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Katha0886
Hallo ihr Lieben,

Ich habe jetzt eine 9 monatige Therapie aufgrund einer Angststörung hinter mir. Mir ging es während dieser Zeit recht gut, aber heute, nach der letzten Sitzung, kreisen wieder die Gedanken.

Ich weiß nicht, ob ich es auch ohne schaffen kann usw.
Kennt ihr das? Rede ich mir das nur ein?

Katha

05.02.2021 19:42 • 09.03.2021 x 1 #1


17 Antworten ↓


cube_melon
Das Gefühl hat vermutlich jeder nach einer langen, ambulanten oder Stationären Therapie.

Du bist diejenige, welche gelernt hat und gewachsen ist.

Ein Therapeut tut "nur" Ratschläge geben. Der Betroffene ist der wo handeln sollte.
Wenn man gut mit sich umgeht und gelerntes konsequent anwendet, kann man es schaffen.
Das was man lernt braucht eine Weile damit man das selbst emotional annimmt.

Versuche dem zu vertrauen was Du gelernt hast.

05.02.2021 19:53 • x 4 #2



Schaffe ich es nach Therapie ende allein klarzukommen?

x 3


Annalehna
Du kôntest auch eine weitere Therapie beantragen lassen über deinen Therapeuten

05.02.2021 19:57 • #3


Katha0886
Also meine Therapeutin sagte,.die nächste Therapie kann ich erst in 2 Jahren machen.

05.02.2021 20:01 • #4


portugal
Ja, das hat glaub ich fast jeder, der eine schlimme Zeit hinter sich hat.

Ich kann Dir aber aus Erfahrung sagen, dass wenn Du das erste Erfolgserlebnis hinter Dir hast, dann kannst Du drauf aufbauen und wirst immer sicherer.

Kopf hoch, ein Therapeut entlässt nur Patienten, denen er es zutraut. Im Notfall kannst Du ihn bestimmt auch anrufen.

05.02.2021 20:05 • x 1 #5


Annalehna
Naja es kommt auf die Begründung an....bei mir werden auch neue beantragt.....
es gibt in der Psychotherapie auch Rezidive.....das kann man damit begründen

05.02.2021 20:10 • #6


Katha0886
N
Zitat von portugal:
Ja, das hat glaub ich fast jeder, der eine schlimme Zeit hinter sich hat. Ich kann Dir aber aus Erfahrung sagen, dass wenn Du das erste Erfolgserlebnis hinter Dir hast, dann kannst Du drauf aufbauen und wirst immer sicherer. Kopf hoch, ein Therapeut entlässt nur Patienten, denen ...


Danke für deine Antwort und es ist schön, dass ich nicht allein mit meinen Sorgen bin.
Ich sollte erst mal ein oder zwei Wochen vergehen lassen. Zum Schluss war ich bloß noch einmal im Monat zur Therapie und es lief super

05.02.2021 20:18 • x 2 #7


Katha0886

27.02.2021 10:45 • #8


Pünkti
Genau so geht es mir auch... Wenn man sich ablenkt kommen sie noch stärker , als wenn er spricht , du denkst jetzt nur an die schlechten Gedanken...

27.02.2021 10:50 • #9


Calima
Angst sucht sich immer neue Wege. Das hängt damit zusammen, dass sich das Gehirn über Monate und Jahre mit kaum etwas anderem beschäftigen darf, weil wir uns ständig um unsere Angst kümmern.

Auch eine Therapie ist unterm Strich Beschäftigung mit der Angst. Nun ist diese weggefallen und dein Hirn sucht eine neue Spielwiese.

Deine Chance ist, diese nicht zu bieten, indem du diese Gedanken konsequent nicht zulässt und auch nicht hinterfragst, woher sie kommen.

Stattdessen gib deinem Gehirn neue, sinnvolle Aufgaben - und das bedeutet: Gib deinem Leben Sinn. Beschäftige dich mit anderen Dingen als mit deiner Angst.

Es ist eine Veränderung, die du aktiv tun musst. Andernfalls wird dich die altvertraute Angst in die nächste Schleife treiben. Deine Entscheidung, nicht mehr und nicht weniger.

27.02.2021 10:54 • x 2 #10


Katha0886
Danke für deinen tollen Beitrag.

