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Hallo,

vor 7 monaten durfte Ich meine erste Bekanntschaft machen mit einer Angststörung.
Ich war mit meinem Mann auf dem Weg in die Stadt zum shoppen...Und da es Sommer zu diesem Zeitpunkt war
dachte Ich während des ersten Besuchs im Geschäft - ich hätte massive Kreislaufbeschwerden. Ich litt aufeinmal
an einer Lichtempfindlichkeit gepaart mit plötzlicher heftiger Unruhe. Ich bat meinen Mann an die Kasse zu gehen und setzte mich erstmal auf einen in der Nähe gestandenen Tritt. Als er wieder zu mir kahm fragte er mich was los sei ?
Ich sagte ich habe Kreislaufbeschwerden und wollte direkt ins nächste Geschäft weiter ( also völlig am ausblenden )
Dort ging ich alleine rein...Und jetzt kommt das was wir alle kennen - Schwindel,Angst,Herzrasen etc. Ich schaffte es
gerade noch zur Kasse und rannte aus dem Laden zu meinem Mann - völlig aufgelöst klammerte ich mich an ihn und wollte sofort nach Hause. Wir sind dann mit dem Taxi gefahren ich konnte nicht mehr laufen.

Zuhause schmiss ich mich völlig verunsichert auf die Couch und später durchstöberte ich das komplette Internet was das sein konnte.Was auch zur kleinen Sucht am Anfang führte.

Die nächsten Tage die folgten bestätigten meine Vermutung das ich an einer Angststörung leidete.
Mein Radius war nähmlich plötzlich mehr als eingeschränkt. Ich konnte unsere Wohnung bis kurz vor der Haustüre nicht mehr verlassen ohne zu denken das ich gleich abdrehe.

Und so weiter und so weiter...

Heute : Ich gehe fast überall wieder alleine hin und vor ein paar Tagen habe ich an einer völlig langen Schlange an der Kasse sogar gegähnt vor Langeweile.

Was mir geholfen hat :

Ich muss zunächst sagen ich hatte keine Therapeutische Hilfe oder habe Medikamente genommen. Am Anfang Baldrian und Beruhigungstees was natürlich völlig nichts hilft.


Okay :

Ich habe mir ein leeres Buch gekauft. Die erste Seite die ich aufschrieb war die Überschrift ( frage an mich selbst )

Vor was hattest Du in Deinem Leben alles schon Angst ? und vor was hast DU HEUTE Angst ?

Dann habe ich angefangen zu schreiben...

1.Mein Vater wollte meine Mutter verlassen
2.x.
3.x.
bis zu 25 Punkte bin ich gekommen
danach habe ich über jeden einzelnen Punkt getrauert und zwar so richtig und während der Zeit meinen Frieden damit gemacht. Ich habe einfach Gefühlt und eins habe ich gelernt - das es soooo wichtig ist das wir das machen.


2.YOGA ! Viele Übungen für das Wurzelchakra ( siehe Google ) 20 minuten direkt nach dem Aufstehen ( ich weiss morgens ist die Angst richtig präsent aber trotzdem ) Wenn der Körper entspannt wird - nimmt das auch das Gehirn war.

3.10 minuten am Tag Meditation ( ein traum )

4.Konfrontation mit Angstauslösenden Situationen min.2 x die Woche ....

21.04.2013 15:28 • 26.04.2015 x 1 #1


38 Antworten ↓


Leider war der Text zu lange - deshalb hier Part 2.

Viel Viel Trinken also Wasser min. 2 Liter am Tag ( gesund für die Nieren in denen sich viel absetzt ) daher auch der Spruch "Es geht mir an die Nieren"

Tanzen Tanzen Tanzen ( wenn keiner schaut hahaha ) Nehme Dir Deinen Lieblingssong vor und ab gehts ( klingt banal aber überschüssiges Adrenalin muss abgebaut werden ) und das Gehirn bzw. Dein Geist brauch mal wieder Glückshormone

Koffein absetzen normalerweise auch Nikotin aber das konnte ich nicht. Und der koffeinfreie tuts auch.

Ernährung umstellen - falls du kannst so oft wie möglich in die fleischlose Ernährung übergehen.

Und Und Und mache Dinge die Dir Spaß machen - auch wenn Du sie zunächst nur in Deiner Wohnung machen kanst.

Ich wünsche euch allen gutes gelingen und JA ! Nach der Angst hat sich Dein Leben verändert aber alles bloß nicht negativ. Ich fühle mich heute deutlich gelassener und stabiler als ja zuvor in meinem Leben.

21.04.2013 15:58 • x 1 #2



Ich glaube ich habe meine Angst geheilt !

x 3


Die Idee der Fragen an dich selbst UND ihre Durchführung finde ich genial!

