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Sonja77
Glaub mir auch ich hadere immernoch mit mir selbst weil ich immernoch immense Panik vorm Herzinfarkt habe obwohl ich so wirklich alles an Herzuntersuchungen gemacht habe wo man machen kann

x 1 #21


F
Zitat von DerStrolch:
Darf man Fragen unter was genau Sie leiden bzw auch ihre Symptome? Ich bin froh, das jemand mir sagt das dies normal ist, weil ich echt am Verzweifeln bin, ich möchte einfach nur wieder der alte sein aber ich glaube das möchte jeder in dieser Situation.


Ja,es fühlt sich an wie die Hölle aber es ist wirklich ganz normal.

Ich litt unter starken Panikattacken: zittern,nicht mehr denken könne,sich nicht mehr bewegen können,nicht mehr sprechen können.
Wie versteinert sein.
Oder: Die Beine schlugen unkontrolliert aus.Weinkrämpfe.Depersonalisierung,das ganze Programm....
Ich bin vor Angst auf dem Boden rumgekrochen,es war wirklich schlimm.
Durch die Depressionen dachte ich,das wäre das Ende.

Ich ging schliesslich freiwillig in die Psychiatrie,2 Monate war ich dort.
Wurde dort (nachdem Konfrontation nicht funktionierte) auf ein Medikament eingestellt.
Es war eine schwere Zeit aber ich hab sie überstanden.


Das kann aber bei Dir ganz anders sein.


Was wir jedoch alle gemeinsam haben: lernen,die Krankheit zu akzeptieren.
Und dass es keine Schande ist,wenn man "schwach" ist.
Die Angststörung eine Zeitkrankheit.
Wir leben in einer Leistungsgesellschaft und da geraten sensible Menschen schnell unter die Räder.

x 1 #22


A


Angststörung & Panikattacken oder evtl was anderes

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DerStrolch
Zitat von Ewigeangst:
Glaub mir auch ich hadere immernoch mit mir selbst weil ich immernoch immense Panik vorm Herzinfarkt habe obwohl ich so wirklich alles an Herzuntersuchungen gemacht habe wo man machen kann


Wie genau veräußert sich das bei dir? Und was genau hast du durchführen lassen und warum hast du überhaubt eine Herzneurose?

Zitat von Flame:

Ja,es fühlt sich an wie die Hölle aber es ist wirklich ganz normal.

Ich litt unter starken Panikattacken: zittern,nicht mehr denken könne,sich nicht mehr bewegen können,nicht mehr sprechen können.
Wie versteinert sein.
Oder: Die Beine schlugen unkontrolliert aus.Weinkrämpfe.Depersonalisierung,das ganze Programm....
Ich bin vor Angst auf dem Boden rumgekrochen,es war wirklich schlimm.
Durch die Depressionen dachte ich,das wäre das Ende.

Ich ging schliesslich freiwillig in die Psychiatrie,2 Monate war ich dort.
Wurde dort (nachdem Konfrontation nicht funktionierte) auf ein Medikament eingestellt.
Es war eine schwere Zeit aber ich hab sie überstanden.


Das kann aber bei Dir ganz anders sein.


Was wir jedoch alle gemeinsam haben: lernen,die Krankheit zu akzeptieren.
Und dass es keine Schande ist,wenn man "schwach" ist.
Die Angststörung eine Zeitkrankheit.
Wir leben in einer Leistungsgesellschaft und da geraten sensible Menschen schnell unter die Räder.


Ja ich bin auch sensibel, äußerlich eher nicht aber innerlich bin ich das schon immer und ich denke viel nach. Ich möchte immer alles richtig machen aber leider geht das meist daneben. Ich gehe ab nächsten Monat in eine Tagesklinik und hoffe ich finde zur alten Stärke zurück.

x 1 #23


F
Zitat von DerStrolch:
Ja ich bin auch sensibel, äußerlich eher nicht aber innerlich bin ich das schon immer und ich denke viel nach. Ich möchte immer alles richtig machen aber leider geht das meist daneben. Ich gehe ab nächsten Monat in eine Tagesklinik und hoffe ich finde zur alten Stärke zurück.


Das ist doch schonmal eine gute Idee!

Ja,wir wollen immer alles richtig machen und dabei setzt man sich dermassen unter Druck,dass irgendwann nichts mehr geht.

