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Tigerlilie

Tigerlilie
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Hallo, vielleicht könnt ihr mich etwas beruhigen oder habt Tipps für mich.

Ich bin leider ein sehr sensibler, empfindlicher und ängstlicher Mensch.
Seit meiner Kindheit habe ich eine Zahnarztphobie. Da ich im Mund auch extrem empfindlich bin und schnell einen Würgereflex habe, war auch das Zähneputzen für mich eine Qual. Dadurch hatte ich ziemlich schlechte Zähne.
Mit einer netten Zahnärztin und Hypnosebehandlungen habe ich meine Zähne dann in der Pubertät behandeln lassen.

Leider habe ich nun über 20 Jahre später aber mit den Spätfolgen zu kämpfen.

Ein Zahn muss nun raus und es wäre ratsam, dass ich mir da ein Implantat setzen lasse.

Das Problem ist nur, dass ich extreme Angst davor habe.

Ich hatte vor 2 Jahren eine Implantat-OP mit Sedierung, die für mich trotzdem retraumatisierend war (ist vielleicht übertrieben, aber fühlte sich für mich so an).

Ich habe trotz Sedierung Erinnerungen an die OP und die Tage danach waren für mich furchtbar, weil die Nähte mich dermaßen gestört haben, dass ich Panik hatte,.

Seitdem sind meine Zahnarztängste auch wieder schlimmer.

Das Schlimmste ist eigentlich noch, dass der Knochenaufbau nicht geklappt hat und mein Zahnfleisch sich dort nun stark zurück gezogen hat.
Also die ganze Quälerei umsonst. Auch dirt bei den alten Implantaten müsste noch einmal operiert werden.

Nach diesen ganzen Erfahrungen weiß ich ehrlich nicht, wie ich eine weutere OP psychisch überstehen soll.

Mein Gesundheitszustand ist im Moment auch nicht stabil. Ich habe sehr oft Migräne und/oder Erschöpfungszustände und schaffe kaum meinen Alltag.

Vielen Dank schon mal fürs Lesen.

02.09.2026 #1


31 Antworten ↓

Tigerlilie
Gegen eine Zahnbrücke spricht, dass der eine Nachbarzahn eine ziemlich schlechte Substanz hat als Pfeiler und der andere noch ganz gesund ist, also zu schade zum Beschleifen. Deshalb wurde mir zum Implantat geraten.

Vollnarkose wäre möglich, aber hatte ich noch nie und weiß nicht, wie ich sie vertrage.

Ich habe auch schon überlegt, mir im Vorfeld Tavor verschreiben zu lassen. Dass ich gar nicht erst so aufgeregt bin und danach auch was gegen die Panik da hab.
Aber iich habe trotzdem eine ganze Kaskade an Ängsten.

#2


A


Angst vor Zahn-OP

x 3


G
Wenn der Nachbarbarzahn sich nicht mehr als Brückenpfeiler eignet, wird der ja auch irgendwann mal raus müssen.
Wenn er denn sooo schlecht ist, hast du von dem auch nicht mehr lange etwas.
Heutzutage ist soviel möglich, einen Zahn wieder aufzubauen, damit er als Pfeiler dienen kann.
Langfristig betrachtet ist das keine gute Beratung und klingt leider sehr nach Geldschneiderei. Ich bin ohnehin gegen Implantate.

x 1 #3


Tigerlilie
Zitat von Gedeon:
Ich bin ohnehin gegen Implantate.


Leider gibt es manchmal keinen anderen Weg, wenn der Zahn nicht erhalten werden kann.

Entweder Mut zur Lücke, Brücke oder Implantat. Was anderes bleibt für den Zahn nicht mehr. Und jede Möglichkeit hat halt auch einige Nachteile.

Der Nachbarzahn ist Wurzelbehandelt und überkront. Wie stabil der als Brückenpfeiler wäre, kann ich nicht einschätzen. Ich hätte gedacht, der geht noch.

#4


Andrilg
@Tigerlilie Würde dir denn eine Behandlung mit Brücke gelingen ohne Panik? Durch Röntgen sieht man eigentlich recht gut, ob der wurzelbehandelte Zahn noch gut in Schuss ist. Klar ist es nicht super wenn man einen daneben noch sehr guten Zahn beschleift, aber der wird ja mit einer Krone abgedichtet. Eventuell wäre eine Brücke der Mittelweg von Lücke zu Implantat. Ich habe leider immer mehr die Erfahrung gemacht, dass die Zahnärzte immer das Implantat durchsetzen wollen. Eventuell wäre eine andere Meinung nicht schlecht. Ansonsten wäre dann doch die Vollnarkose eine Möglichkeit. Da bekommst du wirklich nichts mit. LG