Ich gratuliere dir zu deinem Heilverfahren und wünsche dir, dass es dauerhaften Erfolg haben wird.

21.04.2013 16:11 • #3


Hallo Sabrina,

Toll! Ich freue mich sehr für dich und ehrlich gesagt, beneide ich dich richtig! Ich bin zur Zeit noch an dem Punkt, Angst davor zu haben, das Haus zu verlassen. Gestern war ich das erste mal seit einer Woche draußen, für ca. Ne halbe Stunde. Hat ganz gut geklappt ) Gleich werde ich wieder üben... Seit einer Woche muss ich opipramol nehmen, ohne Tabletten ging leider nichts mehr und ich habe lange mit mir gekämpft, bis ich den schritt gemacht hab, die Medikamente zu nehmen. Ich hoffe sehr, dass sie helfen.
Ich finde toll, dass du einen weg gefunden hast, dich da raus zu holen und mit dir selbst in reine zu kommen. Und danke für die ganzen Tipps!
Das macht Hoffnung


Ich wünsche dir von Herzen alles gute!

Liebste grüße

21.04.2013 16:14 • #4


@GastB Dankeschööön
@HerDudeness Versuche es - glaube mir es wird klappen...Du hast Dir die Situation selbst erschaffen um einfach jetzt in Deinem Leben klar Schiff zu machen.Ich habe mich oft gefragt warum ich einfach diese Wohnung nicht verlassen kann.
Die Antwort darauf ist heute weil ich Zeit und Rückzug gebraucht habe. Nehme es an und so blöd es klingt freue Dich auf die Zeit mit Dir selbst und negative Gefühle sind wichtig - sie gehören genauso zum Leben wie die Guten.Sie werden Dir zeigen was Dein Weg JETZT ist.

Einen Tip habe ich noch : Jeden morgen wenn Du aufwachst oder "versuchst" einzuschlafen sage dir mehrmals ( und du wirst merken wie das anfänglich sich überhaupt nicht stimmig anfühlt ) ICH FÜHLE MICH SICHER ! ICH VERTRAUE DEM PROZESS DES LEBENS ! DAS LEBEN IST FÜR MICH

21.04.2013 16:25 • #5


P.S @Her Dudeness

Weisst Du warum du gestern die Wohnung für eine halbe Std. verlassen hast ?
WEIL DU ES KANNST !

21.04.2013 16:31 • x 1 #6


Hallo Sabrina 79,

Es freut mich wirklich sehr für dich!
Ich habe zwei Fragen:

Wie genau funktioniert das mit der Meditation?
Die Gedanken einfach abzuschalten und entspannt zu sein gelingt mir nur äußerst selten, leider.

Konfrontation - ja, aber wie genau bist du die Situationen angegangen?

Das mit dem tanzen mache ich auch

Liebe Grüße
Kira

21.04.2013 17:01 • #7


@Kira



Meditation : Also du suchst Dir einen gemütlichen Platz aus und setzt Dich in den Schneidersitz ( ist aber nur was
für fortgeschrittene ) besser Du setzt Dich aufrecht auf einen Stuhl so das die Wirbelsäule aber frei ist dh. Nicht an den
Stuhl lehen. Du kannst Dir Entspannungsmusik anmachen ( anfänglich kommt man dann eher in die Ruhe )
Braucht man aber nicht. So jetzt schliesst du Deine Augen und alle konzentrierst Dich auf Deinen Atem.dh. langsam ein und ausatmen. Gedanken kommen ( ist völlig normal ) und die ersten paar male sogar sehr stetig...Ist normal kannst Du auch zulassen...Wenn Du merkst du kommst in die Gedankenspirale - sofort wieder auf Deinen Atem konzentrieren.Mir hat am Anfang zählen geholfen...Also beim einatmen 1 beim ausatmen 2 usw. täglich 10 min. wirkt so Wunder hätte ich nie geglaubt - ist aber so....


Konfrontation :

Ich habe mir einen Plan gemacht :
z.B Montag ( Supermarkt ) Dienstag ( Post ) Mittwoch ( Bäcker ) usw.
Dann habe ich eine Tabelle geschrieben...Wie mein Angstlevel war in der Situation - beim Einkaufen,auf dem Weg dorthin - an der Kasse etc. von 1- 10 ( 10 war das schlimmste ) Nach einer Woche hatte ich nur noch 4 bis auf 0 oder manchmal noch 1

Ich hoffe ich konnte Dir weiterhelfen

21.04.2013 17:30 • x 1 #8


Hallo,
Danke, ich werde es ausprobieren!

Ja mit dem Einkaufen etc. habe ich mir auch schon eine Tabelle gemacht, mein Problem liegt eher darin, mich zu trauen das überhaupt zu tun, bzw. was, wenn ich in der Situation eine PA bekomme? Was soll ich tun, niemand wird mit helfen wenn ich alleine bin?

