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Z
@Moelli80
Aber möchte man denn wirklich das etwas gefunden wird ? Also klar, ich habe ja selber manchmal die Hoffnung gehabt es sei jetzt der Gang zum Arzt und wird xyz gefunden und dann endlich behandelt. Andererseits bin aber auch froh zu hören das ich gesund bin. Am Ende ist es die Angst die mir den Streich spielt.
Und an Tagen an denen es mir schlecht geht bin auch fest davon überzeugt das man etwas finden wird.
Was mich in der Regel gut ablenkt ist lesen (außer ich habe gerade seh Störungen).
wenn ich mich nicht voll darauf konzentriere bekomm ich nichts mit vom Buch, bin ich allerdings vertieft im lesen bleiben mir keine Gedanken für meine Ängste übrig.

02.11.2022 20:20 • #21


Dennis1312
Zitat von Zomgo:
@Dennis1312 Ja das kuriose ist ja auch das ich weiß, sobald ich bei einem Arzt war ist es wie Energie getankt zu haben. Ich komme in der Regel gut ...

Ja so ist es auch. Man hofft auf ne harmlose Diagnose die sich ganz leicht in den Griff kriegen lässt. Aber so ist es nicht man ist körperlich gesund fühlt sich aber alles andere wie gesund.
Ist einfach anstrengend und zäh. Finde es auch irgendwie schade dass man in dem 1 Leben was man hat sich mit sovielen Symptomen rumärgern muss.
Das Leben ist eigentlich viel zu kostbar für solche Ärger

02.11.2022 20:22 • #22


A


Angststörung mit großer Symptompalette

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Moelli80
Zitat von Zomgo:
Aber möchte man denn wirklich das etwas gefunden wird ? Also klar, ich habe ja selber manchmal die Hoffnung gehabt es sei jetzt der Gang zum Arzt und wird xyz gefunden und dann endlich behandelt

Ja die Hoffnung habe ich manchmal. Was kleines was übersehen wurde, gibt Antibiotika und weg.
Die Ängste drehen sich leider oft auf Krebs und die Diagnose wünsche ich mir natürlich nicht.

Das mit der Sehstörung hab ich auch ab und zu, deswegen war ich beim augenarzt und der schickte mich halt zum Neurologen.
Nun warte ich das MRT mal ab und hoffe dort ist nichts schlimmes.
Muss dazu aber noch sagen, bin vom Kontastmittel nicht begeistert, weil ich natürlich mal wieder gegoogelt habe und prompt dachte ich, was ist wenn was mit meinen Nieren ist.

Man steigert sich aber auch selbst oft da rein.

02.11.2022 20:34 • #23


M
Zitat von Zomgo:
Hallo Zusammen, Kurz zu mir, ich bin 27 Jahre alt M und leide seit Anfang des Jahres an Panikattacken und Psycho somatischen Funktionsstörungen. ...


Ich finde mich in deinen Zeilen auch ziemlich stark wieder. Selbst hatte und habe ich ebenfalls zig verschiedene Symptome, die mir ständig Angst vor irgendwelchen Arten von Krebs gemacht haben. Das Ganze geht mittlerweile seit zwei Jahren so. Es kommen auch immer wieder neue Symptome auf, aber ich gehe nicht mehr zum Arzt deswegen.

Ich versuche immer wieder rauszuzoomen und mich selbst von aussen zu betrachten. Dann Frage ich mich: Wie wahrscheinlich ist es dass ein neues Symptom nun wieder Mal von meiner Psyche empfunden ist oder ich nun wirklich etwas Körperliches habe? Meistens leuchtet mir dann ein, dass es wieder nur die Psyche sein kann.

Dennoch gibt es manchmal Tage an denen man mehr zweifelt als an anderen. Befürchte das wird auch nie komplett weggehen. Aber je länger man es hat, desto besser kann man es einordnen.

02.11.2022 22:54 • #24


Dennis1312
Zitat von mojo_87:
Dennoch gibt es manchmal Tage an denen man mehr zweifelt als an anderen. Befürchte das wird auch nie komplett weggehen. Aber je länger man es hat, desto besser kann man es einordnen.

