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Hallo ihr, auch ich bin neu hier und stelle mich vielleicht erst mal vor.
Ich heiße Anna, bin 40 und komme aus der Nähe von Karlsruhe. Ich habe mir lange überlegt mich hier anzumelden, habe viel gegoogelt und über das Thema Angst nachgelesen, versucht mir selbst zu helfen, aber das gelingt mir einfach nicht, die Angst ist zu übermächtigt und ich habe das Gefühl sie wird immer schlimmer. Auch ist es für mich schwierig mit Leuten zu reden, die davon einfach nicht betroffen sind. Sätze wie Reiss Dich mal zusammen oder Denk possitiv sind nicht wirklich hilfreich. Somit hänge ich ganz schön in der Luft und das verstärkt nur meine seelischen und körperlichen Befindlichkeiten. Vielleicht kann der Eine oder Andere hier mein Problem nachvollziehen und mir einen Rat geben oder mir einfach nur das Gefühl vermitteln nicht alleine mit diesem zu sein.(?!) Angefangen hat alles vor ca. 3,5 Jahren. Innere Unruhe, Rückprobleme, Magenverstimmungen, Herzrasen und Stolpern, Haarausfall, Hautreaktionen und Stimmungstiefs. Organisch war soweit alles okay. Kommentar der Ärzte:Bauen Sie Stress ab. Die körperliche Symtome nahmen immer weiter zu und damit auch die Ängste an einer schweren organischen Krankheit erkrankt zu sein. Diagnose: Generalisierte Angststörung. Ich bin von Arzt zu Arzt gelaufen. Neurologen, Intenisten ect. Als dann letztes Jahr urplötzlich noch Muskelzuckungen, schwere in den Beinen und das Gefühl meine Arme kribbeln, die Haut brennt, Lidzuckungen dazukamen war ich kurz vor dem Durchdrehen. Wieder zum Neurologen. Angst vor MS oder ALS. Meine Nervenströme wurden gemessen, ein MRT gemacht, diverse andere Untersuchungen okay, alles ohne Befund. Anstatt darüber glücklich zu sein, wurde ich nur noch ängstlicher weil die Symtome einfach nicht weggehen wollen und das ist bis heute so. Vor kurzem war ich wieder bei einem Internisten. Schilddrüse. Und, dieser meinte tatsächlich ich hätte ein organisches Leiden. Diese Diagnose hat mich noch mehr verängstigt. Jetzt ist tatsächlich ein Befund da. Ev. ein Schilddrüsenproblem, ich warte noch die Blutwerte ab. Ich bin im Moment fix und fertig. Selbst meine Psychologin gab mir den Rat mich stationär in eine Klinik für Angsterkrankungen zu begeben. Ich bin so zimlich durch den Wind und weiss nicht was ich tun soll. Kann mir einer von Euch und sorry, dass ich einen ganzen Roman geschrieben habe einen Rat geben? Kennt jemand von Euch dieses Gefühl in den Beinen, diese Schwere fast muskelkaterähnlich und steif? Besonders beim Laufen? Muskelzuckungen, Müdigkeit, Abgeschlagenheit und totale Lustlosigkeit? Danke für jeden Rat.

Grüße Anna

26.03.2008 11:00 • 31.03.2008 #1


17 Antworten ↓


hallo
ich glaube das kennen die meisten von uns .In den schlechten Zeiten habe ich auch sämtliche Symptome und kann sie nicht zuordnen und sie wechseln auch noch sehr häufig desto mehr man in sich rein hört um so schlimmer wird es empfunden.Kann da auch ein Lied von singen stecke auch gerade wieder voll drin .Machst du eine Therapie und bzw oder nimmst du Medikamente?


LG.Tini

26.03.2008 11:19 • #2



Brauche ganz dringend Rat und bin auch neu hier.