x 1 #5


kaputtes0hr
Ich habe auch relativ große Zahnartztangst zumindest drücke ich mich immer solange vor Zahnartztbesuchen bis es garnicht mehr anders geht,
Der Hintergrund warum ist ähnlich wie bei dir, als Kind habe ich mich weitesgehend davor gedrückt mir die Zähne regelmäßig zu putzen und meine Mutter war da mit mir auch nicht Konsequent genug, genauso Zahnartzt besuche damals waren eine Qual es wurde auch damals sls ich Kknd war nie lokal Betäubt, für mich hat sich das immer wie so eine Art Bestrafung fürs nicht regelmäßige Zähne putzen angefühlt, nun gut. aufgrund dieser Fehlerziehung meiner Mutter bzgl. Zähne putzen habe ich auch schon trotz meiner "nur" 40 Jahren schon etliche
Zahn-OP's durch, Zähne ziehen, Wurzelbehandlungen, Implantate Krone oder Brücke setzen hatte ich bisher noch nicht hatte immer Glück bisher dass "nur" Weisheitszähne oder Backenzähne betroffen waren,
Das größte "Problem" ist dass mir unten auf beiden Seiten die mittleren Backenzähne fehlen auch da würden mir schon Brücken oder Implantate angeboten, allerdings muss ich sagen dass es mich nicht wirklich stört, dass diese beiden Zähne fehlen, also lassen wir das alles so wie es ist, ansonsten kann ich nur sagen meine bisher schlimmste Zahn-Op war tatsächlich die letzt anfang dieses Jahres und mit diesem Bsp. Kann ich dir evtl. ein wenig die Angst nehmen
und zwar war handelte es sich um eine WSR (Wurzelspitzenresektion) am letzten oberen Backenzahn rechtsseitig, welcher ein halbes Jahr zu vor schon mal auf herkömmliche Art Wurzelbehandelt wurde, also von oben durch den Zahn, allerdings schmerzte es nach einem halben Jahr wieder, daraufhin musste eine Wurzelspitzenresektion seitlich durch den Kieferknochen durchgeführt werden, ich war darauf mental 0 vorbereitet und zu alledem kam noch dazu das die Innenseite des Knochens kaum Betäubt war, außenseitig habe ich absolut nix mitbekommen, aber dann angefangen hat Innenseitig den Knochen zu bearbeiten hat es plötzlich während der Behandlung angefangen höllisch zu schmerzen, aber statt mich zu melden habe ich einfach ausgeharrt und habe die schmerzen solange über mich ergehen lassen bis er fertig war, er hat auch zwischendurch einmal kurz gefragt "haben sie Schmerzen?", aber ich war so voll im "Überlebensmodus" und im Adrenalinrausch dass ich nicht mal Gestikulieren konnte, ich konnte mich nicht mitteilen, so höllisce schmerzen waren das, gut das hört sich natürlich eher als nicht sehr hilfreich anstatt hilfreich an, aber jetzt kommt der Punkt auf den ich hinaus wollte, ich hab es gut überlebt und alles Ist innerhalb von 3 Monaten ordentlich verheilt (Knochenaufbau) alles wie es sein soll
Deswegen denke ich, ich mache mir oft mehr Kopf alls es sein muss

x 1 #6


Tigerlilie
Zitat von Andrilg:
Würde dir denn eine Behandlung mit Brücke gelingen ohne Panik?


Ich denke zumindest besser als die OP. Da wäre danach zumindest nichts schmerzhaft und keine Nähte im Mund,...

#7


Tigerlilie
@kaputtes0hr da hast du Glück, dass das so gut verheilt ist.

Bei mir lief bei der OP halt alles nicht so gut.
Mir musste Blut abgenommen werden für den Knochenaufbau. Das wusste ich vorher nicht und da ich schon so extrem aufgeregt war, war das alles andere als förderlich. Ich muss mich beim Blutabnehmen immer schon hinlegen, weil ich sonst umkippe, dann ist es nicht leicht, bei mir Blut zu finden. An der 5. Stelle hatten die dann endlich Blut gefunden und konnten die Kanüle für die Sedierung setzen. Da war ich nervlich schon total fertig durch Panik.
Dann wie gesagt, einiges trotz Sedierung mitbekommen, z. B. In Kiefer bohren, oder dass ich würgen musste, weil die Zunge hinten taub war,... (ich hatte bei Weisheitszahn-OPs schon Sedierung, da war alles gut, nix mitgekriegt).
Dann danach war das für mich schrecklich mit den Nähten am Gaumen usw. Dann der eklige Wundsekret- und Blutgeschmack noch dazu. Dann kam von dem Knochenmaterial wieder was raus. Hatte da auch in der Praxis angerufen, die meinten, sei normal. Tja, und dann hieß es später, dass der Knochenaufbau nicht geklappt hat. Kam Monate später immer wieder mal ein Knochensplitter dort aus dem Zahnfleisch. Und ich bin mit dem einen gesetzten Implantat auch nicht zufrieden. Das scheint direkt an einem Nerv zu sein. Wenn ich weine, dann merke ich mein Implantat. Kann auch nicht normal sein.
Ich hab einfach total Angst, dass diesmal wieder alles so ein Albtraum wird.

Von der Haltbarkeit wäre so ein Implantat halt besser als eine Brücke.
Ich bin ja auch noch recht jung. Wobei ein Implantat halt vielleicht auch nicht ewig hält.

x 1 #8


kaputtes0hr
Zitat von Tigerlilie:
@kaputtes0hr da hast du Glück, dass das so gut verheilt ist. Bei mir lief bei der OP halt alles nicht so gut. Mir musste Blut abgenommen werden für ...

