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Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

C
Ja ich bin schon neu hier, aber schon seit einigen Tagen im Forum.
Warum fragst Du? Würde mich freuen, wenn Du Dich mal ausführlich bei mir melden würdest. Ich kann auch nicht lesen woran Du erkrankt bist, würde mich schon auch mal interessieren. Lg Conny

#21


aiM
Ich habe nachgesehen und nix gefunden über Dich?!? *grübel*

Ich bin seit gut einem Monat hier und habe mich da auch vorgestellt. Warte mal, ich suche es Dir raus!

Da mein Lieblingsnik schon besetzt war, habe ich ihn einfach umgedreht.

Ich leide seit September letzten Jahres unter Angststörungen. Sie beherrschen mein Leben inzwischen schon sehr gut. Die dauernde Anspannung hatte bei mir auch zu Folge, dass ich körperlich sehr müde und abgeschlafft wurde.
Da ich erst vor einem Monat den Weg zum Psychologen geschafft habe, war ich dementsprechend ausgelaugt.
Er hat mir gleich eine Auszeit verordnet. Eine Auszeit vom Alltag. Weg! Ich allein!?
Ich hielt es erst für einen Spaß. Aber der Gute macht keine Scherze. So suchte ich mir innernhalb vom 48 Stunden ein kleines Häuschen wo ich vier Wochen zubringen sollte. Er fand einen stationäre Behandlung bei mir nicht wirksam.
Und so musste ich (allein) mit dem Auto in die Wildniss fahren um mich dort nur um mich zu kümmern. Und um mich jeden Tag meinen Ängsten zu stellen.
Ich bin schon in der zweiten Woche und ich habe ein gutes Gefühl!

Ich hoffe Du kannst damit etwas anfangen

Mia

#22


A


Angst / Panikattacken Austausch sowie Erfahrungen

x 3


E
Hallo,
ich finde es eigentlich eine ganz tolle Idee von deinem Psychologen. Bei mir wäre es das erste Problem gewesen, allein mit dem Auto zu fahren.
Da wäre schon die erste Angstattacke gewesen.
Aber du hast schon etwas getan, du selbst, du hast dir das Haus gesucht und du bist Auto gefahren, du hast dich darauf eingelassen.

Meine Konfrontationstherapie vor 10 Jahren war erfolgreich, aber seit 2 Jahren versucht die Angst wieder, mich zu beherrschen. Mich betrifft das in Kaufhäusern, bei vielen Menschen, beim Zug fahren, in Gaststätten.
Ich stehe mit meinem Problem ziemlich allein da, weil mein Partner kaum Verständnis dafür aufbringt.

Liebe Grüße und viel Kraft
Engelchen

#23


aiM
Das tut mir sehr leid, dass Dein Partner dafür kein Verständnis aufbringt. Das wäre sehr wichtig, denn er könnte Dir den Rücken stärken in Situationen in denen Deine Angst von Dir Besitz ergreift.

Gab es einen Auslöser für die Angst, die nun zurückgekommen ist?

Liebe Grüße

Mia

#24


E
Hallo Mia,
nach der Konfrontationstherapie vor 10 Jahren war ich der Meinung, "so etwas" kann mir nicht wieder passieren. Bis vor ca 2 Jahren. Das Gute war, dass ich die Anzeichen erkannt habe und mich gleich um einen Therapeuten gekümmert habe.
Der Auslöser denke ich, ist Streß auf jeder Seite gewesen, beruflich wie privat. Und absolut "keine Zeit" an mich selbst zu denken, ich habe nur immer für andere etwas getan. Ich lerne erst wieder ganz langsam, auch für mich etwas zu tun.
Wie gesagt, mein Partner hat kaum Verständnis, es kommen dann solche Sprüche wie: was hast du denn nun schon wieder? oder: das kannst du doch sowieso nicht.