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Christina
Hallo Anna,

Deine Probleme können tatsächlich von der Schilddrüse kommen, und zwar alle inklusive der Angst. Und eigentlich wäre das ein Grund zu jubeln, ich würde jedenfalls sofort mit Dir tauschen. Schilddrüsenprobleme - Deiner Beschreibung nach mutmaßlich eine Unterfunktion - sind nämlich grundsätzlich gut zu behandeln. Wahrscheinlich läuft es darauf hinaus, dass Du lebenslang Schilddrüsenhormone nehmen musst. Das dauert eine Weile, bis Du richtig eingestellt bist, und es dauert eine Weile, bis die Symptome weg sind, aber dann bist Du wieder völlig normal. Schau hier und hier mal rein, vielleicht findest Du Dich dort wieder. Viele dort wurden wegen Psyche behandelt, dabei war es die Schilddrüse.

Ich habe selbst ein Schilddrüsenproblem, das bei mir aber nie so heftige Symptome verursacht hat und wohl auch mit meiner Agoraphobie nicht wirklich etwas zu tun hat. Also kann man auch beides haben, eine Angststörung und eine Schilddrüsenerkrankung. Mein Cousin hatte übrigens vor Jahren so ziemlich die gleichen Symptome wie Du, außerdem eine extreme Schwäche, er konnte zum Schluss nicht einmal mehr seine Aktentasche heben. Er wurde auch mehrfach durchgecheckt, alles ohne Befund. Erst nach Monaten, als sich alles immer mehr verschlimmerte, dann der Zufallsbefund (!) Schilddrüsenunterfunktion. Seit er Hormone bekommt, hat er sich wieder vollständig erholt. Das Problem mit der Schilddrüse ist, dass die Werte manchmal nicht so eindeutig sind und es zudem noch Uneinigkeit über die Grenzwerte gibt.

Wenn sich der Verdacht mit der Schilddrüse bestätigt, brauchst Du keine Angst zu haben. Gefährliche Veränderungen wären nämlich schon längst bei Deinen vielen Untersuchungen aufgefallen. So hast Du jetzt die Chance, mit einer Hormonsubstitutionstherapie gesund zu werden. Ich drück Dir jedenfalls die Daumen.

Liebe Grüße
Christina

26.03.2008 12:02 • #3


Hi

Wo wohnst du denn?
Ich wohne auch bei Karlsruhe

Lg

26.03.2008 12:40 • #4


Hi ihr, habe einen Ultraschall von meiner Schilddrüse machen lassen. Komme gerade vom Arzt. Christina, hab Deine Mail gelesen, lieben Dank und vielleicht hast Du recht, denn irgendwas stimmt da auch nicht. Die Schilddrüse ist eindeutig farblich dunkler und ich habe so einige dunkle Stellen. Genauere Infos wollte mir der Arzt noch nicht mitteilen. Jetzt muss ich den Bluttest abwarten. Frühestens nächste Woche. Klasse.
Und meine größte Befürchtung ist eingetreten .... ICH HABE warscheinlich ein organisches Problem und habe die schlimmsten Gedanken ... Vielleicht Haschimoto? Natürlich wieder dramatik pur. Ich weiss. Aber ich kann irgendwie nicht vernünftig denken, meine Angst ist so massiv und mein Körper reagiert total mit Verspannung. Aber ein kleinwenig beruhigt mich auch Deine Mail Christina. Danke auf jeden Fall!
Snoopy1978, ich wohne in der Nähe von Rastatt?! Du?

26.03.2008 14:39 • #5


Hi

Ich wohne auch nicht weit weg von Rastatt
genau wohne ich in Durmersheim
Kennst du das?

