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P

PaManikstoerung
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Hallo,
Ich leide seit 28 Jahren an eine Angststörung mit Panikattacken und habe einige Therapien hinter mir. Die letzte endete 2020 und seitdem war ich meistens stabil und konnte damit umgehen. Seit ca 9 Monaten merkte ich , dass ich wieder vermehrt Ängste habe. Zu 90% geht es dabei um meinen 23 jährigen Sohn, den ich seit er 6 ist ohne seinen Vater großziehe.
Die Angst ihn passiert was oder ihm geht es schlecht zerfressen mich.
In den letzten 4 Jahren hatte er 3x starken liebeskummer und ist völlig zusammen gebrochen und ich dazu.
Nun hat er seit 1,5 Jahren eine Freundin und sie wohnen seit 6 Monaten in eigener Wohnung. Seit 8 Wochen gibt es Probleme. Die Beziehung ist am scheitern. Ich mische mich in die Beziehung ein, frage ständig nach, geb Tipps zum lösen der Probleme, mache aber auch sie teilweise dafür verantwortlich und sage das auch so.
Nun ist es so, dass es etwas eskaliert ist mit meinem einmischen und ständigem nach Gefrage. Aber meine Angst zwingt mich regelrecht danach zu fragen um Sicherheit zu haben ob sie sich trennen usw.
Gestern habe ich dann eine lange WhatsApp von meinem Sohn bekommen, dass die Beziehung wirklich gerade sehr instabil ist und ich ein großer Faktor dafür bin wegen dem Einmischen und uch wahnsinnig druck aufbaue und es nicht sein kann, dass meine psyche ihre Beziehung zerstört.
Ich bin total zusammen gebrochen.
Es ist so eine Last, dass ich schuld habe, dass er leidet.
Die Angst sagt mir es ist bald soweit, er wird wieder zusammen brechen, leiden, nicht essen, nicht schlafen, nicht arbeiten gehen können etc. Er zieht wieder ein bei mir und Partner und wir müssen wieder Rücksicht nehmen und unseren Alltag neu gestalten. Er ist in Ausbildung von daher keine Chance alleine auf eine Wohnung.
Es tut so weh zu wissen was bald auf mich zukommt und wie es ihn und mir dann geht. Und ich trage die Schuld dafür.
Ich weiß nicht wie ich aus der Angst Spirale raus komme, mein Kopf malt sich Horrorszenarien aus wie das alles wird. Habt ihr einen Rat für mich?

Habe seit 3 Wochen wieder Theapie angefangen und bald den nächsten Termin gott sei Dank.
Ich nehme citalopram 30mg seit ca 15 Jahren aber ich glaube sie helfen nicht. In akutphasen 0,5mg Tavor aber nicht täglich .
Liebe Grüße Ma

29.07.2026 x 3 #1


23 Antworten ↓
Gaulin

Gaulin
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@PaManikstoerung also erstmal kann ich dich voll verstehen. Ich bin in genau derselben Situation. Mein Sohn ist 21, noch in Ausbildung und in einer toxischen Beziehung oder eigentlich auch Nicht-Beziehung. Er ist sehr verliebt, sie seine "Erste". Er ist 2 mal in ein so tiefes Loch gefallen, dass gar nix mehr ging. Kein Essen, kein Schlafen, kein Arbeiten, keine Freunde usw. Er lag nur noch im Bett und litt furchtbar.
Ich litt natürlich mit... konnte mir das echt nicht anschauen. Und wenn man selbst noch sehr anfällig und psychisch labil ist, dann sowieso.

ABER:

Unsere Söhne haben Recht, einmischen bringt da einfach gar nix. Eher ganz im Gegenteil. Wir müssen das irgendwie aushalten und sie machen lassen. Ihre eigenen Erfahrungen. Dazu gehören leider auch schlechte Erfahrungen. Daraus werden sie lernen und es wird nicht so tragisch bleiben.
Ängste vor den Folgen sind nicht unnormal, aber meist kommt es dann doch ganz anders.