Grüße Engelchen106

#25


aiM
Ich denke mal, Dein Partner könnte besser damit umgehen, wenn Du Dir ein Bein gebrochen hättest. Das ist etwas was man sehen und fühlen kann.
Doch wenndie Seele krank wird, haben viele Menschen kein Verständnis dafür. Doch genau das ist was gebraucht wird. Verständnis und Hilfe. Einfach da sein wenn man gebraucht wird.

Das tut mir leid für Dich....

Mia

#26


E
Hallo Mia,
du schreibst in einem deiner Beiträge von einem "Notfallköfferchen". Hast du den Inhalt aus deinem eigenen Bauchgefühl heraus ausgesucht? Was nimmst du für Bauchblüten?

Die Konfrontation mit der Angst kostet jeden Tag viel Kraft. Aber ich kenne auch zwischendurch die Tage, an denen ich ruhig und gelassen bin und die Angst keine Chance hat.

Liebe Grüße
engelchen106

#27


aiM
hallo Engelchen!

Mein *Notfallkoffer* enstand aus Büchern, Tipps, die ich hier gelesen hatte und meinem Bauchgefühl.

Zum Spannungsabbau habe ich das Kaugummi. Ich dachte das wäre gut wenn sich in mir aus Angst wieder alles zusammenzieht. Traubenzucker gegen meine Übelkeit. Bachblüten! Ich hatte erst Rescue Tropfen, doch dann bin ich auf Rock Rose umgestiegen und das ist für mich besser! RockRose ist zwar auch in den Rescue Tropfen drin, doch bei mir helfen die reinen Rock Rose Tropfen eben. Und dann noch das Gummiband. Ich weiss gar nicht mehr wo ich die Idee herhabe. Ich nehme ein Haarband dass ums Handgelenk kommt. Und wenns brenzlig wird schnalze ich es ein oder zwei Mal an die Haut. Ich habe von Leuten gelesen die sich kneifen und das hinterlies immer fiese blaue Flecke.

Heute ist nicht so mein Tag. Die Angst scheint hartnäckig zu sein. Trotzdem war ich eben mit dem Fahrrad unterwegs, einkaufen. Sonst hätteich heute Abend nix zum Essen.

Liebe Grüße

Mia

#28


M
Hallo Mia,
ich leide auch seit vielen Jahren unter Angstzuständen. Mein Fehler ist es, dass ich die Ängste ganz schlecht aushalten kann. Und schon Angst vor der Angst habe. Habe einfach schon zu viel Angstsituationen mit Zittern, Atemnot und schließlich Hyperventilieren durchgemacht. Bei mir sind die Gedanken so schlimm, also z.B. fahre ich nicht gern auf der Autobahn, (als Beifahrer) und wenn wir im Stau stehen, kommen so Gedanken, wie was ist wenn mir jetzt schlecht wird, ich kann hier nicht weg, krieg keine Hilfe und so weiter, ich schaffe es mich dann so da hinein zu steigern, dass mir ganz schwindelig wird und schließlich die Hände zur Pfötchenstellung verkrampfen. Dazu sagte mal eine Therapeutin, Sie müssen sich in solchen Situationen STOPP sagen und damit sie dieses Stopp spüren, ziehen sie an einem Haargummi, das sie am handgelenk tragen. Leider hab ich es noch nicht oft geschafft, Stopp zu sagen.
Ich hab gelesen, dass du für 4 wochen allein in einem Haus bist, dies hat dir dein Therapeut verordnet gegen Angst, hab ich das richtig verstanden?
Wie geht es dir dort?
Liebe Grüße
Maja

#29


aiM
Liebe Maja!

Ich bin bereits wieder zuhause. Ich bin am 9.Juni dorthin gefahren. Es war schön traumhaft, die Hölle und grauenvoll.

Da ich allein mit dem Auto dort war, in einem Haus, allein für mich. Musste ich raus. Musste für mich sorgen. Musste zum Einkaufen fahren. Wenn ich etwas wollte musste ich es umsetzen.