Lg

26.03.2008 14:44 • #6


Christina
Anna,

keine Panik, i.d.R. ist Hashimoto nichts Dramatisches. Ich habe Hashimoto. Das bedeutet, dass meine Schilddrüse sehr klein ist (hat sich quasi selbst zerstört), echoarm, mit dunklen Stellen, außerdem habe ich erhöhte Antikörper und muss inzwischen Schilddrüsenhormone nehmen. Man muss das Ganze dann ein bisschen beobachten, falls sich noch andere Autoimmunerkrankkungen auftun, v.a. für Diabetes Typ II ist die Wahrscheinlichkeit wohl erhöht. Aber das weiß man ja dann, geht regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung und gut ist es. Meistens jedenfalls, denn es gibt natürlich auch Menschen, bei denen die Einstellung auf die richtige Hormondosis langwierig ist. Du solltest allerdings im Ernstfall zu einem wirklichen Spezialisten gehen, denn die Feinheiten der Behandlung haben sich noch nicht bis zu jedem Internisten rumgesprochen.

Ich persönlich finde es beruhigender, etwas klar definiertes Organisches zu haben (wenn das, wie Hashimoto, z.B. zwar chronisch, aber nicht gefährlich ist), als mich mit unklaren psychischen Beschwerden rumzuschlagen, die ich trotz Psychotherapie nicht in den Griff bekomme. BTW: Wer mit über 30 noch gesund ist, wurde nur nicht richtig untersucht...

Liebe Grüße
Christina

26.03.2008 14:50 • #7


Hi, Christina der letzte Satz ... einfach klasse! Mußte lachen. Hm hast eigentlich recht und doch ... Egal, bin auf jeden Fall froh hier auf dieser Seite gelandet zu sein. Tut gut endlich mal zu reden ohne das Gefühl zu haben man (frau) ist ein wenig überdreht, psychisch instabil, blabla und wird nicht verstanden. Du hast Haschimoto ...! Wie lange schon? Wie gehst Du damit um? Ängste? Der Arzt, ein Internist, bei dem ich bin, ist spezialisiert auf Schilddrüsenerkrankungen. Ich denke und hoffe das ich dort in guten Händen bin.

LG

Anna

26.03.2008 16:05 • #8


Christina
Zitat von Annabelle:
Du hast Haschimoto ...! Wie lange schon? Wie gehst Du damit um? Ängste?
Die Entzündung und Überfunktion wurden 1997 festgestellt, aber noch nicht behandelt. Da wurde mir gesagt, dass die Entzündung von selbst abklingt und sich vermutlich später eine Unterfunktion entwickeln würde. Die Unterfunktion wird seit 2004 behandelt, zunächst vom Hausarzt fälschlicher- und typischerweise mit einem Jodpräparat. Seit 2006 bin ich bei einem Spezialisten und stabil und gut eingestellt. Von daher: Da gibt es nichts, womit ich großartig umgehen müsste - außer dass ich morgens, ein halbe Stunde vorm Frühstück meine Hormone nehme. Also wenn man sich eine chronische Krankheit aussuchen müsste, wäre man mit Hashimoto gut bedient... Es gibt natürlich auch Menschen, bei denen die hormonelle Einstellung nicht so komplikationslos läuft, und auch welche, die gleichzeitig eine Reihe von Allergien und Unverträglichkeiten haben. Das sind die, von denen man in einschlägigen Foren lesen kann. Lass' Dich davon nicht beirren, das ist nicht die Mehrheit. Denn wenn etwas gut läuft, braucht man schließlich keine Probleme in Foren zu posten - oder?

Zitat von Annabelle:
Der Arzt, ein Internist, bei dem ich bin, ist spezialisiert auf Schilddrüsenerkrankungen. Ich denke und hoffe das ich dort in guten Händen bin.
Kann ich mir auch vorstellen. Nur der gemeine Hausarzt ist manchmal nicht auf dem neuesten Stand - wie bei mir eben.

Liebe Grüße
Christina

26.03.2008 16:40 • #9


Ich würde die Psychologin ernst nehmen. Hilfe suchen in Sachen Angst. Wahrscheinlich kann sie Dir Adressen nennen.

