1. mich beschäftigt, die eigene Angst einzugestehen, erst relativ seit kurzer Zeit. Zuvor hab ich es eher so nicht wirklich bemerkt.
2. hab dann angefangen, festzustellen, dass ich ohne Grund offenbar gelegentlich, sowas wie Angst.. eher so diffus erlebe. Hatte darüber zwar schon vor etlichen Jahren gelesen, doch nicht wirklich auf mich bezogen oder es nicht für bedeutend erachtet.
3.Wenn mich nun im Folgen die Angst erreicht, dann beobachte ich mich verstärkt, d.h. ich stelle meine Angst "fest". Und ich mache garnichts dagegen.
4. Vor ein paar Wochen hat mich meine relativ neue freundin darauf aufmerksam gemacht, dass ich zuweilen in einen Modus verfalle des schnellen Sprechens und die kontrolle verliere und in einen regressiven Sprachmodus verfalle, der von kindheitserfahrungen stammen könnte in einem bedrohungsmodus des Starre werdens, der Flucht oder des Angriffs und dabei die Amygdala übernimmt.. - so ähnlich - sie meint, ich müsse dann atmen, Abstand nehmen, meinen relativ schönen Sprachduktus wieder herstellen und nicht hyperventilieren.. -
5. Ich hab mich daraufhin zum Stimmtraining in der Volkshochschule angemeldet - und ich überlege im Allgemeinen, wie ich das hinbekomme, nicht so in diesen Modus abzudriften. - Derzeit merke ich jedoch im Nachgang, dass mir wenn es geschieht, es geschehen war.. sozusagen.
7. Und ich überlege, wie ich die Kontrolle über diese Funktion erziele und aufhöre, dass sich mein Sprachduktus verselbständigt.
8. Seit einiger Zeit denke ich, dass ich eine generalisierte Angststörung haben könnte.. - es tritt irgendwie öfter im Alltag auf, kurze panik.. wie Kommunikationspartner empfinden.. doch ich merke nichts davon, wenn es stattfindet bei mir..