Du wirst schon wieder zu Dir zurückfinden,keine Sorge.
Es ist nur eine Frage der Zeit.

x 1 #24


Sonja77
Also,der Grund weshalb ich genau an einer Herzneurose leide weiss ich leider nicht..habe keine Herzkrankheiten in der Familie und hatte auch selbst nie Probleme damit...wahrscheinlich ist es aufgrund meiner Symptome die von Herzrasen zu hohen Puls zu hohem Blutdruck über schmerzen in der linken Brust,stechen wie blitzartig in der linken Brust..brennen beim Brustbein...alles heftige Symptome die aufs Herz deuten...ich habe viele ekgs machen lassen.belastungs EKG...langzeitekg über 30 Tage lang... Herzultraschall ein EKG in 3d und ein herz CT....mehr geht echt nicht mehr.und alles mehr als perfekt rausgekommen....die Angst ist immernoch da aber ich bin nichtmehr bereit mich von dieser Angst kaputt machen zu lassen...es reicht...ich bin echt am Nullpunkt angekommen als ich nicht Mal mehr dazu fähig war mir etwas zu kaufen weil ich gedacht habe es ist rausgeworfenes geld ich werde eh einen Infarkt erleiden also brauche ich nichts mehr....im dem Moment hatt es Klick gemacht in meinem Kopf und ich habe angefangen zu kämpfen für ein normales Leben...mein Leben ich will es zurück haben und werde alles daran setzen dass ich es schaffen werde...dass heißt momentan nicht locker lassen die Symptome akzeptieren und lernen damit zu leben sie gehören im Moment zu mir und desto mehr ich sie akzeptiere desto weniger wird die Angst davor...ich habe noch einen weiten steilen weg vormir aber ich werde kämpfen ich stehe noch am Anfang aber bin bereit der Angst ins Auge zu schauen und ihr die Stirn zu bieten....ob ich es jemals schaffen werde dass weiss niemand aber ich werde nicht locker lassen denn ich will mein altes Leben wieder haben...dass leben ist echt zu schade um es so wegzuwerfen an eine Angst vor etwas was nicht existiert

x 1 #25


DerStrolch
Zitat von Ewigeangst:
Also,der Grund weshalb ich genau an einer Herzneurose leide weiss ich leider nicht..habe keine Herzkrankheiten in der Familie und hatte auch selbst nie Probleme damit...wahrscheinlich ist es aufgrund meiner Symptome die von Herzrasen zu hohen Puls zu hohem Blutdruck über schmerzen in der linken Brust,stechen wie blitzartig in der linken Brust..brennen beim Brustbein...alles heftige Symptome die aufs Herz deuten...ich habe viele ekgs machen lassen.belastungs EKG...langzeitekg über 30 Tage lang... Herzultraschall ein EKG in 3d und ein herz CT....mehr geht echt nicht mehr.und alles mehr als perfekt rausgekommen....die Angst ...


Nimmst du irgendwelche Medikamente? Darf man fragen wie alt du bist? Bei mir war das genauso ich habe Herzangst seit dem ich zum ersten Mal ziemliche Herzstiche hatte. Ich habe sie auch jetzt noch das nervt total.

#26


Sonja77
Ja ich nehme Medikamente da es bei mir einfach nicht mehr anders ging.und die helfen auch ein wenig aber die meiste Arbeit müssen wir selber machen...ich bin 40 und starke Raucherin....trotzdem habe ich ein infarktsrisiko wo gleich null ist...mein Herz ist zu 100% gesund...beim CT hatt man jede einzelne noch so kleine koronarkranzgefäss gesehen und alle wirklich alle sind perfekt sauber glatt und frei von jeglichem Kalk und anderen Ablagerungen...einen besseren Bericht gibt es nicht ein gesünderes Herz gibt es nicht...also dann Schluss mit dem Mist......ich hoffe dass ich die Kraft haben werde um es durchzustehen

x 2 #27


DerStrolch
Zitat von Ewigeangst:
Ja ich nehme Medikamente da es bei mir einfach nicht mehr anders ging.und die helfen auch ein wenig aber die meiste Arbeit müssen wir selber machen...ich bin 40 und starke Raucherin....trotzdem habe ich ein infarktsrisiko wo gleich null ist...mein Herz ist zu 100% gesund...beim CT hatt man jede einzelne noch so kleine koronarkranzgefäss gesehen und alle wirklich alle sind perfekt sauber glatt und frei von jeglichem Kalk und anderen Ablagerungen...einen besseren Bericht gibt es nicht ein gesünderes Herz gibt es nicht...also dann Schluss mit dem Mist......ich hoffe dass ich die Kraft haben werde um es durchzustehen


Was nimmst du genau? Bezahlt das CT eigentlich die Krankenkasse oder muss man das aus eigener Tasche zahlen? Ich bin am Überlegen, ob ich es nicht vorsichtshalber mache, obwohl eigentlich eine Angina Pectoris so gut wie ausgeschlossen ist aber man weiß nie...

