässt. Aber die Idee, das mal ordentlich abchecken zu lassen, klingt gut. Vorher würde ich auch kein Progesteron einnehmen wollen. Weil, wenn das nicht das Problem ist, kann eine „unnötige“ Einnahme sicher wieder zu Problemen führen.
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x 1#226
Mila40 Mitglied
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@-juli
Danke dir für den Tipp mit den BonaTea-Tees, das schaue ich mir mal an. Und du hast völlig recht, Wenn etwas teuer ist und dann nicht einmal hilft, kann man es sich auch sparen. Es tut mir leid zu hören, was du wegen der Pille durchmachen musstest. Jahrelang in Therapie zu sein, nur wegen der Nebenwirkungen eines Medikaments, ist einfach der Wahnsinn. Es ist absolut verständlich, dass dich nichts auf der Welt mehr dazu bringt, die Pille zu nehmen. „Eine Behandlung soll nicht mehr Lebensqualität nehmen als geben“ , das hast du perfekt auf den Punkt gebracht. Genau das sehe ich nämlich auch so. Ich bin da mittlerweile auch extrem vorsichtig geworden und würde niemals einfach so etwas einnehmen, ohne dass vorher ganz genau abgeklärt wurde, was überhaupt los ist. Unnötig Progesteron zu nehmen, macht am Ende vielleicht nur noch mehr Baustellen auf.
Eine Sache ist bei mir jetzt aber wirklich total komisch. Heute hat meine Periode richtig eingesetzt und mir geht es schlagartig sehr viel besser. Zwar noch nicht wieder zu einhundert Prozent gut, aber im Vergleich zu den letzten beiden Tagen ist es ein Unterschied wie Tag und Nacht. Es ist echt verrückt, wie der Körper sich in dem Moment, in dem die Blutung losgeht, anscheinend wieder fängt. Das zeigt mir zumindest, dass dieser Horror der letzten Tage zeitlich ganz exakt an diesen Hormonabsturz kurz vor der Periode gekoppelt ist, auch wenn ich immer noch bezweifle, dass Hormone allein so ein extremes Gefühl von „Todkranksein“ auslösen können.
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x 1#227
Mila40 Mitglied
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Wie man hier ja auch sieht, gibt es niemanden der kurz vor der Periode auch so sehr leidet.
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x 1#228
-juli Mitglied
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@Mila40 das klingt kräftezehrend. ): Manche meiner Freundinnen haben mir schon ähnliches erzählt, aber haben auch noch nicht ihren Umgang damit gefunden. Ich persönlich kenne nur diese typische „Gereiztheit“ vor der Periode, das ist so ein ganz spezielles Wütendsein ohne Grund, aber ich leide nicht aktiv darunter, es ist eher praktisch für mich, dass ich das wahrnehme. Ich habe ja schon immer vor der Blutung Schmerzen, aber die Periode ist nochmal eine andere Hausnummer und dementsprechend ist das „Warnsignal“ für mich sehr, sehr, sehr gut, weil ich dann weiß, dass es bald losgeht und ich einschätzen kann, wann ich wahrscheinlich krank bin.
Ich glaube, dass Hormone verdammt viel anstellen können. Ich finde es bezeichnend, wie viele Frauen in den Wechseljahren sich hier mit Angstzuständen/ Panikattacken melden und manche der Hormontherapien, die nach einem ähnlichen Prinzip wie die „Menopause“ funktioniert haben, hatten auch solche Nebenwirkungen für mich. Von daher ist es sicherlich nicht abwegig, wenn auch sehr frustrierend und ich kann verstehen, dass es dir Sorgen macht.
Ich schäme mich bei jeder Absage, bei jeder Krankmeldung, bei jedem Arzttermin wegen meiner Beschwerden, weil ich mir immer noch einrede, dass ich einfach nur damit überfordert sein könnte, eine Frau zu sein und in Echt vielleicht nichts habe. Mein Arzt hat da nur mit dem Kopf geschüttelt und mir gesagt, dass er keinen Uterus hat, aber schon (auch als Mann) darüber urteilen kann, dass das nicht normal ist und wir jetzt unbedingt die Diagnostik durchziehen müssen.
Aber warum reden wir Frauen und das dann immer gegenseitig aus? Die Gyns, bei denen ich mich nicht ernst genommen gefühlt habe, waren immer Frauen. Einige sogar recht jung.
