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Eike
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Hallöööchen, ich leide seit fast 20 Jahren an Angst und Panikattacken. Es kam ganz plötzlich mit 16 Jahren auf einer offenen Straße und begann mit einer Schwindelattacke. Zuerst hieß es, es wäre normal, das sei die Pubertät, aber es wurde immer häufiger und schlimmer. Ich hatte das Gefühl überhaupt keinen Halt und keine Kontrolle mehr zu haben, es war mir so peinlich, dass ich nicht mehr aus dem Haus bin. Alle meine Freunde haben sich von mir abgewandt, mein damaliger Freund machte Schluss weil ich angeblich "ein Freak" sein. Meine Familie sagte nur ich hätte keine Lust zu arbeiten. Als es auch nach 2 Jahren nicht besser war und ich in Verzweiflung anfing mich zu ritzen, nahm meine Mutter mich endlich ernst. Sie hörte sich mein Problem an und versuchte mich immer wieder vor die Tür zu locken (Einkaufen im kleinen Supermarkt etc.). Es wurde nicht besser, die Symptome wie Herzrasen, Schweißausbrüche und Schwindel blieben, trotzdem suchte ich mir immer wieder Arbeit in der Hoffnung das es vorüber gehen würde. Meine Sichere Zine wurde schließlich über Jahre hinweg immer kleiner, sodass ich es mittlerweile fast nichtmal mehr mit dem Auto zum 2 Minuten entfernten Supermarkt schaffe. Immer wieder kreisen in meinem Kopf Gedanken wie "Was ist wenn die Schwerkraft jetzt einfach nachlässt und ich ins Nichts fliege?" oder "Was ist wenn ich mit dem Auto liegen bleibe und nicht weg komme?" Lauter absurde Gedanken, obwohl ich mir selbst immer wieder sage, dass es Quatsch ist. Spazieren gehen, Rad fahren. absolutes No Go für mich, alles was offen ist, und sei es nur ein Parkplatz, geben mir sofort das Gefühl als würde ich gleich den Kontakt zum Boden verlieren. Geht oder ging es vielleicht jemanden genauso? Was hat euch geholfen?
• • 07.04.2026 x 1 #1
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