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Klar liegt das am einzelnen Sachbearbeiter. Beim Gespräch in 3 Wochen hab ich aber schon wieder eine andere Fallmanagerin, die 3. in 3 Jahren. Die derzeitige Sachbearbeiterin kam mir irgendwie so vor, als hat sie bei Psyche generell so ihre Zweifel. Einigen Leuten ist nicht bewusst, wie man sich da auch körperlich fühlt.

Trotzdem bin ich der Meinung, so groß ist die Macht dieser Sachbearbeiter nicht. Die endet bei einer Krankschrift oder dem med. Dienst.

Wenn ich wieder 100% fit bin, dann will ich auch wieder arbeiten. So lange ich aber das Gefühl habe, es könnte nur schlimmer werden, lasse ich es und darüber entscheidet kein Fallmanager der Arge, sondern ich.

05.06.2010 12:09 • #21


@beobachter
Zitat:
Die reine Feststellung dieses Problems beinhaltet aber leider noch keine Lösung.

Weils keine zufriedenstellende Lösung gibt.

@crazy030
Zitat:
. Die derzeitige Sachbearbeiterin kam mir irgendwie so vor, als hat sie bei Psyche generell so ihre Zweifel


Sie sind nicht sonderlich geschult, und das ist auch eine schlechte Lösung

06.06.2010 20:57 • #22



Zukunftsangst 50+

x 3


Zitat von pax:
@crazy030
Zitat:
. Die derzeitige Sachbearbeiterin kam mir irgendwie so vor, als hat sie bei Psyche generell so ihre Zweifel


Sie sind nicht sonderlich geschult, und das ist auch eine schlechte Lösung


Aber letztlich ist es mir auch egal, was die denken, wenn mein gesundheitlicher Zustand ärztlich belegt ist (auch vom med. Dienst). Dumm geredet wird überall, manchmal sogar in der eigenen Familie. Haben die alle umsonst.

07.06.2010 08:57 • #23


Hallo crazy030

Diese Leute in den Amtsstuben fällen Entscheidungen, die starken Einfluss auf das Leben und die Existenz der Leute haben.

Und gerade Angsterkrankungen und Depressionen nehmen in unserer Industriegesellschaft dramatisch zu.
Daher sollten diese Entscheidungsträger in den Amtsstuben dringenst aufhören über diese Dinge zu lachen, und sich das nötige Fachwissen aneignen.

@pax:

Gerade weil es immer mehr Menschen betrifft, und es noch keine allgemein zufriedenstellende Lösungen gibt, sollten wir verstärkt nach solchen Lösungen suchen.

Viele Grüsse, Der Beobachter

07.06.2010 13:53 • #24


Zitat:
@pax:

Gerade weil es immer mehr Menschen betrifft, und es noch keine allgemein zufriedenstellende Lösungen gibt, sollten wir verstärkt nach solchen Lösungen suchen.


Ok, dann fang Du mal damit an Beobachter

Jetzt werden ja die Sozialgelder noch gekürzt

07.06.2010 14:07 • #25


Schlafkappe
Genau da ist das Problem. Da kämpft man um jeden Cent und dann wird stattdessen ständig gekürzt. Wenn es jetzt schon nicht zum Leben und Wohnen reicht, dann dürfen wir ab Herbst auch noch frieren. Ich hab mich die letzten Wochen schon nicht mehr getraut die Heizung aufzudrehen. Und nach jedem Kampf den man verliert wird man immer mutloser und depressiver.
Vielleicht hoffen die drauf, dass man so tief in ein Loch fällt, dass man mit dem Strick in den nächsten Wald geht. Dann hätte unser Sozialstaat viele Probleme weniger. Sarkastisch wird man dann auch noch.

07.06.2010 14:36 • #26


Zitat:
Sarkastisch wird man dann auch noch

Der berühmte Galgenhumor.
Aber aufgeben ist nicht

07.06.2010 14:43 • #27


Hallo

@pax:

Ich habe schon vor vielen Jahren damit (soweit wie es eben möglich ist) angefangen.
Bei Amtsgesprächen versuche ich immer den Blickwinkel meines Gegenübers auf den Menschen (also auch auf die psychischen Dinge) zu erweitern.

@Schlafkappe:

Ja, ich habe es heute morgen auch mit Entsetzen gehört.

Die wollen den Heizkostenzuschuss beim Wohngeld komplett streichen.
Und auch sonst sind noch weitere Kürzungen vorgesehen.

Als langjähriger Beobachter befürchte ich auch manchmal, dass einige Politiker auf ein freiwilliges soziales Frühableben der Hilfsempfänger hoffen.

Aber ein Gutes hat es dennoch:
Wir hungern und frieren nicht umsonst, wir hungern und frieren in Zukunft für die armen Banken und die kranken Spekulanten.

Auch sarkastische Humorgrüsse, Der Beobachter

07.06.2010 15:22 • #28


Mir fällt auf (ich bin früher sehr viel gereist), das in Kulturen, in denen sich der wissenschaftliche Materialismus in Form von Medien Kapitalismus oder den linken/rechten Ideologien des 20. Jahrhunderts noch nicht vollends ausgebreitet hat, die Menschen glücklicher sind und das trotz größerer Armut, Krankheiten und Lebensrisiken als bei uns. Da wo uralte Religionen noch mit der Kultur und Gesellschaft verwoben sind, scheint das Leben der Menschen mehr Sinn zu haben. Die immer stärker grassierenden Stresskrankheiten wie Depressionen, Ängste, Persönlichkeitsstörungen, psychosomatische Beschwerden usw. sind in diesen alten Kulturen deutlich geringer. Es scheint als wenn diese alten Weisheitslehren, Rituale, heilige Plätze und Bauten, Gebet oder Meditation, gemeinsame Jahreszeitenfeste und Werte, Pilgerstätten- und wegen tiefer und stärker wirken als das Wissen/Bildung, Verstand, Intelligenz da mithalten könnten. Bemerkennswert dabei ist, das die durch Führungs - und Orientierungslosigkeit erzeugte Verhaltensunsicherheit und Überindividualisierung ebenso wie die Vorliebe der Medien für die negativen Seiten unseren Daseins bis hin zu sensationslüsternen Auswalzung eventueller künftiger Gefahren nur zu eine geringen Teil von unseren Bewußtsein defensiv oder aggressiv verarbeitet wird; vielmehr werden die damit heraufbeschworenen ungelösten oder gar unlösbaren Probleme in das Unterbewußtsein verdrängt, wo sie dann im endokrinen Bereich der Psyche unkontrolliert weiterwirken. Eine solche Schwächung läßt sich beispielsweise in Tierversuchen dadurch auslösen, das man die Tiere stresst, sie also einer auswegslosen Situation aussetzt, aus der sie sich dann über Krankheit zurückziehen. Ihr Leben ist sinnlos geworden..

03.12.2020 12:17 • #29




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Mira Weyer