Panikattacken und Angst
Hallo liebe Leidensgenossen,
nun ja wie fange ich an.
Ich leide ebenfalls seit nun sechs Wochen an komische Ängsten.
Wie es angefangen hat, kann ich gar nicht wirklich sagen.
Soweit ich mich daran erinnere, hat es damit begonnen das es mich an den Füßen gejuckt hat. Das wurde dann immer schlimmer. Da ich schon immer auf meinen Körper gehört habe, bezog ich das, da ich vorher gegessen hatte, auf eine Allergie. Ich arbeitete morgens als Fahrer und bekam dann plötzliche Panikattacken die ich nicht einordnen konnte. Ich verließ mich darauf, dass ich wohl eine Apfelallergie entwickelt hatte. Also kann ich mittlerweile deswegen auch keine Äpfel mehr essen Nun ja. ich verbarg mein Gefühl noch, bis die Attacken immer schlimmer wurden. Sehstörungen, Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme und so weiter machten sich breit. In der Zeit schlich sich dann ein extremes andauerndes Abwesenheitsgefühl ein. Ekelhaftes Gefühl. Als wäre man gar nicht da. Als wäre man zwa nicht woanders, aber ein nicht beschreibbares Gefühl. Dann begann eine Arztereise. Allgemeinmediziner. Großes Blutbild mit leichten Entzündungswerten. Seltsam. Ich muss dazu sagen, dass ich nie ein Artzgänger war. Im Gegenteil. ich hatte 3 schlechte Zähne, als Kind einen herzfehler, der aber wohl raus gewachsen ist. Hatte ich immer ignoriert. Angst vor dem Sterben hatte ich immer schon.Ich kann mich an Situationen erinnern, als ich Kind war wo ich starke Angst hatte sterben zu müssen. Damals mehr auf mein Herz bezogen.Auch hatte ich im Fernseher gesehen wie jemand verblutete. Ich musste mir seitdem eine Zeit lang, jeden Nacht vor dem Schlafen gehen meine Pulsadern überprüfen ob auch alles "ZU" ist. Nun ja.
Nach meinem großen Blubild mit den leichten Entzündungswerten, bin ich mit meiner Freundin zum Bodensee, in meine Heimat, gefahren. Dort weitere Attacken und weitere Arzt und Notfallbesuche. Dort diagnostizierte ein Arzt eine Magenentzündung. Ich erzählte ihm von den Entzündungswerten und das diese medikamentös breit behandelt worden sind. Er antwortete daraufhin, für Ihn sehe das nach einer Norainfektion aus, die lange gehen kann und solche Symptome hervorrufen kann.
Nun ja. Nach dem Neurologen, der mich ansah und sagte ich hätte ein psychisches Problem ohne mich zu untersuchen, war ich doch sehr enttäuscht.
Irgendwann nach Symptomabklappern im Internet und gefühlten tausend Krankheiten im Körper von Vergiftungen bis hin zu Tumoren usw. stieß ich auf Angststörungen. Schwer zu aktzeptieren. Sehr schwer. Mittlerweile nehme ich seit 15 Tagen Johanniskraut 900mg und es geht mior einigermaßen besser. Ich geh wieder weg und rede viel darüber. Das kann ich nur jedem empfehlen. Viel darüber reden.
Es ist so, dass mein Abwesenheitsgefühl fast verschwunden ist mit Ausnahmen. Es überkommt mich im Moment einmal am Tag, wobei ich denke, dass ganz gut im Griff zu haben. Also auch die pure Angst. Mehr nicht die Angst krank zu sein, sondern mehr die Angst, dass diese Krankheit nicht entdeckt wird. Meine Krankheit
Ganz ehrlich, es ist echt heftig seinen Körper zu verstehen, bzw. seine Seele.
Dadurch habe ich ein paar Lebensumstände geändert und merke das ich ne Menge aufzuarbeiten habe. Eine Menge. Aber das würde den Rahmen sprengen. Ich bin nun am Überlegen, ob ich am Montag die Borreliose abklären lassen sollte. Psychtherpieplatz habe ich ziemlich schnell bekommen. Für alle aus Hamburg---- Albertinen Krankenhaus Schnelsen Institutionsambulanz. Ging ziemlich schnell. Ich bin jetzt wieder an den Bodensee gezogen und hab hier ebenfalls nen Therpieplatz bekommen innerhalb einer Woche. Also wachsam bleiben, nicht aufgeben und kämpfen. Dieses Schwein in uns wird schwach wenn wir es grunzen lassen Villeicht antwortet mir ja jemand.
Liebe Grüße Andy