Absolut richtig dass sind vorallem die Tage an denen die Symptome besonders stark sind…

02.11.2022 22:55 • #25


Romana73
Guten Morgen die Herren
Ich habe meine Angststörung seit 2007 und dazu kam dann natürlich eine Hypochondrie durch das viele googeln. Ich hatte schon jede schlimme tödliche Erkrankung die es gibt, natürlich nur in meiner Einbildung aber mit real spürbaren Symptomen. Auch ich war und bin es phasenweise immer noch Dauergast beim Arzt.
Es ist schon komisch, dass die Symptome besser sind, wenn ein Arzt in der Nähe ist, findet ihr nicht auch.
Ich habe die Panikattacken hinter mir, aber Symptome der Angststörung sind mein ständiger Begleiter. Für mich war klar, ich lasse mich nicht von meiner Angststörung beherrschen und dadurch in meiner Lebensfreiheit einschränken. Ich habe weiterhin alles gemacht wozu ich Lust hatte, auch wenn mich die Angsthexe fest im Griff hatte. Ich habe mich für einen Kletterkurs angemeldet und bin seit dem regelmässig in der Kletterhalle. Es ist für mich gut, dass ich mich da nur auf das Klettern oder Sichern konzentrieren muss und somit die Symptome in den Hintergrund gestellt werden. Wichtig ist jedenfalls, dass ihr euer Leben nicht zurückstellt und nur noch auf Rückzug geht, das verselbstständigt sich sehr schnell und ihr verlässt dann das Haus gar nicht mehr!
Es gibt da eine Broschüre über Angst- und Panikstörungen, welche 10 Verhaltensregeln hat und diese habe ich ständig bei mir und lese sie, wenn ich an meine Grenzen komme. Wir Ängstler sind sehr gut ärztlich abgeklärt und darum müssen wir lernen, den Ergebnissen dieser Abklärung zu vertrauen.

03.11.2022 07:53 • x 1 #26


Z
Zitat von Romana73:
Guten Morgen die Herren Ich habe meine Angststörung seit 2007 und dazu kam dann natürlich eine Hypochondrie durch das viele googeln. Ich hatte ...

Naja bei mir sind die Symptome sogar beinahe gänzlich weg wenn ich beim Arzt bin.. Hatte in dem Thema schonmal den Blutdruck erwähnt. Zuhause ist er fast immer erhöht bis Hoch, nur beim Arzt ist er nahezu perfekt wenn nicht sogar ein bisschen niedrig.
Schon Wahnsinn was der Körper einem da einen Streich spielt.
Ja das ein Igeln geht schneller als man denkt, aber zuhause fühlt man sich halt eben recht sicher bzw ich mich. Hatte mal eine Panikattacke beim Friseur und habe mich dann auch erstmal gut 2 Monate gesträubt dort wieder hin zugehen.
Seit ein paar Tagen habe ich wieder Stechen in der Brust, das hatte ich aber wirklich sehr lange nicht mehr. Muss sagen das mir das nach 2 Gängen zum Kardiologen allerdings keine Angst mehr macht, das ist halt so. Ich nehme grundsätzlich auch noch vollständig am Leben Teil, war in Freizeitparks, live Shows oder im Urlaub nur wandert vorher eine Angst mit der Begründung es könnte zu diesem Zeitpunkt ja irgendwas passieren.. Das ist echt schlauchend. Warst du schonmal in Reha bzw. Kur oder hast du in all der Zeit mal Medikamente genommen ?

03.11.2022 08:38 • #27


Romana73
Reha oder Kur war ich nicht, ich habe eine Verhaltenstherapie gemacht und mich gegen Medikamente entschieden.
Das mit der Angst im Vorfeld einer schönen Aktivität kenne ich sehr gut. Ich hatte mal eine Panikattacke beim Autofahren, war wirklich schlimm.

03.11.2022 08:58 • #28





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