#28


Sonja77
Ich weiss nicht ob es überall von der Krankenkasse übernommen wird.in meinem Fall wurde es übernommen da ich vom Kardiologen angemeldet wurde da er echt nicht mehr wusste wie er mir helfen kann und nur mit einem CT hatt man wirklich Gewissheit denn da sieht man mit dem Kontrast der dir gespritzt wird echt alles jede kleine Vene alles.....musst dich beim Kardiologen informieren

Ich habe mit meinem einfach riesen Glück er hatt sich echt immer sehr gut um mich gekümmert obwohl er von Anfang an sicher war dass ich kein infarktsrisiko habe ...er hatt immer zugehört und immer alles mögliche getan um mich zu beruhigen aber da dass nie richtig gelungen ist blieb halt nur noch der Gang zum CT ......hab ich übrigens auch vom Kopf machen lassen....man weiss ja nie

x 1 #29


DerStrolch
Also am Montag war ich beim Belastungs EKG, dort war alles in Ordnung nur die Herzfrequenz ist hoch bei mir gewesen, aber der Arzt meinte das dies durch meine Angst kommt habe dort auch wieder bei nen Ruhe EKG nicht still liegen können. Die Woche über ging es mir besser als sonst hatte nur noch wenig Schmerzen. Eben ging es dann wieder los hatte aufeinmal ein Gefühl als ob mein Herz komisch schlägt und flattert. Habe direkt eine Panikattacke bekommen mit abnormalem Schwitzen. Auch jetzt habe ich immer noch Herzschmerzen und nen Engegefühl. Ich dachte halt ehrlich es läuft besser aber dann aufeinmal kommt es wieder und ich habe das Gefühl es ist stärker als sonst. So ein schei....

#30


DerStrolch
Heute habe ich auch wieder den ganzen Tag ein brennen und schmerzen hinter der Brust ab und zu vibriert es auch komisch bin total in Panik, obwohl es mir echt besser ging die letzten Tage..jemand nen Rat?

#31


C
Wie geht es dir mittlerweile Strolch?

#32


D
Die Symptome sind mir alle bekannt die Angstörung/Panikattacken zeigen sich bei jedem anders bei mir was ne etwas breitere Palette an Symptomen aber das meiste davon ist verschwunden. Du solltest an deiner Therapie/Tagesklinik dranbleiben dann wird es dir schon viel besser gehen.

#33


DerStrolch
Ich melde mich nun nach 4 Monaten mal wieder zurück. Ich habe eine Psychotherapie angefangen und war beim Chiropraktiker. Der Chiropraktier hat festgestellt das ich ein Problem mit meiner BWS habe mit dem sogenannten Herzwirbel, man hat mich wieder eingerängt und es ging wieder. Meine Psychotherapie hat auch erfolg gehabt nach ein paar Wochen ging es mir wieder besser. Na klar leide ich immernoch unter einer Panikstörung nur ich bin nicht mehr Bettlegerich oder sonstiges. Seit 1 Woche habe ich mit starken Rückenschmerzen zu kämpfen die auch in meine Brust gehen. Habe seit dem wieder vermehrt Panikattacken und ich bekam ein neues komisches Symptom dazu. Es fühlt sich an als ob irgendwas ab und zu in meinem Körper von der Brust runtertropft. Sehr komisch aufjedenfall, werde mir die Tage nen neuen Termin beim Chiropraktiker holen um nochmal zu gucken.

#34


M

Angststörung, Panikattacken oder doch was anderes?

Hallo zusammen,
schon ca 2 Wochen lese ich hier still mit. Kurz zu mir. Bin W 38 Jahre alt, aus NRW, lebe zusammen mit meinem Lebensgefährten und unserem Kind.
Warum ich hier gelandet bin und ob ich hier überhaupt richtig bin, das weiß ich nicht. Allerdings habe ich bemerkt, dass ihr eine tolle Gemeinschaft seid.
Nun zu meinem "Problem".

Alles fing Ende Februar an, da hatte ich an einem Samstag Nachmittag plötzlich ganz starkes Herzrasen und dachte mein Puls fliegt aus dem Körper. So etwas hatte ich zuvor nie gehabt. Aus Angst, dass es was schlimmes sein könnte, wollte ich zum Arzt. Ich gehe sonst NIE zum Arzt! Ab in die Notfallpraxis. Dort angekommen, EKG und Blutuntersuchung. Alles war in Ordnung. Nach ca 5 std Dauer Anschluss ans EKG und Blutdruckgerät durfte ich Heim. Lt der Ärztin war es einfach eine Reaktion meines Körpers auf irgendwas, ohne organische Bemerkung. Ok, alles war gut. Ich war daraufhin 2 Wochen krank, weil ich ebenfalls nochmal zum Kardiologen gegangen bin. Dort Ultraschall gemacht und das Herz pumpt regelmäßig und kräftig. Also alles gut.

