Meine Psychotante meint immer, es gibt Ängste denen man sich stellen muss und Ängste, denen man sich nicht stellen muss. Es wäre nichts als hirnrissige Tortur sich ständig zu Sachen zu zwingen.
Die Unterscheidung zwischen solchen und solchen ist natürlich schwer:man muss sich fragen, beeinträchtigt es dein Leben, wenn du dasunddas nicht tust? Du solltest deine Angst vorm Autofahren, rausgehen, einkaufen, arbeiten, ... überwinden können, das ist für das Leben wichtig. Aber wenn du Angst vor Ballsportarten hast, mein Gott, dann kannst du halt auch joggen gehen.
Also musst du dich fragen, wie sehr es dich einschränkt, so eine Angst davor zu haben.
Du könntest dir ja auch sagen "okay, ich gehe eine Stunde, egall wie's wird. Und nach einer Stunde habe ich dann kein schlechtes Gewissen, zu gehen" oder so? So bekämpfe ich die schlechte-Gewissens-Problematik oft...
Egal wie du dich entscheidest, du musst dich nicht schlecht dehalb fühlen!

edit: oh, da war ich wohl ein paar Minuten zu spät

egal, ich lass das jetzt mal hier so stehen... und untersteh dich, ein schlechtes Gewissen zu haben wegen des Absagens, das war dein gutes Recht!
