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benzo

benzo
Mitglied

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ich bin leider wieder in einer Phase, in der ich fast permanent Angst habe und ich weiß einfach nicht mehr weiter.

erstmal ging es los mit der Angst vor Krebs, hatte dann kein Appetit mehr durch dieser Angst und jetzt hab ich mega Angst bekommen meinen Appetit nicht mehr wieder zu kriegen.

leider bin ich schon immer ein sehr dünner Typ gewesen und hatte Schwierigkeiten mit dem zunehmen und jetzt bin ich noch in dieser Angstspirale gefangen.

es ist ungefähr so: ich kriege Angst davor noch mehr abzunehmen und dadurch verschwindet dann vermutlich auch mein ganzer Appetit und dadurch krieg ich noch mehr Angst und noch weniger Appetit. ich weiß einfach nicht wie ich da wieder raus kommen soll.

hinzu kommt noch, dass ich eine stark Körperliche Arbeit ausübe und ich da auch noch viele Kalorien verbrenne.

ich weiß nicht wie ich aus der Situation raus kommen soll. sobald ich essen sehe kriege ich sofort die Angst das ich es nicht schaffe es aufzuessen. ich muss es immer in mich hineinzwingen mit trinken nebenbei. ich möchte doch einfach normal leben und zu nehmen.

die Angst noch weiter abzunehmen ist bisher die schlimmste Angst die ich je hatte.

wie komme ich hier wieder raus? ich hab auch das Gefühl das ich der einzige bin mit diesem Problem.

sonst kannte ich es nur das man eher Angst hat zuzunehmen und deswegen BEWUSST nichts isst. ich möchte ja aber zunehmen und so viel essen wie es geht aber es klappt nicht mit dieser kack Angst.

ich hoffe ihr könnt mir vielleicht irgendwie weiter helfen das kann doch nicht mehr so weiter gehen….

01.03.2026 x 1 #1


11 Antworten ↓


benzo
und dann kommen noch die ganzen anderen Symptome, wie Herzrasen, Herzklopfen usw. das macht alles auch noch schlimmer ich komme fast gar nicht mehr zu ruhe und bin permanent unter Strom

#2


A


Appetitslosigkeit durch Angst

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F
Also ich war damals auch in so einer Situation und hab mich dann auf eine Krisenstation einweisen lassen.
Es gibt einfach einen Punkt an dem man sich Hilfe suchen muss sonst geht man vor die Hunde.
Bei mir hat die Angst praktisch den Hals zugemacht und ich konnte nix mehr festes zu mir nehmen.
Das war der Punkt wo ich mir gesagt habe bis hierher und nicht weiter!
Der ganze Wahnsinn und dann auch nix mehr essen können.
Wichtig ist das du zur Ruhe kommst und da ist so eine Krisenstation etwas ganz tolles.
Einfach mal für ein paar Wochen Ruhe und mit den Ärzten sprechen was man tun kann um diesen Irsinn zu stoppen.
Wir können dir da leider nicht helfen...da braucht man Profis/Fachärzte.
Du merkst ja selber wie das alles immer mehr eskaliert und das du jemanden brauchst der dir da raushilft.
Familienangehörige sind mit so etwas einfach überfordert und eine Beziehung hält so etwas auch nicht lange aus.

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benzo
@Faultier ich kann leider jetzt nicht einfach so für paar Wochen auf eine Station….
brauche erstmal nen Festvertrag bei meiner Arbeit damit ich das machen kann ohne Sorgen zu haben

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benzo
kann der Körper es eigentlich „verlernen“ Hunger oder Appetit zu kriegen?

#5


Tobbi
@benzo Mir ging es vor zwei Jahren, als meine psychosomatischen Beschwerden angefangen haben, ganz ähnlich wie dir. Ich habe mir damals auch sehr viele Gedanken gemacht und hatte große Angst, dass etwas Ernstes wie Krebs dahinterstecken könnte. Ich habe unzählige Untersuchungen hinter mir. Durch die Angst hatte ich kaum Appetit und habe auch abgenommen – zumal der Körper bei dauerhafter Anspannung ohnehin viel mehr Energie verbraucht.

Was mir letztendlich wirklich geholfen hat, war eine Therapie, viele Gespräche mit meinem Hausarzt, Meditation, progressive Muskelentspannung, Sport und auch ein wichtiger Mensch an meiner Seite 🌸.

Vielleicht wäre eine Therapie bei einem Therapeuten ja auch etwas für dich. Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen und versuche, den Kopf nicht in den Sand zu stecken.

Wenn du Fragen hast, kannst du jederzeit gerne fragen – wirklich egal was 😊

x 2 #6

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benzo
@Tobbi erstmal viel dank für deine liebe Antwort.

ich hab auch schon oft überlegt eine Therapie anzufangen, weiß jedoch gar nicht wie ich das ganze angehen soll und irgendwie traue ich mich das auch überhaupt nicht.

ich hab so eine Angst das mir diese Therapie nichts bringen wird und ich dann einfach der Hilflosigkeit ausgesetzt bin.

ich weiß echt nicht was ich tun soll.
ich bin auch noch so jung und hab Ziele im Leben aber wie soll ich die denn in so einem Zustand erreichen.
das macht mir echt Sorgen.

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Tobbi
Du brauchst keine Angst vor einer Therapie zu haben. Wenn du einen Therapieplatz bekommst und die Chemie zwischen dir und dem Therapeuten stimmt, dann versuche, dich darauf einzulassen und dranzubleiben.

Ich selbst dachte am Anfang auch, dass mir eine Therapie nichts bringen würde, aber heute bin ich sehr froh, dass ich diesen Schritt gegangen bin.

Ja, du hast Angst — und damit bist du nicht allein, vielen hier geht es genauso. Aber gib dein Leben nicht auf und hol dir die Hilfe, die du verdienst. Du bist noch so jung und hast noch viele Ziele und Träume, die darauf warten, von dir erreicht zu werden.

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benzo
@Tobbi wie lange hat es denn bei dir gedauert bist du Verbesserungen gesehen hast?

ich hatte sogar mal so eine Angstphase und hab es dann quasi von alleine da raus geschafft, obwohl diese sehr sehr extrem war.

diesmal fühlt sich die Angst komplett anders an. ich aber kann auch nicht genau sagen was sich daran so anders anfühlt. ganz komisch

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Tobbi
Ich war ein Jahr lang in Therapie und habe das erste Mal nach etwa sieben Monaten eine echte Verbesserung gespürt.
Versuch wirklich, einen Therapieplatz zu bekommen.
Gehst du denn noch deinen Hobbys nach?

x 1 #10


benzo
@Tobbi eher nicht aber ich muss auch sagen das ich zurzeit sehr wenig Freizeit habe da ich die meiste Zeit am arbeiten bin (Schichtarbeit) und deswegen ich auch am Wochenende eher gerne zur Ruhe komme und daheim bleibe.

oder ich versuche zumindest zur Ruhe zu kommen wenn diese blöde Angst nicht da wäre

x 1 #11


Tobbi
Zitat von benzo:
@Tobbi eher nicht aber ich muss auch sagen das ich zurzeit sehr wenig Freizeit habe da ich die meiste Zeit am arbeiten bin (Schichtarbeit) und ...

Versuche, wenn möglich dennoch deinen Hobbys nachzugehen.

#12


A


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Dr. Christina Wiesemann
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