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ich hatte ja in meinem letzten Beitrag erzählt das ich mir den Fuß gebrochen habe und sehr sehr starke Ängste hatte und habe. Ich war jetzt 2 Wochen im Dauer Alarmmodus.
Jetzt habe ich das Gefühl oder den Gedanken das ich merke oder zu wissen das ich bald sterben zu müssen. Ich hatte das noch nie und es verwirrt mich etwas ich weiß gar nicht wo ich das einordnen soll. Ist das wirklich ein Bauchgefühl und echt also eine Intuition ? Oder sind das Zwangsgedanken, Ängste oder eine Depression? Ich habe momentan leider keine Therapie und ich würde einfach gerne wissen wo ich das einsortieren soll und wie ich damit umgehen soll.
Kennt das jemand und kann mir da ein bisschen weiterhelfen?
Liebe Grüße
• • 24.04.2026#1
2 Antworten ↓
Sonnenzauber Mitglied
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@Alina2245 nachdem du gesund bist und jung, würde ich das mal als Zwangsgedanken einordnen. Ist etwas magisches denken, als könnte man etwas vorher sehen. Ist aber in der Realität nicht so.
Ich habe deinen Beitrag gestern Nacht schon gelesen und es hat mich irgendwie nicht losgelassen.
Ich denke sehr oft daran, dass die Zeit mit jedem Tag kürzer wird. Das ist ja auch so aber es fühlt sich eher an als würde eine Sanduhr ablaufen und ich weiß nicht ob morgen oder in 5 Jahren und es ist ein täglicher Begleiter. Da ich Herzstolpern habe, ist es so, dass ich dahingehend sehr oft denke, es könnte einfach stehen bleiben, wie man es bei anderen mitbekommen hat oder gelesen hat. Was wenn? und dann gehen die Gedanken weiter, was wenn es keiner mitbekommt. Und mich quält tatsächlich am aller meisten der Gedanke, dass es wahrscheinlich so ist als würde man schlafen - nämlich NICHTS. Man weiß es nicht, man sieht es nicht und man spürt es nicht. Also eigentlich braucht man davor keine Angst haben, denn man fühlt es ja nicht mehr (wo man beim Thema "was kommt danach ist" aber das würde den Rahmen nun sprengen, wir gehen mal von "nichts" aus) und wenn sollte man eher vor dem "wie stirbt man" Angst habe als vor dem Danach. Und dann denke ich, ich mache mir Gedanken über mich, was wenn jemand von meiner Familie stirbt, oder was wenn der Tag kommt, an dem ich meinen Hund gehen lassen muss in dem ich vielleicht auch noch entscheiden muss das er erlöst werden soll. Das ist ein grausamer Gedanke und ich versuche es dann zu vermeiden. Aber ich habe immer vor Augen, dass dieser Tag kommen wird. Jeder erwähnte einzelne und ich kann nichts daran ändern. Es ist einfach nur eine Frage der Zeit. Das taucht täglich auf inzwischen und trotz das ich so ein realistischer Mensch bin, der solche Gedanken realistisch behandelt und sachlich überdenkt kommen diese dennoch immer wieder. Schlimm auch wenn ich damit konfrontiert werde, was kaum vermeidbar ist (TV, SocialMedia...).
Also ich denke, es handelt sich um eine Reaktion auf etwas, was wahrscheinlich etwas ganz anderes ist. Manchmal löst etwas Sorge und Kummer aus und unser Verstand drückt dies in einer anderen Form aus. Ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll - vielleicht weiß dein Verstand auch nicht wie und macht es auf diese Weise. Prinzip wie, wir haben Schwindel und denken oh Kreislauf dabei haben wir Angst und der Körper reagiert mit einem Schutzmechanismus. So vielleicht auch deine Gedanken. Wenn du körperliche Symptome abcheckst, dann ist das ja schon eine gewisse Sicherheit. Wenn du dich mal umschaust (sinngemäß) vielleicht steht eine Entscheidung an oder eine Veränderung die dich insgeheim belastet. Ich habe früher zB. extrem auf Trennungen reagiert, dass war fast als wäre der Mensch gestorben. Für andere unfassbar und unverständlich wie man sich so gehen lassen kann aber das war eine Reaktion und ich denke nicht wegen dieser Person, die mich heute null interessiert, sondern wegen mir. Das war Angst (alleinsein, Verlust...) und ich war der Meinung, dass ist Trennungsschmerz. Ich hoffe, ich konnte das was ich meine ein wenig in verständliche Worte fassen 🫣 Kurzum würde ich dir empfehlen mal über den Tellerrand zu schauen ob du da etwas endeckst, was vielleicht ein Auslöser sein könnte für diese Gedanken. dass versuche ich auch und ich glaube bei mir ist es nicht Angst vor dem Sterben, sondern Angst das etwas Endet oder verloren geht und der Verstand kann "Ende" und "Verlust" wahrscheinlich einfacher oder nur mit "Tod" assoziieren.