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I

Ina023
Mitglied

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Mitglied seit:
Huhu, vielleicht kennt das jemand von sich selbst und hat ein paar Tipps für mich. Ich hatte gestern nach langer Zeit eine extreme Panikattacke, nachdem es die letzten Wochen/Monate eher immer eine innere Unruhe waren mit leichten Attacken kam es gestern ganz anders & seitdem fühle ich mich komplett neben der Spur, ich kann es gar nicht richtig beschreiben. Ich mache mir die ganze Zeit einen Kopf warum das passiert ist (ich weiß es ist nicht sinnvoll), aber leichter gesagt als getan, diese war diesmal im Auto mitten im Stau, ich hab schon die letzten male bemerkt, dass ich sehr angespannt im Auto bin, aber ich konnte dass irgendwie händeln. Die Panikattacke kam wie aus dem nichts, ich habe versucht mich nicht reinzusteigern, aber als ich einen Krankenwagen gehört habe, ist es komplett eskaliert, meine Arme haben gekribbelt, ich dachte ich bekomme keine Luft mehr, herzrasen,zittern,konnte nicht mehr still sitzen, ich dachte ich drehe durch, musste dann letztendlich auch mitten auf der Straße aussteigen und habe mich wohin gesetzt, 1-2 Minuten später ging es weiter und ich bin wieder ins Auto und zurück nach Hause gefahren, kurz bevor ich zu Hause war an der Ampel hat es sich wieder hochgeschaukelt & bis ich zu Hause war ging es dann langsam wieder. Seitdem fühle ich mich so unwohl, habe sogar Angst wenn mein Partner kurz die Wohnung verlässt, traue mich nicht raus, bin komplett neben der Spur & immer noch unruhig mal mehr mal weniger. Habe schon überlegt Tavor zu nehmen, aber da habe ich auch Angst davor. Ich habe das Gefühl als würde ich jetzt wieder komplett von vorne anfangen und dass die Angst wieder volle Kontrolle hat. Könnte auch die ganze Zeit weinen, weil ich so überfordert bin & ich schon keine öffis momentan fahren kann und jetzt noch das Auto.

04.05.2026 #1


2 Antworten ↓

C
Hello, zuallererst ein Lob an dich, wie du mit der Panikattacke umgegangen bist. Es sind immer sehr schlimme Minuten, du hast es echt gut gemacht.

Das ist immer ein sehr wichtiger Punkt: Erkennen, dass es “nur” eine Panikattacke ist. Was danach folgen soll ist, danach alles wie gewohnt weiter machen.

Gerade bei dir zum Beispiel: auf jeden Fall weiterhin Auto fahren, Vermeidungsverhalten wäre sehr unvorteilhaft.

Und zu deiner Frage: ich denke diese Panikattacke hat dich etwas aus der Bahn geworfen. Es ist auch ok, nur solltest du schauen so gut es geht wieder alles wie gewohnt zu machen.

Panikattacken können sehr schlimm sein, bzw. sich sehr schlimm anfühlen. Mir ging es viel besser ab dem Moment, als ich sie „ignoriert“ habe. Dieses reinsteigern ist nämlich der Grund, weshalb es oft schlimmer und schlimmer wird.

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I
@Clown Hallo vielen Dank für deine Antwort, bei mir ist gerade extrem das Problem die Angst vor der Angst, ich wollte heute meinen Bericht für die Tagesklinik abgeben, dass habe ich jetzt auf morgen verschoben, einkaufen muss ich morgen auch dringend, und mir graust es jetzt schon mich morgen wieder ins Auto zu setzen.. traurig genauso wie wenn die Panik kommt es einfach zu akzeptieren, es hat sich gestern so schlimm angefühlt & in diesem Moment vergesse ich immer dass es nur Panik ist bzw steiger ich mich halt voll rein in die Symptome, deswegen hab ich auch den Drang mich ständig überall anzufassen oder in meinen Haaren rumzuspielen, weil ich in den moment den Drang dazu habe, dass es schneller aufhört… ich hab schon viele Tipps von meiner Therapeutin bekommen, aber in dem Moment fällt es mir unglaublich schwer es umzusetzen

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