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Hallo, vielleicht könnt ihr mich etwas beruhigen oder habt Tipps für mich.
Ich bin leider ein sehr sensibler, empfindlicher und ängstlicher Mensch. Seit meiner Kindheit habe ich eine Zahnarztphobie. Da ich im Mund auch extrem empfindlich bin und schnell einen Würgereflex habe, war auch das Zähneputzen für mich eine Qual. Dadurch hatte ich ziemlich schlechte Zähne. Mit einer netten Zahnärztin und Hypnosebehandlungen habe ich meine Zähne dann in der Pubertät behandeln lassen.
Leider habe ich nun über 20 Jahre später aber mit den Spätfolgen zu kämpfen.
Ein Zahn muss nun raus und es wäre ratsam, dass ich mir da ein Implantat setzen lasse.
Das Problem ist nur, dass ich extreme Angst davor habe.
Ich hatte vor 2 Jahren eine Implantat-OP mit Sedierung, die für mich trotzdem retraumatisierend war (ist vielleicht übertrieben, aber fühlte sich für mich so an).
Ich habe trotz Sedierung Erinnerungen an die OP und die Tage danach waren für mich furchtbar, weil die Nähte mich dermaßen gestört haben, dass ich Panik hatte,.
Seitdem sind meine Zahnarztängste auch wieder schlimmer.
Das Schlimmste ist eigentlich noch, dass der Knochenaufbau nicht geklappt hat und mein Zahnfleisch sich dort nun stark zurück gezogen hat. Also die ganze Quälerei umsonst. Auch dirt bei den alten Implantaten müsste noch einmal operiert werden.
Nach diesen ganzen Erfahrungen weiß ich ehrlich nicht, wie ich eine weutere OP psychisch überstehen soll.
Mein Gesundheitszustand ist im Moment auch nicht stabil. Ich habe sehr oft Migräne und/oder Erschöpfungszustände und schaffe kaum meinen Alltag.
Vielen Dank schon mal fürs Lesen.
• • 07.08.2026#1
5 Antworten ↓
Tigerlilie Mitglied
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Gegen eine Zahnbrücke spricht, dass der eine Nachbarzahn eine ziemlich schlechte Substanz hat als Pfeiler und der andere noch ganz gesund ist, also zu schade zum Beschleifen. Deshalb wurde mir zum Implantat geraten.
Vollnarkose wäre möglich, aber hatte ich noch nie und weiß nicht, wie ich sie vertrage.
Ich habe auch schon überlegt, mir im Vorfeld Tavor verschreiben zu lassen. Dass ich gar nicht erst so aufgeregt bin und danach auch was gegen die Panik da hab. Aber iich habe trotzdem eine ganze Kaskade an Ängsten. ☹
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#2
A
Angst vor Zahn-OP
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G
Gedeon Mitglied
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Wenn der Nachbarbarzahn sich nicht mehr als Brückenpfeiler eignet, wird der ja auch irgendwann mal raus müssen. Wenn er denn sooo schlecht ist, hast du von dem auch nicht mehr lange etwas. Heutzutage ist soviel möglich, einen Zahn wieder aufzubauen, damit er als Pfeiler dienen kann. Langfristig betrachtet ist das keine gute Beratung und klingt leider sehr nach Geldschneiderei. Ich bin ohnehin gegen Implantate.
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#3
Tigerlilie Mitglied
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Zitat von Gedeon:
Ich bin ohnehin gegen Implantate.
Leider gibt es manchmal keinen anderen Weg, wenn der Zahn nicht erhalten werden kann.
Entweder Mut zur Lücke, Brücke oder Implantat. Was anderes bleibt für den Zahn nicht mehr. Und jede Möglichkeit hat halt auch einige Nachteile.
Der Nachbarzahn ist Wurzelbehandelt und überkront. Wie stabil der als Brückenpfeiler wäre, kann ich nicht einschätzen. Ich hätte gedacht, der geht noch.
