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Jante
petrus,

nochmal auf Travor zurück zukommen. Ich nehme immer eine geringe Dosis Diazepam wenn ich wohin muss. Manchmal auch höher dosiert wenn ich weiß dass das sehr stressig wird und mir das fast den Boden unter den Füßen wegreißen könnte. Also gefühlt.

Das hilft auch. Aber meine Bedenken sind, dass das ja nicht ewig so gehen kann, dass Medis geschluckt werden müssen um wohin zukommen. Erstmal,, der Schritt dass ich überhaupt raus kommt aus dem Haus ohne dass es mich umhaut. Eine Lösung ist das aber nicht auf Dauer.

Hast du es schon ohne versucht? Oder einen Ansatz, wie es Schritt für Schritt auch ohne Medis funktioniert?

29.06.2019 11:11 • #21


Flousen
Zitat von Jante:
petrus, nochmal auf Travor zurück zukommen. Ich nehme immer eine geringe Dosis Diazepam wenn ich wohin muss. Manchmal auch höher dosiert wenn ich weiß dass das sehr stressig wird und mir das fast den Boden unter den Füßen wegreißen könnte. Also gefühlt.Das hilft auch. Aber meine Bedenken sind, dass das ja nicht ewig so gehen kann, dass Medis geschluckt werden müssen um wohin zukommen. Erstmal,, der Schritt dass ich überhaupt raus kommt aus dem Haus ohne dass es mich umhaut. Eine Lösung ist das aber nicht auf Dauer. Hast du es schon ohne versucht? Oder einen Ansatz, wie es Schritt für Schritt auch ohne Medis funktioniert?

Ich finde ja das Medikamente zwar unterstützend wirken aber die Probleme nur unterdrücken.
Ich z.B mache das seit 6 Jahren ohne Medikamente durch. Konfrontationen etc ..
Diese Erlebnise sind zwar Extrem hart und schwer aber sie bringen dann umso mehr.

Kenne viele welche Medikamente abgesetzt haben und direkt Stärkere Probleme bekommen haben.
Wiederum kenne ich auch welche bei denen durch Medikamente alles besser wurde auch nach dem absetzen.
Wir Menschen sind alle unterschiedlich.

29.06.2019 21:51 • #22


A


Konfrontation Zug Fahren - Panikattacken sind zurück

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Schlaflose
Zitat von Flousen:
Ich z.B mache das seit 6 Jahren ohne Medikamente durch. Konfrontationen etc ..
Diese Erlebnise sind zwar Extrem hart und schwer aber sie bringen dann umso mehr.

Das, was du hier im Forum immer wieder schreibst, hört sich aber nicht so an, dass es etwas bringt.

30.06.2019 05:11 • #23


Flousen
Zitat von Schlaflose:
Das, was du hier im Forum immer wieder schreibst, hört sich aber nicht so an, dass es etwas bringt.

Immer wieder wohl kaum. Ich Schreibe wenn ich Phasen habe.
Ich hab das ganze auch Monate lang kaum gehabt.
Man muss sich im Leben nicht auf Medikamente immer beziehen es gibt auch X andere alternativen.

30.06.2019 10:39 • #24


Schlaflose
Zitat von Flousen:
Man muss sich im Leben nicht auf Medikamente immer beziehen es gibt auch X andere alternativen.


Manche leiden halt lieber

30.06.2019 11:56 • #25


Flousen
Zitat von Schlaflose:
Manche leiden halt lieber

Oder verstärken es am Ende
Kann man diskutieren wie man will.
Rückschläge wirst du im Leben immer wieder haben.

30.06.2019 12:14 • #26


F
Zitat von Flousen:
Oder verstärken es am Ende Kann man diskutieren wie man will.Rückschläge wirst du im Leben immer wieder haben.


Das ist deine Entscheidung und wenn du denkst das du damit zurecht kommen wirst, dann ist es so. Wir alle leiden mehr oder weniger und wenn man keine Tabletten nehmen will, dann ist es so. Alternativen gibt es. Kostet Kraft und Energie.
Nehme Citalopram seit 2013 und ich komme von dem Zeug nicht weg.

30.06.2019 12:28 • #27


Flousen
Zitat von Flor:
Das ist deine Entscheidung und wenn du denkst das du damit zurecht kommen wirst, dann ist es so. Wir alle leiden mehr oder weniger und wenn man keine Tabletten nehmen will, dann ist es so. Alternativen gibt es. Kostet Kraft und Energie.Nehme Citalopram seit 2013 und ich komme von dem Zeug nicht weg.

Und genau das komme ich ohne.
Klar gibt es immer schwere Tage aber die hat man bestimmt auch mit Medikamente mal.
Mir hilft z.B auch Sport.
Citalopram wurde mir damals auch verschrieben. Unterstützt/hilft es dir denn sehr gut?

30.06.2019 12:31 • #28


F
Zitat von Flousen:
Klar gibt es immer schwere Tage aber die hat man bestimmt auch mit Medikamente mal.


Oh ja, die Tage gibt es auch mit Medikamenten. Schlimm ist es wenn man die vergisst, dann ist die Angst wieder da und auch noch verstärkt. Oder ich hab das Gefühl das es so ist. Es dauert Tage bis sich alles normalisiert.
Alles nur Kopfsache, schön das ich es weiß und das nicht umsetzen kann
Mir hilft es. Bis ich mich dran gewöhnt habe, hat es Monate gedauert. Jetzt kann ich nun nicht mehr ohne. Wie gesagt, wenn ich die Tablette vergesse, packt es mich wieder.
Und das ist evtl.eine Alternative, aber von so einem Mist abhängig zu sein, ist es im Grunde keine schöne Sache.
Ich hab es versucht abzusetzen, dennoch ohne Erfolg.

30.06.2019 15:51 • #29


Flousen
Grüßt Euch,

wollte das ganze hier mal Auffrischen.
Ich bin erneut in Therapie und werde demnächst (Zug Fahren) ..
Meine Therapeutin geht es folgendermaßen an.
Wir Fahren Gemeinsam mit (ICE) nach Köln oder eventuell zu dem Entstehungsort Meiner Angst und Panikattacken. (Entstehungsort wären so 100 KM von Zuhause - Köln gute 300-400 KM von Zuhause..)
Ihr Ziel: Meine Angst und Panik Komplett Ausbrechen zu lassen, und vor allem im ICE da dieser ja nicht alle 5-10 Minuten anhält. Ich find die Idee Klasse und Freu mich wirklich auf die Konfrontation.
Nun kommt das aaaabbbeeer! Sie setzt sich während der Fahrt weg von mir, ich hab kein Handy bei mir (Damit ich eben nicht dieses Sicherheitsgefühl hab) und sie steigt zwischenzeitig irgendwo aus und lässt mich weiter Fahren ... Das wiederum bereitet mir Bauchschmerzen.
Hat das schon mal jemand genauso Erlebt?
Freue mich echt darauf und werde das Definitiv durchziehen!

26.02.2021 16:27 • #30


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