Versuche den Fokus mehr auf dich und dein Leben zu lenken. Vertraue darauf, dass er das schafft. Meist sind unsere Kinder doch irgendwie stärker als wir denken bzw auch als wir selbst.

Wir können letztendlich nur für sie da sein, offene Ohren haben, eine Schulter zum Anlehnen, ihnen Liebe geben und vermitteln, dass sie nicht alleine sind. Aber wir müssen ihnen auch was zutrauen, damit sich ihr Selbstwert aufbauen/entwickeln kann. Das finde ich echt wichtig. Auch wenn es grad hart ist, dadurch vermitteln wir ihnen eben auch diese gewisse Resilienz, die sie brauchen.

Versuche dich dazu zu "zwingen", nicht so oft nachzufragen. Er wird von sich aus kommen, wenn er es möchte. Das stärkt euch beide in eurer Verbindung, glaube mir. Ich erlebe es grad selbst...

Gestern 15:40 • x 5 #2


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Akute Angstkrise brauche Hilfe

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Nicky78
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Hallo, ich verstehe sehr gut denn mir geht's genauso. Ich muss lernen loszulassen und es fällt mir zu schwer.

Ich war sehr lange in der Klinik und habe dort genau diese Söhne kennengelernt, die von einer kontrollierenden Mutter oder Vater großgezogen wurden. Sie hatten große Schwierigkeiten deshalb und das hat mir etwas die Augen geöffnet. Mein Therapeut hat mir erklärt, das Einmischen etc ist nicht .meine Aufgabe, Meine Aufgabe ist es, einen Menschen großzuziehen, der selbst klar kommt im Leben. Ihn Fehler machen lassen, daraus lernen zu lassen. Das ist ein Geschenk, das du ihm machst.

Du darfst diese Beziehung nicht stellvertretend für ihn führen, er wird Dir irgendwann nichts mehr erzählen, aus Angst dich zu verletzen. Versetz dich in seine Lage. Er hat ja nicht nur deshalb Angst, dass sie ihn verlässt, er muss ja zusätzlich Angst haben, wie es seiner Mutter dann geht.

Er wird nie lernen, selbst zu stehen, wenn du ihn festhälst.

Alles Liebe!

Heute 12:35 • x 5 #15


Zum Beitrag im Thema ↓


Gaulin
@PaManikstoerung also erstmal kann ich dich voll verstehen. Ich bin in genau derselben Situation. Mein Sohn ist 21, noch in Ausbildung und in einer toxischen Beziehung oder eigentlich auch Nicht-Beziehung. Er ist sehr verliebt, sie seine "Erste". Er ist 2 mal in ein so tiefes Loch gefallen, dass gar nix mehr ging. Kein Essen, kein Schlafen, kein Arbeiten, keine Freunde usw. Er lag nur noch im Bett und litt furchtbar.
Ich litt natürlich mit... konnte mir das echt nicht anschauen. Und wenn man selbst noch sehr anfällig und psychisch labil ist, dann sowieso.

ABER:

Unsere Söhne haben Recht, einmischen bringt da einfach gar nix. Eher ganz im Gegenteil. Wir müssen das irgendwie aushalten und sie machen lassen. Ihre eigenen Erfahrungen. Dazu gehören leider auch schlechte Erfahrungen. Daraus werden sie lernen und es wird nicht so tragisch bleiben.
Ängste vor den Folgen sind nicht unnormal, aber meist kommt es dann doch ganz anders.

Versuche den Fokus mehr auf dich und dein Leben zu lenken. Vertraue darauf, dass er das schafft. Meist sind unsere Kinder doch irgendwie stärker als wir denken bzw auch als wir selbst.

Wir können letztendlich nur für sie da sein, offene Ohren haben, eine Schulter zum Anlehnen, ihnen Liebe geben und vermitteln, dass sie nicht alleine sind. Aber wir müssen ihnen auch was zutrauen, damit sich ihr Selbstwert aufbauen/entwickeln kann. Das finde ich echt wichtig. Auch wenn es grad hart ist, dadurch vermitteln wir ihnen eben auch diese gewisse Resilienz, die sie brauchen.