Also ich muss mich erstmal überwinden

Liebe Grüße
Kira

21.04.2013 17:34 • #9


@Kira

Okay !
Klingt völlig absurd aber auf dem Weg dorthin und während der Situation, habe ich mir immer gesagt "dann sterbe ich
halt jetzt" ( obwohl es völliger Schwachsinn ist ) Das nennt man auch "Annehmen" oder ich habe mir gesagt "AH Hallo Angst schön das Du da bist - Du darfst jetzt hier sein" ( und schwupp war sie weg ) Natürlich mit Übung.
DU hast bestimmt schonmal jemanden umfallen sehen auf der Strasse oder ? Es sind IMMER Menschen da die Dir helfen..NIEMAND lässt dich einfach so liegen...Im Supermarkt hast Du auf jeden Fall schon mal das Personal an Deiner Seite ( oder meinst die lassen dich einfach so in Ihrem Laden rumliegen ) Wichtig ist ÜBUNG - Durch die Habitation ( sprich Gewöhnung ) wird ein Reflex im Hirn traniert der einfach langeweile bekommt wenn du gewisse Situationen nicht
mehr meidest.

21.04.2013 17:42 • x 1 #10


Das leuchtet mir ein. Ich werde es ausprobieren und berichten.

Naja, gesehen hab ich das noch nicht, denn ich war immer diejenige die umgekippt ist als ich jünger war.
Recht hast du, mir hat immer jemand geholfen
"Einfach so im Laden rumliegen lassen" <- da musste ich grade sogar lachen als ich mir das vorstellte

Liebe Grüße
Kira

21.04.2013 17:54 • #11


Danke für deine Antwort Sabrina! Ich finds toll, dass du so motiviert bist, du Strahlst so viel Energie aus! Das Problem liegt bei mir auch noch im überwinden... Ich hab panische Angst vor der Angst selbst. Wenn ich tatsächlich umkippen sollte oder was auch immer, damit kommt ich klar. Ich will die Symptome einfach nur nicht mehr miterleben. Ich möchte einfach das Herzrasen, die Benommenheit, das zittern... Das alles will ich einfach nicht mit fühlen müssen. Das finde ich viel schlimmer als das, was letztendlich passieren könnte. (Nämlich nichts )
Ich wollte es jetzt mal mit progressiver Muskelentspannung probieren und deine Sätze werde ich mir auch mal vor sagen. Viele schwören ja auf "mantras"
Deinen konfrontationsplan finde ich Klasse!
Danke für deine Tipps!

21.04.2013 18:38 • #12


Liebe Sabrina

Wahnsinn wie du das geschafft hast. Ich bin total davon bewegt.
Vielleicht ist das komisch aber was würdest du in meiner Situation machen?

Ich habe Angst bzw. Bekomme einen starken Kloß +würgereiz ( ohne Erbrechen) wenn ich mit anderen / Freunden Etc. Etwas machen soll. Einkaufen spazieren Kino eben alles mit anderen. Allein geht alles ganz gut.
Mir ist das so peinlich wenn ich das bekomme, dass ich angefangen hab " aktivitäten draußen" mit anderen zu meiden, damit das meine Freunde und die Menschen draußen nicht sehen.

Ich will das endlich angreifen , tue es auch schôn ab und an. Aber irgendwie gewöhnt sich mein Gehirn nicht daran das es ok ist Angst zu haben , diese zu zulassen.

Was kann ich da tun?

Luise

21.04.2013 19:05 • #13


@Her Dudeness

Du sagst es ja schon ( NICHT FÜHLEN MÜSSEN ) ! Du hast eine Angststörung entwickelt weil du irgendwas in Deinem Leben nicht fühlen wolltest. Die Panikattacken etc. kommen auch genau aus diesen Gründen. Viele von uns denken ( genauso wie ich am Anfang ) Das kahm einfach so plötzlich in mein Leben ( wie aus heiterem Himmel ) Nein !
Das hat sich Monate wenn nicht auch, Jahre schon vorher aufgebaut ( es hat gebrodelt ) Eine Panikattacke ist nichts anderes wie eine Emotionale Entladung...das musst Du Dir immer vor Augen halten. Eigentlich ist sie Dein Freund - der
Dir sagt - höre endlich auf Dich und lebe nicht ständig gegen Deine Gefühle. Warum so eklig ? Stell Dir mal vor, sowas würde sanft ablaufen ? Würdest du was ändern ? Nein ! Genau deshalb gehe in die Bejahung...und sage Dir immer wieder wenns Anfängt..."Ich habe Angst und Sie darf jetzt da sein. Ich höre Dir zu Angst was willst Du mir sagen ?

