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V

Voldemord
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Hey Leute,

vorne weg, ich hatte die Tage schonmal ein Thread aufgemacht, in dem ich geschrieben habe dass mich seit ca 2 Wochen die Weltpolitik und Kriege sehr mitnehmen. Ich kann eigentlich gar nicht mehr mein alltag bewältigen. Liege fast nurnoch im Bett und versuche einfach nur zu schlafen, da ich dann nichts von der Angst mitbekomme.

An Medikamente nehme ich Amitriptilyn(50mg) und Pregabalin (300mg). Hilft leider alles nichts.


Allerdings kann und will ich nicht, dass es so weitergeht. Ich möchte am Dienstag erneut zu meinem Psychologen und möchte nach einem "Notfallmedikament" fragen. Allerdings nehme ich dann 3 Medikamente ein und müsste die Notfallmedikamente erstmal jeden Tag nehmen. Denn das Problem der Panik und Angst habe ich zurzeit von morgens bis abends.

Was mir auch noch die Hoffnung nimmt ist, dass meine Tante genauso wie ich an einer Angst und Panikstörung leidet und ihr hilft leider gar nichts.

Nun was meint ihr gibt es denn überhaupt noch ein Medikament was mir helfen kann? Wie ist denn eure Erfahrung habt ihr durch Medikamente eine Angst und Panikminderung gespürt?

Würde mich über eure Erfahrungsberichte freuen lachen

21.06.2026 #1


16 Antworten ↓

Sonja77
Du meinst eher zu deinem Psychiater gehen wegen dem notfallmedi denn Psychologen dürfen Medis weder verschreiben noch abgeben

Also ich an deiner Stelle würde über eine neue Medikation nachdenken anstatt ein notfallmedi dazu zu nehmen
Das kann man dir ja trotzdem für den Notfall verschreiben

Das Lyrica ist mit 300mg nicht wirklich niedrig dosiert,da es ein wirklich starkes medi ist und auch sehr stark abhängig machen kann….würde ich da es dir nichts bringt so ein medi auch nicht weiternemen
Ich würde mit dem Psychiater darüber sprechen es zu reduzieren und dazu ein anderes medi einschleichen
Es hat keinen Sinn ein so starkes medi zu nehmen mit solch starken Langzeitschäden die es mit sich bringen kann wenn es dir nichts nützt

Leider würde ich persönlich kein medi vorschlagen denn jeder Mensch ist anders und reagiert anders auf Medis
Was dir hilft kann für mich das schlechteste sein

Rede mit deinem Psychiater darüber er kennt dich am besten und kann am
Besten einschätzen was bei dir Sinn machen könnte

x 2 #2


A


Welche Medikamente könnten noch helfen?

x 3


V
@Sonja77 Ja genau mein Psychiater hatte mich verschrieben.


Ich hatte schon überlegt mit dem Psychiater darüber zu reden, Amitriptilyn abzusetzen. Die nehme ich seit ca 5 Jahren. Hatte die wegen Einschlafprobleme bekommen. Da war tatsächlich das einschlafen mein einzigstes Problem. Nun habe ich ja ne Angst und Panikstörung und ich sag mal so die Pregabalin helfen gegen normale Ängste schon aber nicht nach diesen panischen Todesängsten die ich zurzeit habe..

x 1 #3


L
Angeblich soll da Paroxetin und Escitaprolam / Venlafaxin helfen, ich hab es aber noch nie geschafft die Einschleichphase durchzustehen. Mir geht es wie dir mit den Ängsten

x 2 #4


Greta__
Wie wäre es mit stationär oder Tagesklinik? Nur Medikamente helfen ja nicht, da muss an die Ursache ran.

Gute Besserung 🙏

x 4 #5


Sonja77
Also wenn dann etwas stark dämpfendes und kein anregendes medi
Wenn man solche Todesängste hat braucht man Ruhe das heißt ein medi was stark beruhigt

Rede mit deinem Psychiater darüber schau was er meint und vielleicht ist ja eine Klink wirklich eine alternative die dir helfen oder dich unterstützen könnte

x 1 #6


V
@Lifeisart okay warum hast du es nie geschafft was ist passiert?

@Greta__ @Sonja77 Das Problem ist einfach, dass ich der Meinung bin das eine Klinik nichts hilft. Ich meine, durch den Klinikbesuch endet die politische Lage ja nicht. Ich bin dann einfach nur "abgelenkt" und so blöd es sich anhört, aber ich will nicht "abgelenkt" sein in dem Sinne, damit ich nichts "wichtiges" verpasse...Ich hoffe ihr wisst was ich meine.

#7


Greta__
Zitat von Voldemord:
@Lifeisart okay warum hast du es nie geschafft was ist passiert? @Greta__ @Sonja77 Das Problem ist einfach, dass ich der Meinung bin das eine Klinik ...

Natürlich hilft ein Aufenthalt. Dort lernst du ja den Hintergrund deiner Ängste kennen und an deinem Mindset zu arbeiten. Du gehst dort anders raus als rein.

Ich würde wieder in eine Tagesklinik gehen, sollte ich wieder so krank werden wie ich es damals war.

x 1 #8


Sonja77
Zitat von Voldemord:
@Lifeisart okay warum hast du es nie geschafft was ist passiert? @Greta__ @Sonja77 Das Problem ist einfach, dass ich der Meinung bin das eine Klinik ...