Versuche dich dazu zu "zwingen", nicht so oft nachzufragen. Er wird von sich aus kommen, wenn er es möchte. Das stärkt euch beide in eurer Verbindung, glaube mir. Ich erlebe es grad selbst...

x 5 #2


lebensvielfalt
Ich wünsche dir alles Liebe und Gute bei der Bewältigung und ganz schnellem Heilwerden!

Was tut dir jetzt gut, hast du Dinge, kraftvolle Orte, die dir gut tun ? Atemtechniken, EFT-Techniken oder Aromen,Düfte, innere Kraftorte? Meditation kann ja ein Versuch wert sein (hilft mir zumindest)

Ich selbst habe auch lange zu Kämpfen, mit hier und da - Symptomen und Odyseen. Ich probiere den SE- Ansatz nach P.Levine und stelle meine Ernährung immer mehr um.

GLG

#3


P
@Gaulin lieben Dank für deine Worte. Es ist etwas besser zu ertragen, wenn man weiß man ist nicht allein mit sowas.
Dennoch schaffe ich es einfach nicht raus aus diesen Angstgedanken, die sich alles horrormäßig ausmalen. Dieser unermüdliche Druck auf der Brust, die vielen Bilder in meinem Kopf.
Das schwerste dabei ist, die Schuld zu bekommen, wenn es zerbricht. Diese Last ist gerade untragbar für mich.
Schön, dass du dich gemeldet hast, es tat sehr gut zu lesen.
Fühl Dich herzlich umarmt

x 1 #4


P
@lebensvielfalt
Hallo, auch an Dich Danke für deinen Beitrag. Momentan weiß ich nicht was mir gut tun könnte. Therapeut meinte Achtsamkeitsübungen, Atemtechnik, Yoga. Aber ich kann mich nicht mal dazu aufraffen im Internet danach zu suchen.
Diese Woche hab ich noch Urlaub, ab nächster Woche muss ich wieder funktionieren. Vielleicht tut die Ablenkung auch gut, das kann ich momentan nicht abschätzen.
Kannst du mir was sagen welche Techniken es sind die dir genau helfen. Oder auch an Aroma wäre ich interessiert.
Danke nochmal und herzliche Grüße

x 1 #5


Gaulin
Zitat von PaManikstoerung:
Das schwerste dabei ist, die Schuld zu bekommen, wenn es zerbricht

Warum solltest du denn daran Schuld sein? Bist du nicht, wirklich nicht. Er will es so, es ist seine Entscheidung und da gehören auch die Konsequenzen daraus mit dazu. Da ist niemand Schuld. Mach dich bitte nicht unnötig fertig.

x 2 #6


Greta__
Meine Kinder sind 26 und 22.

Loslassen ist das Zauberwort und never ever ungefragt einmischen, Ratschläge erteilen oder gegen den/die Partner(in) hetzen, schlecht reden.

Solltest du das alles tun, dann könntest du mehr verlieren und kaputt machen als gewollt.

Dein Sohn ist erwachsen. Wir müssen nicht immer einverstanden sein mit dem was die Kinder machen, aber müssen es akzeptieren und wenn sie zu uns kommen: Zuhören! Ernst nehmen! Nicht ungefragt unsere Ansichten/Meinungen aufs Auge drücken wollen.

Musste ich auch lernen, aber dadurch ist unser Verhältnis noch besser geworden.

x 5 #7


P
@Gaulin sie will sich wahrscheinlich trennen, es geht einzig von ihr alles aus und mein Sohn sagt ich bin ein großer Grund dafür, weil ich durch das Einmischen Druck auf sie ausübe.

#8


P
@Greta__ danke, aber mit einer starken Angststörung und Verlustangst ist es leider nicht möglich.

#9


Cornelie
Zitat von PaManikstoerung:
@Greta__ danke, aber mit einer starken Angststörung und Verlustangst ist es leider nicht möglich.

Doch, weil du es musst.