Hmmmm. .... Ja das hört sich tatsächlich nicht sehr schön an

#9


Andrilg
@Tigerlilie Die Brücke hält normalerweise auch viele Jahre. Das Gute ist halt dass du das besser ertragen kannst und man nie weiß ob das Implantat klappt. Ich habe eines, das ist sehr gut, aber meine Brücke ist auch prima.

x 1 #10


M
also ich habe auch angst vor Zahnarzt und bei mir steht die nächste Zahnop an
Trigger

weil gegen meiner Osteoporose Kiefernekrosegefahr besteht.


mir hat bei den bisherigen Ops immer Tavor geholfen, ich habe am Abend davor und am morgen vor der Op 0,5Tavor genommen und hatte keine Angst.
wegen meiner Osteoporose ist es mit Implantaten sehr schwierig
ich habe deshalb eine herausnehmbare Teilprothese........ wollte ich nur gesagt haben.

#11


Malin2
Hol dir eine zweite Meinung und lass das vorhandene Implantat woanders überprüfen. Irgendwie klingt das nach Pfusch. Ich hab auch viel durch mit Zahnarzt und extrem Angst. Habe auch eine OP vor mir, wie ich das überlebe weiß ich noch nicht. Würde man die Lücke bei dir sehen? Solange es weiter hinten ist würde ich vermutlich eher die Lücke in Kauf nehmen.

x 2 #12


M
"Würde man die Lücke bei dir sehen? Solange es weiter hinten ist würde ich vermutlich eher die Lücke in Kauf nehmen. "

das sehe ich auch so,
hatte ich gestern vergessen zu schreiben

x 1 #13


Tigerlilie
Zitat von Malin2:
und lass das vorhandene Implantat woanders überprüfen.


Das ist schon die Zweitmeinung. Das sieht auch jeder Laie spätestens im 3D-Röntgenbild. Ich habe das gesehen, die Implantate sind nicht richtig umschlossen von Knochen, quasi nur zur Hälfte. Und dass das Zahnfleisch zurück gegangen ist, ist offensichtlich. Es handelt sich leider um Frontzähne.

Zitat von Malin2:
Würde man die Lücke bei dir sehen?

Bei dem jetzigen Zahn ist es nicht in dee Front. Wenn ich ganz breit lächle oder richtig den Mund aufmache beim Lachen würde man es sehen.

#14


Andrilg
@Tigerlilie wie genau möchte der Arzt bei den vorhandenen Implantaten vorgehen? Eventuell wäre ja eine Narkose sinnvoll wenn man gleich mehr zusammen richten muss?

#15


Tigerlilie
@Andrilg Das weiß ich nicht.

Ich habe am Dienstag ein Gespräch, wo wir entscheiden, was gemacht wird.

Die OP damals wurde von einem anderen Arzt durchgeführt. Das klang auch so ein bisschen mit, dass man eigentlich ungern was operiert, was vorher ein anderer gemacht hat.

Ich weiß auch nicht, ob mir das dann nicht zu viel ist, gleich wieder an mehreren Stellen Wunden und Schmerzen zu haben.

#16


Andrilg
@Tigerlilie Ok, dann wäre erst mal interessant was mit den bestehenden Implantaten gemacht werden soll. Hältst du es denn aus, wenn der andere Zahn erst mal rausgenommen wird ohne dass gleich ein Implantat reinkommt? Also nur mit lokaler Betäubung den kaputten Zahn ziehen?

#17

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Tigerlilie
Zitat von Andrilg:
Hältst du es denn aus, wenn der andere Zahn erst mal rausgenommen wird ohne dass gleich ein Implantat reinkommt? Also nur mit lokaler Betäubung den kaputten Zahn ziehen?


Ich denke schon. Bei den anderen beiden Zähnen ging das zumindest.

#18


Andrilg
@Tigerlilie das klingt doch schon mal recht gut, dann könnte der Zahn erst mal raus und die Entscheidung ob Lücke, Brücke oder Implantat hätte noch etwas Zeit. Gib doch Bescheid, wenn du mehr weißt über das weitere Vorgehen mit den bereits bestehenden Implantaten, eventuell kann man dann weiter überlegen

#19


Tigerlilie
Ich werde mir eine Liste mit meinen Fragen machen für Dienstag.

Mir kommt es auch riskant vor, ein Sofortimplantat an der Stelle zu setzen, wo jetzt der Zahn raus muss. Ich hab dort seit Jahren eine ganz minimale Entzündung an der Wurzelspitze. Eine Wurzelspitzenresektion kam aber nicht in Frage, weil der ganze Zustand der Wurzel nicht so gut war. Es war eigentlich schon länger klar, dass der Zahn nicht mehr ewig hält und als nächstes raus muss.

Im Internet steht, dass bei einem Sofortimplantat alles entzündungsfrei sein sollte.
Da werde ich auf jeden Fall nachfragen.

#20


A


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