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Asgard_Valykrie

Asgard_Valykrie
Mitglied

Beiträge:
88
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19
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37
Mitglied seit:
Guten Morgen ihr lieben,
ich hab da mal eine Frage.
Ich leide seit November an einer Angststörung, Hypochondrie die sich ein wenig generalisiert hat. Bin in Therapie. Ist meine 4. Sitzung erst gewesen und nehme keinen Medikamente.

Zu meinem Problem:

Ab nachmittags ebben meine Ängste ab.
Einschlafen kann ich super, werde zwar zwischendurch 1x wach um auf die Toilette zu gehen in der Nacht aber kann dann weiterschlafen. Allerdings passiert das ab 6 Uhr morgens und ich versuche mich dann wieder hinzulegen wenn nichts ansteht, geht das nicht. Ich bin totmüde. Zumindest mein Körper ist das aber mein Kopf bzw Geist ist hellwach. Ich schließe dann meine Augen und dann kommen als erstes Wirre Gedanken über Dinge die ich mir n Kopf mache oder erlebt habe am Tag davor. Und ich werde innerlich unruhig. Ich bin dann allerdings wie Bewegungsunfähig und versuche krampfhaft Stopp zu sagen. Dann kommen noch komische Bilder und Abläufe in meinem Kopf die überhaupt nicht zusammen passen und wirr sind. So verschiedene wirre Träume zusammenhangslos die ich nicht beeinflussen kann ausser wenn ich mich zwinge die Augen auf zu machen.
Das ganze macht mir Angst und ich hoffe nicht Schizophren oder Irre zu werden oder dann gar nicht mehr eines Tages die Augen aufzubekommen.
Nachdem ich mich dann aufraffe die Augen aufzumachen zittere ich wie als wenn ich aus dem Tiefschlaf gerissen wurde.

Das ganze habe ich wie gesagt seit ca ein paar Monaten seitdem ich in der Angst verfallen bin.
Die Hypochondrie vor hat sich ein kleines bisschen gebessert und ich renne nicht mehr zum Arzt wenn ich keinen Termin habe. Versuche es auszuhalten. An manchen Tagen klappt es wunderbar und es gibt Stunden und Momente wo ich es mal vergessen kann. Ausser das sich hin und wieder leicht eine DP oder DR einschleicht.

Kann mir jemand was dazu sagen was dieses komische Träumen am Morgen anbelangt? Oder werde ich langsam verrückt?

Wünsche allen einen schönen Mittwoch

19.04.2021 #1


14 Antworten ↓

F
Nein, du wirst nicht verrückt. Diese verrückten zusammenhanglosen Gedanken kenne ich, und bestimmt viele andere hier auch. Morgens sind Symptome von Angst/Depression meist stärker und bessern sich zum Abend hin. Ich kenne das gut. Mir hilft es oft, aufzustehen und eine heiße Milch zu trinken. Danach werde ich meistens ruhiger. Etwas aktiv zu tun, hilft auch. Du könntest mal damit starten, abends ein Tagebuch über das, was du über den ganzen Tag gemacht und erlebt hast, zu schreiben, vielleicht rückwärts, also zuerst die letzten Tätigkeiten und Erlebnisse bis zum Aufstehen am Morgen. Das könnte dir helfen und Ruhe bringen.
Liebe Grüße Smile

x 2 #2


A


Komische wirre Bilder und Handlungen im Halbschlaf

x 3


Asgard_Valykrie
Hallo liebe Fauda... Das mit dem Tagebuch mache ich seit 4 Monaten aber das mit dem Rückwarts Tagesablauf hab ich noch nicht versucht. Und ich fange gleich nach dem aufstehen an zu schreiben vielleicht besser so wie du sagst abends?

#3


F
Ja, ich selbst schreibe seit sechs Jahren Tagebuch (ein Logbuch). In einer Kur in einer anthroposophischen Klinik erklärte der (sehr gute) leitende Arzt in einem Vortrag, dass eine Tagesrückschau abends vor dem Einschlafen in Gedanken durchgeführt, sehr beruhigend und sortierend wirkt. Daher rührt mein Vorschlag mit dem abendlichen Rückwärts-Tagebuch. Du kannst es ja mal ausprobieren und berichten, ob es etwas brachte.
Liebe Grüße Smile

x 1 #4


J
Huhu @Fauda wie macht man das mit dem rückwärsttagebuch ? Abends schreiben wie der Tag war ?

Liebe Grüße

#5


F
Ja, genau. Entweder schreiben oder in Gedanken die Erlebnisse des Tages Schritt für Schritt zurückgehen. Das ist eine gute Übung für das Denken, die Konzentration, das Gedächtnis und es "räumt auf", bringt Klarheit und eine angenehme innere Ruhe. Ich muss es selbst mal wieder machen!
Liebe Grüße Smile

x 1 #6


J
Vielen Dank werde ich ausprobieren

#7


F
Ich auch, berichte gerne, ob es dir etwas gebracht hat.