Du hast naptrlich absolut recht und allein meine Entscheidung. Nur leider ist die Frage nach dem Sinn in dieser Zeit wirklich schwierig. Kontakte kaum möglich und alles, was Spaß machte, nicht mehr möglich oder kaum möglich.

Ich denke, du hast recht. Es geht nicht um das sterben an sich. Es ist nur meine Angst, die mich wieder heimsuchen möchte.

27.02.2021 10:57 • x 1 #11


petrus57
Ich habe auch sehr oft Angst vor dem Tod.Ich bin ja schon in einem Alter, wo der Tod schon an der nächsten Ecke lauert.

Aber du bist ja noch so jung und der Tod ist noch so fern. Da solltest du keine Angst davor haben.

27.02.2021 11:04 • x 3 #12


Katha0886
Nach euren Beiträgen ging es mir bedeutend besser. Ich habe kaum noch an den Tod gedacht und es ist wirklich mir die Angst, die mich noch immer auf die Probe stellen möchte.

Ich habe noch soooo viel Zeit und das sollte ich genießen

27.02.2021 21:59 • #13


Katha0886

09.03.2021 14:27 • x 1 #14


Mike-Pauk
Ich fühle mich Identisch nur habe ich ne andere Symptomatik ..aber Übelkeit und Schwindel begleitet mich hin und wieder..klar ist es Schwer aber du musst dich ablenken..und gerade ich weiss wie es ist ..ich schaffe es auch nicht ..aber ABLENKUNG Positive selbstverständlich ist das wichtigste.Autogenes Training kennst du das oder Meditations Reisen schon mal was von gehört.?!

MFG

09.03.2021 15:58 • #15

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cube_melon
Eine Therapie ist wie ein Sicherheitsnetz. Gerade auch weil in der Therapie ein Bezug zu der Realtiät hergestellt wird. Also solchen Gedanken entgegen gewirkt wird.
Schwankungen dürfen während und auch nach einer Therapie sein. Ein sinnvoller Weg ist das Achtsamkeitsmodul und bewusstes Handeln.
Ebenso wie das Erinnern daran, das man solche Phasen auch schon in der Vergangenheit bewältigt hat.
Dieses Muster habe ich schon unzählige Male gesehen und man kann lernen damit umzugehen. Es ist halt schlicht weg eine Menge an bewusstem, koginitivem Entgegenwirken notwenig, will man das lernen.

Eine Therapie, ob nun ambulant, teil- oder vollstätionär, ist in dem Sinne eine Anleitung was man zu lernen hat, wie man sich anpassen soll und wie man das Erlernte nach der Therapie effizient einsetzt.
Daher wird auch in manchen Fällen eine Intervalltherapie empfohlen.

Wenn deine Lebensumstände gleich geblieben sind und Du in der Therapie zurechtgekommen bist, solltest Du selbst reflektieren in wie weit Du das was Du erlernt hast auch effektiv einsetzt. Auch sich vorzustellen was der Behandelnde zu dir sagen würde, was deine akutellen Symptome angeht, könnte eine Hilfe sein.

09.03.2021 15:59 • x 2 #16


Katha0886
Danke für eure Antworten.

Achtsamkeit ist oft leider gar nicht so einfach. Meine Therapeutin sagte damals auch, ich soll nicht immer nur das schlechte sehen,.sondern den Fokus auf die Dinge legen, die ich mir wünsche und noch erreichen möchte...

Aber dann kommt wieder Angst, umzufallen oder die Kontrolle zu verlieren.

09.03.2021 22:58 • #17


cube_melon
Das es eine Herausforderung ist, dessen bin ich mir voll und ganz bewusst.

Mit so etwas umzugehen ist ein Gesamtkonzept einer, der eigenen Befindlichkeiten angepassten Lebensweise.
Und dazu gehört leider auch das man eben das erlernte so gut wie möglich einsetzt.
Dabei ist Perfektion nicht gefordert, sondern die Qualität dessen wie gut man seine Skills einsetzt.

Diese Art Angst, Zwangsgedanken, Gedankenkreisel sind irreale Annahmen des Unterbewusstseins. Da kommt man nur mit Achtsamkeit / wieder herstellen der Realität dagegen an.
Tut man dies so konsequent wie möglich und vor allen Dingen mit bewusstem Handeln, erhält man die Chance das sich ein automatisierter Gegenmechanismus in einem wächst.

Das ist der Weg da heraus aus meiner Sicht.

09.03.2021 23:36 • x 1 #18



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