Ich muss dazu sagen, dass mein Vater mit 47 Jahren seinen ersten Herzinfarkt erlitten hatte. Dann 15 Jahre später (vor 4 Jahren) dann letztendlich eines Morgens an plötzlichen Herztod verstorben ist. Er hatte ständig was mit Stent setzen, Arterienverkalkung etc. Meine Mama ist im Alter von 51 Jahren an Lungenkrebs verstorben. Das liegt jetzt 11 Jahre zurück.

Jedenfalls ging es mir 2 Wochen danach ganz gut, alles war normal. Nun fing ich wieder an zu arbeiten. Durch corona arbeite ich nun seit Monaten im Homeoffice. Allerdings merkte ich schnell, dass ich nach Feierabend einfach kaputt war. Es verging kein Tag wo ich mich nicht hinlegen musste. Mein Körper fühlte sich schwer an, ich war einfach kaputt. Dann nach 1,5 Wochen, an einem
Donnerstag ging das Theater wieder los. Ich hatte einen Orthopäden Termin weil mir der Rücken so weh tut. Ich fuhr mit dem Auto hin. Schon die Hinfahrt fühlte sich schlecht an. Meine Beine waren wie gummiartig, meine Sehkraft war eingeschränkt (wie durch nen Film) ich war selbst wie in einem Film. Es fühlte sich nichts real an.

Der Arzt war eine große Katastrophe aber das ist nun auch egal. Als ich dann zuhause ankam, begann mein Herz wieder an "auszurasten". Mein Blutdruck war bei 160/110. Puls 146. Aus Angst bin ich zu meiner Hausärztin gerannt. Sie direkt EKG gemacht, alles war ok. Sie verschrieb mit Betablocker gegen das Herzrasen. Das war am 25.3.! Ab den darauffolgenden Tag war ich platt. Ich hatte keine Kraft aus dem Bett zu steigen, mein Kopf war wie benebelt, ständig innere Unruhe, zittrige Beine, kein Appetit, sobald ich was im Mund hatte, wurde mir übel. Ich habe einen Hund und nicht mal auf den hatte ich Lust. Meine Tochter und mein Partner haben alles übernommen was ich eigentlich immer gemacht habe.

Ich wollte raus aber alles war so komisch. Mein Kopf wie in Watte gepackt. Ständig unter Strom gestanden, dass ja was passieren könnte. Ich könnte umkippen, schwarz vor Augen werden. lieber ins Bett und in "Sicherheit" sein. Diese Zeit ging bis nach Ostern. Ab und an war ich aufgestanden, das nötigste gemacht und wieder ins Bett. Meine Hausärztin empfahl mir Baldrian gegen die innere Unruhe. Och Gott, bin eingeschlafen und mitten in der Nacht wurde ich wach und der ganze Körper war am vibrieren. Also weg damit. Ich nehmen nicht außer mittlerweile eine halbe Betablocker am Abend weil mein Blutdruck teilweise richtig im Keller war. Also von 2 x 1 am Tag, runter auf 0,5 x am Abend. Organisch wurde bisher das Herz geprüft, Blutbild gemacht, HNO und halt ein erneuter Besuch bei einem anderen Orthopäden. Dieser Verschrieb mir Krankengymnastik für den ganzen Rücken und sagte, dass diese Symptome auch von der Halswirbelsäule ausgelöst werden können. Die Krankengymnastik beginnt allerdings erst Ende April.

Eine Situation war auch gewesen, dass ich unbedingt zu Fressnapf wollte um den Hund mit leckerchen zu versorgen. Als wir an der Kasse standen, kam plötzlich vom Nacken her eine unangenehme Wärme, worauf ich das Gefühl hatte, ich muss da raus. Ich war danach durcheinander und dachte wieder, dass irgendwas schlimmes passiert. Ab zum Arzt. Erneut EKG, alles wieder ok. Daraufhin viel das Wort Panikattacke seitens meiner Ärztin. Jetzt am Mittwoch werden es 14 Tage nach meinem letzten Besuch bei ihr sein und da wollen wir evtl darüber sprechen (je nachdem wie es mir gehen wird) ob ich ggf eine Überweisung zum Psychologen erhalten soll.