Was du tust belastet auf Dauer dein Verhältnis zu deinem Sohn ganz immens

Es geht nicht anders. Du musst ihn machen lassen

x 5 #10


Greta__
Zitat von PaManikstoerung:
@Greta__ danke, aber mit einer starken Angststörung und Verlustangst ist es leider nicht möglich.

Doch. Du bist Mutter, ja.
Aber benutze deine Krankheit nicht als Entschuldigung dafür.

x 7 #11


Greta__
Zitat von PaManikstoerung:
@Gaulin sie will sich wahrscheinlich trennen, es geht einzig von ihr alles aus und mein Sohn sagt ich bin ein großer Grund dafür, weil ich durch ...

Da hast du die Antwort warum es zur Trennung kommt. Du solltest dringend daran arbeiten. Dein Sohn ist ein eigenständiger Mensch und hat das Recht darauf autark und unabhängig zu leben. Er kann nichts dafür das du krank bist und sollte das nicht ausbaden müssen.

x 7 #12


S
Zitat von PaManikstoerung:
Gestern habe ich dann eine lange WhatsApp von meinem Sohn bekommen, dass die Beziehung wirklich gerade sehr instabil ist und ich ein großer Faktor dafür bin wegen dem Einmischen und uch wahnsinnig druck aufbaue und es nicht sein kann, dass meine psyche ihre Beziehung zerstört.
Ich bin total zusammen gebrochen.

Das tut mir erstmal sehr leid für dich und auch für deinen Sohn. Nun von Schuld deinerseits zu sprechen hilft dir nun aber auch nicht weiter. Wichtig wäre, dass du dich in Zukunft komplett aus den Beziehungsangelegenheiten deines Sohnes heraushältst, denn das ist alleine seine Sache und geht dich im Prinzip nichts an. Du muss lernen ihn los zu lassen und er muss seine eigenen Erfahrungen machen und lernen, dass er nicht seine Mutter für sein Leben verantwortlich machen kann. Kümmere du dich vor allem um dich selbst und arbeite an deiner Angststörung.

x 5 #13


S
Zitat von PaManikstoerung:
Ich nehme citalopram 30mg seit ca 15 Jahren aber ich glaube sie helfen nicht. In akutphasen 0,5mg Tavor aber nicht täglich .

Kann sein nach so langer Zeit, eventuell brauchst du ein anderes AD. Bei Tavor aufpassen, aber machst du ja auch.

#14


N
Hallo, ich verstehe sehr gut denn mir geht's genauso. Ich muss lernen loszulassen und es fällt mir zu schwer.

Ich war sehr lange in der Klinik und habe dort genau diese Söhne kennengelernt, die von einer kontrollierenden Mutter oder Vater großgezogen wurden. Sie hatten große Schwierigkeiten deshalb und das hat mir etwas die Augen geöffnet. Mein Therapeut hat mir erklärt, das Einmischen etc ist nicht .meine Aufgabe, Meine Aufgabe ist es, einen Menschen großzuziehen, der selbst klar kommt im Leben. Ihn Fehler machen lassen, daraus lernen zu lassen. Das ist ein Geschenk, das du ihm machst.

Du darfst diese Beziehung nicht stellvertretend für ihn führen, er wird Dir irgendwann nichts mehr erzählen, aus Angst dich zu verletzen. Versetz dich in seine Lage. Er hat ja nicht nur deshalb Angst, dass sie ihn verlässt, er muss ja zusätzlich Angst haben, wie es seiner Mutter dann geht.

Er wird nie lernen, selbst zu stehen, wenn du ihn festhälst.

Alles Liebe!

x 5 #15


Phaedra
Ich möchte noch was hinzufügen.
Im Eingangsbeitrag ist immer wieder die Rede von kompletten Zusammenbrüchen, auf beiden Seiten, bei unterschiedlichen Anlässen. Wenn der Sohn gelernt hat, dass dies die normale Reaktion auf Krisensituationen ist, dann kann er jetzt gar nicht anders reagieren, weil er keine Alternativen kennt. Das muss er erst lernen, und das geht nur, wenn man ihm die Chance gibt ein unabhängiges Erwachsenenleben zu führen. Man wächst an seinen Krisen, aber der junge Mann muss Gelegenheit haben, sich um sich und seine Beziehung zu kümmern. Wenn er dauernd Angst haben muß, dass die Mama gleich wieder komplett zusammenbricht, wird es ihm unnötig schwer, sich selbst zu ordnen.

x 8 #16


Gaulin
Zitat von PaManikstoerung:
danke, aber mit einer starken Angststörung und Verlustangst ist es leider nicht möglich.