Gegen die Schmerzen… Es hat ewig gedauert, bis mir jemand geglaubt hat, dass es so höllisch wehtut. Ich habe die Schmerzen, seitdem ich neun oder zehn bin (die Schmerzen kamen schon etwas vor der ersten Blutung). Mit zehn bekam ich die erste Periode und sie wurden über die Jahre immer schlimmer. Ich bin jetzt 22 und habe im September das erste Mal in meinem Leben eine funktionierende Dosierung und ein Einnahmeschema eines Schmerzmittels mit meinem Arzt erarbeitet. Wenn ich einen Gramm Novalgin nehme, geht’s mir für ca. fünf Stunden etwas besser. Ich habe dann immer noch leichte Krämpfe, aber maximal auf ner Skala von einer 3. Vorher wurde mir immer nur gesagt, dass ich Ibu oder Para nehmen solle, aber das bringt mir persönlich schon länger gar nichts mehr.
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#229
-juli Mitglied
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@Mila40 mir persönlich geht’s von der Stimmung her auch etwas besser, wenn die Blutung einsetzt. Diese „Wut“ habe ich nur vor der Blutung und nicht währenddessen. Währenddessen bin ich weinerlich unterwegs, aber es ist emotional für mich persönlich erträglich.
Die Pille war sicher nicht der einzige Auslöser bei mir, aber sie hat vieles verstärkt und wenn ich das gewusst hätte, wäre ich vorsichtiger gewesen. Ich habe mich aber auch nicht wirklich damit auseinandergesetzt, weil ich eine schnelle Lösung für meine Beschwerden wollte.
In der letzten Phase sinkt ja das Östrogen ab, das kann ganz viel auslösen. Ich habe davor manchmal leichte Hitzewallungen nachts, auch wenn ich Welten von den Wechseljahren entfernt bin.
Ich denke, dass es schon massive Probleme geben kann. Je nachdem auch, wie sich das individuell auswirkt. Ich denke, dass du definitiv nicht alleine bist. Die Frage ist nur, wie viele Leute in diesem Forum unterwegs sind, denen es auch so geht. Auf Insta findet man viel dazu.
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x 1#230
Mila40 Mitglied
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@-juli
Es tut mir leid, dass du schon seit deinem zehnten Lebensjahr solche Schmerzen hast. Mit 22 Jahren endlich ein Medikament wie Novalgin zu haben, das hilft, ist ein Segen. Aber traurig, dass es so lange dauern musste. Dein Hausarzt ist ein absoluter Goldschatz. Bitte schäme dich nicht für Krankmeldungen. Wir reden uns oft ein, wir würden uns nur anstellen. Es ist echt erschreckend, dass ausgerechnet Frauenärztinnen da oft am wenigsten Empathie zeigen.
Wahrscheinlich unterschätze ich die Macht der Hormone einfach immer noch, weil man sich kaum vorstellen kann, was sie im Hintergrund alles anrichten. Ich drücke dir von Herzen die Daumen für deine weitere Diagnostik!
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x 1#231
Mila40 Mitglied
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Da sagst du was, genau das erlebe ich ja heute auch. Sobald die Blutung da ist, schaltet der Körper irgendwie um und es wird besser.
Trotzdem bin ich mir einfach unschlüssig, ob es wirklich nur das Östrogen oder die Hormone sind. Dieses Schwitzen oder Hitzegefühle kenne ich zwar auch, aber das macht mir eigentlich gar nichts aus, das habe ich schon immer. Was mich so fertig macht, ist dieses absolute Nichts-mehr-Können, als ob man von jetzt auf gleich schwer krank ist. Wenn diese heftigen Symptome dann auch noch so lange anhalten, kommt bei mir einfach die totale Angst hoch.
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x 1#232
Dunkelbunte Mitglied
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Zitat von Mila40:
Ist es bei dir auch so schlimm kurz vor der Periode ? Eisen muss ich wirklich mal zu mir nehmen. Mein Ferritin ist im Keller. Kann mir aber irgendwie nicht vorstellen das es solch schlimme Symptome verursachen kann?
Ja selbstverständlich! Das ist eine krasse Leistung die der Körper da bringt. Und wenn du doch eine Eisenmangelanämie hast, warum um Himmels willen supplementierst du nicht? 😳
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x 2#233
Dunkelbunte Mitglied
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Ich verstehe nicht, warum ihr bereitwillig zu Hormonen greift?
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#234
-juli Mitglied
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@Dunkelbunte ich nicht mehr. Ich war jugendlich, als ich die Pille angefangen habe, wurde nicht über die Risiken aufgeklärt und habe auch nicht darüber nachgedacht. Da ich so starke Schmerzen hatte und nichts half, hatte ich mir eine Besserung dadurch erhofft. Rückblickend hat es alles nur noch schlimmer gemacht. Jedes Mal, wenn ich die Hormontherapien beendete, kam es noch viel schlimmer zurück.