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#4
Andrilg Mitglied
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@Tigerlilie Würde dir denn eine Behandlung mit Brücke gelingen ohne Panik? Durch Röntgen sieht man eigentlich recht gut, ob der wurzelbehandelte Zahn noch gut in Schuss ist. Klar ist es nicht super wenn man einen daneben noch sehr guten Zahn beschleift, aber der wird ja mit einer Krone abgedichtet. Eventuell wäre eine Brücke der Mittelweg von Lücke zu Implantat. Ich habe leider immer mehr die Erfahrung gemacht, dass die Zahnärzte immer das Implantat durchsetzen wollen. Eventuell wäre eine andere Meinung nicht schlecht. Ansonsten wäre dann doch die Vollnarkose eine Möglichkeit. Da bekommst du wirklich nichts mit. LG
Ich habe auch relativ große Zahnartztangst zumindest drücke ich mich immer solange vor Zahnartztbesuchen bis es garnicht mehr anders geht, Der Hintergrund warum ist ähnlich wie bei dir, als Kind habe ich mich weitesgehend davor gedrückt mir die Zähne regelmäßig zu putzen und meine Mutter war da mit mir auch nicht Konsequent genug, genauso Zahnartzt besuche damals waren eine Qual es wurde auch damals sls ich Kknd war nie lokal Betäubt, für mich hat sich das immer wie so eine Art Bestrafung fürs nicht regelmäßige Zähne putzen angefühlt, nun gut. aufgrund dieser Fehlerziehung meiner Mutter bzgl. Zähne putzen habe ich auch schon trotz meiner "nur" 40 Jahren schon etliche Zahn-OP's durch, Zähne ziehen, Wurzelbehandlungen, Implantate Krone oder Brücke setzen hatte ich bisher noch nicht hatte immer Glück bisher dass "nur" Weisheitszähne oder Backenzähne betroffen waren, Das größte "Problem" ist dass mir unten auf beiden Seiten die mittleren Backenzähne fehlen auch da würden mir schon Brücken oder Implantate angeboten, allerdings muss ich sagen dass es mich nicht wirklich stört, dass diese beiden Zähne fehlen, also lassen wir das alles so wie es ist, ansonsten kann ich nur sagen meine bisher schlimmste Zahn-Op war tatsächlich die letzt anfang dieses Jahres und mit diesem Bsp. Kann ich dir evtl. ein wenig die Angst nehmen und zwar war handelte es sich um eine WSR (Wurzelspitzenresektion) am letzten oberen Backenzahn rechtsseitig, welcher ein halbes Jahr zu vor schon mal auf herkömmliche Art Wurzelbehandelt wurde, also von oben durch den Zahn, allerdings schmerzte es nach einem halben Jahr wieder, daraufhin musste eine Wurzelspitzenresektion seitlich durch den Kieferknochen durchgeführt werden, ich war darauf mental 0 vorbereitet und zu alledem kam noch dazu das die Innenseite des Knochens kaum Betäubt war, außenseitig habe ich absolut nix mitbekommen, aber dann angefangen hat Innenseitig den Knochen zu bearbeiten hat es plötzlich während der Behandlung angefangen höllisch zu schmerzen, aber statt mich zu melden habe ich einfach ausgeharrt und habe die schmerzen solange über mich ergehen lassen bis er fertig war, er hat auch zwischendurch einmal kurz gefragt "haben sie Schmerzen?", aber ich war so voll im "Überlebensmodus" und im Adrenalinrausch dass ich nicht mal Gestikulieren konnte, ich konnte mich nicht mitteilen, so höllisce schmerzen waren das, gut das hört sich natürlich eher als nicht sehr hilfreich anstatt hilfreich an, aber jetzt kommt der Punkt auf den ich hinaus wollte, ich hab es gut überlebt und alles Ist innerhalb von 3 Monaten ordentlich verheilt (Knochenaufbau) alles wie es sein soll Deswegen denke ich, ich mache mir oft mehr Kopf alls es sein muss