scaredKitty
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ich befinde mich aktuell in einer akuten, sehr quälenden Angstspirale mit extrem starker innerer Unruhe und depressiven Phasen. Als Basistherapie nehme ich täglich 150 mg Venlafaxin. Um die akute Phase zu durchbrechen, nehme ich seit Kurzem als medizinische Notbremse 3-mal täglich 0,5 mg Tavor mit dem Plan, dieses nach einer Woche schrittweise wieder auszuschleichen. Zusätzlich zuckt seit ein paar Tagen mein Augenlid vor Stress, weswegen ich nun Magnesium einnehme.
Der Samstagvormittag (Der Lichtblick):
Am Vormittag ging es mir recht gut. Ich habe einen Spaziergang im Wald gemacht und dort Pflanzen und Pilze fotografiert. Die frische Luft und der Fokus auf die Natur taten mir gut, und mein Körper konnte sich ein Stück weit entspannen. Auch mein Appetit verhält sich aktuell sehr zyklisch: Tagsüber bringe ich vor Stress und Immunaktivierung kaum einen Bissen herunter und esse nur Kleinigkeiten, während der Hunger erst abends langsam wiederkommt, wenn das System runterfährt.
Der Nachmittags-Einbruch:
Gegen 15:45 Uhr brach die Stimmung trotz Tavor massiv ein. Es kam ein schwer zu beschreibendes, sehr unangenehmes und gedrücktes Gefühl über mich – so, als würde gleich etwas Schlimmes passieren. Zudem setzte eine starke Derealisation ein: Alles fühlte sich plötzlich völlig unwirklich und wie aus Watte an. Besonders merkwürdig war ein Gefühl der Alters-Regression: Ich fühlte mich plötzlich wieder hilflos wie ein Kind oder eine Jugendliche und hatte das Gefühl, mich damals schon einmal exakt so gefühlt zu haben. Nach etwa 30 bis 60 Minuten begann die Tavor-Dosis von 16:00 Uhr zum Glück, das Schlimmste wieder minimal abzufedern.
Hat noch jemand Erfahrungen mit diesen sehr starken und kaum auszuhaltenden Angstphasen?
Ich freue mich auf eure Antworten.
Nancy 🙂
• • 05.10.2026 x 1 #1
