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B

beside
Mitglied

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Wie schafft ihr es, euch eure Angst einzugestehen?

Ich habe hier schon einiges über meine Ängste geschrieben, aber es fiel mir jedes Mal sehr schwer mir diese einzugestehen. Das wird ja auch nicht immer gesehen. Ich verdränge meine Ängste die meiste Zeit, obwohl ich sie habe. Andere schreiben hier scheinbar sehr locker über ihre Ängste.

08.02.2026 x 1 #1


5 Antworten ↓


Schlaflose
Ich gestehe sie für mich selbst schon immer ein, nur darüber reden oder schreiben mag ich nicht.

x 1 #2


A


Angst eingestehen

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dianaross
1. mich beschäftigt, die eigene Angst einzugestehen, erst relativ seit kurzer Zeit. Zuvor hab ich es eher so nicht wirklich bemerkt.

2. hab dann angefangen, festzustellen, dass ich ohne Grund offenbar gelegentlich, sowas wie Angst.. eher so diffus erlebe. Hatte darüber zwar schon vor etlichen Jahren gelesen, doch nicht wirklich auf mich bezogen oder es nicht für bedeutend erachtet.

3.Wenn mich nun im Folgen die Angst erreicht, dann beobachte ich mich verstärkt, d.h. ich stelle meine Angst "fest". Und ich mache garnichts dagegen.

4. Vor ein paar Wochen hat mich meine relativ neue freundin darauf aufmerksam gemacht, dass ich zuweilen in einen Modus verfalle des schnellen Sprechens und die kontrolle verliere und in einen regressiven Sprachmodus verfalle, der von kindheitserfahrungen stammen könnte in einem bedrohungsmodus des Starre werdens, der Flucht oder des Angriffs und dabei die Amygdala übernimmt.. - so ähnlich - sie meint, ich müsse dann atmen, Abstand nehmen, meinen relativ schönen Sprachduktus wieder herstellen und nicht hyperventilieren.. -

5. Ich hab mich daraufhin zum Stimmtraining in der Volkshochschule angemeldet - und ich überlege im Allgemeinen, wie ich das hinbekomme, nicht so in diesen Modus abzudriften. - Derzeit merke ich jedoch im Nachgang, dass mir wenn es geschieht, es geschehen war.. sozusagen.

7. Und ich überlege, wie ich die Kontrolle über diese Funktion erziele und aufhöre, dass sich mein Sprachduktus verselbständigt.

8. Seit einiger Zeit denke ich, dass ich eine generalisierte Angststörung haben könnte.. - es tritt irgendwie öfter im Alltag auf, kurze panik.. wie Kommunikationspartner empfinden.. doch ich merke nichts davon, wenn es stattfindet bei mir.. flöten

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Sonja77
Ich weis nicht ob es für andere das selbe ist oder bedeutet wie für mich

Für mich heißt sich seine Ängste nicht einzugestehen können als würde man sich seiner Ängste schämen und kann sie sich deshalb nicht eingestehen

Und da ich mir meine Erkrankung nicht ausgesucht hab und auch die somit verbundenen Einschränkungen wie Angst oder solches nicht selbst ausgesucht hab
Gibt es auch nichts wofür ich mich schämen müsste also kann ich ganz normal darüber hier schreiben und was andere davon oder darüber denken mögen ist mir egal denn ich muss damit leben und nicht die anderen

Ich stehe dazu und bin offen mit meinen Erkrankungen und allem was dazu gehört
Das traurige ist nur das man leider auch im Jahre 2026 immernoch zum Teil stark stigmatisiert wird wenn man psychisch krank ist

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B
@Sonja77 , es ist eher so, dass es mir nicht egal ist, weil ich mir nicht egal bin. Die Sache mit der Stigmatisierung unterstützt das leider, auch wenn mir egal ist, was andere denken.

#5


Sonja77
Zitat von beside:
@Sonja77 , es ist eher so, dass es mir nicht egal ist, weil ich mir nicht egal bin. Die Sache mit der Stigmatisierung unterstützt das leider, auch ...

Ich bin mir auch nicht egal ganz im Gegenteil
genau aus diesem Grund gebe ich nichts darauf was andere von und über mich denken sondern grenze mich da komplett ab und denke an mich

ja die Stigmatisierung macht es nicht einfacher das ist leider die traurige Wahrheit und was noch schlimmer ist es gibt tatsächlich psychische Störungen oder Erkrankungen die mehr als andere Stigmatisiert werden

durfte ich am eigenen Leib erfahren

#6





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