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@Christina_707 Das klingt nach einer unglaublich kräftezehrenden Zeit. Was du beschreibst – diese dauerhafte Ganzkörperanspannung, Erschöpfung, Übelkeit, Panikattacken und das Gefühl, gar nicht mehr richtig runterzukommen – kennen leider viele Menschen mit Angststörungen.
Zum Unterschied generalisierte Angst vs. Panikstörung würde ich es grob so verstehen: Bei Panik steht oft diese plötzliche, sehr intensive Angstwelle mit starken Körpersymptomen im Vordergrund. Bei generalisierter Angst eher das dauerhafte Sorgen, Grübeln, innere Alarmbereitschaft und dieses ständige „Was ist, wenn…?“. Beides kann sich aber auch überschneiden.
Zu Medikamenten würde ich an deiner Stelle wirklich eng beim Psychiater bleiben, gerade weil du schon einiges ausprobiert hast. Ein Wechsel kann sinnvoll sein, aber das ist sehr individuell und sollte gut begleitet werden. Dass Escitalopram irgendwann nicht mehr ausreichend wirkt oder man über einen Wechsel nachdenkt, ist jedenfalls nichts völlig Ungewöhnliches.
Bei Gentests/Medikamentenspiegeln wäre ich vorsichtig mit zu großen Erwartungen. Manchmal können solche Dinge Zusatzinfos geben, aber sie ersetzen nicht die klinische Einschätzung, wie du tatsächlich auf ein Medikament reagierst.
Alternative Sachen wie Ashwagandha oder Canna. würde ich bei Angst/Panik nicht einfach auf eigene Faust nehmen. Gerade Canna. kann Angst und Panik bei manchen sogar deutlich verstärken.
Was ich aber sehr sinnvoll finde: die psychiatrische Institutsambulanz. Dort schauen oft mehrere Fachrichtungen zusammen drauf und man bekommt manchmal nochmal einen strukturierteren Blick, wenn man ambulant nicht weiterkommt.