Naja aber entschuldige mich mal
Medis ändern an der Weltpolitik genauso wenig wie eine Klinik
sie dämpfen lediglich dein empfinden aber du kannst ja nicht Medis nehmen nur um die Weltpolitik gedämpfter zu sehen
also diesen Sinn verstehe ich jetzt nicht

überspitzt gesagt ist dass das gleiche wie wenn man Alk trinkt oder Canna raucht um nichts mehr mitzubekommen

Nicht die Weltpolitik muss sich ändern sondern dein Befinden darauf

x 4 #9


V
@Sonja77 ja da hast du sicherlich auch recht, aber dieses "abschießen" nenne ich es jetzt mal, wäre nur solange bis wenigstens mein Alltag normal bewältigen kann. Und dann könnte ich über Klinik oder ähnliches Nachdenken

#10


V
Bzw wollte ich ja auch wissen ob euch Medikamente gut geholfen haben gegen Panikattacken und Angst.

#11


Micholilu
Hallo 🙋‍♀ also bei Medikamenten muss erst einmal der Arzt entscheiden, welches Medikament bei welcher Diagnose am besten ist. Sehr oft dauert es bis ein Medikament anschlägt. Ich nehme seit 15 Jahren Opipramol, das hat mir sehr gut geholfen. Ich wünsche dir alles Gute 🍀

x 1 #12


P
Zitat von Voldemord:
@Sonja77 ja da hast du sicherlich auch recht, aber dieses "abschießen" nenne ich es jetzt mal, wäre nur solange bis wenigstens mein ...

Abschießen hilft dir nicht, deinen Umgang mit deinem Trigger (schlechte Nachrichten) zu verbessern.
Da hilft nur Verhaltenstherapie mit ganz viel Willen, mitzumachen und sich (und sein Denken) zu ändern.

x 1 #13


B
Nein, bei der Weltpolitik und den Problemen in der Welt helfen keine Tabletten, nur eine andere Sichtweise.
Die Älteren werden sich daran erinnern, daß wir im Kalten Krieg unter der atomaren Abschreckung gelebt haben. Ich möchte aber nichts relativieren.

Ich erinnere mich noch deutlich daran wie ich aus einem Kinofilm zwischendurch rausgetorkelt bin, in dem ich mit meiner Frau und einem Freund war, weil ich ihn nicht ertragen konnte, kurz derealisierte. Ich habe nicht mehr zurückgefunden und mußte warten bis der Film zuende war.

Ich habe durch meinen Umgang mit meinen Ängsten gelehrt vieles davon jetzt nicht an mich ran zu lassen. Letztendlich hat mir Therapie geholfen, ich habe nie Medikamente genommen, aber jede Situation ist anders.

#14


Gedeon
Du könntest mal nachfragen, ob es evtl. Sinn macht, die Dosierung vom Amitriptilyn aufzustocken, zu erhöhen.
Bevor man ein neues Medikament ausprobiert, erstmal das bisherige höher dosieren (?)

Du könntest deinen Psychiater auch mal auf Duloxetin / Cymbalta ansprechen bzw. fragen ob das eine Alternative zum Amitriptylin sein könnte.

Duloxetin wird primär bei Erwachsenen für folgende Indikationen verschrieben:

Depressionen: Behandlung von mittelschweren bis schweren depressiven Episoden
Duloxetin wirkt bei depressiven Beschwerden und Angststörungen stimmungsaufhellend, angstlösend und antriebssteigernd.
2. Der Wirkstoff hemmt die Wiederaufnahme der Neurotransmitter Serotonin und Noradrenalin.
3. Je nach Indikation bestehen unterschiedliche Dosierungsempfehlungen, sodass die Tagesdosierung zwischen 30 und 120 mg variieren kann.

Angststörungen: Linderung der Symptome einer generalisierten Angststörung (dauerhafte, übermäßige Angst und Nervosität).

#15


Windy
Zitat von Voldemord:
Ich meine, durch den Klinikbesuch endet die politische Lage ja nicht. Ich bin dann einfach nur "abgelenkt" und so blöd es sich anhört, aber ich will nicht "abgelenkt" sein in dem Sinne, damit ich nichts "wichtiges" verpasse...Ich hoffe ihr wisst was ich meine.

Ja, du bist zu neugierig auf das was da alles geschieht und kannst dich nicht selbst dazu bringen, aufhören dich mit diesen Ereignissen zu beschäftigen. Da hilft tatsächlich kein Medikament und Klinik nützt für dich ja auch nichts. Das Einzige was hilft, ist dir das Nachrichtengeschehen, selbst vom Leib zu halten und das ist ganz einfach. Nämlich einfach diese Seiten und Inhalte filtern. Dafür gibts ja genug Programme, wie Kindersicherungen usw.. dann machst du dir nicht mehr laufend selbst Angst.

#16


Gedeon
Medikamente können aber ein zartes Gemüt ein wenig abschirmen. Dann wird vieles nicht mehr so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Manches erreicht einen nicht mehr so stark mit voller Wucht. Medikamente können helfen, gelassener zu werden. Das hat mit sedieren, abschießen und zudröhnen nichts zu tun.
Das ist wie bei einem Puffer, Schutzschild oder Stoßdämpfer.

#17


A


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Mira Weyer
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