Tigerlilie
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Ich bin leider ein sehr sensibler, empfindlicher und ängstlicher Mensch.
Seit meiner Kindheit habe ich eine Zahnarztphobie. Da ich im Mund auch extrem empfindlich bin und schnell einen Würgereflex habe, war auch das Zähneputzen für mich eine Qual. Dadurch hatte ich ziemlich schlechte Zähne.
Mit einer netten Zahnärztin und Hypnosebehandlungen habe ich meine Zähne dann in der Pubertät behandeln lassen.
Leider habe ich nun über 20 Jahre später aber mit den Spätfolgen zu kämpfen.
Ein Zahn muss nun raus und es wäre ratsam, dass ich mir da ein Implantat setzen lasse.
Das Problem ist nur, dass ich extreme Angst davor habe.
Ich hatte vor 2 Jahren eine Implantat-OP mit Sedierung, die für mich trotzdem retraumatisierend war (ist vielleicht übertrieben, aber fühlte sich für mich so an).
Ich habe trotz Sedierung Erinnerungen an die OP und die Tage danach waren für mich furchtbar, weil die Nähte mich dermaßen gestört haben, dass ich Panik hatte,.
Seitdem sind meine Zahnarztängste auch wieder schlimmer.
Das Schlimmste ist eigentlich noch, dass der Knochenaufbau nicht geklappt hat und mein Zahnfleisch sich dort nun stark zurück gezogen hat.
Also die ganze Quälerei umsonst. Auch dirt bei den alten Implantaten müsste noch einmal operiert werden.
Nach diesen ganzen Erfahrungen weiß ich ehrlich nicht, wie ich eine weutere OP psychisch überstehen soll.
Mein Gesundheitszustand ist im Moment auch nicht stabil. Ich habe sehr oft Migräne und/oder Erschöpfungszustände und schaffe kaum meinen Alltag.
Vielen Dank schon mal fürs Lesen.
• • 02.09.2026 #1
