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Zitat von Hofmanndaniela: Ich möchte langsam weiter kommen
Vergiss dieses Weiterkommen. Das ist wieder Stress. Es geht ums Verstehen, darum, wirklich darum dass uns tiefes Vertrauen fehlt, und das dauert, bis man Ansätze dazu entwickeln kann. Die Angst signalisiert uns nur: Pass auf, da draussen ist es gefährlich. Und wir rennen dann natürlich kopflos durch die Gegend und erschrecken vor unserem eigenen Schatten und wundern uns, woher so ne eklige Angst kommt.
Diese Angst ist das Ungleichgewicht in uns. Und nun zähl mal auf, was alles wirklich schlimm ist:
Angst zu versagen, Angst vor Kritik, vor der Zuschaustellung, vor sich selbst, vor anderen...... Und was wünschen wir uns:
SICHERHEIT, Verständnis, Aufgefangen werden, Liebe . Und wessen Job wäre das gewesen? Genau, das wäre der Job der Eltern, die, warum auch immer, hier wesentlich versagt haben.
Beginne hier mal dein inneres Kind zu trösten und versuche mal, bei Ängsten symbolisch dessen Hand zu nehmen und ihm Sicherheit zu vermitteln.
Ich denke, darüber gibt es ganz viel Literatur, kannst ja mal googeln.
Ohne dich selbst zu lieben kommst du nicht weiter. Man ist auch mit Ängsten und Knall im Kopf sehr liebenswürdig. Und wenn uns sonst keiner liebt, dann tun wir das eben selbst. Und das ist richtig Arbeit, bis man sich selbst lieben kann.