Ich würde es immer wieder tun, denn es hat mich sehr weit voran gebracht. Klar habe ic noch Ängste und sie sind auch manchmal lähmend. Doch ich lerne jeden Tag etwas mehr mit ihnen umzugehen und zu leben.

Das Haargummi ist gut. Ob man nun Stopp sagt, wie Deine Therapeutinmeinte, oder wie bei mir gar nichts sagt, es hilft. Vorher habe ich dann aber bereits meinKaugummi im Mund und auch die Bachblüten genommen. Bei mit ist das Haargummi, die letzte Möglichkeit.

Fall Dir so etwas wie mit dem Haus auch vorschwebt, besprich es erst mit Deiner Therapeutin, Denn ich wäre allein auch nicht auf die Idee gekommen. Für manche Menschen ist das nix.

Liebe Grüße

Mia

#30


F
hallo conny,ich habe auch ängste und panik.gruss yvonne.

#31


G

Angst und Panikattacken

ich leide seid den 14 Lebensjahr an Dieser Angst . ich will aber nicht mehr , ich will ein normales leben, leben . Ich würde mich freuen wenn mir andere auch schreiben , Es tut gut nicht allein zu sein .
L.G. Gisi

#32


B
Hallo liebe Gisi herzlich willkommen hier im Forum auf regen Austausch mit dir freue ich mich sehr.


LG alles gute


Biggi

#33


P
Hi Gisi,
willkommen im Club der Leidensgenossen/ innen
Grüssli
Iris

#34


E
Hallo Gisi
und herzlich willkommen hier im Forum.
Welche Angst hast du genau und was stört dich? Was kannst du und was kannst du nicht?
Es ist schon mal ein guter Anfang, dass du so nicht weiter leben möchtest.

Liebe Grüße
engelchen106

#35


E

angst- und panikattacken

hallo,
ich wollte mich mal kurz vorstellen.
ich leide seit ca 4 jahren an angst und panikattacken. habe auch eine therapie hintermir und auch medikamente habe ich für eine kurze zeit genommen. mir ging es ne zeit lang richtig gut, aber jetzt hab ich einen heftigen rückfall. es wird von tag zu tag schlimmer. bin seit letzter woche krank geschrieben. ich kann nicht mehr alleine rausgehen. ich bin jetzt am überlegen, ob ich mich wieder mit tabletten einstellen lasse. aber bei diesen gedanke bekomme ich auch irgendwie angst. schließlich haben die so viele nebenwirkungenum eine therapie bemühe ich mich auch. aber die haben wartezeiten von monaten... naja, bin jetzt bischen ratlos und hab angst, das es noch schlimmer wird. schließlich saß ich schon mal in der psychatrischen notaufnhame und da will ich nie wieder hin....

#36


H
Was ist denn passiert als Du in der psychiatrischen Notaufnahme gesessen hast damals? Ich hätte mich da erleichtert gefühlt, dass ich an einem Ort bin, andem sich die Leute mit meinen Problemen auskennen.

#37

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E
naja, dieses gefühl dahin zu müssen, war schon furchtbar. klar war ich erleichtert, als ich da war. aber wirklich viel weiterhelfen konnte man mir da nicht...

#38


A

Panikattacken und Angst

Hallo liebe Leidensgenossen,

nun ja wie fange ich an.