Warum ich diesen Text hier geschrieben habe ist, dass ich gerne von euch Betroffenen wissen würde, ob ihr die körperlichen Symptome wie:
Zittern, Körperschmerzen (mal Bauch, Brust, Rippe. ) Unwohlsein im Kopf, Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit, manchmal eine Sehkraft wie durch einen Nebel kennt. Es gibt auch klare Momente am Tag aber oft kommt dieses unrealistische zum Vorschein was mir schon etwas Angst macht.

Da meine Eltern ja sehr früh verstorben sind und ich eigentlich immer "normal" funktioniert habe, frage ich mich, ob mich jetzt nicht psychologisch etwas einholt? Was auch noch in naher Vergangenheit (Weihnachten rum) geschehen ist, ist dass mein einziger Bruder an einer Lungenembulie erkrankt ist. Aktuell ist er in Behandlung.
Also familiär (krankheitsbedingt) gesehen, hab ich leider keinen Glücksgriff gehabt Sad
Ich danke jedem einzelnen für eine evtl Antwort und Ganz viel Gesundheit.

#35


J
Hallo ich kann dir aus meiner Sicht versichern das deine Symptome psychisch/stressbedingt sind. Nach einer sehr stressigen Zeit Beruflich und Privat hatte ich es ähnlich.
Totale Erschöpfung, Benommenheit,keine Luft, Lichtempfindlichkeit, Unruhe, Herzrasen,Kribbeln in den Beinen uvm...
Ich hatte aber selbst schnell das Gefühl das es psychisch ist.
Das ging vor ca. 1 Jahr los und es wird langsam wieder besser.
Lg

x 1 #36


M
Guten Morgen,
ich danke dir sehr für deine Antwort.
Du bestätigst mir das Unwohlsein Smile

Ich merke, dass es mir etwas besser geht. Jedenfalls körperlich. Das "bekloppte" sehen kommt öfters am Tag durch aber ich bin in Stande schon mehr tagsüber zu machen. Konzentration ist allerdings gleich 0. An arbeiten ist aktuell irgendwie nicht zu denken.

Ich habe auch an die Psyche gedacht aber es macht mir Angst, dass die Psyche dem Körper solche Veränderungen vorspielen kann. Unglaublich. Eigentlich dachte ich immer, ich bin eine starke Person, mich bringt nichts so schnell aus der Bahn.

Und du hast es schon seit 1 Jahr? Bist du in psychologischer Therapie oder kämpfst du dich da alleine durch?
Mir fehlt die Vorstellungskraft dazu wie einem ein Psychologe helfen könnte? Durch reden? Psychologische Medikamente machen mir irgendwie schon Angst, wenn ich manchmal lese was die für Nebenwirkungen haben können oder die Abhängigkeit...

#37

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J
Ich versuche mich alleine ohne Medikamente wieder in die Spur zu bringen. Ich weiß ja das es bei mir durch zu viel Stress und negative Leben Gedanken einfach so kommen musste.
Ich habe gemerkt das ich alles ein bisschen positiver und lockerer sehen muss. Die Symptome annehmen und versuchen sich abzulenken. Wenn man Tage hat wo es einem nicht gut geht macht man einfach weniger.
Bei mir ist eigentlich von den Symptomen nur noch Müdigkeit und Unruhe übrig. Oft bin ich total müde kann mich aber nicht entspannen weil ich innerlich unruhig bin.

x 1 #38


M
Die innere Unruhe ist ein schweres Problem. So sehe ich es jedenfalls. Es schränkt mich am Tag ein. Heute hab ich eine Überweisung zum Psychiater bekommen und Tabletten
Citalopram. Weiß gar nicht ob ich diese nehmen soll. Hab jetzt nicht überwiegend schlimmes von gehört, allerdings kämpfe ich mit mir selbst, ob ich es nicht aus so aushalten kann. Kenne zwei Personen persönlich, denen die wohl sehr gut helfen, ohne jegliche Nebenwirkungen. Aber die Bedenken sind nun mal da.
Wie äußert sich deine innere Unruhe eigentlich? Also was spürst du?

#39


J
Innere Unruhe merke ich immer wenn ich eigentlich entspannen könnte. Z.b fällt es mir schwer ein Buch zu lesen oder einfach einen Film komplett anzuschauen. Ich erwische mich immer das ich gleichzeitig auf Handy oder Tablett surfe oder öfters aufstehe und rumlaufe oder so. Obwohl ich Zeit habe alles ganz in Ruhe zu machen, mache ich manchmal drei Sachen gleichzeitig und nicht nacheinander.
Ich spüre manchmal unruhig Beine und tiefes Atmen bei Ruhe.

#40


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Dr. Christina Wiesemann
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