#8


Schlaflose
Zitat von Asgard_Valykrie:
Ich bin dann allerdings wie Bewegungsunfähig


Das nennt sich Schlafparalyse und verhindert, dass man im Schlaf die Bewegungen, die man träumt, nicht tatsächlich ausführt. Normalerweise hebt sich der Zustand auf, sobald man wach wird, aber wenn man im Halbschlaf ist und teilweise träumt, aber teilweise schon wach ist, kann die Paralyse anhalten und bewusst wahrgenommen werden. Wirre und zusammenhanglose Träume sind im Halbschlaf auch typisch.

x 1 #9


Asgard_Valykrie
Hallo Schlaflose, ich hab das seitdem die Ängste angefangen haben. Bzw meine Hypochondrie ist das gefährlich? Was kann man gegen tun? Und vor allem wird das auch mal besser?

#10


Schlaflose
Zitat von Asgard_Valykrie:
Hallo Schlaflose, ich hab das seitdem die Ängste angefangen haben. Bzw meine Hypochondrie ist das gefährlich? Was kann man gegen tun? Und vor allem wird das auch mal besser?


Natürlich ist das nicht gefährlich. Est gehört zu den normalen Varianten des Schlafens. Du schreibst, das passiert immer dann, wenn du dich wieder hinlegst, nachdem du schon aufgestanden warst. Das würde ich dann sein lassen und aufbleiben.

x 2 #11


Asgard_Valykrie
Genau immer dann wenn ich mich hinlege weil noch alles schläft immer zur selben Zeit.
Ich hab im Moment auch sehr intensive Träume generell Nachts. Nicht jede Nacht kann ich mich später noch daran erinnern. Nur kurz nachdem wach werden bzw wenn ich frühs auf Toilette gehe. Ich vermute mal das kommt von meiner Angststörung? Soweit ich weiß verarbeitet man ja Alles Nachts?

Es ist halt im Moment sehr unangenehm weil die Bilder oder Szenen Zusammenhangslos und wirr sind wenn ich die Augen schließe. Ich kann das irgendwie nicht abschalten.. Das ist ja das gruselige Sad

#12


Asgard_Valykrie

Gedanken, Angst, wirre Bilder morgens

Guten Morgen,
Ich leide seit November wieder an einer Angststörung: Erst fing es mit Hypochondrie an. Bin ständig wegen meinem Rücken und meiner Magenschleimhautentzündung zum Arzt gerannt da es nicht besser wurde und es wurde zur übertriebenen Angst, weil ich zu sehr in mich rein gehorcht habe. Hab jeden Tag Panik geschoben das ich schlimme Krankheitheiten habe da es über Wochen nicht besser wurde.

Anschließend seit Februar seitdem ich in Therapie (Verhaltenstherapie) bin kreist das Thema in meinem Kopf täglich nur um die Angst und ich befasse mich die ganze Zeit damit. Recherchiere im Internet etc. Suche nach Lösungen und Erfahrungen.
Ich habe solche Angst das es nicht besser wird. (obwohl ich haargenau die selbe Angstphase schon mal hatte vor 6 Jahren und es auch besser wurde). Aber dann sag ich mir: Was wenn diesmal nicht? Was wenn es jetzt für immer bleibt? Es gibt Momente da sitze ich dann allein in der Küche und frage mich: Warum geht es dir denn so schlecht? Du hast doch nichts (wurde körperlich abgecheckt. Schilddrüse, großes Blutbild etc alles in Ordnung. Nur akutes und chronisch Bws Syndrom) und dann könnte ich nur weinen, weil das Angstgefühl bzw das innere unwohlsein mich erdrückt.
Ich bin auch wegen meiner inneren Angst auch sehr gereizt und weine schnell. Bin auch schnell überfordert wenn es um meine Kids geht, wenn es stressig wird überkommt mich wieder ein mulmiges Gefühl.

Hab bisher 5 Sitzungen der Therapie hinter mir. Ich weiß nicht ob das eine Art Erstverschlimmerungen ist, weil man ja nun wieder weiß, daß es alles zum großen Teil vom Kopf her kommt und der Kopf nun krampfhaft nach Auslöser oder Lösungen sucht aber das macht mich echt fertig. Manchmal denke ich, werd ich bald verrückt?

Ich war schon oft in solchen Angstphasen aber irgendwie konnte ich mich auch immer rausholen. (seit meinem 13. Lebensjahr) Dann gab es Jahre da war nix, mir ging es gut und plötzlich aus dem Nichts geht es wieder los, bloß weil mal was zwickt oder zwackt für längere Zeit. Und es wirft mich dann wieder um und aus der Bahn.

