Eine Diagnose mag evtl. erschreckend sein oder einen runterziehen, aber auf der anderen Seite braucht man eine richtige Diagnose um auch entsprechens sich die passende Therapieform herauszusuchen und mit dem selbst besser umzugehen und sein Leben anzupassen.
Ein Freundeskreis kann eine Stütze sein, aber kein Therapeut. Symptomfreie Menschen können die Welt wie man sie selbst wahrnimmt nicht erfassen. Wenn Du ihnen dann von Zwangsgedanken in Kombination mit Gewaltthemen berichtest, sind sie sicher schnell damit überfordert. Das sollte man ihnen aber auch nachsehen. Denn gewisse Dinge bekommen die dann halt auch unter Umständen nicht mehr aus dem Kopf.
Betroffene können das nachvollziehen, daher hast Du dich ja auch hier angemeldet und den Thread eröffnet.
Selbst Menschen die beruflich in der Psychologie/Psychotherapie können nicht 1-1 in deinen Schuhen laufen. Sie sind aber so professionell, das man ihnen eigentlich alles sagen kann, ohne das man sich dabei toxisch fühlt.
Bei mir bestehen keine Zwangsgedanken, kenne das aber bei anderen.
Willst Du nur Erfahrungsberichte oder möchtes Du deine Frage etwas mehr eingrenzen?
21.03.2020 13:58 •
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