26.03.2008 17:36 • #10


Hallo zusammen
Leide im Moment an etwa den gleichen Symptomen. Hatte letztes Jahr im August meine erste Panikattacke. Das ganze hat sich dann auch so stark zugespitzt, dass ich mich dann auch zu einem Therapeuten begeben habe, der mir auch in den Gesprächen sehr gut geholfen hatte. Am Ende meinte er aber, dass es durch Stress auch wieder zu Rückfällen kommen könnte. Diese hab ich jetzt seit ca 1-2 Monaten. Ich muss dazu sagen ich bin Student und befand mich auch zu der Zeit in der Klausurphase was wahrscheinlich der Stressauslöser sein wird. Es fing erst an mit Kopfschmerzen und starker Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Seit etwa einer Woche hat es sich total zugespitzt. Ich habe wie du Annabelle so schwere Beine und kribbeln darin. Auch in den Armen, Sehstörungen, und Verspannungen, die auch Kopfschmerzen auslösen, bzw eher Druck auf dem Kopf, mal über Augen, mal auf den Ohren, mal über der Stirn, usw. Du kennst das ja wahrscheinlich selbst zu genüge. Am Freitag wars so schlimm und meine Angst auf dem Höhepunkt dass ich wieder zum Arzt bin zum Blutabnehmen. Blut wird jetzt auf Borreliose untersucht und ebenfalls wie bei dir auf die SCHILDDRÜSE. Ich war vorhin so froh, nachdem ich die Beiträge hier las. Hatte eben wieder ein furchtbares tief, nachdem ich total erschöpft und mit brennen und schwere in den Beine nach Hause kam. Ich vermute halt auch immer eine schlimme Krankheit dahinter, wie Krebs, MS, usw. Halt die ganze Spate die bei jedem Panikpatienten so auftreten.
Aber interessant für mich war halt wieder der Begriff Schilddrüse. Der Teil richtet sich jetzt besonders an Christina: Hatte mich letzte Jahr auch schon mal drauf untersuchen lassen und der TSH war zu hoch. Arzt hat dann ein Ultraschall gemacht und meinte dass er eventuell einen Knoten sehe, aber sich nicht so ganz sicher wäre, weil dessen Ultraschall kein Farbultraschall sei. Er hat mich dann zum Radiologen/Schilddrüsenspezialisten überwiesen wo ich dann auch war. Dieser hat erneut ein Ultraschall gemacht und meinte halt, dass keine Knoten da seien, dafür aber eine Entzündung, die wahrscheinlich die Schilddrüse auflöst. Hat dann nochmal ein Blutbild von den Schilddrüsenwerten machen lassen, die aber dann wieder ganz in Ordnung waren. Ich solle aber regelmässig Blutbilder machen lassen um die Werte zu kontrollieren, was ja jetzt auch gemacht wird und wo ich auch anfang der Woche die Ergebnisse bekomme.
Also könnte ja die ganze Sache wirklich mit der Schilddrüse zusammenhängen oder was meint ihr!?
Über eine Antwort würde ich mich doch sehr freuen

30.03.2008 15:57 • #11


Sorry und Hallo, ich habe Deine Mai erhalten und was DU schreibst kommt mir auch sehr bekannt vor. Meine Schilddrüse war im Ultraschall auch nicht ganz in Ordnung. Nun muss man wissen, dass nicht jeder Arzt auf Schilddrüse spezialisiert ist, denn ich habe meine bereits vor 2 Jahren einmal untersuchen lassen, Blutuntersuchung und da waren die Werte soweit in Ordnung. Es gibt aber und ich mag Dich nicht zusätzlich beunruhigen eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse. Diese nennt sich Hashimoto-Thyreoiditis. Dazu muss der Arzt aber nicht nur den TSH sondern auch die Werte FT3, FT4 und die Schilddrüsenantikörper TPO mit einem Blutbild bestimmen. Ich habe das machen lassen, weil ein Arzt zu all meinen körperlich, seelischen Befindlichkeiten auch der Meinung war/ist das durchaus eine organische Erkrankung, sprich die Schilddrüse eine Ursache spielen könnte. Ich warte noch auf die Ergebnisse. Mit Hashimoto kann man leben, Ron86, die Symtome, die damit zusammen hängen gut behandeln, aber leider die Erkrankung selbst nicht aufhalten. Noch was und ich finde das ist noch viel interessanter. Eine Freundin hat mich darauf gebracht, weil Sie selber darunter leidet. Es gibt eine seltene Stoffwechselkrankheit, Ron, die in Deutschland als Krankheit nicht anerkannt ist, aber in den USA, England und China weitverbreitet. Sie nennt sich Kryptopyrrolie. Les mal nach. Du wirst Dich wundern! Aber keine Angst diese Erkrankung ist eine Stoffwechselsache bei der Dein Körper nicht in der Lage ist, Vitamine der B-Gruppe, B6 und B12, einschl. Zink oder ev. Mangan zu speichern. Nicht so dramatisch, weil man das mit Tabletten gut einstellen kann. Nur die Symtome die dieser Mangel im Körper auslöst, kommt den Symtomen einer Angsterkrankung wie Schwere Beine, Müdigkeit ect. sehr nah. Der Test geht über den Urin und die Kosten werden auch nicht über die Krankenkasse getragen. Die wenigsten Ärzten wissen über diese Erkrankung Bescheid. Das ist die Schwierigkeit.