Damals wurde mir mal gesagt, das wird bei mir durch zuviel Stress ausgelöst. Wenn der Körper oder Geist sich Dauerstress macht. Ich hab meine Therapien davor auch immer abgebrochen als ich merkte, entweder ist der Therapeut nicht mit mir auf einer Wellenlänge oder mir ging es langsam selber besser.

Vllt eher der falsche Weg vor 6 Jahren war ich bei einer Tiefenpsychologin. Leider musste sie meine Mutter dort dazu in einem Gespräch holen. Und seitdem dachte ich, ich wüsste woher meine Ängste kommen. Sie litt nämlich auch oder leidet noch immer unter Panikattacken und Ängsten die ich wohl oft als Kind mitbekommen habe.
Vererbbar ist es ja nicht, aber man sieht sich als Kind offenbar viel ab.
Ich dachte dann, gut nun weiß ich zumindest den Auslöser. Es wurde langsam besser und ich dachte ich komme gut zurecht. Aber nun hat mich die selbe Angst ja wieder eingeholt wie vor 6 Jahren. Genau die selben Auslöser mit Beginn Hypochondrie und reinsteigern. Auch wegen Rückenschmerzen angefangen.

Jetzt renne ich nicht mehr von Arzt zu Arzt seit 2 Monaten jeden Tag, aber dafür ist die innere Unruhe geblieben. Ganz schlimm ist es am Morgen wenn ich wach werde. Sobald ich die Augen aufmache. Ich versuche dann weiterzuschlafen da es erst 6 Uhr ist sowie heute. schließ meine Augen. Ich fange kurz an Grübeln und daraus werden dann wirre Gedanken und Bilder sowie Szenenarien die man nicht einordnen kann und nicht kontrollieren und das macht mir Angst. Echt eigenartig Wenn ich die Augen aufmache, zitter ich etwas.
Kennt das wer auch?

Damals vor 6 Jahren wurde schon diagnostiziert generalisierte Angststörung. Aber ich mache mir ja nicht um die Zukunft sorgen oder meinen Kids oder meinem Mann etc. Sondern habe Angst vor der Angst und das Thema kreist im Moment nur darüber. Wo ich nicht aus den Gedanken raus komme. Oder viel mehr sehr schwer. Trotzdem generalisierte Angststörung? Oder einfach nur Angststörung mit Hypochondrie?

Ich frage mich auch manchmal ob es für mich überhaupt günstig ist, sich immer und immer wieder mir dem Thema zu befassen. Und es mich nicht nochmehr ängstlich macht und wirr im Kopf oder muss ich es nun durch und es wird irgendwann von mal zu mal besser?

Mich würde mal interessieren wem es auch so geht oder ähnlich. Und was ihr so macht um damit umzugehen?
Ich führe sogar seit Januar ein Angstagebuch. Schreibe meinen kompletten Ängste und Sorgen hinein. Aber ob das so günstig ist manchmal?

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Asgard_Valykrie
Achja dazu ergänzt... Das seltsame ist bei mir... Abends ab 17 Uhr geht der Gedanken und Angstpegel runter. So als wäre fast nichts gewesen

x 1 #14


psychomum
Sonne Hallo,

ich glaube da hab ich leider auch keine hilfreiche Antwort um dir sofort zu helfen...

Aber mir geht es zurzeit sehr änlich und das mit dem Zittern habe ich auch seit 1 Woche ganz doll. Ich bekomm schon fast eine Panikattacke wenn ich aufwach...ich weiß aber dass ich zurzeit psychisch extrem belastet bin. Ist es bei dir auch stressiger als sonst?

Du schreibst ja, dass es bei dir schon öfter wegging und das ist super, genau daran kannst du immerwieder denken, wenn du denkst es wird nie weggehen, denn es geht weg, wie schon oft bei dir und das ist toll. Daumen hoch

Ich denke ein Angsttagebuch ist hilfreich um zu sehen, woher die Angst kommt, also welche Gedanken sie auslösen...

Und ja, wenn man sich den ganzen Tag damit befasst, wirkt es sich auch nicht so toll auf die Angst aus...

Aber du hast eine Therapeutin, superdas freut mich für dich.

Abends geht es mir auch oft besser und wenn man ganz doll abgelenkt ist, ist man fast gesund...auch das kenn ich, aber umso besser...ich würde dann die Angstfreie Zeit für dich nutzen so gut es geht mit Kindern, oder mit ihnen zusammen.

Liebe Grüße

x 1 #15


A


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Dr. Christina Wiesemann
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