Es ist möglich. Du darfst diese Angsgedanken haben, du darfst auch Verlüstängste haben. Aber wie du handelst, drauf reagierst, das solltest du unter Kontrolle haben bzw lernen. Du schadest sonst deinem Sohn mehr damit, als dir lieb ist...

@Phaedra sehr guter Ansatz, genauso ist es. Die Kinder lernen von uns, schauen sich ab, wie wir mit Belastungen umgehen. Sehr hilfreich, danke dafür 🌞

x 4 #17

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YellowFerrum
Du musst lernen dich zurückzunehmen und erkennen, dass er vollständig erwachsen ist. Auch Beziehungsprobleme und Trennungen gehören dazu. Er wird, wie alle Menschen, seine Erfahrungen selbst sammeln müssen. Du klammerst aber in einer Distanzlosigkeit, die ihm offenbar keinen Raum lässt. Es ist ein Unterschied, ob man sich Sorgen macht, mit leidet oder sich direkt einmischt. Man kann zeigen, dass man ein Ruhepol ist, der unterstützt, wenn gewünscht. Wenn er sich aber schon beschwert über deine Einmischung, dann war diese übergriffig. Wer weiß, ob das nicht bereits während der Beziehung so war. Lass ihn ein Erwachsener sein.

x 5 #18


Schlaflose
Zitat von Phaedra:
Im Eingangsbeitrag ist immer wieder die Rede von kompletten Zusammenbrüchen, auf beiden Seiten, bei unterschiedlichen Anlässen. Wenn der Sohn gelernt hat, dass dies die normale Reaktion auf Krisensituationen ist, dann kann er jetzt gar nicht anders reagieren, weil er keine Alternativen kennt.

Genau das habe ich auch gedacht. Wenn man wegen einer Trennung jedesmal komplett zusammenbricht, hat man in jüngeren Jahren nicht gelernt, mit Enttäuschungen und Niederlagen umzugehen.

x 2 #19


P
Danke an alle für die Worte. Vielleicht wurde das etwas falsch verstanden mit dem Einmischen. Ich sage natürlich nicht ständig was sie tun und lassen sollen
Für mich sind es Sachen die eher helfen sollten, aber es wurde falsch aufgefasst.
Jedenfalls hatten wir heute ein Gespräch indem gar nicht mehr die Rede war von Schuld usw.
Sie sagt sie liebt ihn, aber hat sich emotional distanziert und ihr ist alles zu eng, sie benötigt Freiraum. Ist nur schwer wenn man zusammen auf engstem Raum wohnt. Er geht jetzt 2 Tage zu einem Freund. Ich befürchte nur in den 2 Tagen wird sie keine Entscheidung treffen ob und wie es weiter geht und es ist nur ein hin halten. Natürlich hat sich mein Sohn die Woche krank schreiben lassen und er sieht echt schlimm aus. Ich weiß er muss da durch, aber mich zerreißt es einfach dieses Wissen was er grad durch macht und was auf ihn zukommt.
Er sagt eine Trennung würde er nicht schaffen. Das macht so Angst. Ich bin so am Ende. Wieso triggert mich das alles so extrem. Ich habe nur noch Panikattacken, Druck auf der Brust und kann nichts essen.
Eine Angststörung ist der größte sch. einfach, jeder sagt du darfst dich nicht rein steigern, er muss selbst durch, mach dich nicht verrückt etc...
Aber es geht nicht! Ich kann nicht mehr ! Nächste Woche wieder arbeiten nach 2 Wochen Urlaub die ich nur so hatte

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Dr. Christina Wiesemann
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