Ich leide ebenfalls seit nun sechs Wochen an komische Ängsten.
Wie es angefangen hat, kann ich gar nicht wirklich sagen.
Soweit ich mich daran erinnere, hat es damit begonnen das es mich an den Füßen gejuckt hat. Das wurde dann immer schlimmer. Da ich schon immer auf meinen Körper gehört habe, bezog ich das, da ich vorher gegessen hatte, auf eine Allergie. Ich arbeitete morgens als Fahrer und bekam dann plötzliche Panikattacken die ich nicht einordnen konnte. Ich verließ mich darauf, dass ich wohl eine Apfelallergie entwickelt hatte. Also kann ich mittlerweile deswegen auch keine Äpfel mehr essen Nun ja. ich verbarg mein Gefühl noch, bis die Attacken immer schlimmer wurden. Sehstörungen, Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme und so weiter machten sich breit. In der Zeit schlich sich dann ein extremes andauerndes Abwesenheitsgefühl ein. Ekelhaftes Gefühl. Als wäre man gar nicht da. Als wäre man zwa nicht woanders, aber ein nicht beschreibbares Gefühl. Dann begann eine Arztereise. Allgemeinmediziner. Großes Blutbild mit leichten Entzündungswerten. Seltsam. Ich muss dazu sagen, dass ich nie ein Artzgänger war. Im Gegenteil. ich hatte 3 schlechte Zähne, als Kind einen herzfehler, der aber wohl raus gewachsen ist. Hatte ich immer ignoriert. Angst vor dem Sterben hatte ich immer schon.Ich kann mich an Situationen erinnern, als ich Kind war wo ich starke Angst hatte sterben zu müssen. Damals mehr auf mein Herz bezogen.Auch hatte ich im Fernseher gesehen wie jemand verblutete. Ich musste mir seitdem eine Zeit lang, jeden Nacht vor dem Schlafen gehen meine Pulsadern überprüfen ob auch alles "ZU" ist. Nun ja.
Nach meinem großen Blubild mit den leichten Entzündungswerten, bin ich mit meiner Freundin zum Bodensee, in meine Heimat, gefahren. Dort weitere Attacken und weitere Arzt und Notfallbesuche. Dort diagnostizierte ein Arzt eine Magenentzündung. Ich erzählte ihm von den Entzündungswerten und das diese medikamentös breit behandelt worden sind. Er antwortete daraufhin, für Ihn sehe das nach einer Norainfektion aus, die lange gehen kann und solche Symptome hervorrufen kann.
Nun ja. Nach dem Neurologen, der mich ansah und sagte ich hätte ein psychisches Problem ohne mich zu untersuchen, war ich doch sehr enttäuscht.
Irgendwann nach Symptomabklappern im Internet und gefühlten tausend Krankheiten im Körper von Vergiftungen bis hin zu Tumoren usw. stieß ich auf Angststörungen. Schwer zu aktzeptieren. Sehr schwer. Mittlerweile nehme ich seit 15 Tagen Johanniskraut 900mg und es geht mior einigermaßen besser. Ich geh wieder weg und rede viel darüber. Das kann ich nur jedem empfehlen. Viel darüber reden.
Es ist so, dass mein Abwesenheitsgefühl fast verschwunden ist mit Ausnahmen. Es überkommt mich im Moment einmal am Tag, wobei ich denke, dass ganz gut im Griff zu haben. Also auch die pure Angst. Mehr nicht die Angst krank zu sein, sondern mehr die Angst, dass diese Krankheit nicht entdeckt wird. Meine Krankheit

Ganz ehrlich, es ist echt heftig seinen Körper zu verstehen, bzw. seine Seele.

Dadurch habe ich ein paar Lebensumstände geändert und merke das ich ne Menge aufzuarbeiten habe. Eine Menge. Aber das würde den Rahmen sprengen. Ich bin nun am Überlegen, ob ich am Montag die Borreliose abklären lassen sollte. Psychtherpieplatz habe ich ziemlich schnell bekommen. Für alle aus Hamburg---- Albertinen Krankenhaus Schnelsen Institutionsambulanz. Ging ziemlich schnell. Ich bin jetzt wieder an den Bodensee gezogen und hab hier ebenfalls nen Therpieplatz bekommen innerhalb einer Woche. Also wachsam bleiben, nicht aufgeben und kämpfen. Dieses Schwein in uns wird schwach wenn wir es grunzen lassen Villeicht antwortet mir ja jemand.

Liebe Grüße Andy

#39


jadi
klasse andy das hört sich super an......

#40


A


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Dr. Hans Morschitzky
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