Puhh, ich habe viel geschrieben, sicher vieles ist wie bei Dir auch Stress, innere Anspannung oder es sind andere Auslöser die Ursache, die uns mit solchen Symtomen quälen und das Leben einfach nicht mehr so lebenswert machen. Trotz alle dem mag ich ev. organische Ursachen nicht ganz aus den Augen verlieren und lasse auch sowas wie gerade beschrieben abchecken um mir vielleicht mehr Sicherheit zu geben, um mit meinem Ängsten besser klarkommen zu können. Vielleicht ist das ja auch was für Dich?!

Schöne Grüße

Annabelle

30.03.2008 18:12 • #12


Christina
Zitat von Ron86:
Hatte mich letzte Jahr auch schon mal drauf untersuchen lassen und der TSH war zu hoch.
Ein zu hoher TSH spricht für eine Schilddrüsenunterfunktion. Ein Problem dabei: Früher lag der Grenzwert bei 4,5 - inzwischen wurde er auf 2,8 nach unten korrigiert, was sich jedoch noch nicht bis zu jedem Arzt und Labor rumgesprochen hat. Fortschrittliche und spezialisierte Ärzte behandeln aber auch schon bei einem TSH unter 2,8 auf Unterfunktion, wenn man Symptome hat. Gesunde Menschen haben übrigens im Durchschnitt einen TSH von 1, und das ist auch der Wert, den man in der Behandlung bei SD-Patienten anpeilt.

Zitat von Ron86:
Arzt hat dann ein Ultraschall gemacht und meinte dass er eventuell einen Knoten sehe, aber sich nicht so ganz sicher wäre, weil dessen Ultraschall kein Farbultraschall sei. Er hat mich dann zum Radiologen/Schilddrüsenspezialisten überwiesen wo ich dann auch war. Dieser hat erneut ein Ultraschall gemacht und meinte halt, dass keine Knoten da seien, dafür aber eine Entzündung, die wahrscheinlich die Schilddrüse auflöst.
Das spricht für Hashimoto, was gar nicht selten ist.

Zitat von Ron86:
Hat dann nochmal ein Blutbild von den Schilddrüsenwerten machen lassen, die aber dann wieder ganz in Ordnung waren. Ich solle aber regelmässig Blutbilder machen lassen um die Werte zu kontrollieren, was ja jetzt auch gemacht wird und wo ich auch anfang der Woche die Ergebnisse bekomme.
Also könnte ja die ganze Sache wirklich mit der Schilddrüse zusammenhängen oder was meint ihr!?
Ja, das könnte sein. Schau' Dir doch mal die Links an, die ich Annabelle am Anfang gegeben habe. Hashimoto kann z.B. gerade zu Anfang, wenn die Entzündung noch im Gang ist, sehr widersprüchliche Symptome machen. Da schwanken manche sogar zwischen Über- und Unterfunktion, auch wenn auf lange Sicht eine Unterfunktion draus wird. Und obwohl man klassischerweise Panikattacken eher mit einer Überfunktion in Verbindung bringt, können sie auch - vielleicht durch die allgemeine Dünnhäutigkeit - im Rahmen einer Unterfunktion vorkommen. Im Schilddrüsenforum (siehe Link) habe ich Berichte gelesen, wonach sich eine Agoraphobie mit Panikstörung nach korrekter Hormonbehandlung in Luft aufgelöst hatte.