Meine erste Pille war östrogenhaltig. Ich frage mich bis heute, ob es das nicht auf die lange Sicht schlimmer gemacht hat oder ob es auch von alleine so schlimm gewesen wäre. In meinem Umfeld hat mich damals niemand aufgeklärt.
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x 1#235
-juli Mitglied
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@Mila40 ich bin wirklich sehr froh, dass er da so verständnisvoll ist. War vorher bei einer Ärztin, die mir Globuli gegen meine Beschwerden empfohlen hatte und das Novalgin zwar auch, aber nur, als ich danach fragte. Die Dosis war so niedrig, dass sie gar nicht wirken konnte. Ich brauche immer einen G auf einmal, 500 mg reichen leider gar nicht und sie meinte, dass ich maximal 500 mg nehmen dürfte.
Das mit der Angst ist verständlich, aber ich denke nicht, dass es zwangsläufig eine schwere Krankheit sein muss. Oft bekommen Frauen ja sogar leichter einen kleinen Infekt während der Periode, vielleicht ist es ja auch eine Mischung aus allem.
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x 1#236
Mila40 Mitglied
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@Dunkelbunte
Da hast du absolut recht, mein Ferritinwert ist mit 27 ng/ml wirklich ziemlich niedrig und der Speicher eigentlich leer. Meine Ärztin meinte damals nur, es sei kein Mangel, weil mein Hämoglobin-Wert völlig in Ordnung ist. Sie hat also nur nach einer echten Blutarmut geschaut. Dass leere Eisenspeicher unter 30 auch ohne Anämie schon so krasse Symptome machen können, wissen leider viele normale Praxen gar nicht. Ich habe bisher tatsächlich kein Eisen eingenommen, weil ich wegen meines empfindlichen Magens (und nachdem ich vom Mönchspfeffer so brechen musste) Angst vor den typischen Tabletten hatte. Ich werde das Thema Eisenmangel aber jetzt definitiv mit auf meine Liste für den Endokrinologen und meinen Hausarzt setzen. Darf ich dich mal fragen. Was genau hast du denn eigentlich immer für Symptome vor deiner Periode? Hast du dann auch dieses Gefühl, absolut schwer krank zu sein, einfach weil gar nichts mehr geht? Und kommt bei dir in diesen Momenten dann auch so eine Angst hoch? Danke dir jedenfalls fürs genaue Hinschauen.
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x 2#237
Mila40 Mitglied
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@Dunkelbunte
Bereitwillig ? Da hast Du glaube ich etwas falsch verstanden. Ich zum Beispiel möchte es eigentlich nicht. Aber ich möchte eine Lösung und genau wissen, ob es wirklich die Hormone oder doch etwas anders ist.
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x 1#238
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Zitat von Mila40:
Was genau hast du denn eigentlich immer für Symptome vor deiner Periode?
Hast du dann auch dieses Gefühl, absolut schwer krank zu sein, einfach weil gar nichts mehr geht?
Und kommt bei dir in diesen Momenten dann auch so eine Angst hoch?
Launisch, erschöpft, Schmerzen in Rücken und Beinen, Fressattacken, etc
Da ich tatsächlich sehr krank bin, habe ich es nie überbewertet. Periode ist anstrengend. In 30 Jahren regelmäßigen Zyklus und sehr starker Blutung mit viel Gewebe, hatte ich viele Male Eisenmangelanämien.
Letztes Jahr März habe ich eine totale Hysterektomie machen lassen und brauchte 8 Monate um den Speicher aufzufüllen.
In mir kam keine extra Angst hoch, nein. Es ist die Periode. Sie ist sau anstrengend für mich gewesen. Abnormal stark. Als ich noch berufstätig war, habe ich nicht selten 3 Tage gefehlt.
Ich war müde und genervt. Angst hatte da keinen Platz. Ich war allerdings sehr gereizt.
@Dunkelbunte Bereitwillig ? Da hast Du glaube ich etwas falsch verstanden. Ich zum Beispiel möchte es eigentlich nicht. Aber ich möchte eine ...
Das war pauschal gefragt. Nicht dich persönlich. Es gibt hier zig Themen zu Menstruation, Panik, Schmerzen, Menopause, bioidentische Hormone, Pille, Spirale.... etc.
Vllt wäre es ein Weg "Ja" zu sagen zu den natürlichen Prozessen und zuerst die Panik in den Griff zu bekommen.
Auch das meine ich jetzt pauschal 😉
Ich bin übrigens 47 Jahre alt und in der Perimenopause .