@Luisenoor

Danke - ich habe mal in meinem schlauen Buch über Pysch. Erkrankungen nachgeschaut :
Da steht drin zum Thema Hals,Kehle etc. folgendes - Unfähigkeit, für sich selbst zu sprechen,Geschluckter Zorn und hält Zornesworte zurück...

Ich würde Dir raten Meditation über Dein Halschakra zu machen oder gib mal auf Google alles über Halschakra ein und schau wie Du es wieder stabilisieren kannst...Das wird mit Sicherheit !

21.04.2013 20:58 • #14


Oh vielen dank
Ich werde gleich mal googeln.
Danke fürs zeit nehmen, das mit dem Kloß/ würgereflex ist echt einschränkend

21.04.2013 21:04 • #15


Gerne !

Vielleicht ist das noch was für Dich :

Es ist in Ordnung Geräusche von sich zu geben.Ich äußere mich frei und freudig. Mit Leichtigkeit spreche ich
für mich.Ich gebe meiner Kreativität Ausdruck. Ich bin willens, mich zu wandeln.

Ist das passende Mantra dafür - Schreibe es Dir auf und lese es min.5 mal am Tag laut für Dich vor.

21.04.2013 21:11 • #16


Dieser Thread hier kommt mir komisch vor.... habe das alles schon mal in einem Buch gelesen, das einfach.nur schlecht war bzw. völlig überzogene Erwartungen weckt, genau wie der Titel dieses Threads “ich habe meine Angst geheilt “... wenn das hier heimliche Werbung unter fremden Namen für das Buch sein soll ...:-/

22.04.2013 00:10 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

@TinaLina

Du ich habe mich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und auch etliche Fachliteratur darüber gelesen.
Sozusagen mir Wissen angeeignet und für mich persönlich angewendet - das ich jetzt gefiltert mit meinen eigenen Erfahrungen teile...Und wenn Du so willst, könnte ich auch bald ein Buch drüber schreiben Mein Thread lautet übrigens "Ich glaube das ich meine Angst geheilt habe" weil ich selbst keine überzogenen Erwartungen an mich habe oder besser gesagt nicht mehr habe.

22.04.2013 00:24 • #18


Irgendwie muss ich TinaLina Recht geben. Es hört sich wirklich an wie aus irgendeinem Buch.
Ich war auch schon mal viele Jahre von meinen Panikattacken und Ängsten "geheilt". Aber da konnte ich dann einfach nur sagen: Es war einfach weg.
Ich kann nur für mich sprechen. Mir helfen solche Mantras gar nicht. Oder irgendwelche Vorstellungen. Das Einzige was mir geholfen hat war: Ich gehe nun raus und es ist mir schei., was passiert. Wenn ich unterwegs umfalle, wird mich schon irgendjemand aufraffen.
Ich hätte noch tausend Bücher lesen können oder Geld für irgendwelche privaten Therapeuten etc. Es hätte nichts gebracht. Das Einzige, was mir geholfen hat, war der Vorsatz, dass es mir ab sofort egal ist. Das klappt zwar auch nicht 100%, aber immer noch am Besten.
Ich mache aber nun auch eine Psychotherapie und hoffe, dass es dann besser wird bzw. ich noch andere Ratschläge bekomme.

Ich habe mir das mit den Panikattacken so erklärt, dass es eben nicht nur Gedanken sind! Für meine Begriffe geht das immer mit einem Ungleichgewicht im Hormonhaushalt einher.
Denn ansonsten würde es nicht helfen, wenn man Medikamente dagegen nimmt.
Ich nehme ein spezielles Johanniskrautpräparat, was lt. Packungsbeilage gegen mittelschwere Depressionen und Angst helfen soll.
Es hat Monate gedauert bis ich eine klare Besserung gespürt habe. Wenn also im Stoffwechsel "alles im Lot" wäre, würde das ja nicht anschlagen.

Daher finde ich es ein wenig unvorsichtig, wenn man Angstpatienten immer nur sagt, es wären nur Gedanken. Die Gedanken und Befürchtungen kommen natürlich im Laufe der Zeit. Quasi aus Angst vor der Angst. Aber die Auslöser liegen für mich woanders.

Schlimme Erlebnisse (ob aktuell oder lange zurückliegend) lösen irgendein Ungleichgewicht aus. Oder auch Krankheiten und Medikamente. Und dann kommt der Stein ins Rollen.

22.04.2013 09:01 • #19


@pumuckl,

Da gebe ich dir Recht!

Genau der Meinung bin ich auch, es hängt alles mit dem Hormonhaushalt zusammen. Meine Therapeutin hat dem auch nicht widersprochen. Ich würde gerne mal einen Spiegel machen lassen, aber das soll ja nicht ganz billig sein, leider.

Liebe Grüße
Kira

22.04.2013 11:33 • #20



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