Aber: Man kann Läuse und Flöhe haben. Meine Angststörung hat mit Hashimoto wohl nichts zu tun, obwohl ich auf die Hormonbehandlung natürlich große Hoffnungen gesetzt hatte. Vielleicht wurde Hashimoto sogar durch den Stress der Angststörung ausgelöst, vielleicht wurde umgekehrt die Angststörung durch die hormonelle Verschiebung losgetreten und hat sich verselbständigt - wer weiß...

Liebe Grüße
Christina

30.03.2008 18:13 • #13


Hallo Christina, habe gerade Deinen Eintrag an Ron gelesen. Ich geb´Dir total recht, ich hatte nie was an der Schilddrüse und vielleicht hat die Angst diese Erkrankung u.U. ausgelöst. Ich warte immer noch aufs Ergebnis.

Lg Annabelle

30.03.2008 18:22 • #14


Hallo ihr beiden!
Erstmal vielen Dank dass ihr euch etwas Zeit genommen habt.
Über die Sachen die mit der Schilddrüse zusammenhängen bin ich eigentlich recht gut aufgeklärt, (Oma hat auch keine Schilddrüse mehr und lebt auch ganz normal mit Hormonen) hab allerdings die Sache etwas aus dem Auge verloren (Mir gings mal ne Zeit lang wieder recht gut und durch den letzten Befund: Werte in Ordnung! ). Die T3 und T4 Werte sind durch den Schilddrüsenexperten untersucht worden und waren auch ok. Bei der letzten Blutuntersuchung wurden ebenfalls alle Werte untersucht und waren auch wieder ok. Dadurch bin ich halt von der Sache wieder weggekommen. Bin hauptsächlich wieder zum Arzt hin wegen den schweren Beinen und das Kribbeln überall, was mir wieder schöne
Ich wäre wirklich dankbar darüber wenn ich jetzt endlich mal einen Befund in die Hand bekomme mit einer Schilddrüsenerkrankung. Das klingt zwar hart, aber ich komme mir auch irgendwie vor wie so ein Simulant der dauernd zum Arzt rennt. Habe da zwar einen großen Vorteil weil meine Mutter dort arbeitet, aber trotzdem irgendwie peinlich. Werde mich aber sehr wahrscheinlich wieder an meinem Therapeuten wenden, der mich wieder aufbauen kann! Das hat mir letztes Jahr wirklich sehr viel geholfen und das kann ich nur jedem empfehlen! Weiß ja nicht ob jemand von euch schonmal eine Therapie gemacht hat!?

Schöne Grüße Ron

30.03.2008 18:50 • #15


Christina
Zitat von Ron86:
Weiß ja nicht ob jemand von euch schonmal eine Therapie gemacht hat!?
*lach* Leider so ziemlich alle möglichen...

30.03.2008 20:03 • #16


ok das hört sich ja nicht so toll an.
naja könnte mir aber vorstellen dass dieses forum hier wohl dein
bester therapeut ist. ist ja wirklich sehr informativ.
hat auch lange bei mir gedauert dass ich mich mal anmelde in so einem forum hier, aber ich halte es doch irgendwie für sinnvoll.

30.03.2008 21:45 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

So, den TSH-Wert hab ich schonmal. Der ist erhöht. Liegt bei 4,9. Auf die fT3 und T4 Werte muss ich noch warten. Alles andere ist wohl in Ordnung!

31.03.2008 13:14 • #18



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